Susanne Haun

Architektur Berlin Heiligensee und Tegel – Fotos von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Foto, Reiseberichte by Susanne Haun on 2. September 2017

 

Es ist erstaunlich – zwischen den beiden Fotos liegen 6 Kilometer Entfernung. Vom ländlichen Berlin Heiligensee zum Gelände der ehemaligen Borsigwerke in Berlin Tegel.

 

Berlin Heiligensee Ruppiner Chaussee (c) Foto von Susanne Haun

Berlin Heiligensee Ruppiner Chaussee (c) Foto von Susanne Haun

 

Berlin Tegel Berliner Straße (c) Foto von Susanne Haun

Berlin Tegel Berliner Straße (c) Foto von Susanne Haun

 

Köln, der Rheinauhafen und das Käthe Kollwitz Museum – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Architektur, Köln, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 23. August 2017

 

Zwischen dem Hängen und dem Eröffnen der Ausstellung Eiswelten in Nettersheim (siehe hier) waren wir zu einem längeren Spaziergang auf der Rheinpromenade in Köln unterwegs. Ich wollte schon immer gerne den Rheinauhafen mit seinen Kranhäusern sehen.

 

Kranhäuser Köln am Rhein (c) Foto von M.Fanke

Kranhäuser Köln am Rhein (c) Foto von M.Fanke

 

Zum Zeichnen habe ich mir lieber das andere Rheinufer ausgesucht, die Kranhäuser sind fantastisch zu fotografieren jedoch für mich nichts zum Zeichnen, sie besitzen einfach zu wenig gekrümmte Linien. Ein Glück hatte ich am Morgen schon Caine, den Hund von Roswitha Mecke und Martin Häusler gezeichnet, die ich hier als erstes zeige. Obwohl der Schäferhund Caine schon stolze 13 Jahre alt ist, bewegt er sich schon noch sehr viel.

Fotos und weiterer Text nach den Zeichnungen.

 

 

Das Wetter war nicht berauschend und so besuchten wir das Käthe Kollwitz Museum (siehe hier), das in interessanter Lage in einem Einkaufsbunker im obersten Stockwerk liegt. Es lief die Sonderausstellung „GUSTAV SEITZ-EIN DENKMAL FÜR KÄTHE KOLLWITZ“ und parallel dazu „PORTRAITS UND SELBSTPORTRAITS AUS DER KÖLNER KOLLWITZ SAMMLUNG“. Als wäre die Ausstellung für mich gehangen worden! In zeitlicher Reihenfolge hingen die Selbstportraits der Kollwitz, mehr als 60 Werke aus der Kölner Kollwitz Sammlung zeugen von ihrer permanenten und intensiven Selbstbefragung in Linien.
„Getreu ihres Prinzips »Ich will wahr sein, echt und ungefärbt« entwickelt Kollwitz ihr Portrait in autonomen und verkappten Selbstbildnissen zu einem unverkennbaren Typus, selbstkritisch und in ungeschönten Zügen.“ steht auf der Homepage des Museums zur Ausstellung (siehe hier). Die Sonderausstellung

Vom Römisches Prätorium (siehe hier) war ich eher enttäuscht. Aber kann nach der Domus Aureo in Rom (siehe hier) oder  Marokko Volubilis (siehe hier) noch etwas eindrucksvolleres kommen? Wobei die Fotos, die Micha im Prätorium machte, die sind wirklich gelungen!

 

Römisches Prätorium Köln (c) Foto von M.Fanke

Römisches Prätorium Köln (c) Foto von M.Fanke

 

 

Den Kölner Tag liessen wir beim Weinfest ausklingen, wir fanden uns zu sechst beim Rheinauhafen unter dem mittleren Kranhaus ein, standen mit 3 Regenschirmen am Bier(Wein)tisch und genossen neben dem Wein einen großen Regenbogen. Peter Mück vom Kunstnetzwerk crossart (siehe hier) war auch dabei.

 

 

 

 

 

Das Industriemuseum Brandenburg an der Havel – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Architektur, Brandenburg, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juni 2017

 

Wie findet man die touristischen Highlights einer Region?

Nachdem ich festgestellt habe, dass im Internet zwar alles zu finden ist, aber man meistens eine ungefähre Ahnung haben sollte, wo es denn hingehen soll, habe ich mir vor einiger Zeit einen Reiseführer für die Region Brandenburg gekauft. Seither habe ich sehr viele interessante Dinge entdeckt. Meistens beginne ich die Erkundung einer Stadt mit dem Tourismusbüro (siehe hier). Dort erhält man oft umsonst kleine Landkarten des Stadtkerns und der Umgebung.

 

 Industriemuseum Brandenburg (c) Foto von M.Fanke

Industriemuseum Brandenburg (c) Foto von M.Fanke

 

Eine große Entdeckung war am vergangenen Wochenende das Industriemuseum Brandenburg an der Havel (siehe hier). Es regnete in Strömen und so war nur ein Museumsbesuch möglich.

Ich hatte wieder auf die Mitnahme der Kamera verzichtet und zeichnete im Museum fast ein ganzes Skizzenbuch voll. Wollte ich doch ein Foto machen, so ist mein iPhone – leicht und kompakt – der Beste Partner dafür. Ich benutze zum Fotografieren die App ProCamera, dort kann ich in den Einstellungen sogar mein Name und Schlüsselworte hinterlegen, die in den Informationen des Fotos verschlüsselt werden. M. hat wie immer seine Kamera mitgenommen. 2 1/2 Stunden verbrachten wir im Museum und als wir nach draußen kamen, schien auch die Sonne.

UPDATE: Es wurde früher Stahl in den Gebäuden des Industriemuseums hergestellt. Auf der Seite des Museums wird die Ausstellung wie folgt beschrieben:

„Das Technische Denkmal Siemens-Martin-Ofen ist ein Monument der Industriegeschichte und hat über 100 Jahre die Stahlherstellung geprägt.

Der Denkmalbereich umfasst den Siemens-Martin-Ofen mit den dazugehörigen Anlagen zum Beschicken, Schmelzen und Gießen und kann selbstständig, mit Audioguide oder im Rahmen einer angemeldeten Führung besichtigt werden.“

 

 

 

 

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Reiseführer aus dem via Verlage (siehe hier):

Scheddel, Klaus, Ganz Brandenburg – Ausflüge in die Mark, Berlin 2016,  Tour 59, Brandenburg an der Havel,  Seite 162 – 169.

Einladung zur Open Air Gallery „Mein Wedding“ – Susanne Haun

Posted in Architektur, Ausstellung, Mein Wedding 4 by Susanne Haun on 15. Mai 2017

 

Erinnert ihr euch noch an meinen Leopoldplatz (siehe hier).

 

Mein Wedding 4 - Leopoldplatz von Susanne Haun

 

Meine Arbeit ist für die vierte Open Air Gallery „Mein Wedding 4“ ausgewählt worden. Ich freue mich darüber. Sie wird nun in der Größe eines klassischen Werbeplakats auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße zu sehen sein. Ich weiss noch nicht, an welchem Ort mein Plakat stehen wird, aber ich weiss, wann die Eröffnung der Ausstellung stattfindet.  Ich bin schon sehr neugierig, wo mein Original hängen und wo das Plakat stehen wird.

 

Ausstellungseröffnung Open Air Gallery „Mein Wedding“

Freitag, den 19. Mai 2017, 10:00 Uhr
Schillerbibliothek, Müllerstr. 149, 13353 Berlin

 

Es folgt der offizielle Einladungstext, ich freue mich, den einen oder anderen von euch begrüßen zu dürfen.

 

Am Freitag, 19.05.2017 um 10 Uhr eröffnen wir zusammen mit Bezirksbürgermeister Herrn von Dassel mit großem Stolz die nunmehr vierten Open Air Gallery „Mein Wedding 4″. In diesem Jahr werden zusätzlich in ausgewählten Geschäften an und um die Müllerstraße „indoor“ die Originale zu bewundern sein.
Eine genaue Liste, wo welche Werke zu bestaunen sind, wird unserem Katalog beiliegen.
Wir freuen uns sehr, Sie am Eröffnungsort – der Schillerbibliothek – begrüßen zu dürfen!
Herzliche Grüße
StandortGemeinschaft Müllerstraße e. V .

 

 

Einladung - Mein Wedding - Vorderseite

Einladung - Mein Wedding 4 - Rückseite

 

Das pdf  der Einladung – Mein Wedding steht für alle, die sie auf ihr Handy downloaden oder sie ausdrucken möchte unter dem Link (siehe hier) zur Verfügung.

 

Die Straße in der ich wohne – Fotos von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Foto, Reiseberichte by Susanne Haun on 13. Mai 2017

 

Impressionen aus der Straße, in der ich wohne.

 

Die Strasse, in der ich wohne - Groninger Strasse (c) Foto von Susanne Haun

Die Strasse, in der ich wohne – Groninger Strasse (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Strasse, in der ich wohne - Groninger Strasse (c) Foto von Susanne Haun

Die Strasse, in der ich wohne – Groninger Strasse (c) Foto von Susanne Haun

Berlin Steglitz Schlossstrasse bei Sonnenschein – Foto von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Reiseberichte by Susanne Haun on 6. Mai 2017

 

Fotografische Notiz aus Berlin, Steglitz, Schlossstraße:

 

Berlin, Steglitz, Schlossstrasse bei Sonnenschein (c) Foto von Susanne Haun

Berlin, Steglitz, Schlossstrasse bei Sonnenschein (c) Foto von Susanne Haun

Pan Menelaos Medusa und Moses in der Gemäldegalerie alter Meister in Dresden – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Architektur, Ausstellungstip, Dresden, Portraitmalerei, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Mai 2017

 

Am Samstag waren wir in Dresden in der Gemäldegalerie alter Meister.

Neben den alten Meistern, die wir lang und ausführlich betrachtet haben, kann seit Dezember 2016 auch die Mengs’sche Abguss-Sammlung und Meisterwerke der Renaissance- und Barockskulptur in der Gemäldegalerie Alte Meister betrachtet und gezeichnet werden (siehe hier). Natürlich darf man nicht den Tintenfüller mit in die Gemäldegalerie nehmen, so habe ich einen weichen Bleistift verwendet. Besonders mag ich meinen Moses von Michelangelo. Wir haben ihn schon in Rom bewundert (siehe hier). Ich mochte es, den Kopf in Dresden groß zu sehen, in Rom kommt man selbstverständlich nur auf Distanz an das Original heran.

 

Moses von Michelangelo - Abgusssammlung antiker Plastik in der Gemäldegalerie Dresden (c) Zeichnung von Susanne Haun

Moses von Michelangelo – Abgusssammlung antiker Plastik in der Gemäldegalerie Dresden (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

Ich kenne Dresden sehr gut und habe einige Zeit regelmäßig dort gearbeitet. So war es nicht notwendig, touristisch unterwegs zu sein. Ich mochte unseren Schlendergang durch die Altstadt, ohne Ziel und einfach das Leben festhaltend.

 

 

 

Frohe Ostern mit bunten Markern – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Marker, Zeichnung by Susanne Haun on 15. April 2017

 

Mit meinem Buch „Die Farbe in der Zeichnung“ im Edition Michael Fischer Verlag (siehe hier) habe ich  Marker für meine Kunst entdeckt.

 

Exrotaprint - 30 x 20 cm - Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Exrotaprint – 30 x 20 cm – Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich mag die leuchtenden Farben, es ist gar nicht so einfach die doch sehr flächigen Stifte sinnvoll einzusetzen.  Ich habe schon einige Experimente mit dem Marker gemacht (siehe hier).

Mein Sohn hat das Experiment schlichtweg abgelehnt und findet, mein Leopoldplatz sowie Exrotaprint sähen aus wie von einem Kind in der Vorklasse gezeichnet. Naja, das Kind, das in der Vorklasse diese Zeichnungen fabriziert muss er mir schon zeigen. 🙂

Nina (siehe hier) konnte sich nicht mit meiner Illustration zur Küchenuhr (siehe hier) anfreunden. Marker gehören ins Büro und nicht ins Künstleratelier, waren ihre Worte. Einer meiner Sammler aber war ganz begeistert von der Kühenuhr – besonders das mittlere Blatt mit der Parkband entfachte seine Begeisterung!

Ich lasse mich nicht beirren – ich mag die Marker von mal zu mal mehr. Es ist zu schön, mit Neuem zu experimentieren, dabei entdeckt man oft Möglichkeiten, die auch für die bisherige Arbeitsweise gelten.

Ich wünsche euch ein frohes Osterfest ob mit oder ohne Marker und freue mich, wenn ich in den Kommentaren eure Reaktion auf den Marker lesen würde.

 

Leopoldplatz - 30 x 20 cm - Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Leopoldplatz – 30 x 20 cm – Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Architektur wie eine Blume sehen – der Tempelhofer Hafen – Zeichnung und Foto von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 23. März 2017

 

Letzte Woche waren wir am Tempelhofer Hafen, ein neu restauriertes Stück Berlin, es war einer dieser Sonnentage und so hatten wir Lust, zu fotografieren und ich zog mein Zeichenheft hervor. Den Architekturen näherte ich mich wie immer zögerlich, als ich die ersten Knospen nach dem Winter zeichnete, überlegte ich mir, dass alles eine Frage der Sichtweise ist und versuchte, die Architektur wie eine Blume zu sehen. Das entspannte mich.

 

 

 

Im Neanderthal Museum – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Architektur, Ausstellungstip, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Januar 2017

Letzte Woche haben wir unseren Besuch bei Schmincke (siehe hier) mit einem Besuch des Neanderthal Museums verbunden.

Das Museum ist sehr liebevoll gestaltet und vermittelt in unterschiedlichster Form Wissen. Auch die kleinen Neugierigen können hier viel erfahren und ausprobieren. Leider hatten wir nur drei Stunden bis zur Schliessung des Museums Zeit und liefen im Dauerlauf zur Ausgrabungsstätte, um anschliessend die für uns interessanten Exponate im Inneren der sachlichen Ausstellungsarchitektur zu betrachten und zu hören.

1 Neanderthal Museum (c) Foto von M.Fanke

Neanderthal Museum (c) Foto von M.Fanke

An großen Ohren konnte die Besucherin / der Besucher die vier verschiedenen Schöpfungsmythen hören.  Zu sitzen, die Mythen zu hören und ins Museum zu schauen, inspirierte mich sehr. Ich war sehr traurig, zeitlich nur zwei der vier Mythen hören zu können. Dann entdeckte ich die App (siehe hier) des Museums, die kostenlos heruntergeladen werden kann und einen Audioguide enthält. So konnte ich zuhause alle vier Geschichten in Ruhe hören. Sehr gefallen hat mir der Neanderthaler mit Faustkeil und Anzug. Ich fand den Vergleich des Faustkeils mit meinen Handy als Statussymbol sehr passend.

 Im Neanderthal Museum (c) Zeichnung von Susanne Haun

Im Neanderthal Museum (c) Zeichnung von Susanne Haun

An der Fundstätte stehen mehrere Steine, in denen man Kopfhörer stecken kann und viele Informationen erhält. Auf dem Stein stehen auch Informationen, leider ist die Schrift zum Teil mit einer Eisschicht überzogen gewesen – der Winter fegt zur Zeit durch das Tal.

Angst hat mir die Bevölkerungsdichte, die auf einem der Fotos zu sehen ist, gemacht. Die Welt ist so voll, dass einige Menschen schon am Rand mit baumelnden Beinen sitzen. Wir wissen alle, wozu das  in der bisherigen Weltgeschichte führte: Seuche oder Krieg.

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