Susanne Haun

Sommergespräch 2018 auf dem Parkdeck des CiTTiPOiNT in Berlin Wedding

Posted in Standtortgemeinschaft Müllerstrasse e.V., Was es sonst so gibt! by Susanne Haun on 17. September 2018

 

Es wird eine neue Erfahrung für mich werden!

Ich bin als Talkgast zum Sommergespräch 2018 zum Thema Handel im Wandel als Künstlerin eingeladen worden. Mit dem Bezirksamt Mitte und der StandOrtgemeinschaft Müllerstraße e.V. hat die Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG diese Veranstaltung geplant und ich bin sehr neugierig, was mich morgen erwartet.

Wann? 18. September 2018 von 19.00 – 21.30 Uhr

Wo? Open Air auf dem Parkdekc des CiTTiPOiNT Centers, Müllersraße 141, 13353 Berlin

Begrüßung durch Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat,  und dem Moderator Dr. David Reinisch

Mit mir auf dem Podium werden Dr. Dorothee Böttges-Papendorf (Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin), Hanna Dobslaw (Management Cineplex Alhambra Wedding), Gabriele Isenberg-Holm (Planergemeinschaft), Dr. Mateusz Hartwich (IHK Berlin) und Marie Schmunkamp sitzen.

Ich freue mich, wenn die Eine oder der Andere vorbeischaut. Es wäre schön, wenn ihr euch bei Winfried Pichierri, W.Pichierri@planergemeinschaft.de anmelden könntet.

 

Sommergespräch 2018 - Bezirksamt Mitte  - StandortGemeinschaft Müllerstrasse e.V. - Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG

 
 

Einladung zur Ausstellungseröffnung Querbrüche Obdachlos – Gabriele D.R.Guenther und Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Querbruch-Obdachlos, Zeichnung by Susanne Haun on 14. September 2018

 

Am 2. November 2018 ist es soweit, die Ausstellung Querbrüche – Obdachlos wird im  Café Motte , Nazarethkirchstraße 40, 13347 Berlin ab 19 Uhr eröffnet.

Das Café Motte ist gleichzeitig Café, Bar und Galerie und wurde im Mai diesen Jahres von der Familie Kottmann eröffnet. Hier im Weddingweiser erfahrt ihr mehr über dieses ungewöhnliche Café darüber.

Die Kunsthistorikerin Meike Lander wird eine Einführung in die Ausstellung geben.

Die Ausstellung im Café Motte ist vom 2. – 11. November zu besichtigen. Öffnungszeiten von 12 bis 0 Uhr.

Gleichzeitig werden Werke von uns in der Schiller-Bibliothek, Müllerstraße 149, 13347 Berlin in der Galerie im 1. OG vom 5.11. – 28.12.2018 gezeigt.
Öffnungszeiten
Mo – Fr 10:00 – 19:30, Sa 10:00 – 14:00 Uhr

Die Ausstellung wird vom Gebietfond 2018 unterstützt: „Mit dem Gebietsfonds können für das Aktive Zentrum Müllerstraße kleine und große Ideen, Projekte, Aktionen unterstützt werden, die positive Effekte für das Aktive Zentrum Gebiet Müllerstraße haben. Bürgerinnen und Bürger, aktive Interessierte, Engagierte und Neugierige können ihre Ideen einreichen und so spannende Projekte sowie die Entwicklung vor der eigenen Haustür mitgestalten.Nach dem Aufruf, der in der Regel im Herbst stattfindet, entscheidet eine Jury über die Projekte, die im darauffolgenden Jahr aus Fördermitteln des Aktiven Zentrums mit 50% der Kosten unterstützt werden.“ heisst es auf der Internetpräsentation der Müllerstraße (siehe hier).

Beim Entwurf der Einladungskarte haben Gabriele und ich uns an die Einladung Querbrüche vom letzten Jahr gehalten (siehe hier).

 

Einladung Querbrüche Obdachlos Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther

 

Einladung Querbrüche Obdachlos Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther

Einladung Querbrüche Obdachlos Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther

 

Programm während der Ausstellungsdauerim Café Motte:

Freitag, den 2.11.2018

19 Uhr Eröffnung im Café Motte

Einführung
in die Ausstellung durch
Meike Lander, Kunsthistorikerin

Mittwoch, den 7.11.2018

14 Uhr Suppenküche
Simit Evi
Café und Simit House
Müllerstraße 147, 13353 Berlin

19 Uhr Diskussionen mit Betroffenen
im Café Motte

Freitag, den 9.11.2018

17 Uhr Führung durch die Ausstellung
Treffpunkt:
Schiller-Bibliothek
zum Café Motte

 

Jörg sitzt seit 15 Jahren vor Karstadt – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Projekt Obdachlos, Querbruch-Obdachlos, Zeichnung by Susanne Haun on 10. September 2018

 

Jörg, 48 Jahre alt, habe ich in den letzten 15 Jahren sicher oft vor Karstadt am Leopoldplatz gesehen aber nicht wahrgenommen.

Er sitzt mit s seiner Hündin Kira immer an der selben Stelle. Er schlafe bei einem Kumpel, berichtete er mir. Er mag das Leben auf der Straße, seinen Besitz hat er um sich gruppiert. Jörg liest gerade Sara von Stephen King. Das Buch hat er von einer Passantin bekommen. Während ich neben ihm auf dem Boden sitze, kommen 2 Frauen vorbei und geben Geld in seinen zerbeulten Plastiktrinkbecher. Als ich schon einige Meter weiter bin, sehe ich, dass er von einer anderen Frau etwas zu essen bekommt.

Jörg hat nichts dagegen, dass ich ihn zeichne und fotografiere. Meinen ersten Eindruck von ihm habe ich in lotusgrüner Tusche festgehalten. Ich werde ihm die Zeichnung zeigen und auch alles, was ich noch aus unerem Gespräch in Kunst umsetze.

 

Jörg - seit 15 Jahren vor Karstadt - 30 x 40 cm - Tusche auf Hahnemühle Auqarellkarton - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

Jörg – seit 15 Jahren vor Karstadt – 30 x 40 cm – Tusche auf Hahnemühle Auqarellkarton – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

 

 

Selbstbetrachtung einer Obdachlosen

Posted in Ausstellung, Projekt Obdachlos, Querbruch-Obdachlos, Zeichnung by Susanne Haun on 7. September 2018

 

Seit einigen Tagen spreche ich auf meinen Wegen durch den Wedding Obdachlose an.

So traurig es ist, bei jedem kleinsten Weg finde ich jemand, die / der mir entweder noch nicht aufgefallen ist oder wo ich vor unserem Ausstellungsprojekt „Querbrüche – Obdachlos“ noch nicht geschaut habe. Warum habe ich nicht gesehen? Ich bin Künstlerin und eigentlich ist es doch meine Arbeit, zu sehen und widerzugeben.

 

Obdachlos - Das Paradies kann warten - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

Obdachlos – Das Paradies kann warten – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

 

Ich habe mit Nina vom Eichhörnchenverlag darüber diskutiert. Empfinden wir eine Scham, das Elend näher zu betrachten? Schauen wir weg? Trauen wir uns nur die leeren Schlafplätze und den Besitz der auf der Straße lebenden zu betrachten? Das sind Fragen, die ich künstlerisch untersuche.

Eigentlich wollte ich von den Gesprächen in chronologischer Reihenfolge berichten. Aber das Gespräch heute hat mich sehr aufgewühlt. Ich habe mit einer Frau gesprochen, die an verschiedenen Ecken um den Leopoldplatz sitzt. Sie besitzt nur noch einen Zahn unten ist schätzungsweise zwischen 25 und 40 Jahre alt, etwas korpulent, sehr schmutzig und ich sehe sie oft mitten auf dem Bürgersteig schlafen. Ich vermutete, dass sie keine Scham kennt und so war das Gespräch, was ich mit ihr führte eine große Überraschung für mich.

Sie wollte mir ihren Namen nicht nennen, sie möchte nicht von mir gezeichnet werden und schon gar kein Foto von sich bei der Ausstellung sehen aber ich darf über sie schreiben.

Sie sei nicht obdachlos, erzählte sie mir. Ihre Freizeit sei stark beschränkt, sie würde Putzaufgaben haben, die Landwirdschaft machen und sei in ihrer Arbeit integriert. Sie hätte soviel Häuser, Burgen und Schlösser zu putzen. Sie wohne im Himmelsland im Sicherheitsland der Kirche. Sie wäre zufrieden und liest kirchenbezogene Schriften oder jahreszeiten bezogene Literatur. Sie findet nicht, dass sie in die Obdachlosenszene hereinpasst, sie sei in zwangsmäßiger Not in Bezug auf ihre Arbeit.

Sie meinte das ganz ernst. Ist es Verdrängung der eigenen Situation? Ist sie krank? Kann man ihr helfen? Ich bin überfordert. Als ich im gehen bin, bekommt sie ein warmes Brötchen von einer Passantin. Sie schaut das Brötchen gerührt an.

Wenn ich mit den Betroffenen spreche, dann setzte ich mich zu ihnen auf den Boden der Straße. Eine Familie kam während des Gesprächs vorbei und der Mann sagte abfällig, dass nun schon zwei Frauen da säßen. Mit der zweiten Frau meinte er mich. Ich weiss immer noch nicht, wie ich das emotional bei mir und generell in mein Denken einordnen soll.

Die Zeichnungen sind nicht im Zusammenhang mit dem Interview entstanden, sondern es sind Beobachtungen der letzten Wochen in Berlin, Wedding.

 

 

 

Förderung vom Gebietsfond 2018 für das Ausstellungsevent: Querbruch-Obdachlos

Posted in Ausstellung, Querbruch-Obdachlos by Susanne Haun on 11. April 2018

 

Jedes Jahr wird von der Standortgemeinschaft Müllerstraße e.V. der Gebietsfond ausgeschrieben. Projekte, die am Entwicklungsprozeß der Müllerstraße beteiligt sind, werden finanziell mit 50% gefördert. Alle Informationen über den Fond findet ihr hier.

Gabriele D.R. Guenther und ich haben uns mit dem Ausstellungsevent: Querbruch-Obdachlos beworben. Ich werde in nächster Zeit mehr davon berichten.

 

 

Als wir uns bewarben, wurde der Gebietsfond unter anderem vom „Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit“ gefördert. Nach dem Regierungswechsel wurde das Ministerium unbenannt in „Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat“.

Es sind nur Worte, die Gebäude, Menschen usw. des Ministeriums sind noch die gleichen wie vor der Umbenennung, aber diese Worte hinterlassen bei mir einen bitteren Beigeschmack. Worte sind mächtig und wie einfach ist es doch offensichtlich ein ganzes Ministerium umzubenennen.

Bei jeder Veröffentlichung, die unser Ausstellungsevent betrifft, müssen wir das Logo der Förderer anzeigen. So also auch heute bei diesem Beitrag. Ich finde es selbstverständlich auch richtig, dass die Förderer der Ausstellung angezeigt werden, schliesslich sollen sie für die Förderung auch beworben werden. Es ist im Leben alles ein Geben und Nehmen.

Vor über 10 Jahren habe ich mich schon einmal zeichnerisch mit den Bewohnern*innen meines Heimatbezirks auseinandergesetzt. Damals arbeitete ich in einer Ateliergemeinschaft in der Weddinger Martin-Opitz Str. und konnte durch das Schaufenster des Ladens gut die Menschen beobachten. Die folgenden Arbeiten sind also 12 Jahre alt.

 

 

Einladung zum 76. Händlerfrühstück, Atelier Haun Groninger Straße 22

Posted in Standortgemeinschaft Müllerstraße by Susanne Haun on 5. März 2018

 

Nach meinem langen Afrikaurlaub, von dem ich in der nächsten Zeit hier berichten werde, geht es nun wieder los. Am Mittwoch findet das Händlerfrühstück mit dem Thema Digitalisierung der StandortGemeinschaft Müllerstraße e.V. (siehe hier) bei mir im Atelier statt. Gerne können Interessenten*innen vorbeikommen und mit uns Kaffee trinken. Wir freuen uns auf euer Kommen.

 

inladung zum Händlerfrühstück 7. März 2018

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Einzelhändler und Gewerbetreibende,

in und an der Müllerstraße.
Hiermit möchten wir Sie gerne zum 76. Händlerfrühstück einladen.

7. März 2018, 7:30 Uhr

Atelier Susanne Haun
Groninger Straße 22
13347 Berlin
Alle weiteren Infos entnehmen Sie bitte dem beigefügten Einladungsflyer (siehe hier).

Wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmer*innen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team des Geschäftsstraßenmanagement

i.A. Frau Demet Yasar

Planergemeinschaft Kohlbrenner eG
Lietzenburger Straße 44, 10789 Berlin
Tel 030/885 914-0 Fax 030/885 914-99
www.planergemeinschaft.de

 

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