Susanne Haun

Die Trauminsel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Verkauf über Singulart, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Oktober 2019

 

 

Die Trauminsel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Trauminsel (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Neben dem Zeichnen habe ich mit meiner Praktikantin Meike begonnen, mein Werkverzeichnis zu erstellen. Die Informationen, die ein Werkverzeichnis enthalten sollte, sind genauestens zu bedenken und viele Stunden habe wir diskutiert, welche Felder wir in einem Werkblatt aufnehmen.

Das Stöbern in meiner Kunst fördert viele Arbeiten zum Vorschein, die nicht nur den Weg in mein Werkverzeichnis finden, sondern auch zu singulart (siehe hier) wie auch die Trauminsel:

„Die von Haun gezeichnete Insel lässt der Betrachterin, dem Betrachter Raum für eigene Vorstellungen und Traumreisen, obwohl die Künstlerin eine klassische Vorstellung von einer Insel auf dem Papier gebannt hat.
Sie zeichnete keine Insel, die sie irgendwo sah, sondern eine Vorstellung von dem, was sie Insel nennt und kombinierte dabei eine Mischung aus Booten, wie sie sie von Usedom kennt und der berühmten Watzmann Ostwand sowie Gipfelkreuze gemischt mit den keltischen Kreuzen gekrönt von König Arthus Burg (vielleicht auch die von Robin Hood). In dieser Zeichnung kombinierte sie die Weite des Meeres und die Höhe der Berge und gab damit ihr Wohlfühlumfeld wieder.

 Die Arbeit ist unter Glas mit weißer Holzleiste und Passpartout in der Größe 60 x 80 cm gerahmt.

Anbei einige Ausschnitte der Zeichnung:

 

 

Was haltet ihr eigentlich von solchen Fotos, auf denen eure Arbeiten in ein „Wohnumfeld“ intergriert werden? So wie die untere Zeichnung? Ich bin mir noch nicht so sicher, ob es mir gefällt oder nicht.

 

Die Trauminsel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Trauminsel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Noch ein Zeichenfüller für den unglaublichen Ausblick von der Halsalm zum Hintersee – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berchtesgadener Land, Landschaft, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Juli 2017

 

Den letzten Tag im Berchtesgadener Land nutzten wir für einen Spaziergang zur Halsalm am Hintersee, siehe hier die Beschreibung vom Naturpark. Wir wurden mit phantastischen Ausblicken belohnt.

 

Halsarm - Berchtesgadener Land (c) Zeichnung von Susanne Haun

Halsarm – Berchtesgadener Land (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Dann ist der Urlaub schon wieder vorbei – 6 Tage Berchtesgadener Land, von dem Tag Salzburg, den wir uns dazwischen gegönnt haben, berichte ich ein anderes Mal.

Berchtesgaden (Stadt) besitzt einen ausgesprochen guten Schreibwarenladen und ich konnte in Ruhe die Auswahl an Füller probieren. Schliesslich entschied ich mich als Ergänzung zu meinem Rotring Artpen mit Zeichenfeder für ein Parallel Pen 1.5 mm – F (Kalligraphie-Füller siehe hier). Seine Spitze besteht aus schwei parallele Schreibplättchen und sie kann dünne und dicke Linien zeichnen. Ihr seht den Unterschied gut bei den heute eingestellten Zeichnungen.

Ich denke nicht, dass der neue Füller mein Standardfüller wird, der Artpen und ich sind einfach schon miteinander verwachsen und ich weiss genau, was ich von ihm zu halten habe.

 

 

Almbachklamm und die Eiskapelle am Königssee – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berchtesgadener Land, Landschaft, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Juli 2017

 

Ein wenig muss ich in mich gehen, um mir die Stimmung der Berge wieder hervorzurufen. Es sind nun schon zwei Wochen seit der kurzen Stipvisite in den Bergen vergangen.

Die Almbachklamm in Marktschellenberg im Berchtesgadener Land habe ich schon mehrfach besucht. Auf dem Folder der Klamm wird mit wildromantischen Augenblicken und Wasserfällen geworben. Das stimmt auf jeden Fall, jedoch teilt man diese Augenblicke mit Hunderten anderen. Erst, wenn man sich für den Rückweg für einen etwas anstrengenden Weg, parallel zur Klamm entscheidet, lichten sich die Massen und man ist alleine.

 

 

Schönau am Königssee ist für mich die scheußlichste Ortschaft im Berchtesgadener Land. Vom Parkplatz zum Königssee ein einziger bayrischer Jahrmarkt. Ein Ticket für die Tour nach St. Bartholomä ist trotz der Massen schnell zu kaufen. Die Elektroboote sind überfüllt und wir sitzen Knie an Knie, Schulter an Schulter und kämpfen um den besten Blick. An zeichnen ist gar nicht zu denken. Weiter als St. Bartholomä bin ich noch nie gefahren. Mich interessiert von dort die Wanderung in das Massiv des Watzmanns zur Eiskapelle. Hier findet ihr eine Beschreibung des Weges von St. Bartholomä zur Eiskapelle vom Naturpark. Je weiter wir vom Schiffsanleger entfernt sind, desto ruhiger wird es, hier trifft man die Wandertouristen, man grüßt sich und tauscht Erfahrungen aus. Mit richtigem Schuhwerk ist die Strecke gut zu laufen, selbst für mich.

 

 

Auf beiden Touren habe ich wenig gezeichnet, meine Kraft brauchte ich zum Laufen und Festhalten.

 

 

Ich sehe in den Bergen überall Brüche, Wege, Gefahr und Schönheit und mag besonders das Wechselspiel zwischen Schöneheit, Erhabenheit und Gefahr. Jürgen ist gerade mit seinem Wohnmobil im Berchtesgadener Land und Allgäu (siehe hier) und empfindet es als zu schön. Jürgen, vielleicht liegt das daran, dass ihr es aus dem Wohnmobilheraus betrachtet und wenig ins Land wandert? Ich bin wiedereinmal erstaunt, wie unterschiedlich daselbe Motiv gesehen wird.

 

Eine Woche in den Bergen – Das Berchtesgadener Land – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berchtesgadener Land, Landschaft, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Juli 2017

 

Letzte Woche waren wir in Oberau, Berchtesgaden.

Ich mag den Nationalpark Berchtesgaden und habe mich schon etwas erholt, jedoch ist eine Woche viel zu kurz. Ich hatte beinahe Streß, mich zu entscheiden, ob ich einfach dasitzen und die Berge betrachten sollte, zeichnen, laufen, lesen oder fotografieren?

 

 

Lange habe ich den Watzmann – meine heimliche Leidenschaft – nicht besucht. Es gehörte einmal zu meinen Plänen, die Watzmann Ostwand zu steigen und ich trainierte auch schon fleißig darauf zu. Manche Pläne in seinem Leben kann man aus den einen oder anderen Gründen nicht realisieren, der Watzmann gehört zu diesen meinen Plänen, die ich aufgeben musste.

 

 

 

Die Qual der Zeichnerin oder Landschaftsaquarell Toskana von Susanne Haun

Posted in Aquarell, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Juni 2010

Manchmal ist es sehr wichtig für mich, etwas auszuprobieren. Wenn ich in der freien Natur bin und Landschaften aquarelliere, dann habe ich meinen eigenen reduzierten Stiel. Ich aquarelliere nur das wirklich Notwendige, um es dem Auge des Betrachters zu ermöglichen, die Szene aufzunehmen und alles Fehlende zu ergänzen.
Hier habe ich bei meiner Tante Rosi am Feldrand im Spreewald gesessen und bei Nieselregen den Weinberg festgehalten.

Weinberg im Spreewald - Aquarell von Susanne Haun - 38 x 56 cm

Weinberg im Spreewald - Aquarell von Susanne Haun - 38 x 56 cm

Dieses Aquarell entstand in Berchtesgarten, ich saß vor dem Haus, in dem unser Zimmer war und aquarellierte bei diesigem Wetter den Blick auf den Watzmann.

Der Watzmann in Berchtesgarden - Aquarell von Susanne Haun - 38 x 56 cm

Der Watzmann in Berchtesgarden - Aquarell von Susanne Haun - 38 x 56 cm

In der Toskana waren wir vielen Eindrücken ausgesetzt und dieses Aquarell von San Gimignano ist eine meiner Lieblingsarbeiten. Ich mag dieses Aquarell sehr.

Ich begann mich zu fragen, ob ich mehr Farbe verwenden und meine Aquarelle meinen Zeichnungen eingleichen sollte. Also entstand diese Woche das nun gezeigte Aquarell mit Hilfe meiner Erinnerung, Fotos und Skizzen der Toskana. Das erste, was ich feststellte, ist, dass ich für ein Landschaftsaquarell die reele Landschaft vor meinen Augen brauche. Ich brauche die Wärme, Kälte, den Regen, Schatten usw. Sie ist nicht schlecht geworden, meine Toskana Landschaft. Ich habe euch fotografiert, wie sie entstand (Seht unten in der Bildtabelle). Aber mein Herz schlägt für diese Landschaftszeichnung, die ich von Neuengland fertigte. Landschaften zeichnen kann ich auch aus der Erinnerung mit Hilfe von Skizzen und Fotos aber reduziert aquarellieren erfordert Nähe.

Landschaft in der Toskana - Aquarell von Susanne Haun - 36 x 48 cm

Landschaft in der Toskana - Aquarell von Susanne Haun - 36 x 48 cm

Es ist gut, dass ich mich ständig hinterfrage, denn solange ich das selber tue und mich nicht von anderen von meinem Weg abbringen lasse bin ich auf dem Weg. Aber ich stelle immer wieder fest, es gibt auch nichts, was mich von meinem Weg herunterboxt! Das macht mich ausgesprochen zufrieden!

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