Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Sorbisches Sprichwort

Posted in Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 23. August 2020

 

Eine Nacht weiß viel zu erzählen.

Sorbisches Sprichwort

 

In der tiefsten Nacht - Zeichnung von Susanne Haun - Sepia auf Bütten - 17 x 22 cm

In der tiefsten Nacht – Zeichnung von Susanne Haun – Sepia auf Bütten – 17 x 22 cm

 

Mein Tante wohnt im Spreewald, ihre Schwiegertochter besitzt noch eine sorbische Tracht und lernt sorbische Tänze, um sie, ich denke auch den Touristen, zu zeigen.

 

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Quelle: Schoknecht, Martha (Hrsg.), Nachtschwärmer, Geschichten und Gedichte über die besten Stunden des Tages, Zürich 2017, S.10.

Zitat am Sonntag – Jean Paul Sartre

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 12. Juli 2020

 

Drei Uhr Morgens ist immer zu früh

und immer zu spät

für das, was du vorhast.

Jean-Paul Sartre, 1905 – 1980, französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist

 

1 Die Kuechenuhr - innerlich ist sie kaputt (c) Zeichnung von Susanne Haun

1 Die Kuechenuhr – innerlich ist sie kaputt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dieses Zitat habe ich dem Buch Nachtschwärmer auf Seite 11, Geschichten und Gedichte über die besten Stunden des Tages, entnommen. Dieses Buch ist 2017 in Zürich erschienen und ich habe es in der Bücher-Telefonzelle neben dem Centre Francais in Berlin gefunden. Es ist ungelesen, genau wie ein Inselbuch neueren Datums über das ich in einem anderen Blog berichte.

Ich mag diese Bücher-Telefonzelle sehr und jedes mal, wenn ich zum Centre Francais oder meinen Papa besuche, komme ich an der Telefonzelle vorbei und kann nie widerstehen, hineinzugehen und zu stöbern. Mehr über diese Telefonzelle könnte ihr in diesem Artikel (-> Klick) der Berliner Woche lesen.

 

 

 

Zitat am Sonntag – Jean-Paul Sartre

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 3. Mai 2020

 

Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt, schreibt Sartre,

wir können der Freiheit nicht entkommen,

weil wir uns jeden Tag neu selbst erfinden müssen.

zitiert nach Tobias Härter, Die großen Denkschulen, in: Zeit Wissen, 01/2020, Seite 73.

 

Vorbeifliegende Landschaft von Berlin nach Nürnberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vorbeifliegende Landschaft von Berlin nach Nürnberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Johann Ludwig Tieck

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 18. November 2018

 

Bei Tage und in der Nacht

denkt meine Seele nur an die

schönen, hellen Gegenden,

die mir in allen Träumen

erscheinen und mich rufen.

Johann Ludwig Tieck

 

Küste - Zeichnung von Susanne Haun, 45 x 78 cm Tusche auf Büttenpapier (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

Küste – Zeichnung von Susanne Haun, 45 x 78 cm Tusche auf Büttenpapier (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

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Bei meinen Recherchen für meine Masterarbeit bin ich auf dieses Zitat gestossen und habe es noch in der noch in der Bibliothek in meinen Blog geschrieben. Leider habe ich vergessen, aus welchen der vielen Bücher, die ich gesichtet habe, das Zitat stammt.

Es könnte aus diesem Buch:
ANDERSSON, ULRIKE, FRESE, ANNETTE. Carl Philipp Fohr und seine Künstlerfreunde in Rom: zum 200. Geburtstag des Heidelberger Künstlers, Heidelberg 1995.
oder diesem Buch:
LIEDTKE, GUSTAV (Hrsg.). Unsere Hundert schönsten Romantikerzeichnungen, Lübeck 1960.
stammen. Ich habe eine bestimmte Abbildung gesucht und brauchte deshalb alte Katalogbücher.

 

postfaktisch WAHR oder FALSCH – Susanne Haun

Posted in Stillleben, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Dezember 2016

 

Am Samstag stand ein Artikel zum Wort des Jahres – postfaktisch – von Malte Lehming im Tagesspiegel .

Postfaktisch? Was ist das?

“ „Postfaktisch“: wenn die gefühlte Wahrheit wichtiger ist als die auf Fakten basierende.“² kann der Leser auf der Seite der Tagesschau kurz und knapp lesen.

 

1 Wahr oder Falsch - Postfaktisch - 20 x 60 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wahr oder Falsch – Postfaktisch – 20 x 60 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

„Dem Wort fehlt die Klarheit. „Postfaktisch“ heißt übersetzt nichts anderes als „falsch“³. Die Meldung stimmt nicht, die Nachricht ist eine Ente, das Gerücht enbehrt jeder Grundlage, die These kann nicht belegt werden.“ schreibt Malte Lehming. Weiter schreibt er, dass es einen Unterschied zwischen wahr und falsch wie zwischen Tag und Nacht gibt, es aber Dämmerung gibt, die Tag und Nacht nicht wiederlegen.

Die Diskussion um das Wort postfaktisch macht mir Angst. Habe ich immer den Notwendigen Hintergrund, um entscheiden zu können, was wahr und was falsch ist?

Sicher, ich komme nicht auf die Idee, Nachrichten in Facebook, Twitter oder ähnlichen Online-Plattformen zu lesen, aber natürlich ist mir die Subjektivität des Wortes Wahrheit bewusst. Werde ich in Zukunft die Zeit haben, immer vertrauenswürdige Quellen zu suchen, die das gelesene Belegen? Wie bewerte ich Quellen? In der Schule habe ich gelernt, mindestens zwei Zeitungen zu lesen. Zeitlich gesehen ist das ein Ding der Unmöglichkeit.

Es macht mir Angst, wie Falschmeldungen Menschen mobilisieren können und es macht mir Angst, dass es nicht nur heute, sondern immer Menschen geben wird, die das ausnutzen und für ihre Zwecke verwenden werden.

 

 

 

 

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