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Aus meinem Skizzenbuch: Das Tegeler Fliess – Susanne Haun

us dem Skizzenbuch von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Aus dem Skizzenbuch von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Es ist nun schon ein halbes Jahr her, dass Micha und ich einen Spaziergang im Tegeler Fließ unternahmen. Ich wollte mich auf den Linolschnittkurs in der Graphothek vorbereiten, der im September folgte.
Es war sehr voll im Fließ, ich war erstaunt, das hatte ich nicht erwartet, obwohl ich es mir hätte denken können: Die Urlaube sind ausgefallen und es ist aufgrund von Covid-19 empfohlen, sich nicht mit vielen Menschen in Räumen aufzuhalten. Da ist das Tegeler Fließ perfekt!

Der Linolschnitt Worskhop fand im September in der Bibliothek im Fontanehaus in Reinickendorf mit nur 5 Teilnehmerinnen statt. So war mit Maske und Abstand ein Arbeiten möglich.

Ich zeige euch hier heute die Schülerinnen Arbeiten.

Ines hat nicht nur einen guten Linolschnitt sondern auch wunderschöne Fotos in ihrem Blog aus dem Fließ (-> Klick).



Berlin · Foto · Reiseberichte

Die Neue Nationalgalerie in Berlin – Susanne Haun

 

Seit 5 Jahren wird die Neue Nationalgalerie sarniert.

Laut der Internetpräsenz der Staatlichen Museen zu Berlin (-> Klick) sollen Ende des Jahres die Bauarbeiten an der Neuen Nationalgalerie abgeschlossen werden.

Hier die Bilder, die ich 2015 vor Beginn der Renovierungsarbeiten fotografierte:

 

 

Vorigen Monat war ich in der Stabi und dachte, es wäre Zeit, neue Fotos aufzunehmen.

Leider hatte ich nur mein Handy dabei und auch das Wetter war nicht so schön wie vor 5 Jahren.

Mir war gar nicht bewusst, dass schon wieder 5 (!) Jahre seid Schließung vergangen sind.

 

 

Berlin · Projekt Berlin Tegel · Reiseberichte · Zeichnung

Jetzt ist es soweit – Der Flughafen Tegel schliesst seine Pforten – Susanne Haun

 

 

Impressionen von der Besucherterasse Flughafen Berlin Tegel, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020_326
Impressionen vom Flughafen Berlin Tegel, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Den Flughafen Tegel habe ich vielfältig in meiner Kunst gezeigt. Nun sind die Stühle hochgestellt worden.

Nun ist es soweit, der Flughafen Tegel schließt seine Pforten für immer.

 

Vor zwei Wochen an einem Samstag morgens um 11 Uhr habe ich mit Micha einen Time-Slot für die Besucherterasse wahrgenommen und Abschied von „unserem“ Flughafen genommen. Flugzeuge haben uns von dort nach Rom, Neapel, London und an viele Orte mehr gebracht. Es ist der Flughafen meiner Kindheit, hier bin ich mit 21 das erste mal in ein Flugzeug gestiegen, das mich über London nach Miami brachte. Dort angekommen fühlte ich mich wie in einem Krimi.

Ich geniesse es dafür sehr, dass Ruhe in meine Atelierwohnung eingekehrt ist. Kein Fluglärm mehr, der von 6 Uhr früh im Minutentakt begann. Aber der hat schon schlagartig im März mit dem Lockdown aufgehört.

Nichtsdestotrotz! Ich habe Fernweh und große Sehnsucht, ein Flugzeug zu besteigen. Ich trauere immer noch um unsere Capri-Reise und die 6 Wöchige Schottland-Rundreise, auf die wir uns so freuten.

 

 

 

2012 hieß es schon einmal Goodby Tegel.

Wir wollten zum Umzug des Flughafens eine Ausstellung zu Tegel präsentieren. Die Ausstellung (-> Klick) fand statt, nur der Umzug nicht.

Ich habe mich damals mit Otto Lilienthal beschäftigt, dem Namensgeber des Flughafens. Scans seiner Berechnungen habe ich auf Silberburg Büttenpapier gedruckt und dann mit meinen Gedanken zu Lilienthal „überzeichnet“. So entstand eine Serie mit über 50 Blättern. In der Ausstellung wurden meine Arbeiten für 190 Euro ungerahmt verkauft. Viele Blätter sind zu neuen Besitzern ausgeflogen.

Im Moment können wir nur unter erschwerten Bedingungen fliegen. Wenn überhaupt!

Deshalb und auf Grund der Schliessung „meines“ Flughafens biete eine Auswahl von 13 meiner Arbeiten für jeweils 100 Euro ohne Rahmen, inklusive Porto innerhalb Deutschlands, an.

Bei Interesse bitte eine Mail an info@susannehaun.de .

Ihr könnt die Zeichnungen vergrößern, indem ihr auf sie klickt!

 

Ausstellungstip · Berlin · Foto · Reiseberichte · Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Ein Spaziergang im Schlosspark Charlottenburg – Susanne Haun

 

 

Lange habe ich nichts mehr von Micha und meinen Erkundungstouren geblogt.

Solch ein Bericht geht immer mit viel Arbeit einher und so bleiben Wien, Carrara und vieles mehr zur Zeit noch unerwähnt.

Nun aber hat mich die Lust nach solch einem Bericht wieder einmal gepackt. Micha und ich waren vor zwei Wochen bei strahlend blauem Himmel im Schlosspark Charlottenburg, um dort den Neuen Pavillon von Schinkel zu besuchen.

 

 

König Friedrich Wilhelm III. beauftragte Schinkel mit dem Bau des Pavillons, nachdem er 1822 die Villa Chiatamone an der Küste von Neapel besuchte. Im November 1943 wurde das Gebäude von einer Bombe getroffen und wurde bis auf die Außenmauern zerstört und fast das gesamte Inventar verbrannte. Der Pavillon wurde rekonstruiert, 2001 renoviert und gibt einen guten (schnellen) Überblick der deutschen Romantik. Neben Schinkel sind auch Werke von Carl Blechen und Eduard Gärtner zu sehen.

 

 

Skizzenbuch Schlosspark Charlottenburg, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Skizzenbuch Schlosspark Charlottenburg, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Von Januar bis März ist der Pavillon nur von 12 – 16 Uhr geöffnet, Montag ist Ruhetag. Der Eintritt inklusive Audioguide beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Es lohnt sich!

Ich bin immer wieder erstaunt, welche Schätze Micha und ich in unserer Heimatstadt entdecken!

 

 

 

 

Akt · Berlin · Foto · Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Zeichnen und fotografieren in der Abgusssammlung Berlin – Susanne Haun

 

 

Der Eingang der Abgusssammlung ist neben der Sammlung Gerstenberg eher unscheinbar, die Öffnungszeiten Do – So von 14 – 17 Uhr eher spärlich und doch zieht es mich immer wieder in die Sammlung, um dort zu zeichnen.

Im Verlauf meines Zeichnungs-Rundgangs beschloss ich, in einer Linie zu zeichnen. Diese Zeichnungen sehen anders aus, als ich sonst zu zeichnen pflege jedoch finde ich sie sehr lebendig und freue mich darüber. Sie haben etwas von meinem sonstigen kühlen minimalistischen Stil verloren. 🙂

 

 

Micha war dieses mal dabei und fotografierte. Er hat sein selten benutztes 60 mm Nikkor Makro-Objektiv verwendet und dabei den Totalen detailiert Portraitausschnitte gegenübergestellt.

 

 

Ausstellungstip · Berlin · Betrachtungen zur Kunst · Reiseberichte · Tiere · Zeichnung

Ein Besuch im Museum für Naturkunde – Zeichnungen von Susanne Haun

 

1 Museum für Naturkunde, Foto von Susanne Haun
Museum für Naturkunde, Foto von Susanne Haun

 

Tristan Otto (siehe hier) , das einzige Originalskelett eines T.rex in Europa, verlässt das Museum für Naturkunde nach 3jähriger Ausstellungszeit im Frühjahr diesen Jahres (siehe hier).

Grund genug für uns, zwischen den Jahren noch einen Blick auf das eindrucksvoll Skelett aus der Oberkreidezeit zu werfen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das Museum nicht leer war, viele hatten das Bedürfnis, die Ausstellung zu besuchen.  Tristan ist zwölf Metern lang und 4 Meter hoch und wurde 2010 in Montana, USA, in der Hell Creek Formation gefunden. Die Präsentation von Tristan verbunden mit der Vermittlung von Wissen hat mir sehr gut gefallen. Auf Michas Foto ist eine der vier Projektionen von Beamern zu sehen. Es waren gerade genug Infos, um nicht erschlagen zu werden.

 

Tristan, Museum für Naturkunde, Foto von M.Fanke
Tristan, Museum für Naturkunde, Foto von M.Fanke

 

Persönlich mag ich schon das Intro des Museums; nach der Kasse gelangt der Besucher in einer Halle, die mit Eindrücklichkeit von den längst ausgestorbenen Saurieren und kleine anderen Tieren ihrer Zeit erzählt.

Sehr angenehm fand ich die Seite Fotografieren und Filmaufnahmen auf der Internetpräsenz des Museums (siehe hier). Das Museum ist sowohl auf Facebook: https://www.facebook.com/MfN.Berlin Twitter: @mfnberlin und Instagram: @mfnberlin, #naturkundemuseumberlin vertreten. Die Seiten sind alle sehr gut gepflegt und bieten dem Leser eine Menge zusätzliche Informationen.

 

 

Mich interessierte neben den Sauriern besonders die Sonderausstellung ARTEFAKTE (09.10.2018 – 27.10.2019) mit großformatigen Bildern von J Henry Fair. Eine Kommilitonin berichtete mir von den Fotos und wir diskutieren beide, ob es sich bei den Fotos um Kunst oder Dokumentation handelte. Ich denke, es kommt auf zwei Punkte an, sieht der Fotograf selber sie als Kunst an und in welchem Kontext sie gezeigt werden. Was meint ihr? Wenn ihr dem Link folgt, bekommt ihr einen Eindruck von der Ausstellung.

Beim Zeichnen habe ich mir wie immer die Aufgabe gestellt, in schnellen Linien meine Eindrücke festzuhalten, keine Zeichnung soll länger als zwei Minuten dauern. Bei der Fülle im Museum ist das eine gute Entscheidung.

 

 

Berlin · Politik

Der Weddingweiser ist für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert – Susanne Haun

 

Diesen Beitrag habe ich gestern vorbereitet. Heute ist er sehr politisch geworden.

Der Preis wird vom Ministerium für Inneres vergeben. Wegen Seehofer lehnt die Initiative „Moabit hilft“ die Nominierung für den Deutschen Nachbarschaftspreis ab (siehe hier). Ich kann das sehr verstehen, dass eine Flüchtlingshilfe es ablehnt, mit Seehofer auf einem Podest zu stehen.

Erinnert ihr euch, als ich mit Gabriele D.R. Guenther die Förderung (siehe hier). Als wir uns bewarben, wurde der Gebietsfond unter anderem vom „Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit“ gefördert. Nach dem Regierungswechsel wurde das Ministerium unbenannt in „Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat“. Ich habe damit auch so meine Probleme.

Der Weddingweiser bleibt dabei!

Der @Weddingweiser ist für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 (siehe hier) nominiert.

104 ausgezeichnete Projekte sind aus über 1.00 eingereichten Projekten in einer Vorabwahl für den Preis ausgewählt worden, der Weddingweiser ist dabei.

Seid März diesen Jahres bin auch ich als Autorin mit dabei und schreibe sehr gerne ehrenamtlich Beiträge für den #Weddingweiser. Auf dem Foto seht ihr einige Autore*innenn bei der letzten Redaktionssitzung in meinem Atelier.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr für uns stimmt! Hier könnt ihr abstimmen.

Oder einfach unter www.nachbarschaftspreis.de Berlin aussuchen und den Weddingweiser wählen!

 

 

Wir sind nominiert (c) Weddingweiser.de

Ein Auszug des Textes von der Nachbarschaftsseite:

„Eine Gruppe von Anwohnern startete 2011 den Onlineblog “Weddingweiser”, der schnell zu einem viel gelesenen Medium im Stadtteil avancierte. Die Anwohner selbst schreiben in ihrer Freizeit Artikel rund um alles, was ihren Lieblingsstadtteil ausmacht. Inzwischen sind es 17 Laien-Journalisten, die täglich Geschichten sammeln und als Hobbyfotografen unterwegs sind. Dabei handelt es sich meist um Themen, die sonst nicht von der Berliner Presse aufgegriffen werden – zu lokal, zu wenig tagesaktuell, zu wenig prominent.

Nachbarn können sich entweder dem Autorenteam anschließen oder einen Gastbeitrag verfassen. 2014 wurde zudem eine Facebook-Seite und Gruppe “Weddingweiser Pinnwand” gegründet, die inzwischen über 10.000 Mitglieder hat. Die Gruppe dient als Informationsmedium, interaktiver Marktplatz sowie als Austausch- und Diskussionsforum.“

 

Und hier findet ihr eine Auswahl an Artikeln, die ich für den Weddingweiser geschrieben habe, zur Zeit pausiere ich — ihr wißt! Ich schreibe an meiner Masterarbeit!

Videokunst im Krematorium Wedding

Frühstück mit den Händlern der Müllerstraße

Galerie Wedding: Wer bin ich und wer bist du?

Ganz Berlin besucht den Weddingmarkt

Sonnenschein mit Streuseln bei Pingolino Eis

 

 

Berlin · Foto · Reiseberichte

Mitten in Berlin Wedding – Foto von Susanne Haun

 

Nur 10 Minuten von meinem Atelier entfernt steht die Kapernaum Kirche. Die Kirche von 1890 steht mit Gemeindehaus unter Denkmalschutz. In dieser Perspektive wird sie selten gezeigt.

 

Mitten in Berlin Wedding - die Kapernaum Kirche (c) Foto von Susanne Haun
Mitten in Berlin Wedding – die Kapernaum Kirche (c) Foto von Susanne Haun

Berlin · Reiseberichte · Was es sonst so gibt!

Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen – Foto von Susanne Haun

 

Am Samstag haben M. und ich einen Ausflug in den Apple Store unternommen. Ich überlege ernsthaft, mich von der Windows Welt zu verabschieden. Dabei sind wir durch die Hintertür über den Hof gelaufen.

Für mein iPad und iPhone habe ich mir einen Adapter für den nächsten Workshop gekauft. Nun kann ich mein Handy / Tablet direkt an den Beamer über die HDMI Schnittstelle anschliessen. Ein perfekter Zusatznutzen: Der Adapter funktioniert auch am Fernseher.

 

Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen (c) Foto von Susanne Haun
Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen (c) Foto von Susanne Haun

 

Berlin · Foto

Blaue Stunde U-Bahnhof Zoologischer Garten, Berlin – Fotos von Susanne Haun

 

Am U-Bahnhof Zoologischer Garten sind neue Hochhäuser entstanden, die ich zufällig am Montag zur blauen Stunde mit dem iPhone fotografiert habe. Mit der von Anna (siehe hier AugenZeugeKunst) empfohlenen App Procamera konnte ich im RAW Format fotografieren, ich wusste nicht, dass auch ein Handy im RAW Format speichern kann.

Ich habe die Fotos im RAW Format fotografiert, weil ich letzte Woche beim bbk den Workshop „Fotografie und digitale Bildbearbeitung – Workflow der RAW Datenverarbeitung, Bildbearbeitung und Bildarchivierung mit Lightroom “ bei Johannes Kramer (siehe hier) besucht habe und ein wenig das gelernte umsetzen wollte. Dafür braucht es mehr Zeit als ich mir vorgestellt hatte.

Um fliehende Linien zu begradigen, muss genügend Platz um die Hochhäuser beim Fotografieren gelassen werden. Also habe ich gelernt, dass ich für die Korrekturen schon beim Fotografieren im Voraus denken sollte.

Ihr seht die Fotos immer in der vorher und nacher Version. Pit aus Texas zeigt oft Fotos vor- und nach der Bildbearbeitung (siehe hier).