1/9 Kranich (c) Linolschnitt von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2002

Einen guten Rutsch ins Jahr 2026 wünscht Susanne Haun

Aus meinem Werkverzeichnis: Linoldruck Kraniche

Ursprünglich waren die Kraniche 2002 in eine Linolplatte der Größe 20 x 30 cm. Neben den Kranichen hatte ich eine Figur geschnitz, die mir nicht mehr gefiel. Den Kranich selber, den mochte ich. So habe ich ihn aus den bestehenden Drucken herausgerissen. Nun bin ich zufrieden und werde ihn in mein Werkverzeichnis aufnehmen. Die arbeiten an meinem Werkverzeichnis gehen langsam voran, sie bestimmen genau die die Produkion meiner Kunst meinen Atelieralltag. Ich habe die neu entstandene Auflage neu nummeriert. Die Signatur „Susanne Haun, 2002“ ist erhalten geblieben.

Ausschnitt, Katzen-Engel, 40 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Socke, die Katze – Zeichnungen von Susanne Haun

„Socke“ habe ich die stromernde rot gescheckte Katze mit weißen Tatzen genannt. Erst später erfuhr ich, dass die Katze entfernten Nachbarn gehört und „Katie“ heißt. Sie ist frech aber bei den Kindern und Enkelkindern sehr beliebt, so dass sie gerne bei uns herumstromert. Ich malte Variationen des hübschen Tiers, die ich fantasievoll mit Portraits fiktiver Charaktere kombiniere.

Selbstbildniss als Widder, 22 x 15 cm, Tusche und Acryl auf Zigarrenbrettchen, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst Bonn 2020

Zitat am Sontag – Affirmation – Marc Aurel sowie Bejahungen von Susanne Haun

Zitat am Sonntag, Zeichnung und Gemälde von Susanne Haun nach einem Zitat von Marc Aurel und einer Meditation von Maddy Morrison

Neulich lass ich in einer Zeitschrift einen Artikel über Affirmation. Ich hatte noch nie von dem Begriff und der Bedeutung gehört. Es wird von „Bejahung“ gesprochen, eine gute Affirmation bedeutet, dass man sich an etwas Wesentliches zu erinnern.
„Interessant“ dachte ich, aber was ist wesentlich?

Es geht darum, Sätze zu bilden, die etwas enthalten, was für uns selbst wesentlich ist und wo wir Probleme haben, nach diesen Sätzen zu leben.

Der Wolf, einsamer Jäger, 148 x 42,5 cm, Acryl auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Der einsame Wolf, Jäger und Gejagter – Gemälde von Susanne Haun (Übermalung)

Der einsame Wolf, Jäger und Gejagter – Gemälde von Susanne Haun (Übermalung)
Noch vor einiger Zeit war der Wolf vom Aussterben bedroht, mühsam wurde er wieder in den Wäldern angesiedelt. Aufgrund des Jagdverbots der Wölfe vergrößerte sich die Population wieder und der Wolf hat eine Überlebenschance.
Doch der Mensch ist Mensch, schon werden wieder Stimmen laut, dass das Jagdverbot aufgehoben wird, weil der Wolf eben Wolf ist und Nutztiere jagd.
Es erscheint mit wie ein immer währender Kreislauf. Haben Tiere eine Chance, gegen den Menschen zu bestehen? Ist der Mensch der grausamste, brutalste Jäger?
Diese Fragen im Kopf entstand der Wolf auf der Leinwand.

Tagebucheintrag 25.10.2020, Laokoon, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 25.10.2020, Laokoon – Zeichnung von Susanne Haun

Zur Laokoon Gruppe gibt es einen ausführlichen Bericht auf Wikipedia mit vielen Quellenangaben. Ob die Quellen gut sind, das mag ich nicht beurteilen. Mir ist aus dem Grundkurs Kunstgeschichte im Kopf geblieben, dass der Augenblick des Todes dargestellt wird, was bis dahin einzigartig war.

Tagebucheintrag 24.10.2020, Dreh und Wende dich, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 24.10.2020, Ein Labyrinth – Zeichnung von Susanne Haun

Ich bin dazu übergegangen, auf die Tinte zu verzichten und nur mit dem Buntstift zu zeichnen bzw. zu malen. Am Anfang viel mir das doch sehr schwer. Aber natürlich kann man auch den Buntstift für Linien und nicht nur für Flächen benutzen. Dabei mag ich es wie immer, beides harmonisch zu kombinieren. Die Linie bringt die Fläche in Bewegung.

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