Susanne Haun

Im Zeichen der Waage – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Sternzeichen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. September 2020

 

 

Tagebucheintrag 25.09.2020, Die Blume der Waage ist die Gladiole, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 25.09.2020, Die Blume der Waage ist die Gladiole, 10 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Wenn man zwichen dem 24. September und 23. Oktober geboren ist,  ist man vom Sternzeichen Waage.

Der Planet der Waage ist die Venus und das Element die Luft. Gerechtigkeit und Harmonie macht die Waage geborenen glücklich.

Insgesamt sagt man den Waagen nach, dass die ruhige und friedliche Gesellen / Gesellinnen sind.

Soweit – sogut!

Ich war felsenfest überzeugt, dass zur Waage die Gladiole als Blume zugeordnet wird. Nun – ich habe mich geirrt. Der Waage wird die Narzisse zugeordnet.

Das macht die vier heute gezeigten Zeichnungen besonders. Eine davon habe ich heute einer Waage zum Geburtstag geschenkt.

Allen Waagen, die gestern oder heute oder in Zukunft Geburtstag haben, wünsche ich alles Gute und Liebe zum Wiegenfest.

 

 

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Vor einigen Jahren habe ich mich mit noch vier anderen Künstlerinnen und Künstler (Frank Koebsch, Kerstin Mempel, Petra Rau und Annette Pehnt das  Buch Sternzeichen produziert, ihr könnt das Buch mit persönlicher Widmung bei mir (info@susannehaun.de) für 14,90 Euro inklusive Porto innerhalb Deutschland bestellen.

 

Buchcover Sternzeichen

Wer mehr über das Projekt und Buch Sternzeichen wissen möchte, der kann hier (Klick) in den vergangen Blogbeiträgen schauen (Achtung, dieser Beitrag wird als erster angezeigt, weil er auch in der Kategorie Sternzeichen fällt.

 

Mein Sinnbild von Correggios Madonna del Latte – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 14. September 2020

 

 

Ausschnitt - Madonne del Latte nach Corregio, 69 x 57 cm, Tusche auf William Turner Hahnemühle Papier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Ausschnitt – Madonne del Latte nach Corregio, 69 x 57 cm, Tusche auf William Turner Hahnemühle Papier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Die Madonna del Latte wurde von Correggio in der Größe 69 cm x  57 cm um 1524 gemalt. Das Bild befindet sich im Szépművészeti Múzeum in Budapest.

Ich war ganz erstaunt als ich in meinem Blog nach meiner Madonna de Latte nach Correggio suchte und sie nicht fand.

 

Madonne del Latte nach Corregio, 50 x 65 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Madonne del Latte nach Corregio, 50 x 65 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Langsam kramte ich in meinem Gedächtnis nach Erinnerungen der „vor-Corona-Covid-19-Zeit“ und fand darin die Vorbereitungen für die Ausstellung, die ich mit Cristina (siehe hier) plante und die nicht mehr realisiert wird. Die Ausstellung war Cristinas Kind, sie interessierte sich dafür, wie ich alte Meister interpretieren würde. Zu dieser Serie gehört auch das Mädchen mit dem Perlenohrring von Vermeer (siehe hier). Cris wollte die Vorbereitungen geheim halten und die Ergebnisse in der Ausstellung mit Pauken und Trompeten präsentieren. Deshalb befindet sich meine Madonna auch noch nocht hier auf dem Blog, obwohl es fast ein Jahr her ist als ich sie zeichnete.

Der Gedanke, mich zeichnerisch den alten Meistern zu nähern, schreckte mich erst einmal ab, aber dann fand ich immer mehr gefallen daran. Zu den Aufgaben einer Kunsthistorikerin gehört es, Bilder zu beschreiben. Warum also  nicht einmal den alten Meistern zeichnerisch auf den Grund gehen. Beim Zeichnen habe ich festgestellt, dass ich die Komposition Correggios gerne ändern möchte und habe dem Engel „anständige“ Flügel an den Rücken gezeichnet. Ein gutes Gefühl war das und ich baute zur Madonna eine innige Beziehung auf.

Mütter und Kinder habe ich schon immer gerne dargestellt, so auch hier gezeigt (-> Klick)  in der Galerie Vinogradov in der Ausstellung Ideale der Schönheit.

Cristina hat sich seit Corona ganz dem Backen verschrieben, ihr findet sie hier auf Instagram @bakingcris. Sind diese Torten- und Backkreationen nicht auch Kunst?

Ich habe noch eine große Leinwand auf meinem Tisch zu liegen, auf der meine eine Interpretation eines Tizians am Entstehen ist. Mal schauen, wo ich die Serie zeigen kann?

Hier in der Bildergalerie auf dem Blog seht ihr die Madonna mit Engel ohne Flügel hängen. 🙂

Findet ihr nicht auch? Der Flügel muss sein!

 

 

Der Engel kann auch käuflich bei singulart erworben werden.

Ihr findet ihn auf der Plattform der Pariser Galerie singulart, wenn ihr dem Link (-> klick) folgt.

 

 

Zitat am Sonntag – Gertrude Jekyll

Posted in Radierung, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 16. August 2020

 

 

Wenn etwas wert ist, getan zu werden,

ist es wert, gut getan zu werden.

Gertrude Jekyll, 1843 – 1032, englische Gartengestalterin und -autorin

 

Gerbera 15 x 30 cm Aquatinta Radierung von zwei Platten (c) Susanne Haun

Gerbera 15 x 30 cm Aquatinta Radierung von zwei Platten (c) Susanne Haun

 

 

 

 

 

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Zitiert nach Zitatkalender 365 Frauen wie wir, Dortmund 2019, 18. Mai 2020

 

Zitat am Sonntag – Elfriede Lohse-Wächtler

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 9. August 2020

 

Ich allein weiß,

wer ich bin.

Elfriede Lohse-Wächtler, 1899 – 1940, deutsche Künstlerin

 

 

Detail Auge - Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detail Auge – Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Die Muse Polyharmonia aus dem Schillerpark – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Tanz, Zeichnung by Susanne Haun on 6. August 2020

 

 

Muse Polyharmonia, Tusche auf Aquarellkarton, 30 x 40 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Muse Polyharmonia, Tusche auf Aquarellkarton, 30 x 40 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Im Zuge der Ausschreibung zu Mein Wedding 2020 habe ich auch die Muse Polyharmonia aus dem Schillerpark gezeichnet.

Zur Zeit meiner Zeichnung im April blühte gerade der Flieder und ich griff zum Lila dieser Blume, um Polyharmonia darzustellen.

schon 2017 war ich sehr fasziniert von der Muse am Rand des Schillerparks und zeichnete sie bei einem Spaziergang durch den Wedding (-> Klick).

Die Jury von Mein Wedding 2020 fand meine Muse nicht erwähnenswert, ich hatte zwei Bilder eingereicht, das zweite wurde gewählt. Davon morgen mehr hier an dieser Stelle. 🙂

 

 

 

Zitat am Sonntag – Christa Wolf

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 2. August 2020

 

Einmal im Leben zur rechten Zeit

sollte man an Unmögliches geglaubt haben.

Christa Wolf, 1929 – 2011, deutsche Schriftstellerin

 

Tagebucheintrag 27.7.2020, Einmal im Leben, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 27.7.2020, Einmal im Leben, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

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Zitiert nach Zitatkalender 365 Frauen wie wir, Dortmund 2019, 14. Juni 2020

 

Zitat am Sonntag – Ingeborg Bachmann

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. Juli 2020

 

Aufhören können,

da ist nicht eine Schwäche,

das ist eine Stärke.

Ingeborg Bachmann, 1926 –  1973 , österreichische Schriftstellerin

 

Tagebucheintrag 20.7.2020, Aufhören können ist Stärke, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 20.7.2020, Aufhören können ist Stärke, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

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Zitiert nach Zitatkalender 365 Frauen wie wir, Dortmund 2019, 29. Juni 2020

Zitat am Sonntag – Kurt Tucholsky

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juli 2020

 

Das Ärgerliche am Ärger ist,

dass man sich schadet,

ohne anderen zu nützen.

Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, deutscher Satiriker und Journalist

 

Amseln und Engel - Ausschnitt Rolle - Zeichnung von Susanne Haun - 50 x 40 cm

Amseln und Engel – Ausschnitt Rolle – Zeichnung von Susanne Haun – 50 x 40 cm

 

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2017 Köln, Kalenderblatt 11./12. November 2018.

MeinWedding2020 in der Weddinger Allgemeinen Zeitung

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 17. April 2020

 

Es ist nicht einfach in diesen Zeiten, die Ausschreibung der Freiluftgalerie MeinWedding2020 bekannt zu machen.

Umso mehr haben wir uns gefreut, den von Andrei Schnell (@andrei_schnell) geschriebenen Artikel zur Galerie an der frischen Luft in der Weddinger Allgemeinen Zeitung zu lesen. In Corona-Zeiten gibt es die Zeitung nur noch in Apotheken und Supermärkten.

Es gibt aber auch eine Onlinevariante der WAZ, hier der Link zur Onlineausgabe: https://www.raz-verlag.de/publikationen-archiv/wez-04-20/

Euch interessiert der Wedding? Hier der Link (Klick) zu allen bisher erschienenn Weddinger Allgemeinen Zeitungen.

 

 

Zurück zur Freiluftgalerie MeinWedding2020.

Die bekannte Freiluftausstellung „Mein Wedding“ geht in ihr siebtes Jahr. Für die Kunstausstellung auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße werden Schulen, Kunstprofis oder interessierte Hobbymalerinnen- und Fotografen aufgerufen, ihre Werke bis zum 30. Juli einzureichen. 

Für Viele gehören die großen Kunstplakate auf der Müllerstraße schon so selbstverständlich zum Sommer im Wedding wie ein Bad im Plötzensee. Auch in diesem Jahr soll sich die Müllerstraße vom 15. August bis

zum 4. Oktober 2020 zwischen Prime Time Theater und Centre Francais wieder in eine Freiluftgalerie verwandeln.

Dafür sind alle Berlinerinnen und Berliner aufgerufen eigene Kunstwerke zu gestalten. Egal ob Fotografie, Zeichnung oder Gemälde: Wichtig ist, dass sich der Beitrag sich mit dem Berliner Stadtteil Wedding auseinandersetzt. Die Grafikerin Susanne Haun, die in diesem Jahr die Ansprechpartnerin für den Wettbewerb ist, ermutigt die großen und kleinen Künstler: „Wichtig ist nur, dass Ihr Beitrag

Typisches aus dem Wedding aufgreift. Unser Stadtteil ist so bunt und vielfältig. Da hat jeder die Möglichkeit seine eigene Sicht auf diesen tollen Kietz auszudrücken.“ Dem Wettbewerb geht es darum, die ganze heutige Vielfalt des Stadtteils rund um die Müllerstrasse abzubilden. Aber auch historische Themen können bearbeitet werden. Wichtig ist, dass in den Werken ein deutlicher Bezug zum Wedding erkennbar wird.

Von allen Einreichungen werden 12 Motive von einer Jury für die Plakat-Ausstellung und als Postkarte gedruckt.

Neu bei „Mein Wedding 2020“ sind die Preise für die besten Beiträge. Die Jury vergibt für den dritten, zweiten und ersten Platz ein Preisgeld von 50, 100 und 200 Euro. 

Organisiert wird  „Mein Wedding 2020“ in diesem Jahr vom Centre Francais de Berlin im Auftrag des Bezirksamts Mitte.

 

Wer mitmachen will findet die genauen Teilnamebedingungen auf der Website des Wettbewerbs www.meinwedding2020.de

Einsendungen sind bis zum 30. Juni möglich. 

Ihr könnt hier (klick) unseren Flyer mit den genauen Wettbewerbsbedingungen herunterladen oder auch auf meinem privaten Blog hier (klick) mehr darüber lesen.

 

Für meine Französischen Leserinnen und Leser, das Projekt wird auf der Seite des Centre Francais beschrieben (siehe hier).

Erinnerungen an Boulder Beach, Südafrika – Radierung von Susanne Haun

Posted in Radierung, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 31. März 2020

 

Pinguine an der Boulder Beach, 20 x 15 cm, Aquatinta Radierung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Pinguine an der Boulder Beach, 20 x 15 cm, Aquatinta Radierung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In Zeiten der Kontaktsperre durch Covid-19, Corona fehlt es mir zum Glück nicht an künstlerische Inspirationen. Gestern zeigte ich euch (klick) wie das Motiv Pinguin schon im Jahr 2007 in meine Kunst einfloß.

Letzte Woche, nach dem Schreiben des ersten Entwurfs des gestrigen Blogbeitrags, hatte ich Zeit, den ganzen Tag zu radieren und die Pinguine waren mir noch nicht aus dem Kopf gegangen.

Nach der Strichätzung erstellte ich die Aquatinta in 4 Ätzstufen. Die Ruhe beim Radieren tat mir sehr gut und da Fernweh wird durch den Berg und das Meer symbolisiert, den man an der Boulder Beach so nicht findet und den ich trotzdem so in Erinnerung habe.

Hier ein kleiner Überblick in Fotos, die bei der Erstellung der Radierung entstanden. Es ist sehr schwer, die glänzende Zink-Radierplatte zu fotografieren, das sie aufgrund des glänzenden Materials reflektiert, aber ich denke, es ist mir gut gelungen.

Nach der Kontaktsperre werde ich wieder einen Radier-Workshop anbieten. Der Termin wird in Abstimmung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern festgelegt. Die maximale Teilnehmerinnen / Teilnehmerzahl beträgt 4 Personen.

In diesem (Klick) hier veröffentlichten Blogbeitrag erhaltet ihr einen Eindruck, wie der Radierkurs abläuft.

Der Workshop findet an einem von den Teilnehmerinnen ausgewählten Wochentag in der Zeit von 10 – 16 Uhr statt, 3 Zinkplatten der Größe 15 x 20 cm müssen mitgebracht werden. Alle weiteren Materialien sind im Kurspreis von 100 Euro pro Person enthalten.

 

 

Auf Instagram hatte ich schon letzte Woche einen kleinen Film vom Radieren eingestellt:

 

 

 

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