Susanne Haun

Was lese ich gerade? Torso – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Formen, Was ich gerade lese, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Juli 2017

 

Vor zwei Wochen habe ich Birgit von Sätze & Schätze (siehe hier) in Augsburg besucht. Sie hat angeregt, dass ich auch einmal von den Büchern bericht, in denen ich gerade lese. Danke für die Idee, Birgit, sie hat mich zum Nachdenken angeregt.

 

Torso (c) Zeichnung von Susanne Haun

Torso (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Neben meinen Hörbüchern, meistens eine Mischung aus Krimis (Arne Dahl), Belletristik (Genazino), Literatur (Mann und Dostojewski), lese ich Fachbücher für mein Kunstgeschichte Studium. Die Auswahl meiner Hörbücher sind dominiert vom Angebot. Hörbücher gibt es im Angebot der öffentlichen Bibliothek (siehe hier) zuhauf, leider oft nicht die, die ich lesen möchte. So schaue ich mir regelmäßig die Neuankäufe an und wähle wie im Buchladen aus, was mich interessiert. Das schöne ist, dass die Hörbücher kostenfrei mit einem Bibliothekausweis bis zu 14 Tagen ausleihbar sind.

Die Auswahl der Fachbücher erfolgt in der Uni- oder Kunstbibliothek oder Online über Kubikat (siehe hier) abhängig von den Themen meiner Hausarbeiten und inzwischen auch meiner Masterarbeit, im Moment über die Künstler Poussin, Gericault und Horny. Wie immer habe ich mir viel vorgenommen für das Semester. Nach der Vorstellung meiner Ideen für die Masterarbeit am letzten Semestertag im Colloquium werde ich eine Hausarbeit über Poussins Flora schreiben.

Auf dem Weg nach Augsburg habe ich den Ausstellungskatalog Torso, Das Unvollendete als künstlerische Form² gelesen. Da die Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts eine Präsensbibliothek ist, kaufe ich gerne – meistens gebraucht – Fachbücher, damit ich sie zuhause und unterwegs lesen und für meine jeweiligen Arbeiten auswerten kann.

Der Maler und Museumsdirektor Thomas Grochowiak schreibt im Katalog Torso, dass beim Publikum eine Vorliebe für Skizzen, die Spontanität und Unverhülltheit der Handschrift zeigen, besteht. Dabei beeindrucken die Verkürzung und Vereinfachung der Ausdrucksmittel.² In meheren Aufsätzen wird das Unvollendete diskutiert.

Ich markiere und schreibe meine Zusammenfassung und Kommentare gleich ins Buch, um später in meiner Masterarbeit die Informationen zu verwerten und vielleicht auch zu zitieren.

Während der Fahrt habe ich auch ein paar Sizzen nach dem Buch erstellt. Ich kann besser denken, wenn ich das Gelesene zeichnerisch verarbeite.

Es ist merkwürdig: meine Zeichnungen zeige ich hier im Blog offen und ehrlich. Mir ist klar, dass sie sicher einige male kopiert werden, doch ich weiss, es sind meine Zeichnungen, die mir niemand nehmen kann.

Bei den Texten, die ich für die Uni schreibe, fällt es mir schwer, etwas davon hier in meinen Blog zu schreiben. Ich empfinde die Texte als viel ungeschützer als gedankliches Eigentum als meine Zeichnungen. Ich besitze in der Zeichnung – in der Kunst allgemein – eine sehr eigene Handschrift, die gut erkennbar ist. Wie aber ist es bei den Texten? Sind sie schon mir persönlich zuordenbar? Wie ist es mit meinen Ideen in der Welt der Kunstgeschichte? Wie schütze ich sie? Bin ich hier zu pingelig?

 

 

 

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² GROCHOWIAK ,THOMAS (Hrsg.). Torso, Das Unvollendete als künstlerische Form, Ruhrfestspiele, Recklinghausen 1964.

27 Antworten

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  1. gkazakou said, on 5. Juli 2017 at 19:29

    Das ist wieder mal ein höchst anregender Beitrag, Susanne. Mich interessiert sehr, was du da über den Torso zitierst bzw weiter entwickelst, auch als Zeichnung. Ich gebe dir übrigens recht, dass deine Zeichnungen am besten dadurch geschützt sind, dass sie keiner nachmachen kann. Zu eigen ist deine Handschrift. Gedankliches lässt sich sehr viel leichter klauen und in eigene Arbeiten reinkopieren. Andererseits leben wir alle davon, dass andere ihre Gedanken frei entwickeln und uns zur Verfügung stellen, indem sie sie veröffentlichen. „Gedanken sind frei“ hat für mich auch diese Bedeutung: Wie kann ich denken, wenn ich nicht frei aus dem großen Meer des Denkens anderer schöpfen, ihr Denken in meins integrieren, es weiterentwickeln könnte? – Bei Master bzw Doktorarbeiten ist es freilich was anderes, da muss man wohl aufpassen, denn schließlich soll das, waas man vorträgt, Neuigkeitswert haben. (ich hatte dies Problem noch nicht, denn man konnte früher ja nicht so einfach veröffentlichen oder kopieren wie heute).

    • Susanne Haun said, on 6. Juli 2017 at 05:31

      Liebe Gerda,
      so wie ich eine Zeichnung erst veröffentliche, wenn ich sie für fertig halte, so werde ich wahrscheinlich auch die Texte erst veröffentlichen, wenn sie fertig sind.
      Ja, die Gedanken sind frei. Trotzdem möche ich manche Ideen erst in einem guten alten Buch veröffentlichen, eines mit Titel, Kapitel und Seiten, so dass korrekt zitiert werden kann, wenn meine Gedanken weiter entwickelt werden. Ich bin mir noch nicht sicher, aber ich hoffe, dass ich aus dem Thema und den Ideen meiner Masterarbeit auch meine Doktorarbeit entwickeln kann.
      Ich habe da noch etwa Weg vor mir und mein Thema ist seit den 60ziger Jahren nicht mehr von allen Seiten beleuchtet worden. So freue ich mich auf die Arbeit und Auseinandersetzung damit.

  2. kopfundgestalt said, on 5. Juli 2017 at 21:43

    Es gibt auch einen persönlichen Schreibstil.
    Vielleicht hast Du Angst, daß dieser deinem Level in der Kunst nicht gleichkommt?!

    Wer sollte Deine Zeichnungen kopieren wollen? Im übrigen: Bei Keramik ist das viel eher möglich. Da gibt es durchaus Leute, die meine Ideen 1:1 kopieren. Mir ist von einem Fall bekannt.
    Aber mich ficht das nicht an, weil ich meinen Ideen nicht lange treu bleibe und schnell eine andere Stoßrichtung einschlage.
    Wenn ich von einem Künstler inspiriert bin, dann „verwende“ ich das Gesehene auf ganz neue Weise. Nicht, um nicht zu kopieren, sondern weil die Anregung ganz woanders hingeführt hat.

    • gkazakou said, on 5. Juli 2017 at 21:49

      ist mir übrigens mal passiert, dass ich in einer Gruppenausstellung stand und mich wunderte: da hingen 6 Bilder von mir, aber ich hatte nur 4 abgeliefert. Auch kamen mir die beiden anderen vertraut – fremd vor. Ich griff mir an den Kopf, leicht schwindlig. Merkwürdig, meine Bilder hatten sich irgendwie verwandelt, die Farben waren entschiedener, ja, es war sogar Ölmalerei, die ich vermeide. ich dachte, ich träume, bis ich begriff, dass die andere Teilnehmerin Bilder von mir nach Fotos kopiert und als eigene ausgegeben hatte. Ein merkwürdiges Gefühl.

      • kopfundgestalt said, on 5. Juli 2017 at 21:54

        Ich verstehe so ein Verhalten nicht. Mir würde schlecht.
        Kunst ist Idee! Nachmalen, was soll das?
        Wie gesagt: Ich verstehe das nicht.

        • gkazakou said, on 5. Juli 2017 at 22:35

          Tja, mir wurde auch schlecht. die Kollegin litt offenbar an Ideenmangel und bediente sich bei mir. Die Umsetzung gelang ihr, nur war das Ergebnis gespestisch glatt und gekonnt, so ganz anders, als ich zu malen beliebe. das wirkte auf mich wie ein Schock. ich wars und wars doch nicht. Gespenstisch.

          • kopfundgestalt said, on 5. Juli 2017 at 23:29

            Gerda, wenn man keine Ideen hat, so sollte man ruhen. Oder sich in etwas üben, was man schon länger beherrscht.

            • Susanne Haun said, on 6. Juli 2017 at 05:52

              Es ist wichtig, herauszufinden, wo die Begabung des einzelnen liegt und das ist nicht einfach.
              Es gibt eine Menge Bereiche, in denen ich z.B. keinen Erfolg gehabt hätte. So zum Beispiel Singen oder auch Fremdsprachenkorrespondentin. Diese Bereiche hätten mich nicht zum Erfolg geführt.
              Ich wusste schon in der Schule, dass ich eine gute Mathematikerin bin und Kunst mag. Meine Leidenschaft für Geschichte bildete sich schon mit 12 Jahren beim Lesen von Fachbüchern über die 17. Dynastie Ägyptens aus.
              Meine Informatik-Karriere habe ich 2002 aus eigenen Stücken beendet, um mich ganz meiner Kunst zu widmen. Bis dahin habe ich als Systmanalytikerin und Entwicklerin in einer Festanstellung (!) bei einem Zusammenschluss von ARD Anstalten gearbeitet. Die Arbeit wurde mir nach 19 Jahren langweilig, es sind immer dieselben Prozeße. Und obwohl ich sehr gerne Analytikerin und Entwicklerin war, habe ich beschlossen etwas anderes zu tun. Ich habe diese Entscheidung nie bereut und natürlich hilft mir mein „früherer“ Beruf bei meiner Arbeit als Künstlerin und Historikerin.
              Nun muss ich mich sputen – heute ist mein Unitag und schon um 9:30 bin ich mit einer anderen Studentin verabredet. Wir halten heute ein Referat über Gericaults Medusa.
              Ich wünsche euch, Gerda und Gerhard einen schönen Tag, Susanne

              • gkazakou said, on 6. Juli 2017 at 08:04

                a, ja, du Systematikerin! Ich bewunderte das systematische Vorgehen bei dir, wusste aber nicht, dass das dein Beruf war! Gratuliere zu dem Entschluss, dich aus einem sicheren Job zu verabschieden und dir einen Platz in der Kunst zu erkämpfen.
                Die Medousa – ein großartiges Werk, über das ich auch das eine und andere schon gelesen habe. Viel Spaß beim Vortragen der schändlichen Ereignisse, die dem Werk-Thema zugrundeliegen. …

                • Susanne Haun said, on 7. Juli 2017 at 08:15

                  Der Vortrag war sehr gut 😊 und die anschließende Diskussion fruchtbar.
                  Ich habe nie bereut, meine Festanstellung aufgegeben zu haben.

                  • gkazakou said, on 7. Juli 2017 at 14:31

                    das freut mich sehr! Beides bzw alles drei. Du hast ein wirklich sehr erfülltes Arbeitsleben, vielfältig und lustvoll, in steter Weiterentwicklung. Was gibts Besseres?

              • kopfundgestalt said, on 6. Juli 2017 at 11:43

                Ah, Gericault!
                Den habe ich eigens im Louvre aufgesucht, bei meinem ersten Besuch in Paris.

          • Susanne Haun said, on 6. Juli 2017 at 05:54

            Liebe Gerda, ich habe auch einiges auf Gerhards Kommentaren geschrieben, was auch an dich gerichtet ist und was du nicht in deinem Reader siehst. Das ist ein echter Nachteil des Readers, ich ärgere mich auch oft darüber. Es werden nur die Kommentare angezeigt, die als direkte Antwort der eigenen Beiträge geschrieben werden. LG Susanne

        • Susanne Haun said, on 6. Juli 2017 at 05:43

          Ich denke, dass viel, viel öfter kopiert wird als du es dir vorstellen kannst, Gerhard.

      • Susanne Haun said, on 6. Juli 2017 at 05:43

        Wie schon bei Gerhad geschrieben – ich kenne dieses merkwürdige Gefühl, Gerda!

    • Susanne Haun said, on 6. Juli 2017 at 05:42

      Ich habe schon vor deiner Antwort darüber nachgedacht, Gerhard, ob es daran liegt, dass ich noch keinen Schreibstil habe. Meine italienische Studienfreundin meint aber, dass meine Hausarbeiten schon erkennbar sind. Ich habe einen bestimmten Anspruch beim Schreiben. Ich möchte Texte so einfach wie möglich schreiben, damit auch mein bisheriges Publikum, wie ihr zum Beispiel, später daran Freude habt. Dabei möchte ich Erzählerin sein, was mir bei einer Hausarbeit auch schon den Satz eingebracht hat, dass ich mir einen wissenschaftlicheren Schreibstil angewöhnen sollte. Aber gerade das möchte ich nicht. Ich möchte Wissenschaft für jeden verständlich aber doch mit allen Informationen darstellen. Dazu gehört, dass ich einheitlich Deutsch schreibe und den Originaltext in die Fußnoten verbanne. Ich hasse es, wenn ich ein Textgemisch aus Deutsch, Englisch, Französich und Latein lesen muss – ohne Übersetzung versteht sich. Fachbegriffe kläre ich auch gerne im Verlauf meiner Texte, meine Literaturverzeichnisse beinhalten immer meherer Lexikoneinträge. Ich werde sehen, wie ich und meine Texte sich entwickeln.
      Nun zum Kopieren der Zeichnungen. Ich habe dieselben Erfahrungen wie Gerda gemacht. Letztes Jahr habe ich eine Einladung von einer Galerie erhalten und eines der Einladungsbilder war eine Zeichnung von mir. Man kann sich meine Verwirrung vorstellen. Ich erinnere mich an Gedanken wie, dass ich doch in dieser Galerie gar nicht ausstelle.
      Aber es kommt noch härter: Diese Zeichnung war Teil einer Abschlussarbeit einer Mode-Kunst-Schule. Ich habe sowohl mit der Galeristen als auch mit der Professorin gesprochen. Die Professorin versprach mir, ihre Studenten*in für das Thema des Urheberschutzes stärker zu mobilisieren. Ich hoffe, es hilft, glaube es jedoch nicht.

      • gkazakou said, on 6. Juli 2017 at 08:09

        ganz schön hart! Ich finde die Antwort der Professorin auch nicht hinreichend. Eine solche Arbeit muss gesperrt werden. Und die Galerie?
        Die Galerie, bei der mir das passiert ist, hat die Kollegin nie mehr eingeladen…

        • Susanne Haun said, on 7. Juli 2017 at 08:12

          Die Galerie hat nach wirklich länger Bestehungszeit geschlossen. Sie hat die ganze Verantwortung zur Professorin geschoben. Ich fand das auch unmöglich. Der Professorin war es sehr unangenehm. Ich hätte klagen können und hätte auch recht bekommen. Aber wer ersetzt mir die verlorene Zeit und den Ärger der die Klage mit sich bringt?
          Ich erzähle die Geschichte nun immer wieder, um für das Thema zu sensibilisieren.

      • kopfundgestalt said, on 6. Juli 2017 at 11:41

        Danke für das Schildern Deiner Erfahrungen bzgl. Kopien.

        Ich habe viele Kunst-Kataloge zuhause. So manche Beiträge, fand ich, kann man nicht „lesen“. Zu hoch geschraubt, zu spekulativ, zu grell „esoterisch“.
        Was ich brauche, sind kunstgeschichtliche Informationen und natürlich auch „Eindrücke“, Stimmungshaftes, aber bitte nicht zu verstiegen.

        • Susanne Haun said, on 7. Juli 2017 at 08:03

          Ich habe den Eindruck, dass die Kataloge besser werden. Jedoch bewege ich mich von der frühen Neuzeit bis zur Romantik in der historischen Welt.
          Auch mag ich außerhalb der Kataloge Fachbücher zu kunsthistorischen Themen. Die empfinde ich zum Teil durchdachter.

  3. SätzeundSchätze said, on 6. Juli 2017 at 07:49

    Liebe Susanne, es freut mich, dass Du meine Idee aufgreifst: Ich bin einfach neugierig, welche Fachtexte bei Dir auch zu der jeweiligen Zeichnungsserie führen – ich als kunsthistorische Laie lerne da ungemein davon. So spricht mich das, was Grochowiak zum Unvollständigen sagt, sehr an und ich ertappe mich selbst dabei, dass es mir wohl auch so geht – dass darin ein Aspekt liegt, warum ein Torso so ein Blickfang ist.

    Zu Deinen weiteren Überlegungen: Ich denke schon, dass Du einen gewissen persönlichen Schreibstil hast – das hat jeder, nehme ich an. Allerdings ist der eben nicht so deutlich zu unterscheiden wie z.B. ein Stil in der Malerei oder auch in der Musik. Und es ist viel einfacher, Textfragmente zu kopieren – bei Zeichnungen ist dann doch vielleicht noch die Hemmschwelle höher, auch wenn die immer mehr fällt.

    Ich ärgere mich schon auch, wenn ich gelegentlich in einer Buchbesprechung das Gefühl habe, da hat jemand deutlich bei mir abgeschrieben – ich fände es zumindest anständig, dann einen Verweis auf meinen Beitrag zu bringen. Aber das ist auch schwierig nachzuweisen – bei Bildern ist das sehr viel einfacher (und da schreibe ich auch mal ein zickiges Email, wenn da geklaut wird):

    Das mit der Galerie finde ich jedoch noch eine Ecke bedenklicher – das sollten zumindest Profis sein, die sich mit Urheber- und Nutzungsrecht auskennen. Wenn „Professionelle“ „klauen“, habe ich überhaupt kein Verständnis.

    Dass Du aus diesen Gründen nun auch deine eigenen Texte für die Uni nicht gerne publizierst, verstehe ich schon.

    LIebe Grüße Birgit

    • Susanne Haun said, on 8. Juli 2017 at 07:59

      Liebe Birgit,
      es freut mich, dass du aus dem Artikel gelernt hast. Ich werde von nun an öfter berichten, welche Bücher ich gerade lese. Für das Wochenende habe ich mir vorgenommen, meine Notizen vom Torso für die Masterarbeit auszuformulieren, weiss nur noch nicht, ob ich dazu komme 😦

      Ja, ich denke auch, Textfragmente sind leichter zu kopieren als Fragmente einer darstellenden Arbeit. Vielleicht auch deshalb leichter zu kopieren, weil jeder Buchstaben schreiben kann aber nicht jeder eine zeichnerische Linien kopieren kann. Zeichnen kann jeder eine Linie aber kopieren ist dann ungleich schwerer.

      Ich finde es gut, dass du, wenn du das Gefühl hast, jemand kopiert dich, eine Mail schreibst. Es gibt auch viele Zeichnungen, in denen ich sehe, dass die Zeichner*innen von meinem Stil inspiriert sind. Wenn es meinem Stil zu nahe kommt, dann schreibe ich eine nette email und gebe Vorschläge, wie sich die Kreativen weiter zu einem eigenen Stil entwickeln können. Den eigenen Stil zu finden ist sehr viel schwerer als das Handwerk – also zeichnen und malen – zu lernen. Ich bin immer wieder froh, erkennbar zu sein. Vor allem, da es „einfach so“ passiert ist. 🙂
      Die Galerie hat mich sogar sehr verärgert. Hätte sie nicht nach dieser Austellung geschlossen, dann hätte ich auch noch mit der Galeristen zwei, drei Takte geredet ;-).

      Meine Texte für die Uni werde ich weiterhin für mich behalten – manchmal versende ich auf Anfrage eine Hausarbeit von mir.

      Bevor ich nun zu Papa entschwinde, wollte ich schon mal beginnen, die Fotos von Augsburg zu sortieren, die Zeichnungen sind schon gescannt. Übrigens – das kleine Schreibheftchen, dass ich bei „deinem“ Karstadt gekauft habe, habe ich schon voll Texten für meinen Master geschrieben. Vielleicht hole ich mir weitere dieser Art!

      Liebe Grüße und einen schönen Samstag von Susanne

      • SätzeundSchätze said, on 8. Juli 2017 at 16:55

        Liebe Susanne, komme gerade aus Garmisch. Daher nur kurz: Freue mich jetzt schon auf die Fotos und Zeichnungen aus Augsburg auf Deinem Blog! Liebe Grüße, Birgit

        • Susanne Haun said, on 10. Juli 2017 at 05:59

          Liebe Birgit,
          ich hoffe, du hattest eine schöne Zeit in Garmisch, heute um 18 Uhr berichte ich über Augsburg, viel Spaß dabei, Susanne


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