Susanne Haun

Gestaltwandler Raubvogel und Lachs – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Rinderraub - Táin Bó Cuailnge, Illustration by Susanne Haun on 17. September 2013

Der Begriff Formwandler (auch Gestaltwandler oder Metamorph) bezeichnet ein fiktives Wesen, das seine eigene äußere Form zu verändern vermag, heißt es im Wikipedia.

In der irischen Mythologie rettet sich der Ehemann Noachs Enkelin Cessair (Fintan mac Bóchra, der sogenannte antike Weiße), indem er sich in einen Lachs verwandelte. Der Mythos stellt ferner dar, dass Fintan bis in die Christenzeit überlebte als Quelle des Wissens über die Vergangenheit.

Auf meiner Zeichnung unterhält sich Fintan mac Bóchra mit einem Raubvogel, der natürlich auch nur in die Gestalt eines Raubvogels geschlöpft ist.

Leider habe ich vergessen, wer sich denn nun in Gestalt des Raubvogels mit dem Lachs unterhält aber ich denke, sicher wird mir einer oder auch zwei, drei meiner Leser auf die Sprünge helfen können.

Adler und Lachs unterhalten sich  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Adler und Lachs unterhalten sich (c) Zeichnung von Susanne Haun

Zwei Titelrahmen für den heiligen Antonius – Zeichnungen von Susanne Haun

Es ist nicht einfach, einen Titelrahmen zu gestalten. Die Zeichnungen um den Titel sollen den Inhalt des Buches treffend beschreiben.

Für mich persönlich sind die Buchstaben am schwierigsten zu gestalten. Gelungen finde ich meine Schrift auf dem Titelrahmen der Knabenthaten, ein Kapitel der Tain, der irischen Sage schlechthin. Ihr findet meinen Beitrag dazu hier. Ich habe vorher einige Blätter vollgeschrieben, bis ich mich entschied, wie ich die Buchstaben kalligraphiere. Das ist nun inzwischen auch schon zwei Jahre her.

Titelrahmen der Tain (c) Zeichnung von Susanne Haun 2011

Titelrahmen der Tain (c) Zeichnung von Susanne Haun 2011

Eine Übersicht der Zeichnungen zum Rinderraub seht ihr hier.

Als ich dann einen Titelrahmen für Flauberts heiligen Antonius gestalten wollte, hatte ich vorerst keine Muße, die Buchstaben zu setzen. Das ist ziemlich dumm von mir, denn es geht nun mal beim Titelrahmen um den Titel.

Aber als ich die Beiträge von Dina und Klausbernd zur Dublin’s Fine Library las und die dort abgebildeten Bücher sah, hatte ich einfach den Drang, Titelrahmen zu zeichnen.

So entstanden zwei Blätter, das erste in blau, auf denen ich die Versuchungen zeichnete und dann das zweite in Ocker, auf dem ich eher die Gesamtlage zeige. Ich denke, ich werde noch einen dritten Rahmen zeichnen, die Gesamtlage in blau.

Auch wenn ich finde, zu den Versuchungen des Antonius gehören die Frauen, habe ich sie doch etwas zu direkt in den blauen Rahmen gesetzt: Seele, Teufel und Frauen…. das sind ja auch erst drei der Versuchungen, wenn sollte ich wenigstens alle ins Bild setzen.

Titelrahmen Version 1 Zustand 4 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Titelrahmen Version 1 Zustand 4 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sobald Ute Schätzmüller, mit der ich zusammen den Antonius erforsche, sich in ihrem neuen Blog eingerichtet hat, werden wir uns das zweite Kapitel vornehmen. Unsere Ergebnisse seht ihr auch Zusammengefasst im Blog „Antonius Versuchungen“.

Titelrahmen Version 2 Zustand 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Titelrahmen Version 2 Zustand 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
It is not easy to make a title frame. The drawings for the title should describe the content of the book.
For me personally, the letters are the most difficult to make. I managed to find my writing on the part of the boys‘ title deeds, a chapter of the Tain, the irish saga par excellence. You can find my post about it here. I have previously written several full sheets until I decided I worte the letters. Now this is now already two years ago.
When I wanted to create a title frame for Flaubert’s St. Anthony, I had no leisure for the time being, to use the letters. That’s pretty stupid of me, because it is now time for title frame for the title.

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Kinsella, Thomas. Englische Übertragung. „Der Rinderraub”, 1976. Leipzig.

Flaubert, Gustave, “Die Versuchung des heiligen Antonius, aus dem Französischen von Barbara und Robert Picht,insel Taschenbuch 1868, Erste Auflage 1996

Vier Flecke auf jeder seiner zwei Wangen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Rinderraub - Táin Bó Cuailnge, Zeichnung by Susanne Haun on 12. September 2011

Ich freue mich immer sehr, wenn ich ein Projekt abschliessen kann. So auch die Illustration zu den „Knabenthaten des Cuchulinns“, ein Auszug aus der irischen Sage „Der Rinderraub“.

Ich habe zwei Jahre an der Illustration gearbeitet, die insgesamt aus 23 Blätter à 30 x 40 cm besteht. Das Schwierigste an speziell dieser Illustration war, sich in die Zeit der Geschehnisse einzudenken. Meine eigene Restriktion war, dass ich kein Blut auf den Zeichnungen fliessen lassen wollte. Das ist nicht einfach gewesen, spielt die Handlung der Sage doch um das Jahr Null und diese Zeit ist nun einmal blutdrünstig.

Titelblatt - Zeichnung von Susanne Haun

Titelblatt - Zeichnung von Susanne Haun

Als Abschluss habe ich folgendes Zitat aus dem Manusskript von Ernst Windisch gewählt:

„Vier Flecke auf jeder seiner zwei Wangen: ein blauer Fleck, ein purpurner Fleck,
ein grüner Fleck, ein gelber Fleck. Fünfzig hellblonde Haarsträhne von dem einen
Ohr von ihm bis zum andern, wie der Kamm einer Birke oder wie Nadeln von
lichtem Golde gegen das Antlitz der Sonne. Eine glänzend weisse geschorene
Stelle auf ihm, als ob eine Kuh sie geleckt hätte. Ein grüner Mantel um ihn, eine
Nadel von Silber darin. Ein Untergewand von Goldfaden um ihn.“

Vier Flecke auf jeder seiner zwei Wangen ein blauer Fleck, ein purpurner Fleck - Zeichnung von Susanne Haun

Vier Flecke auf jeder seiner zwei Wangen ein blauer Fleck, ein purpurner Fleck - Zeichnung von Susanne Haun

Nun werden die Zeichnungen von einem professionellen Fotografen abfotografiert und dann wird der curach-bhan Verlag ein Kunstbuch in kleiner Auflage mit laufender Nummerierung (wahrscheinlich auf Hahnemühle Bütten) im Offset Verfahren drucken.

Die Weiber hinaus lassen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Der Rinderraub - Táin Bó Cuailnge, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 20. August 2011

Ich näher mich dem Ende der irischen Sage „Die Knabenthaten des Cuchulinns“.

Nach vielen Bluttaten kommt der siebenjährige Held wieder nach Hause. Er ist aber so voller Adreanlien vom Kampf, dass er sich nicht beruhigen kann und seine Heimat um ihre Jungend fürchtet. Sie glauben, dass Cuchulinn so in Kampfesgier ist, dass er auch seine eigenen Leute angreifen wird.

Um ihn zu beruhigen, schicken sie ihm „dreimal fünfzig Weiber und zehn und siebenmal zwanzig freche rothnackte Weiber alle auf einmal“ entgegen.

Dreimal fünfzig Weiber - Zeichnung von Susanne Haun - 2tlg - jeweils 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Dreimal fünfzig Weiber - Zeichnung von Susanne Haun - 2tlg - jeweils 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Ich stelle mir vor, dass sie in einer Art Tanz auf ihn zuschreiten.

Er ist noch so schüchtern, dass er seinen Blick von den vielen Frauen abwendet und da stecken ihn die Stadtväter in ein Fass mit kaltem Wasser zum abkühlen. Das er das Wasser beim ersten und zweiten Fass zum kochen bringt, schaffen sie es erst mit dem dritten Fass, ihn zu beruhigen.

Diese Stelle des Textes finde ich lustig – das zeigt, dass die Menschen um 1200 Humor gehabt haben!

Er wurde in drei Fässer mit kaltem Wasser gebracht, um seine Wut abzukühlen - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Er wurde in drei Fässer mit kaltem Wasser gebracht, um seine Wut abzukühlen - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Eine Art Kühe und eine Schwalbe – Zeichnung von Susanne Haun

Auch heute habe ich mich wieder in die irische Sagenwelt vertieft. Immer noch lese ich von den Knabenthaten des Cuchulinns. Hier könnt ihr meine vorigen Artikel dazu lesen.

„Seinen Namen hat er davon, dass er wie eine Schwalbe oder wie ein Wiesel auf dem Meer umherläuft.“

Diesen Satz mag ich besonders. Es geht um den dritten Königssohn Anger mac Nechta. Leider bringt „unser Held“ auch diesen Königssohn um. Ich weiss noch nicht, ob ihm das bei mir besonders viel Symphatiepunkte bei mir einbringt.

Seinen Namen hat er davon, dass er wie eine Schwalbe oder wie ein Wiesel auf dem Meer umherläuft- Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 30 x 40 cm

Seinen Namen hat er davon, dass er wie eine Schwalbe oder wie ein Wiesel auf dem Meer umherläuft- Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 30 x 40 cm

Tiere waren im Jahre Zero wertvoller als Land und am wertvollsten waren sie lebendig. Das Leben eines Menschen galt weniger als das Leben eines Hirsches. So hat unser Held aus der irischen Sagen zwei schnelle starke Hirsche gefangen, die er als Trophäe mit nach Hause bringen wird.

Ich mag Hirsche auch sehr und habe sie schon oft in Germendorf beobachtet, so dass ich heute ein Rudel zeichnete.

„…sind das dort besondere Lieblingsthiere, oder sind es eine Art Kühe? … Ja, eine Art Kühe, sagte Ibar, es ist ein Rudel von Hirschen…“

Eine Art Kühe / Hirsche - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 30 x 40 cm

Eine Art Kühe / Hirsche - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 30 x 40 cm

Es ziemt der Vorsicht – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Der Rinderraub - Táin Bó Cuailnge, Illustration, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 16. August 2011

Ich bleibe heute in der Sagenwelt der Iren und bei den Knabenthaten des irischen Nationalhelden Cuchulinns.

Er fordert drei Königssohne der Mac Nechta zum Kampf heraus und das obwohl seine Wagenlenker Ibar warnt:

„Es ziemt dir Vorsicht für uns jenem gegenüber, kleiner Knabe!“

Den ersten Königssohn Foill tötet er mit einem zweimal geschmolzenen eisernen Apfel, der dessen Kopf durchbohrt.

Königssohn Foill - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Königssohn Foill - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Den zweiten Königssohn Tuachall durchbohrt er mit einer giftgetränkten Lanze das Herz.

Den dritten Königssohn  Fandle schneidet er mit dem Schwert den Rumpf auf.

Allen dreien nimmt er den  Kopf, um sie als Tropfäen mit nach Hause zu nehmen.

Die Sage ist schon sehr blutdrünstig und da ich so blutdrünstig nicht zeichnen will, mußte ich schon etwas überlegen, wie ich das gelesenen nun darstellen möchte. Ich arbeite mit  der Übersetzung von Ernst Windisch. Windisch war unter anderem auch  Indogermanist (erforscht mit historisch-vergleichenden Methoden Ursprung und Entwicklung der indoeuropäischen Sprachen).

Windisch hat die  „Knabenthaten des Cuchulains“  aus einem Manusskript des 12.Jahrhunderts übersetzt. Es gilt als ältestes erhaltenens Manusskript der irischen Sage, obwohl 1104 ein Mönch die bis dahin mündlich überlieferte Sage schon aufgeschrieben haben soll. Leider ist der Mönch von einem Wikinger erschlagen worden. Brutale Zeiten waren das früher und deshalb sind natürlich auch die Sagen brutal.

Königssohn Tuachall - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Königssohn Tuachall - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Eine Ansammlung von Steinen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Rinderraub - Táin Bó Cuailnge, Illustration, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 14. August 2011

Die gestrige Fahrt durch die idyllische Uckermark hat mich heute wieder zur Welt der Sagen gebracht.

Ich habe den „Weissen Carn“ gezeichnet. Direkt aus dem altirischen übersetzt bedeutet es „Ansammlung von Steinen“.

Das ist auch der Weisse Carn von Sliab Moduirn - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Das ist auch der Weisse Carn von Sliab Moduirn - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich bestimmte Bevölkerungsgruppen der Sagenwelten in den Romanen bis in die heutige Zeit Eingang in die Literatur, den Märchen der heutigen Zeit und den Online-Games finden.

Mein Sohn spielt gerne League of Legends. Ein Spiel dauert im Durchschnitt zwischen einer halben Stunde bis Stunde und der Spieler kann vor jedem Spiel von neuem wählen, mit welchem Charakter er spielen möchte. Es ist ein Online – Teamspiel, so dass er auch einen festen Freundeskreis hat, mit denen er sich im Netz trifft. Da die Freunde sich über eine eigenen Server auch unterhalten (ähnlich wie Skype) höre ich dann manchmal Sätze wie „Pass auf die Morgana auf!“  Das hat mich natürlich neugierig gemacht: Morgana, die Schwester Konig Artus? Was macht die denn da?

Lass die Pferde jetzt zur Grasweide, kleiner Knabe - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Lass die Pferde jetzt zur Grasweide, kleiner Knabe - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Die Bücher und Onlinewelten sind mit Elben, Druiden, Wikingern, Königen und Zwergen bevölkert, dass wir oft vergessen, dass die Märchenfiguren ursprünglich auf historische Persönlichkeiten zurückgehen, die Eingang in die Sagenwelt fanden. Wie haben wir in der Schule gelernt? An jeder Sage ist ein Stück Wahrheit!

Schon Anfang des Jahres begann ich Zitate aus  „Die Knabenthaten Cuchulinns“ (einen Teil der Táin) zu zeichnen. Weil aktuell immer wieder das eine oder andere dazwischen kam und weil das Thema nicht einfach ist und es immer eine Zeitreise in die Vergangenheit bedarf und viele Erklärungen benötigt, entstehen lange Pausen zwischen den Zitaten – Zeichnungen.

Das Orakel - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Das Orakel - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Deshalb habe ich heute alle Zeichnungen zu den Zitate der Tain hier zur Übersicht eingefügt.

Historisch ist es so, dass die Abdeckung von Gräbern mit weissen Steinen erfolgte. Die Sage hat daraus gemacht, das Elben oder Feen, die wunderschön sind,  dort in den Gräbern wohnen. Die Elben sollen der Sage nach vor den Gälen (keltischstämmigen Bewohner oder Iren)  Irland bewohnt haben.

Erinnert ihr euch an meinen Eingangsatz, die Uckermark? Das heutige Deutschland war schon  (1200 bis 1000 v. Chr.) von Süd- bis Mitteldeutschland keltisch besiedelt – im Norden Deutschlands, also auch die Uckermark war germanisch besiedelt. Ich weiss nicht, ob bei uns der Sage nach auch die Elben vor den Kelten und Germanen in Deutschland lebten?

Zwischen den Füßen des Königs – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Rinderraub - Táin Bó Cuailnge, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 23. März 2011

Es ist nicht einfach, sich in ein zurückliegendes Jahrtausend zu denken.

„…,jeden Tag wird dir beschieden sein zwischen den Füßen Conchobars (des Königs) zu sitzen, …“

Im irischen Epos „Der Rinderraub“ hat unser Held das Recht, nahe beim König zu speisen. Ich denke, dass das egal in welcher Zeit oder in welchem Land immer eine Auszeichnung ist.

Ich schreibe das Zitat auf das Blatt und erhalte dadurch Tiefe. - Susanne Haun

Ich schreibe das Zitat auf das Blatt und erhalte dadurch Tiefe. - Susanne Haun

Um mir manche Dinge besser vorstellen zu können, suche ich im Internet nach Informationen. Heute stieß ich bei der Suche nach keltischem Geschirr auf die Seite vom Museum Theulegium. Ich finde es erstaunlich, wieviele „Schätze“ noch gefunden und nicht als solcher erkannt werden. Was wohl bei Bauarbeiten alles auf den Müll landet? Hier könnt ihr eine dieser Geschichten um das Gefäß auf meiner Zeichnung lesen.

Das Blatt entstand aus der schnellen Inspiration heraus und ich freue mich darüber.
Bei den Beinen standen wieder meine eigenen Modell – ich habe einen großen Spiegel und betone die Linien der Füße besonders, um einen eindrucksvollen Fuß zu erhalten.

Hier seht ihr meine weiteren Illustrationen zum Rinderraub.

Kunstgespräche mit Frank und Knabentaten – Zeichnung von Susanne Haun

Heute kam Frank Köbsch (ihr kennt ihn sicher von seinem Blog) zu uns ins Atelier und Andreas, Frank und ich diskutierten über Bücher, Aquarelle und das Bloggen. Schnell war der Nachmittag vorbei.

Frank und Andreas an unserem runden, eckigen Tisch - Foto von Susanne Haun

Frank und Andreas an unserem runden, eckigen Tisch - Foto von Susanne Haun

Am Vormittag rahmte ich für die Ausstellung „Querbeet“ in der Galerie am Michel. Seht hier meinen Beitrag dazu. So war auch der Vormittag verplant.

Ein Teil der Bilder, die für die Ausstellung Querbeet vorgesehen sind - Foto von Susanne Haun

Ein Teil der Bilder, die für die Ausstellung Querbeet vorgesehen sind - Foto von Susanne Haun

Zwischendurch und ganz Früh beschäftigte ich mich weiter mit der irischen Sage „Die Knabentathen des Cuchulain“ aus dem Rinderraub. Unser junger Held will sich beweisen und sucht die Abenteuer. Aber er bekommt ein „Kindermädchen“ mit auf dem Weg. Er den Wächter los, indem er Steine auf die Achsen seines Wagens wirft. Die Achse bricht und Conall, der Wächter (das Kindermädchen) läßt unseren Held seine Taten alleine begehen. Mehr vom Rinderraub seht ihr hier.

Ich habe die Zeichnung heute aus Zeitmangel nicht fertig stellen können und sie auch noch im Atelier vergessen. So war auch nichts mit zuhause zu Ende zeichnen. Aber das macht nichts! Ich bin am Montag wieder im Atelier.

„Als Conall (der Wächter der Furt) sich in gleicher Linie mit ihm hielt, war es ihm sicher, dass wenn auch eine Blutthat an ihn herankäme, Conall sie ihn nicht ausführen lassen würde.
Er nimmt einen handgrossen Stein vom Erdboden, der seine Hand füllte.“

Da ich keinen handgroßen Stein hatte, habe ich mehrere kleine in die Hand genommen - Zeichnung von Susanne Haun

Da ich keinen handgroßen Stein hatte, habe ich mehrere kleine in die Hand genommen - Zeichnung von Susanne Haun

Die Furt der Wache – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Rinderraub - Táin Bó Cuailnge, Illustration, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 12. März 2011

„Sie (die Straße) geht bis zur Furt der Wache in Sliab Fuait“, sagte Ibar (der Wagenlenker).

An diesen Satz aus dem Rinderraub mußte ich sofort denken, als ich über die Elbe schaute und so habe ich jetzt das blau der Elbe mit dem grün Irlands gemischt.

Da ich nicht regelmäßig von den Knabentaten des Cuchulain hier im Blog berichte, wieder eine kurze Zusammenfassung:
Der Knabe Cuchulain bekommt seine Waffen und ein Pferdegspann und gilt nun als Mann. Vor Freude dreht er im Wagengespann mit seinem Wagenlenker eine Runde. Dabei führt sie ihr Weg zuerst zur Furt der Wache.

Furt der Wache - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Furt der Wache - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Ich habe beim Artikel von Gestern einen Update vorgenommen. Ich habe den Himmel von Ithas Insel Caput mortuum laviert. Seht hier.

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