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Armageddon – Zeichnungen von Susanne Haun

Armageddon bezeichnet in der Offenbarung des Johannes den Ort der endzeitlichen Entscheidungsschlacht im „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“.

Armageddon (c) Zeichnung von Susanne Haun

Heute ist dieses Wissen als Allgemeinwissen verlorengegangen. Ich weiss selbst nicht viel über diese letzte Schlacht. Ich verbinde das Wort Armageddon mit Posaunen, dem Ende der Welt und die Sinnflut. Ich stelle mir melodramatisch vor, es stehen die Boten Gottes auf einen Berg und spielen das Ende der Menschheit an. Ich sehe es wie ein Märchen, eine Sage eine nette Geschichte.

Es ist interessant, wenn ich christliche Bilder betrachte, muss ich mir den historischen Kontext erst erschliessen. Zum Beispiel wird oft eine Frau mit einem Wagenrad dargestellt. Ich wusste nicht, das wir hier die Märthyrerin Katharina vor uns haben, die gerädert wurde und nun auf den Bilder als Erkennungszeigen das Wagenrad mit sich trägt. Vor der Neuzeit waren alle Bilder mit christlichen Inhalt. Die Kirche war der Auftraggeber für die Maler, die damals vom Status Handwerker waren und in der Darstellung wenig Spielraum besaßen.

Natürlich ist Armageddon auch ein gutes double bind Vergänglichkeits Thema …
Aber ehrlich, da ist bei mir wenig gespalten, Engel die auf einen Berg das Ende der Welt einblasen? Ne, das ist doch wirklich etwas verrückt. Das kann ich nur als Märchen sehen.

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