Berlin · Blumen und Pflanzen · Engel · Reiseberichte · Zeichnung

Spaziergang an der Panke – Berlin Wedding – Susanne Haun

Die Panke ist nahe an meinem Atelier und letzte Woche haben wir einen kleinen Spaziergang an und nahe der Panke unternommen. Mein Skizzenbuch durfte dabei nicht fehlen.

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Samstagsspaziergang im Schnee – Susanne Haun

Es ist noch keine zwei Wochen her, da sind wir im Schnee spazieren gegangen. Wenn ich jetzt von meinem Atelier in den blauen Himmel schaue, dann kann ich mir kaum vorstellen, dass vor 14 Tagen noch alles voll Schnee lag. Der extreme Temperaturunterschied macht meinem Kreislauf schon sehr zu schaffen!

Skizzieren im Freien

Mir gehlt das Skizzieren auf unseren zahllosen Urlaubsreisen und so habe ich mich sehr gefreut, dass ich wenigstens ein wenig Inspiration hatte.

Der Mauerweg von Heiligensee nach Stolpe

Von der Waldkirche in Heiligensee sind wir zum Mauerweg gelaufen und von dort über die Autobahnbrücke zwischen dem Golfplatz nach Stolpe und von dort durch den Wald zurück zur Dorfkirche.

Wir haben unseren Weg mit Fotos und Skizzen dokumentiert. Ich lese sehr gerne den Blog von Elke, der treffenderweise auch Elke unterwegs heißt (->Klick<-). Der Klick führt euch zu ihrem letzten Wendsday Walk zum Müggelsee.

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Ein Spaziergang in Sacrow – Susanne Haun

Im Juli unternahmen wir einen Ausflug nach Sacrow bei Potsdam. Es war bestes Wetter und brechend voll.

Micha hat uns die App Komoot gekauft. Wir haben sie viel genutzt, die App bietet einige interessante Tourenvorschläge. So auch die Heilandskirche – Sacrower See Runde von Sacrow. Ich kannte diese Gegend, obwohl sie nahe bei Berlin ist, gar nicht und habe den Ausflug in einer Zeit, wo keine Urlaube möglich sind, genossen.

Bildschirmausdruck Komoot Wanderung Sacrow
Bildschirmausdruck Komoot Wanderung Sacrow

Das Sacrower Schloss ging aus einem Herrenhaus hervor, 1840 kaufte Friedrich Wilhelm IV. das Schloss und baute es um. Die Sacrower Heilandskirche wurde vor kurzem restauriert. Ihre Lage ist interessant, sie fristete zu DDR – Zeiten ein trauriges Dasein, lag sie doch direkt an der Grenze. Nun erstrahlt sie in neuem Licht und ist ein vielbesuchtes Ausflugsziel.

Friedrich Wilhelm IV. wünschte sich eine Kirche in italienischem Stil mit freistehendem Glockenturm (Campanile). Nach Skizzen des Königs wurde sie von seinem Architekten Ludwig Persius gebaut. Seit 1961 lag sie im Bereich der Berliner Mauer und erlitt in dieser Zeit erhebliche Schäden. Nach der politischen Wende wurde sie in den 1990er Jahren restauriert. Eingebettet in den Sacrower Schlosspark ist sie Teil der Potsdamer Havellandschaft, die von der Pfaueninsel bis nach Werder reicht. Die Heilandskirche ist Teil der Weltkulturerbestätte Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin und steht damit unter dem Schutz der UNESCO. Die Kirche hat diesen Status seit 1992, als die seit 1990 bestehende Weltkulturerbestätte um „Schloss und Park Sacrow und die Heilandskirche“ erweitert wurde.

Wikipedia zum Schlagwort: Heilandskirche am Port von Sacrow (Aufgerufen am 10.11.2020, 11:45 Uhr
Drawing Myself - Brooklyn Art Library · Portraitmalerei · Selbstbildnisse · Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Susanne Haun in der Brooklyn Art Library

Es ist schon ein Jahr her, da zeichnete ich in ein Skizzenbuch der BROOKLYN ART LIBRARY (-> Klick).

B141385 Page 01 - Susanne Haun - The Sketchbook Project and Brooklyn Art Library
B141385 Page 01 – Susanne Haun – The Sketchbook Project and Brooklyn Art Library

Mit dem Titel Drawing Myself sendete ich mein Buch nach New York.

Located in the heart of Williamsburg, Brooklyn Art Library is home to over 41,000 sketchbooks from over 130 different countries. Participants of the project order blank sketchbooks, choose a theme, fill them up and connect their books online with search terms, an artist bio and other unique content. Every single sketchbook that is sent back to us is cataloged and placed on our shelves for visitors to view. That means you, as a visitor of Brooklyn Art Library, can search for just about anything you can think of, from the thousands of search terms our participants have logged. One of our librarians will then pull the book down for you and allow you to hold and flip through it.

steht auf der Homepage der Brooklyn Art Library

Die Bestätigung, dass mein Skizzenbuch wohlbehalten in New York angekommen ist, bekam ich sehr schnell schon vor fast einem Jahr. Ich hatte in der Zwischenzeit schon aufgegeben, mein Skizzenbuch auch online zu sehen ist aber jetzt kann es auf der Seite der Library betrachtet werden https://www.sketchbookproject.com/library/S283268

Eines wissen Micha und ich, wir werden in den nächsten vier Jahren New York besuchen. Nicht, weil dieses Skizzenbuch in Brooklyn von mir liegt, sondern weil ich Micha diese Stadt unbedingt zeigen möchte. Ich war viermal in dieser wundervollen pulsierenden Stadt, das letzte Mal 2006 als ich in der Galerie des Konsolats der Bundesrepublik Deutschlands ausstellte.

Natürlich habe auch ich vorab einen Scan meines Buches erstellt und kann euch auch hier auf meinem Blog die einzelnen Seiten zeigen:

Blumen und Pflanzen · Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Blumen aus meinem Skizzenbuch – Susanne Haun

Es entstehen trotz Reiseverbot weiterhin meine schnellen teilweise in einer Linie gezeichneten Skizzen unterwegs. Ich vermisse die Reisen, auf denen ich schnell meine Eindrücke festhalte. So ist zurzeit das zücken des Skizzenbuchs immer mit einer gewissen Wehmut verbunden.

Landschaft · Reiseberichte · Skizzen · Skizzenbuch · St.Andrea di Compito · Toskana · Zeichnung

1. Tag – Carrara – Stadt des Marmors – Bergbau – Susanne Haun

 

Tyrrischen Meer (c) Foto von M.Fanke
Susanne Haun am Tyrrischen Meer (c) Foto von M.Fanke

 

Letztes Jahr verbrachten wir einen kleinen Teil unserer Zeit in der Toskana in St. Andrea di Compito.

Ich habe unter der Kategorie Reiseberichte die bisherigen Blogbeitrag zum Aufenthalt abgelegt (-> Klick).

Im Rahmen dieses Aufenthalts waren wir auch zwei Tage in Carrara. Sieht man davon ab, was für eine Schande an der Natur der Raubabbau des Marmors ist, ist es sehr faszinierend, in (bzw. um) den Abbruchgebieten zu laufen und zu sehen, wie die riesigen Marmorblöcke transportiert werden.

Am ersten Tag in Carrara besuchten wir einen Steinbruch, davon berichte ich heute, am zweiten Tag liefen wir ein wenig in den Bergen Carraras, davon berichte ich in den nächsten Tagen.

Meine Skizzenbücher scannte ich gleich nach dem Urlaub ein, es ist schwierig für mich, die einzelnen Seiten den korrekten Tagen zuzuordnen. Ich bin erstaunt und nehme die Skizzenbücher aus dem Schrank, um anhand der Chronologie die Seiten erneut den Tagen zuordnen zu können.

 

 

Ich habe zum Glück zusätzlich zu meinen Skizzen Tagebuch geschrieben und kann nun authentisch auch in Worten berichten.

 

 

31.5.2019

Carrara ist bekannt für sein Marmor und es hat mich schon immer interessiert, wie der Marmor abgebaut wird.

Im Baedecker Reiseführer wird die Abbruch Cava die Frantiscritti als Geheimtipp angegeben. Schon die Anfahrt durch die Apuanischen Alpen ist ein Erlebnis, das Weiß der Berge ist nicht etwas Schnee, sondern es kennzeichnet die Marmorsteinbrüche, von denen es heute noch einige gibt.

Unterwegs halten wir an einem Eingang zum Steinbruch an einer Snackbar an, trinken Cappuccino und schauen den LKW’s zu, wie sie die Marmorblöcke ins Tal fahren. Auch die LKW-Fahrer trinken hier ihren Cappuccino. Ich mag die geschäftige Atmosphäre und kaufe mir für 12 Euro eine nackte Marmorschönheit. Später stelle ich fest, dass sie mit Sockel im Souvenierladen des Cava Museums für nur 1 Euro mehr verkauft werden. Jede der Figuren ist anders und ich mag meine ohne Sockel viel mehr, sie hat so etwas ursprünglicheres.

Intermezzo am 14.5.2020: Meine Mutter filmte in meiner Kindheit gerne mit der Super-8 Kamera die Autofahrten in den Bergen aus dem Auto. Ich mag diese wackeligen Filme. Und so filmte ich auch aus dem Auto unsere Fahrt von der Küste Carraras in den Steinbruch. Eine kleine Anmerkung: Der Film ist auf vierfache Abspielgeschwindigkeit eingestellt, Micha ist rasant aber nicht sooooo rasant gefahren.

 

 

In Frantiscritti angekommen, müssen wir uns zwischen einen Besuch im Inneren des Marmorbruchs oder eine Jeaptour auf dem Berg hinauf entscheiden. Da wir noch eine Wanderung in den Bergen von Carrara planen, entscheiden wir uns für die Höhle. Beides wäre uns zu teuer gewesen. 10 bzw. 12 Euro kostet so eine 40 minütige Tour jeweils.

Die Fahrt im Jeep ins Innere des Berges dauert nur wenige Minuten, 600 Meter im Berg erwartet uns eine große Höhle, über uns 400 Meter Gestein. Der Guide erklärt uns, dass hier der Abbruch beendet ist. Ingenieure messen die Statik und die dicken Pfeiler stützen den Berg wie die Pfeiler einer Kathedrale das Dach des Gotteshauses. Der Saal, der dabei zwangsläufig entsteht, wird als Veranstaltungsraum benutzt. Um ihn zu schmücken, hat ein für uns unbekannter Künstler die Szene aus der Sixtinischen Kapelle, in der Gott Adam Leben einhaucht, gemalt. Die Kopie ist nicht gut aber auch lange nicht so schlecht, wie ich es schon erlebt habe.

Es ist unerhört laut in der Höhle. Etwas tiefer finden Abbrucharbeiten statt, die wir beobachten können. In der Renaissance brauchte ein Arbeiter einen ganzen Tag um 6 cm des gewünschten Marmorblocks freizuschneiden. Die Blöcke haben ein Standardmaß von …. Heute werden sie mit einem Gabelstapler auf die LKW’s geladen. Ob der Gabelstapler nur für uns Touris kommt und einen Block in der Ecke ablegt? Ich verpasse das Spektakel beinahe, da ich fasziniert in den von Arbeitern belebten Teil der Höhle schaue. Nein, liebe Mädels, es sind keine Cola-Tragenden Jungs, sie sind alle gut eingepackt, denn in der Höhle herrschen konstant um die 14 Grad und es ist auch Helmpflicht.

Wieder draußen an der frischen Luft, beschließen wir der Route der LKW’s zum Hafen von Carrara zu folgen. Eine schöne Strecke, 30 Minuten brauchen wir, bis wir am Tyrrischen Meer ankommen. Etwa 100 Meter im Landesinneren ist ein schöner Platz, wo wir es uns bei Cappuccino bei Nannini gut gehen lassen, bevor wir den häßlichen Hafen hinter uns lassen und die Küstenstraße entlang fahren. Kindheitserinnerungen werden bei mir wach. So war das in den 70ger in Bibione an der Adria, als Mama, Papa, Ulli und ich direkt am Strand auf dem Campingplatz Urlaub machten. Die gleiche Stimmung finden wir hier auf der Küstenstraße und ich fühle mich wohlig in meinen Kindheitserinnerungen. Leider sind alles private Hotelstrände und es dauert, bis wir an einem freien Strand kommen und das Wasser, die Wellen und den Wind geniessen können.

Ein schöner Tag geht langsam zu Ende.

 

 

In Zeiten der geschlossenen Grenzen möchte ich euch zum Abschluss mit einem Meeresrauschen erfreuen.

 

 

Blumen und Pflanzen · Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Die stolze Rose – Zeichnung von Susanne Haun

 

Am Freitag in Leipzig habe ich beim Workshop Zeit gefunden, Rosen zu zeichnen. Meistens bin ich viel zu beschäftigt mit dem Unterrichten als das ich selber etwas zeichnen kann. Das war ein echtes Novum.

Mein Bericht vom Werkshop folgt die Tage. Ich bin wie immer sehr in Arbeit und nehme mir gerade weniger Zeit zum Bloggen.

 

Rosen so rot, Zeichnungen von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Rosen so rot, Zeichnungen von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Rosen so rot, Zeichnungen von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Rosen so rot, Zeichnungen von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Mein Skizzenbuch ab dem 28.7.2018 bis zum 26.8.18 – Zeichnungen von Susanne Haun

 

Ich bin darauf angesprochen worden, warum ich zur Zeit im Blog so wenig Zeichnungen zeige.

Ich schreibe immer noch an meiner Masterarbeit, die vom Umfang 60 Seiten, 100.000 – 130.000 Zeichen lang sein sollte. Gut belegter wissenschaftlicher Text schreibt sich nicht wie Blogtext hinunter. Wenn ich gut bin, schaffe ich pro Tag etwas mehr als eine Seite. Es ist ein Prozeß des Lesen, Verstehen, Aufschreiben und eigene Schlüsse und Gedanken aus all dem ziehen. Ich habe meine Masterarbeit neben Einleitung und Schluss in 4 Kapitel aufgeteilt und befinde mich mitten im Kapitel 3. Und ist alles fertig, beginnt die Überarbeitung und das Lektorat, was nochmals solange dauert.

So zeige ich euch heute mein Skizzenbuch vom 28.7.18 – 26.8.18 ohne Worte. Die letzten Zeichnungen des Buches könnt ihr in meinem letzten Beitrag vom Montag zur Athena sehen (siehe hier).

Ich benutze übrigens ganz unspektakulär A5 Skizzenbücher mit 40 Seiten von Hahnemühle, sie sehen ein wenig wie Schulhefte aus. Ich mag an diesen Büchern, dass sie so leicht sind und das Gewicht meiner Handtasche kaum nenneswert belasten.

 

 

 

 

Amsterdam · Architektur · Foto · Zeichnung

Die Grachten von Amsterdam – Susanne Haun

Vor einiger Zeit sind wir mit Handgepäck, unseren Fotoapparaten sowie meinem Skizzenbuch nach Amsterdam geflogen.

 

 Susanne Haun Grachtenfahrt in Amsterdam (c) Foto von M.Fanke
Susanne Haun Grachtenfahrt in Amsterdam (c) Foto von M.Fanke

 

Es ist erstaunlich, für wie wenig Geld heutzutage ein Fug von Berlin nach Amsterdam zu bekommen ist. Wir hatten Glück, am ersten Tag konnten wir bei schönsten Wetter eine Grachtenfahrt unternehmen.

Reisen sind immer eine Inspirationsquelle für mich. Im neuen art magazin schreibt Alec Soth in seiner Kolumne, dass ihn weniger die Details der Reise als vielmehr die Idee der Reise interessiert.² Dieser Gedanke gefällt mir sehr gut, ich werde darüber nachdenken. Die Kolumne von Soth steht hier auf der Onlinepräsenz des art magazines zur Verfügung.

Ich beobachte auf Reisen gerne Menschen, auch die kleinen Boote in den Grachten erschienen mir fast menschlich und jedes Boot hat einen eigenen Charakter.

 

 

 

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²Soth, Alec. Pointing. art magazine, Hamburg 2016, S. 17.

Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Im Hörsaal – Bewegung skizzieren – Zeichnungen von Susanne Haun

Langsam wird es ernst. Ich benötige mehr Zeit für meine Bachelorarbeit.

 

Im Hörsaal - Skizze von Susanne Haun
Im Hörsaal – Skizze von Susanne Haun

 

Deshalb heute auch ein paar Skizzen aus der Uni. Es macht mir Freude, in einfachen Linien im Hörsaal zu skizzieren. Manche Zuhörer sitzen, ohne sich zu bewegen während andere nicht aufhören, sich zu bewegen. So ist es auch bei den Referenten. Meistens erfasse ich die Figur der Referenten erst nach einigen Vorlesungen. Es ist wichtig, im Training zu bleiben, so fliesst die Tinte in den Linien.