Susanne Haun

Das Chamäleon aus der Schreibwerkstatt – Text von Susanne Haun

Posted in Schreibwerkstatt, Zeichnung by Susanne Haun on 25. April 2015

Für mich bedeutet es großes Glück, zu studieren.

Dabei muß ich am Semesteranfang immer wieder aufpassen, nicht zu viel Glück zu buchen, das heisst, zuviele Seminare zu belegen. Daraus folgt eine Überlastung und ich kann die einzelnen Seminare und Vorlesungen nicht mehr geniessen.

Dieses Semester habe ich aufgepasst, dass ich weniger Seminare belege. Das war allerdings auch nicht so schwer, denn für meinen Bachelor benötige ich nur noch drei Stück.  Das fand ich wiederum sehr wenig, weswegen ich das Seminar „Schreibwerkstatt“ freiwillig belegte.

Wie ich der Bloggerwelt entnehmen konnte, haben schon einige Schreibseminare besucht. Ich finde es sehr interessant, dass es im Schreiben wie im Zeichnen Lockerungsübungen gibt.

Gestern haben wir das Wort Wissenschaft von oben nach unten geschrieben und mussten in 3 Minuten pro Buchstabe eine Zeile schreiben. Die einzige Vorgabe waren die 3 Minuten und die eine Zeile und trotzdem habe ich Sätze geschrieben und am Anfang versucht, das Thema Wissenschaft im Text unterzubringen.

Das Chamäleon aus der Schreibwerkstatt

Warum sitze ich hier?
Ist es Wissensdurst oder Hilflosigkeit?
Sicher bekomme ich hier viele Inspirationen, um
Sicherer zu schreiben und mein Wissen zu
Erweitern. Ich hoffe, mir werden
Neue Methoden des Lernens beigebracht
Schon immer wollte ich schreiben.
Chamäleons wechseln die Farbe und
Heißen oft Otto.
Auch Julian ist ein schöner Name.
Friedrich ist fast aus der Mode.
Tatsächlich haben die Namen nichts…. „hier war die Zeit zu Ende“

Es war für mich schwierig das „C“ in Verbindung mit Wissenschaft zu bringen und deshalb bin ich ab dort Gedanken ausstülpend zu meinem Beruf (Farbe) und Namen übergegangen. Die Namen sind wohl vom vielen „Stadt, Land, Fluß …“ spielen übrige geblieben.

Heute morgen habe ich mich mit dem kalten Grau beschäftigt.

Welchen gedanklichen Zusammenhang ich da wohl unbewusst hergestellt habe?

 

Wissenschaft (c) Text von Susanne Haun

Wissenschaft (c) Text von Susanne Haun

 

Kaltes Grau  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kaltes Grau (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

 

Ein Besuch in der Staatsbibliothek – Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Foto by Susanne Haun on 16. August 2014

Gestern habe ich mir endlich einen Benutzer-Ausweis für die Staatsbibliothek machen lassen.

Es will überlegt sein, 30 Euro ist der Jahresbeitrag, der aber mehr als berechtigt ist.
Nächstes Jahr möchte ich mit Monja, eine meiner Mitstreiterinnen an der Uni, das Seminar „Zeichnung und Musterbuch im Mittelalter“ besuchen möchte, ist der Besuch der Staatsbibliothek unabdinglich.

Gespiegelt- Monja und ich in der Staatsbibliothek(c) Foto von Susanne Haun

Gespiegelt- Monja und ich in der Staatsbibliothek(c) Foto von Susanne Haun

Die Seminare an der FU werden im Losverfahren vergeben. Oft sind viel mehr Anmeldungen vorhanden als Plätze zu vergeben. Ich hoffe, das Los fällt auf mich, weil ich auch plane, meinen Bachelor über dieses Thema zu scheiben. Vielleicht ist das Seminar auch nicht überlaufen, das soll auch vorkommen.

Die Staatsbibliothek wird Asbestsarniert (c) Foto von Susanne

Die Staatsbibliothek wird Asbestsarniert (c) Foto von Susanne Haun


Die Staatsbibliothek ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek Deutschlands. Die Staatsbibliothek besitzt über 11 Millionen Bände. Der Schwerpunkt liegt auf geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer. Mich interessieren besonders die historischen Drucke und mittelalterlichen Handschriften.

Schon beim Schreiben freue ich mich auf meine kommenden Besuche in der Staatsbibliothek.

Von zuhause aus kann ich bequem recherchieren, was ich mir näher anschauen und was ich lesen möchte. Dazu brauche ich nur den Katalog der Staatsbibliothek unter http://www.stabikat.de aufrufen.

Diese Worte fallen dem Besucher der Bibliothek entgegen (c) Foto von Susanne Haun

Diese Worte fallen dem Besucher der Bibliothek entgegen (c) Foto von Susanne Haun

Die Geschichte der Staatsbibliothek ist sehr interessant. Sie kann auf der sehr interessanten Internet-Seite der Staatsbibliothek (siehe hier) nachgelesen werden. Mir wurde bei der Lektüre wieder einmal bewusst, was ein totalitäres System und ein Krieg für einen solch eindrucksvollen Bücherbestand bedeutet und welchen Schaden beide hinterlassen. Es ist erschreckend, was Macht für folgen hat und es ist erschreckend, dass das Streben nach Macht im Menschen verankert liegt.

Durch die einstige Teilung Deutschlands gibt es heute zwei Standorte der Bibliothek. Wir waren am Standort Potsdamerstraße im Scharoun Bau, der 1967 bis 1978 gebaut wurde. Es ist ein sehr eindrucksvoller Gebäudekomplex. Hier kann die Baugeschichte nachgelesen werden.

Zur Zeit läuft die Asbestsarnierung des Gebäudes. Ich habe dazu einige Fotos gemacht, die ein wenig einen Eindruck der Bibliothek heute vermitteln.

In den 80zigern hatte mein Vater als Glaser eine Menge Glasbausteine in seinem Geschäft. Ich durfte mir einige davon mit nach Hause nehmen und habe sie in meinem Zimmer als Türme geschichtet und sie als Sockel benutzt. Als ich die bunten Glasbausteine in der Biblieothek sah, musste ich sofort daran denken. Ich wählte keine farbigen Bausteine aus sondern nahm nur die durchsichtigen. Anfang des Jahres 2.000 ließen meine Eltern die Glausbausteine, die sie als langes Fenster in ihrem Haus hatten, herausnehmen und nun ist stattdessen eine große durchsichtige Scheibe im Flur. Mit der technischen Weiterentwicklung von Glas hat der Glasbaustein seine Funktion verloren.

Der Charme von Glasbausteinen (c) Foto von Susanne Haun

Der Charme von Glasbausteinen (c) Foto von Susanne Haun


Vergängliches für Grimma, die nächsten Linien – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Kunstgeschichte, Leinwand, Vergänglichkeit by Susanne Haun on 17. März 2014

Täglich arbeite ich an der großen Leinwand für Grimma. Sie schaut mich an und ich sehe die Linien, die bleiben und die Linien, die verschwinden müssen.

Zwischenstand Vergängliches (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Zwischenstand Vergängliches (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Heute habe ich begonnen, meine letzte Hausarbeit für das erste Semester in die entgültie Form zu schreiben. Es ist viel Arbeit, denn ich kann nicht wie hier meinen persönlichen Eindruck vermerken – ich muß in den Hausarbeiten wissenschaftlich bleiben, ohne Emotion, sachlich! Alles muss mit Fußnoten und Literaturhinweisen belegt werden. Eine vollständig andere Art zu arbeiten, als ich es hier in meinem Arbeitstagebuch so lange Jahre praktiziere.

Ich muß vor dem Schreiben Luft holen, um mich von dem einen in den anderen Modus zu bringen.

So kann ich nicht so viel Text zu meiner Leinwand schreiben. Vielleicht ist das auch einmal besser so.

Ich beschrifte die Fotos anständig, so kann ich dort auch ein wenig meiner Gedanken unterbringen.

Verlassener Skorpion – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Sternzeichen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Oktober 2013

In der Regel tauchen bei einem Umzug Dinge auf, die man lange nicht mehr gesehen hat.

Skorpion 1 - 12 x 17 cm - Tsuche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Skorpion 1 – 12 x 17 cm – Tsuche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

So entdeckte ich in einer Umzugskiste ein sehr gut gestalteten Gummi-Skorpion. Er gehört zu den Dingen, die mein Sohn nicht mit zum Studium in die neue Stadt genommen hat.

Das Tier regte meine Fantasie an und so entstanden 3 kleine Zeichnungen zum Skorpion.

Mein erster Blogbeitrag sowie ein Hibiskus – Zeichnung von Susanne Haun

Am 24. März 2009 habe ich den ersten Blogbeitrag geschrieben.
Ich wusste damals noch nicht, wo mich der Blog hinführen wird und wie viele nette Kunstinteressierte ich kennen lernen soll.

Bis letzte Woche Freitag habe ich seither jeden Tag einen Blogbeitrag geschrieben, insgesamt 1.553 Beiträge. 8293 Kommentare sind zu meinen Artikeln bisher geschrieben worden.

Ich danke euch allen einmal zwischendurch für euer Interesse und die vielen Diskussionen. Ich habe große Freude an diesem Austausch und besonders am Morgen beantworte ich eure Fragen und Kommentare sehr gerne als Tageseinstieg.

Der Hibiskus (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Hibiskus (c) Zeichnung von Susanne Haun

Letzte Woche habe ich mich an der FU um einen Studienplatz der Kunstgeschichte (europäisch und amerikanisch) und Philosophie beworben. Seit 1 1/2 Jahren habe ich die FU als Gaststudentin besucht und der Entschluss, mich zum regulären Studium einzutragen ist in dieser Zeit angewachsen.
Die Auseinandersetzung zwischen Praxis und Theorie ist für mich sehr spannend und egal ob ich die Seminare „Kunst und Wettbewerb in der Frühen Neuzeit“, „Die Zugkraft der Linie“ oder „Die Präsentation der Kunst“ sowie „William Kentridge“ (und viele mehr) belege, ich erhalte neue Inspirationen und erfreue mich an dem Wissenszuwachs.

Neue Aufgaben kommen somit auf mich zu und da der Tag nur 24 Stunden besitzt, habe ich mich entschlossen, Samstag und Sonntag nicht mehr zwingend einen Artikel zu schreiben, sondern die Zeit zu nutzen, in den Büchern zu lesen und mich intensiver mit meinen Projekten zu beschäftigen.

Der Blog ist Teil meines Werkes aber er soll mich auch nicht in der Weiterentwicklung meiner Arbeit behindern.

So werde ich Montag bis Freitag weiter von meiner Arbeit berichten, und die Artikel zwischen 18 und 22 Uhr publizieren. Bisher habe ich täglich um 18 Uhr veröffentlicht.

Wer möchte, kann sich gerne in meinem E-Mail-Abo in meinem Blog eintragen. Jedes Mal, wenn ich einen neuen Beitrag publiziere, erhaltet ihr dann eine Mail. Es ist kein Newsletter Eintrag. Ihr erhaltet damit „nur“ eine Mail, wenn ich einen neuen Artikel geschrieben habe. Ihr findet diese Möglichkeit rechts unten an der Seite meines Blogs.

Ich habe ein Bild für euch aufgenommen:

eMail Abo Blog Susanne Haun

eMail Abo Blog Susanne Haun

Ansonsten habe ich heute an meiner kleinen Rolle – 10 Meter mal 40 cm – weiter gerarbeitet.

Dort stülpe meinen Kopf aus.

Was heißt das? Ich sehe und zeichne, ich nehme Wissen auf und zeichne und ich lasse los.

So wachsen der Geliebten und mütterlichen Freundin Sophie Gräfin von Hatzfeldt von Lassalle Hibiskusblüten aus den Kopf. Der Hibiskus wächst auf meinem Balkon.

Wer mehr zum Projekt Lassalle und seine Frauen erfahren möchte, kann auf Gesine von Prittwitz Blog „SteglitzMind“ verzweigen. Der Artikel stellt “Eine Darstellung einstmals bedeutender Ereignisse” von B. Claus DeFuyard vor.

For my english speaking reader:
Since four years ago I started to write my Blog. Since that day I wrote 1.553 articels and get 8293 commentars. Thank you all!
Now I want to stuy arthistory and philosophy and I haven’t enough time to wrote every day but almost every day. You can register in my E-Mail-Abo, so you can get a mail if a wrote a article.
Today I draw on my role modesty and a bridge. It’s in my brain today.

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