Aktskizze, udk 1.6.23, A4 Lana Papier Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Akt zeichnen an der udk 1.6.23 – Skizzen von Susanne Haun

Aktzeichnungen von Susanne Haun

Bewundernswert

Zwischen 2 und 20 Minuten haben die Modelle (weiblich/weiblich) die Position gehalten. Ich war sehr von der Harmonie der beiden Modelle angetan, eine junge Frau, wahrscheinlich noch keine 30 Jahre und eine 80 Jahre alte Frau. Beide haben schon öfters zusammen Modell gestanden und ich war von der Eintracht der beiden begeistert und traurig, dass ich die Harmonie nur schwer in den 2 Minuten Skizzen einfangen konnte. Nichtsdestotrotz nahm ich mir vor, auf jeder Zeichnung beide einzufangen.

Mein Skizzenbuch ist voll.

Für meine Zeichnungen habe ich ein Skizzenbuch (A4 Lana Livre de Dessin, 150g, 50 Seiten, Spiralblock) und Faber Castell Pitt artist Pens “brush” in verschiedenen Tönen verwendet.

Hahnemühle Layout Papier, Manga

Für die letzten drei Zeichnungen verwendete ich Hahnemühle Layout und Illustration Paper, Manga. Ich war begeistert wie die Brushpens über das Papier glitten. Sicher, die Haptik ist zuerst einmal abschreckend, das 80g/m2 starke beschichtete Papier vermittelt einen technischen Eindruck. Obwohl das Papier so dünn ist, schlagen die Brushpens nicht durch.

Die Seiten des Skizzenbuchs sind 150 g/m2, beige matt beschichtet und trotzdem schlägt der Brushpen durch. Fasse ich die Seiten des Skizzenbuchs an, verspüre ich ein gutes Gefühl, das matte Papier streicht über die Haut.

Portrait, Pitt Artist Pen Brush im Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Porträt Skizzen von Susanne Haun

Porträt Skizzen von Susanne Haun

Letztes Jahr kurz vor Weihnachten habe ich mich an ein Porträt Event von Singulart per Zoom beteiligt. Das hat viel Spaß gemacht. Jede Künstlerin, jeder Künstler war einmal Modell und wir restlichen haben gezeichnet.

Leider wurde zur selben Zeit wie dieses Zoom Event lief meine neue Küche eingebaut. So konnte ich mich nicht ganz so konzentrieren, wie ich mir das vorgestellt habe. Es gab immer wieder zwischendurch Fragen von den Monteuren.

Susanne Haun zeichnet Almabtrieb in Tiers, Suedtirol (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die Schönheit Südtirols – zeichnerische Notizen von Susanne Haun

Susanne Haun – zeichnerische Notizen von Südtirol

Ihr habt es sicher gemerkt: ich war im Urlaub und habe mich 4 Wochen in München und Südtirol erholt. Das war auch bitter notwenig!

In Südtirol, in dem kleinen Bergdorf Tiers, direkt unter dem Rosengarten Bergmassiv hatten wir die gesamte Zeit blauen Himmel und Sonnenschein, in den Bergen um die 20 Grad und in Bozen, Meran und Brixen sogar bis zu 25 Grad.

Wir wohnten in Tiers in einer kleinen Ferienwohnung in einem Haus mit Geschichte, dem Leitner Haus. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Besonders die Terasse mit der Hollywoodschaukel fand meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Wie in jedem Urlaub habe ich auch dieses Mal einige Skizzenbücher gefüllt. Schon seit Jahren verwende ich für meine zeichnerischen Reisenotizen Skizzenhefte von Hahnemühle (Sketch & Note). In diese schmalen 40 seitigen Hefte mit naturweißem 125g/m² Papier zeichne ich mit Füller. Am liebsten benutze ich braune Tinte dazu.

Dublin (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Im Westen Irlands – 9. Tag – 2 Stunden in Dublin – Reisebericht von Susanne Haun

Reisebericht West Irland von Susanne Haun

Ein kurzer Einblick

Dublin bestaunten wir in einem Schnelldurchgang. 2 Stunden blieben uns in Dubling bevor wir zum Flughafen aufbrechen mussten. Utz Benkel hatte diesen Dublin-Aufenthalt nicht geplant, wir anderen wollten jedoch unbedingt einen Eindruck der Metropole erhalten.

Ich verstehe Utz. Ich habe keine Beziehung in den 2 Stunden zu Dublin aufbauen können. Mir hat Dublin nicht gefallen. Ich vermute, wir waren am falschen Ort. Wir waren dort, wo Touristen hingehen, wenn sie 2 Stunden Zeit in Dublin haben und genauso voll war es auch.

Cong (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Im Westen Irlands – 8. Tag – Mount Gable, Cong und Clonbur – Reisebericht von Susanne Haun

Reisebericht West Irland von Susanne Haun

Der 8. Tag unserer Reise ist auch in Farbe festgehalten. Wie ihr seht, regnete es an diesem Tag. Im Bed&Breakfast hatte Bernadette einige Regencapes bereitgelegt, aber nur Evelyn und ich fanden sie so lustig, dass wir sie auch über unsere Kleidung stülpten. Ich habe da praktisch gedacht: am nächsten Tag musste ich die Tasche für den Flug packen und wenn meine Regenjacke da nass wäre, hätte mir das nicht gefallen.

Die Motive dieses Beitrags sind dieselben, wie ich sie auch für meine s/w Fotos vor der Linse genommen habe: die Ruinen von Cong Abbey aus dem 13. Jahrhundert, sowie Ashford Castle (Caisleán Cheapach Corcóige), eine mittelalterliche Burg, der Mount Gable der zu den Ufern des Lough Corrib führt und der Friedhof von Clonbur.

Von Cong, der Stadt (das Dorf) in dem der Film „Quiet Man“ mit John Wayne und Maureen O’Hara gedreht wurde. Es ist egal, wo man in Cong geht und Steht: John Wayne und der Film ist allgegenwärtig. Es gibt sogar eine Bronzearbeit mitten im Dorf, dass Wayne und O’Hara zeigt. Das Dorf ist sehr hübsch angelegt, verliebt im Detail.

Cong Abbey (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Im Westen Irlands – 8. Tag – Cong Abbey, Ashford Castle und Clonbur in s/w – Reisebericht von Susanne Haun

Reisebericht West Irland von Susanne Haun

Bevor ich von unserem 8. und vorletzten Tag in Irland in epischer Breite berichte, zeige ich euch meine schwarz / weiß Fotos aus Irland. Sie sind mit Hilfe meiner Canon EOS 77D gleich in s/w von mir fotografiert worden. Dabei spiele ich mit den Belichtungszeiten, Blendenöffnunge und ISO-Zahlen, um die auf den Fotos festgehaltenen Kontraste und Körnungen zu erzielen.

Als Motive für meine s/w Fotos habe ich mir die Ruinen von Cong Abbey aus dem 13. Jahrhundert, sowie Ashford Castle (Caisleán Cheapach Corcóige), eine mittelalterliche Burg, auf Ufer des Lough Corrib und dem dortigen Friedhof ausgesucht. Wenn ich s/w fotografiere, dann werfe ich einen ganz anderen Fokus auf die Umgebung und schaue nach Kontrasten als nach Farben.

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