„Wie geht es dir?“ fragt mich meine Freundin aus der Ausbildungszeit am Telefon. „Du bist unsichtbar geworden.“ merkt sie an.
Sie hat sich Sorgen gemacht!
Ja, ich bin in den sozialen Medien, auf meiner Homepage und Blog zurzeit nicht aktiv. Ich musste Prioritäten setzten. Ende des Jahres will ich meine Dissertation abgeben und dafür muss ich kontinuierlich an dem Text arbeiten. Ich bin dabei, die Einleitung zu schreiben und Teile des Textes hin- und herzuschieben. Das eine oder andere muss ich noch schreiben, umschreiben und streichen. Und das Abbildungsverzeichnis hängt wie ein Damoklesschwert über mich.

Hätte ich am Beginn meiner Promotion gewusst, wieviel Arbeit da auf mich zukommt, vielleicht hätte ich dann nicht begonnen. Wie gut, dass man am Anfang oft nicht weiß, was auf einen zukommt. Ich bin nun im 7. Fachsemester. Für eine Promotion, die nicht vollzeit geschrieben wird, ist das noch gar nicht so viel.
Aufgrund der Aktualität meiner Dissertation zum digitalen Werkverzeichnis habe ich das Gefühl, gegen die Zeit zu schreiben. Das Digitale ist schnelllebig, ich kann mir nicht mehr erlauben, länger zu schreiben, ohne dass der Beginn meiner Diss veraltet oder gar von anderen schon geschrieben wurde.
Ich habe Freude am wissenschaftlichen Forschen und Schreiben. Aufgrund meines Ergeizes möchte ich nicht trocken schreiben und wissenschaftliche Fakten aneinanderreihen. Ich stelle mir vor, dass meine Diss gerne gelesen wird, nicht nur von den Fachleuten.
Ich hoffe, ich kann meine Ansprüche an mich selbst erfüllen.
Sobald ich meine Diss fertig habe, werde ich wieder in den sozialen Medien tätig werden, mit euch hier und auf Instagram kommunizieren.
Was ich euch hier auf jeden Fall mitteilen werde, sind Ausstellungen und Events, an denen ich beteiligt bin.


Kluge Entscheidung. Wir bleiben im Kontakt, Liebe Grüße Jürgen
Ich sende dir auch liebe Grüße und einen angenehmen Freitag.
Liebe Susanne,
für Dein Vorhaben wünsche ich Dir viele Muße und Muse.
Herzliche Wünsche und Grüße
Bernd
Ja, Zeit und Energie sind kostbar und stehen uns nicht unendlich zur Verfügung.
Liebe Susanne, ich wünsche dir zwischendurch immer wieder mal Stunden der Freiheit für dich selbst. Denn das ist Glück – inspirierend und unbezahlbar.
Liebe Susanne,
gerade wollte ich auf deinem Blog schauen, was es Neues gibt. Pause.
Zu deiner Arbeit an der Diss fällt mir gerade ein feiner Satz aus Goethes ‚Westöstlichen Diwan“ ein:
„Und was die Mitte bringt ist offenbar,
Das was zu Ende bleibt und Anfangs war.“
Alles Gute, bis dann mal wieder
Klausbernd 🙂
Danke, lieber Klausberd, dein Kommentar war leider im Spam gerutscht und heute morgen habe ich mir Zeit für meinen Blog genommen, um zu schauen, ob es etwas gibt.
Ja, der Goethe hat recht. Wie so oft.
Ich bin auf der Zielgrade, das ist aber immernoch viel Arbeit. Es macht mir neben meiner Kunst viel Spaß! Die Kunst, die entsteht immernoch reichhaltig. Jedoch spare ich die Zeit, sie zu zeigen. Das kommt, wenn ich die Diss abgegeben habe. 🙂
Einen schönen Tag euch im Fernen Cley, Susanne
Gerda war bei dir, wie ich über sie erfuhr.
Weiterhin viel Ausdauer bei deiner Disertation..
Danke, Gerhard, die Ausdauer brauche ich auch. Ich bin auf der Zielgrade. Gleich werde ich mich wieder ans Schreiben machen. Es ist viel aufwendiger als gedacht!
Wie lautet dein genaues Thema?
Guten Morgen, Maria,
das Thema meiner Dissertation lautet:
„Das digitale Werkverzeichnis. Die Beziehung vom realen zum archivierten Werk“. Ich promoviere an der UdK Berlin.
Hier mehr Informationen auf der Seite der UdK:
https://www.udk-berlin.de/universitaet/fakultaet-bildende-kunst/institute/institut-kunstwissenschaft-und-aesthetik-ikae/doktorandinnen/
Ich wünsche dir ein schönes Neues Jahr, Susanne