Susanne Haun

Von Namibia – Windhoek nach Botswana – Ghanzi – Bericht von Susanne Haun

Posted in Botswana, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2018

 

 Flagge von Namibia (c) Foto von M.Fanke

Flagge von Namibia (c) Foto von M.Fanke

 

Die Stadtführung durch Windhoek war eines der Erlebnisse der Afrikareise, die ich noch verdauen muss und die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Wir erfuhren, wieviele Abgeordnete die Regierung hat, sind durch die von Deutschen erbaute Kirche geschleust worden und lernten das von den Nordkoreanern erbaute Unabhängigkeits-Gedenkmuseum von außen bei über 40 Grad Hitze kennen.

Sehr gut und wissenswert fand ich jedoch, dass „endlich“ das Reiterstandbild zu ehren der gefallenen deutschen Soldaten im Krieg gegen die Hereros und Namas 2009 abgebaut wurde. Eine sehr weise Entscheidung, der ich auch als Deutsche voll zustimme. Es ist eine Schande, dass das Denkmal noch bis 2009 dort stand und die Namibier an die Kolonialherrschafft erinnerte.

Ich hätte die Zeit in Namibias Hauptstadt lieber anders genutzt und wäre sehr gerne in die Nationalgalerie von Namibia oder in das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum HINEIN gegangen, statt es von außen bei sengender Hitze zu betrachten, leider mussten wir nach der Stadtführung sofort wieder in den Truck „on the road again“, um unsere 5.627 km „zu schaffen“. Auf eines der Fotos ist „T“ mit dem Tour-Shirt von 2017 zu sehen.

 

 

Nach unserer Nacht auf dem Campingplatz vor den weiten Toren von Windhoek überquerten wir die zweite Grenze der Reise von Namibia nach Botswana und waren dann den gesamten Tag unterwegs. Es entstanden an diesem Tag kaum Fotos, einzig vom Campingplatz. Ich merkte auch langsam die Anstrengung der Reise, ich kann es sogar an meinen Zeichnungen sehen. Es fiel mir nicht mehr so einfach, mein Skizzenbuch täglich zur Hand zu nehmen und ich ging früh zu Bett. Wie sagte Lorine, die Chefin so schön: „This is no holiday, this is adventure!“.

 

 

Da mich immer wieder Leute ansprechen, wie wir die Zelte aufbauten und ob das auch alleine möglich war, zeige ich auch noch ein paar Fotos vom geschäftigen Treiben beim Zeltaufbauen. Der Grundpreis für die Reise ist für ein Zelt mit doppelter Belegung gedacht. Für einen geringen Aufpreis konnte man ein Zelt alleine bewohnen. Beim Aufbau wurde sich gegenseitig geholfen. Elke vermisste zum Beispiel eines Tages ihr iPhone und war ganz verzweifelt. Micha, G.P. und Angelo fanden es schliesslich intakt wieder, sie hatte es in ihr Zelt beim abbauen eingerollt. In der Gruppe halfen sich alle gegenseitig. Allerdings war es eine sehr gute Gruppe, was sich auch in den folgenden Tagen noch zeigte!

Auf dem Campingplatz in Ghanzi konnte man auch kleine runde Hütten mieten, die innen ein unbequem aussehendes Bett besaßen. Wir blieben bei unseren wohlvertrauten Zelten, die schon etwas von Heimat besaßen. Gerne habe ich auch meinen Tascheninhalt sortiert. 4 Wochen aus einem 90 Liter Taschenrucksack zu leben ist nicht einfach 🙂 .

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 12:

We rise early and take aim for Windhoek, the capital city of Namibia. Today we make a brief stop at the craft markets of Okahandja before arriving in Windhoek in the afternoon. We will take a short walk through the city centre and have the opportunity to view some its better-known landmarks.

Day 13:

Today we travel east and make our way to neighbouring Botswana and the Kalahari Desert. Starkly different to the Namib Desert after which Namibia is named, the Kalahari is no less dramatic and covers over 900 000 square kilometres. This afternoon there is an option of a guided walk with your San hosts, this is an opportunity to learn more about the San culture and interaction with their Desert environment. The San people have long been associated with this harsh environment and tonight we enjoy a dance evening that provides an insight into their culture of song, dance and story-telling.

 

Der Etosha National Park in Namibia – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2018

 

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

 

Ehrlich gesagt!

Ich bin nicht der Typ, mit dem Truck stundenlang hinter einem Tier hinterherzujagen und Fotos zu machen. Ich habe die zwei Tage Etosha Nationalpark als sehr anstrengend empfunden! Von Morgens 6 Uhr bis Abends 19 Uhr im Truck mit dem Fernglas oder Teleobjektiv Tiere beobachten ist so gar nicht mein Fall. Vielleicht hätte man mich irgendwo aussetzen sollen, mich und mein Zeichenheft, so dass ich in Ruhe alles hätte beobachten können, Landschaft und Mensch und gerne auch Tiere! Es ist jedoch untersagt, den Truck außerhalb der vorgesehenen Haltepunkte zu verlassen. Es geht fast gar nicht, im Truck Tiere aus einer Entfernung von manchmal über 100 Meter gut zeichnerisch zu erfassen. Die Augen der Tiere sind wenn überhaupt als schwarzer Knopf wahrnehmbar und die Beine als Stöcker.

 

 

Erschwerend kam hinzu, dass es in ungeheuren Mengen geregnet hatte und regnete. So wurde die Wüste grün mit gelben Blüten und die Tiere mussten nicht zu ihren gewohnten Wasserlöchern kommen. Sie fanden überall Wasser und waren so fast gar nicht zu finden.

Nach der Strapaze verzichtete ich am ersten Abend auf das Event, von einem Buschmann zu erfahren, wie aus einem Köcherbaum Pfeil und Bogen erstellt wird.

Aber die Menschen sind verschieden. Tage später unterhielt ich mich auf dem Flughafen Victoria Falls mit anderen Touristen, die meinten, sie hätten gut auf die gesamte erste Woche Wüste verzichten können, um dafür mehr Zeit auf Tierfoto-Safari zu verbringen!

 

 

Am zweiten Tag erreichten wir das Herz des Parks, die Etosha-Pfanne. Es ist der Boden eines ehemaligen Sees im Norden Namibias. Der Name Etosha hat seinen Ursprung in der Ovambo-Sprache und bedeutet „großer weißer Platz“.  An diesem Ort haben alle ihren Spaß, mit der endlosen Weite der Pfanne perspektivisch zu spielen und Fotos zu machen.

 

 

Die zwei Tage Etosha Nationalpark habe ich zusammengefasst und von den vielen Tierfotos, die sich kaum unterscheiden, habe ich eine kleine Auswahl getroffen.

Trotz aller Strapazen habe ich als Dürer-Fan die Begegnung mit dem Nashorn sehr genossen. Hier ist es mir auch tatsächlich schwer gefallen, die Fotos auszusortieren. Ich schätze, das Nashorn hat sich ungefähr 50 Meter vom Bus entfernt im Schlamm gesühlt.

 

 

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Day 10:

Rising early this morning head for Etosha National Park. Etosha is the venue for some of the most unique game viewing experiences in Africa. Today we have a full-day to explore the edges of Etosha Pan in search of the abundant wildlife that occurs in the park. Our truck offers us an elevated platform and we will spend some time at the many waterholes dotted throughout the park. Evenings in Etosha are best spent wrapped up warm at the floodlit waterholes at the camps. Those who wish to partake in an optional night drive may do so tonight.

Day 11:

Our second day in Etosha allows another full day to continue our exploration of the park. No day on safari is ever the same and the suspense before that special sighting is the motivation that keeps our eyes wide open. We will exit the park in the late afternoon and make our way to our accommodation outside the park.

Die Stämme der Hereros und Himbas

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika by Susanne Haun on 9. Mai 2018

 

Den schwierigsten und nachdenklichsten Tag der Reise verbrachten wir bei den Himba und Herero Frauen.

Es ist erst gut 100 Jahre her, als die deutsche Kolonialmacht graumsamsten Mord an diese beiden Völkern beging (siehe hier einen aktuellen Spiegelartikel vom 5.4.2018 dazu).

Von einem Sohn des Stammes, der als Reiseleiter fungierte, sind wir zum Dorf des Stammes gebracht worden. Dort warteten sitzend im Kreis barbusig die Frauen der Himbas mit ihren Kindern. Ich kam mir noch nie so deplatziert vor, wie in diesem Augenblick des Ankommens. Schon alleine, dass wir den sitzenden Frauen stehend von oben schauend begegneten. Sie können ruhig fotografieren, sagte der Reiseleiter. Wir fotografierten nicht. Ganz im Gegenteil zu einer anderen Gruppe, die im klimatisierten Auto anreisten. Ich schämte mich fremd für die großen Objektive an den Fotoapparaten, die sich auf die Frauen richteten.

Der Reiseleiter war einer der Kinder des Dorfes, der zur Grundschule gehen durfte. Die Eltern entscheiden, welches ihrer Kinder, egal ob Mädchen oder Junge, zur kostenfreien Grundschule gehen darf und welche beim Stamm bleiben und dort traditionell unterrichtet werden. Für weitergehende Schulbildung fehlt den Eltern das Geld. Nun ist unser Reiseleiter für das Dorf zu gebildet aber für eine Arbeit außerhalb des Dorfes hat er zu wenig Schulbildung. Er könne nicht mehr im Dorf leben, erklärte er uns und so arbeitet er wie viele seiner Stammesgenossen im Tourismus Gewerbe.

Ich fand es nicht gut, dass er eine ältere und eine junge Frau rief, sie nebeneinander vor uns stellte und uns anhand ihrer Haare und Schmuck erklärte, welche der beiden verheiratet wäre und das jedes der Ketten am Fuß für ein geborenes Kind stände. Das junge Mädchen war noch Jungfrau und wir fanden, dass man ihr ansah, wie sehr sie sich genierte, im Kreis der Frauen zu stehen und von den Touristen angestarrt zu werden.

Ich verlies den Kreis und fand eine ältere Stammesdame, die einen Stein zerrieb, um Farbe daraus zu machen. Mit der Farbe von einem schönen Ockerton reibt sich der Stamm ein; die Farbe auf der Haut verhindert einen Sonnenbrand. Sie schmierte mir ein wenig der Farbe auf die Schulter. Grund genug für die dazukommende Maaike, ein Foto von mir zu machen :-).

Insgesamt habe ich dem Veranstalter einige Änderungsvorschläge gemailt: Als erstes finde ich, sollte man sich auf Augenhöhe begegnen. Wir haben gezeltet also wäre es für uns kein Problem gewesen, ein Handtuch oder eine Decke mitzunehmen und uns in den Kreis der Frauen zu setzen. Wir hätten vorher auf dem Markt halten können, Früchte, Brot und Wasser  kaufen und mit den Frauen und Kinder zusammen essen und trinken können. Sicher, wir haben keine gemeinsame Sprache, der Reiseleiter brachte uns Guten Tag und Auf Wiedersehen bei. Aber das hätten wir auch in trauter Runde erfahren können.

G.P. fühlte sich auch sehr unwohl, er formulierte treffend, wir schauen zuerst die Natur, dann die Tiere und und schließlich die Frauen. Emmy entschloss sich, nur die Architektur (so nannte sie die Hütten augenzwinkernd) zu fotografieren. Marian stellte die Frage in die Runde, wie eine Annäherung möglich sei?

Ich habe beim Stamm nicht gezeichnet und zeige hier die Architekturfotos und die Hände der Himba Frau beim mahlen des Steins zu Farbe. Wir hatten Schwierigkeiten überhaupt Fotos von diesem Besuch zu machen.

 

 

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Day 09:
Visiting the Himba tribe can be a controversial topic that gets discussed at the camp fire, however not so much if the reason for visiting this particular tribe is understood beforehand. The income that the tribe generates from the visits goes towards the education of Himba children and assists the tribe in giving them a chance to learn about their own culture and heritage. This afternoon we have the opportunity to visit a Himba village and interact with the villagers.

Südliches Afrika – Namibia – Spitzkoppe – Bericht von Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Mai 2018

 

Um Spitzkoppe herum (c) Zeichnung von Susanne Haun

Um Spitzkoppe herum (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Berge haben etwas erhabenes, steht man auf dem Gipfel und schaut um sich, kommt man tatsächlich den Gedanken über die Welt zu schauen.

Die Alpen sind uns Europäer ein vertrauter Anblick, schon wenn wir in Richtung Süden blicken und das Berchtesgadener Land vor Augen haben, wird uns bewusst, wie eindrucksvoll die Natur beschaffen ist.

 

 

Spitzkoppe war sehr eindrucksvoll, ich habe mir gerade mein Sprachmemo zum zweistündigen Spaziergang durch diese rote und vor allem sehr heiße Wüstenbergwelt angehört:

16.2.18 im Truck:

„Mitten in der Wüste stehen Berge, rote Steine, die wie hingeworfen aussehen. Mit einem ortsansäßigen Ranger haben wir einen zweistündigen wirklich anstrengenden Spaziergang unternommen. Ich hätte nicht gedacht, dass Spitzkoppe anstrengender ist als die Düne 45 und die Sossusvlei (siehe hier). Ich hatte das Gefühl, es ist so warm, dass man es kaum aushalten kann.“

Wir schauten uns auf der Tour auch die Zeichnungen der Buschmänner an. Tatenda, die in Swakopmund Deutsch studiert hat, meinte, dass die Zeichnungen so ungefähr 200 Jahre alt sind. Ich kann das nicht beurteilen. Auf jeden Fall sind sie nicht mit Lascaux zu vergleichen, was schon daran zu erkennen ist, dass jeder über die Zeichnung auf dem Stein mit der Hand streichen kann, ohne dass es jemanden stört. Die verschiedenen Familien der Buschmänner unterhalten sich auf diese Weise, den Zeichnungen ist zu entnehmen, wie groß die Familien sind, was sie als letztes gejagt haben. Die Farbe besteht aus Fett und Blut der erlegten Tiere. Die Linien der weißen Zeichnungen bestehen aus Ritzen im Fels.

 

Beindruckt hat mich der Felsbogen, es war nicht einfach, zu ihm zu gelangen und auf dem Rückweg musste ich auf dem Po den Felsen herunterrutschen, um nicht zu fallen. Der Schatten im Schutz des Bogens war angenehm und erholsam.

An diesem Abend campten wir an einem schönen Ort mit Zitronenbäumen. Wir aßen die Zitronen vom Baum und empfanden sie nicht als sauer, offensichtlich brauchten wir die Vitamine der Bäume. Es war die kälteste Nacht der Tour und ich zog sogar die Kapuze meines Schlafsacks über den Kopf. Der Boden jedoch war aufgeheizt und warm.

 

 

Viele Neugierige fragen mich nach den Toiletten und Duschen auf der Reise. Hielt der Truck unterwegs an, dann galt die Regel, dass hinter dem Truck die Männer und vor dem Truck die Frauen ihre Notdurft verrichteten. Wenn es so gar keinen Busch oder Baum als Schutz gab, dann stellten wir uns um unsere Reisegenossin, damit sie geschützt war. Die Duschen waren unterschiedlich gut, manchmal hatten wir kein Wasser aber bestes WLan, manchmal hatten wir kochend heißes Wasser, da die Leitungen gleich unter dem Wüstensand lagen und manchmal da hatten wir gute Duschen aber keine Ablagefläche. Es war jedesmal wieder eine der  Überraschungen am Abend: wie sehen Duschen und Toiletten aus.

 

 

 

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Day 08:
The massive granite formations of Spitzkoppe tower 700 metres above the desert plains below and the presence of rock art indicates their significance to the San people who lived here many years ago. We will enjoy a walk with a local guide and have the opportunity to view some examples of the San’s rock art before setting of for our overnight stop for the evening.

Ein freier Tag in Swakopmund: mein Linoldruckbuch in der Buchhandlung „Die Muschel“ – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 23. April 2018

 

Impressionem aus Swakopmund (c) Foto von M.Fanke

Impressionem aus Swakopmund (c) Foto von M.Fanke

 

Endlich wieder ein freier Tag auf unserer Afrika-Reise!

Ein freier Tag vom Programm und unseren Mitreisenden.  Unsere Mitreisenden ergaben eine wirklich gute Gruppe, unsere gemeinsamen Aktionen waren vergleichbar mit einer Klassenfahrt. Aber Micha und ich mögen unseren eigenen Entdecker-Rhythmus, dem wir an diesem freien Tag nachgehen konnten.

Der Morgen barg gleich eine große Überraschung für mich. In der Buchhandlung „Die Muschel“ im Zentrum von Swakopmund stand in den Regalen eines meiner Bücher „Holz- und Linolschnitt“  zum Verkauf im Regal. Ihr könnt euch vorstellen, was das für ein Gefühl ist eines der eigenen geschriebenen Bücher in einer Buchhandlung in Namibia zu entdecken!

 

 

Erstaunt waren wir vom durchwachsenen Wetter. Von sehr sonnig bis bedeckt hatte der Tag alles zu bieten.  Ich war sehr froh, dass ich Ruhe und Zeit zum zeichnen hatte. Ich finde den Zeichnungen ist die Ruhe anzusehen ist.

 

 

 

Meine Skizzenbücher scannte ich gleich nach Ankunft der Reise in Berlin ein. Inzwischen sind schon fast zwei Monate vergangen. So sind mir einige Skizzen vom Schiefergebirge, der Truckfahrt und dem ersten Tag in Swakopmund beim letzten Beitrag (siehe hier) untergegangen und ich zeige sie heute hier. Sie sind bis auf die Kamele alle auf der Truckfahrt entstanden, was deutlich an der Linie erkennbar ist.

 

 

Unsere Eindrücke, die wir am ersten Tag (siehe hier) sammelten, verstärkten sich am zweiten Tag in Swakopmund noch. Fotografisch haben wir Schriftzüge gesammelt. Gerade, wenn das Wetter schlechter ist und der schöne blaue Himmel fehlt, ist es schlau 😉 , sich andere farbige Motive zu suchen. Wir waren immer noch erstaunt von den Zeichen der Kolonialisierung, die uns in Swakopmund anspringen.

Auf der 300 Meter langen Seebrücke Jetty kann die / der Besucher*in gut die raue See beobachten. Während der Kolonisierung diente ein hölzerner Steg an dieser Stelle der Versorgung der Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Später wurde ein  neuer Steg mittels einer Eisen- und dann Stahlbetonkonstruktion gebaut, 2005 wurde die Jetty renoviert. Schade, dass wir keine Sonne bei der Besichtigung hatten. Auch eine Schulklasse schaute sich die Jetty genau an. Sie liefen in Schuluniform mit Schulheft und Stift umher, beantworteten ihren Fragebogen, diskutierten und lachten.  Am Strand vor der Jetty sprachen wir mit einem Lehrer von der deutschen Schule, der für seine Schulklasse für eine Fußballfahrt nach Deutschland sammelte. Er sprach sehr gutes Deutsch und so wechselten wir von Englisch zu Deutsch. Selbstverständlich gaben wir einen kleinen Obolus.

 

 

 

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Day 07:
While for many it is the adrenaline fuelled adventures that will grab their attention, Swakopmund offers all that and more. Take the opportunity today to explore the town at your leisure, as there are a number of attractions for every taste. Not to be missed is the selection of famed coffee shops and bakeries that offer a delightful range of German inspired treats. Swakopmund offers all the conveniences of a small city and is the perfect launching pad for the journey through the northern reaches of the land.

 

Namibia – ueber den Wendekreis des Steinbocks zur Walvis Bay nach Swakopmund – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 13. April 2018

 

Der südliche Wendekreis des Steinbocks ( Tropic of Capricorn) war recht unspektakulär, wir hatten trotzdem Spaß am fotografieren. Langsam gewöhnen wir uns an das große Nichts der Weite Namibias.

 

 

Den Verlauf und die Erklärung des Wendekreises habe ich aus Wikipedia kopiert:

„Auf den Wendekreisen steht die Sonne am Mittag des Tages der jeweiligen Sonnenwende im Zenit. Die Wendekreise haben vom Äquator je einen Abstand von 2609 km. Der Gürtel zwischen nördlichem und südlichem Wendekreis wird als die Tropen bezeichnet. Der südliche Wendekreis durchläuft (vom Nullmeridian ostwärts) den Süden Afrikas (Namibia, Botswana, Südafrika, Mosambik, Madagaskar), den Indischen Ozean, Australien, den Pazifik, Südamerika (Chile, den nördlichsten Zipfel Argentiniens, Paraguay, Brasilien) und schließlich den Südatlantik.“.

 

 

Wir waren nicht Mittags am Wendekreis sondern laut Dateiinfo des Fotos um 08:39 Uhr. So sind unsere Schatten klar und deutlich zu erkennen. Unterwegs halten wir an, um das Schiefergebirge in der Nähe von Arnadis zu betrachten und natürlich auch zu fotografieren. Wir mochten besonders die Farben und Strukturen des Schiefers, die wir in vielen Fotos festgehalten haben.

 

 

 

In der Buch Walvis Bay ist das Wetter bestens, alles ist gepflegt und sauber und die Häuser strahlen Wohlstand aus. Wir scheinen die Welt gewechselt zu haben. Viel Zeit haben wir nicht, um uns hier auszuruhen oder umzusehen. Es reicht für einen schnellen Spaziergang an der Promenade, um die Flamingos zu beobachten, die Beine zu vertreten und die Sonne zu geniessen.

 

 

Am Ende des Tages kommen wir in Swakopmund an, das besondere an den nächsten beiden nächsten sind die Zimmer, in denen wir schlafen, um uns nach der Wüste etwas zu erholen und vor allem unsere Sachen zu sortieren. Mit unseren Taschen sind wir sehr zufrieden. Sie sind wasser- und sandfest aus einem festen gummiartigen Material. Die Tasche kann als Rucksack getragen werden, durch die vier Griffe an allen vier Seiten ist sie aber auch sehr gut zu zweit oder auch alleine zu tragen.

Der Tag klingt mit Fotos vom Leuchtturm von Swakopmund und einem Abendessen im Restaurant mit Kudu, Oryx, Springbok und Zebra aus.

Swakopmund betrachte ich mit einem unangenehmen Beigeschmack. Es ist so furchtbar Deutsch. Auf der folgenden Tonaufnahme sage ich, dass mich das Beeindruckt. Ich will hier zufügen, dass es mich nicht positiv beeindruckte. Unangenehmer Beigeschmack ist vielleicht das richtige Wort. Ich werde in den nächsten Tagen Svakopmund nocheinmal Revue passieren lassen.

 

 

 

 

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Day 06:
Today we continue west and make our way to the coastal town of Swakopmund, where adventure and a dose of civilisation await. Reluctantly we leave the Namib behind and after a stop to mark our crossing of the Tropic of Capricorn, we continue to the Atlantic coastline. We make a brief stop at the Walvis Bay lagoon, where we hope to catch a glimpse of the Flamingo’s that feed in the shallows. Arriving in Swakopmund we will have the opportunity to book some of the many adventures on offer. We enjoy a dinner out at a local restaurant tonight.

 

Schlafen unter dem Sternenmeer der Namib Wüste – Susanne Haun

Posted in Foto, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 9. April 2018

 

Rechnet man die Anfahrt der Wüste mit, ist es nun mein 4. Bericht von unserem 24 stündigen Aufenthalt in der Wüste, den für mich erlebnisreichsten und beeindruckensten Tag unserer Afrikareise.

Wir schliefen unter dem Sternenhimmel der Wüste. Die Sterne leuchteten und die Milchstraße war als helle Straße erkennbar. Ich habe noch nie so einen Himmel gesehen. Wir schlugen unser Lager an einem Wasserloch auf, das zahlreich von Zebras besucht wurde.

Der Sternenhimmel und die Geräusche der Zebras, die mit den Hufen scharrten und tranken wirkte sehr beruhigend auf mich und ich schlief binnen Minuten ein. So kann ich euch heute keine Zeichnungen der Nacht zeigen dafür aber die wirklich guten Fotos von M. Das blaue Bündel, dass hier auf dem Bild sichtbar ist, das bin ich in meinem Schlafsack. Ich habe tatsächliche die gesamte Nacht und den Sonnenaufgang verschlafen.

 

Es wird Tag in der Wueste (c) Foto von M.Fanke

Es wird Tag in der Wueste und ich habe das ganz Spektakel verschlafen! Tatsächlich bin ich das gefüllte blaue Bündel gleich rechts am Baum 🙂 (c) Foto von M.Fanke

 

Die Zebras bewegten sich in der Nacht am Wasserloch und so konnte M. trotz abgelegter Kamera keine scharfen Bilder machen. Aber gerade das gefällt mir besonders.

Am 13. Februar 2018 sprach ich im Truck folgendes Memo zum Schlaf in der Wüste. Ich finde, man hört mir an, wie sehr beeindruckt ich noch war.

 

Zebras in der Nacht am Wasserloch in der Namib Wüste (c) Foto von M.Fanke

Zebras in der Nacht am Wasserloch in der Namib Wüste (c) Foto von M.Fanke

 

 

 

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Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

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²https://sossusvlei.com/entstehung/, 28.3.18, 7:30 Uhr

Namibia – Der Sesriem Canyon und eine Wanderung mit San Man Franz – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 6. April 2018

 

Namib Wueste (c) Zeichnung von Susanne Haun

Namib Wueste (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Im Sesriem Canyon kann die/der Reisende mit entsprechendem Schuhwerk einen beschaulichen Spaziergang von einer knappen Stunde unternehmen. Nach dem morgendlichen Wüstenspaziergang hatten einige die Wanderstiefel schon wieder gegen Flip-Flops getauscht und entschieden, lieber eine Pause am Truck zu machen. Darunter auch Micha. Ich war ehrlich gesagt viel zu geschafft vom Morgen, um ans Schuhetauschen zu denken und schlief lieber auf der Fahrt zum Canyon. Somit war ich bereit für neue Abenteuer.

„Der Tsauchab-Fluss hat hier eine rund einen Kilometer lange und 30 Meter tiefe Schlucht in das Gestein hineingefressen. Der Canyon soll durch eine kontinentale Erhebung vor zwei bis vier Millionen Jahren in dem 18 Millionen Jahre alten Gestein entstanden sein.“ kann auf der Seite https://sossusvlei.com/ nachgelesen werden.

 

Auf dem Weg zum nächsten Campingplatz trafen wir auf eine Gnu Familie. Das Gnu gehört zu den Ugly Five. Häßlich finde ich es nicht, es ist für mich wie eine Kuh mit Haaren 😉 . Die Haare machen es irgendwie witzig. Im Restaurant wird das Gnu als wilder beast bezeichnet und die Steaks medium gebraten schmecken mir besser als ein Rindersteak. Ich gehe davon aus, dass das Gnufleisch, dass auf dem Tisch der Restaurants landet, aus Herden stammt, die gezüchtet werden und nicht mehr gejagt. Ich kann es aber nicht sagen. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, weil die Population des Gnus rückläufig ist.  Als ich auf der Restaurant Karte wilder beast las, wusste ich noch nicht was es war. Inzwischen folge ich dem Blog „Wildes Afrika“ und habe dort den Artikel „Wildfleisch auf dem Grill“ (siehe hier) gelesen.

Zwischenspiel: Wie immer unterwegs habe ich die Gnus in mein Skizzenbuch in schnellen Linien mit Füller eingefangen. Wieder zuhause angekommen, scanne ich meine Skizzenbücher ein. In Abgrenzung zu den Zeichnungen meines neuen iPads, habe ich Fotos von den Zeichnungen gemacht und mir überlegt, ob es nicht eine gute Idee wäre, den Skizzenbuchcharakter auch im Blog festzuhalten, auf die Scans versichten und lieber Fotos von den einzelnen Seiten der Bücher digital festhalten. Was meint ihr?

 

 

Am späten Nachmittag wurden wir nach dem Zeltaufbauen vom San Man (San People) Franz abgeholt. Er selber bezeichnete sich als bushman. In der Beschreibung der Aktivität von Nomad Adventure wurde Franz als local people beschrieben. Ich frage mich auch jetzt wieder, warum sein Name Franz war. Ein Relikt der deutschen Besatzer oder einfach nur für uns Touristen ein Name, den wir aussprechen können?

Die bushman sprechen in Klick Lauten. Franz hat uns einige Kostproben davon gegeben. Von Clemens habe ich die Opernsängerin Pumeza Matshikiza empfohlen bekommen. Der SWR schreibt über sie „Ob Arien oder südafrikanische Klicklaute… Die Sopranistin Pumeza Matshikiza bewegt sich mit ihrer Stimme in zwei Welten. Seit drei Jahren brilliert die Südafrikanerin an der Oper Stuttgart. Jetzt erscheint ihr erstes Album: „Voice of Hope“. Hier eine Kostprobe ihres Könnens und ihrer Klick-Laute auf youtube.

Die bushman sind nicht nur in Namibia sondern auch in Botswana, Südafrika, Angola und Zimbabwe zuhause. Franz erklärt uns, dass die bushman bei Strafe nicht mehr grenzübergreifend agieren dürfen. Von der Tradition her laufen bushman dem Wasser und dem Vieh hinterher, nicht als Hirten sondern als Jäger. Sie können also ihr traditionelles Leben nicht mehr ausüben. Die bushman sind mit ihrer Familie unterwegs. Wenn sie ein Wild erjagen, dann essen sie es vollständig auf. Ihr Bauch ist dehnfähig, sie können dann wochenlang ohne Essen auskommen. Sie laufen Nachts, wenn der Sand der Wüste sich abgekühlt hat und graben sich tagsüber in den Sand ein, da der Sand je tiefer man gräbt immer kälter wird. Sie können Spuren lesen, Franz hat uns gezeigt, wie schnell er im Fangen von kleinen Tieren ist. Die Eidechse hatte er so schnell gefangen, dass wir es kaum warnehmen konnten. Ich war sehr beeindruckt.

 

 

 

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Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

 

Namibia – die beeindruckende Sossusvlei in der roten Namib Wüste – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 30. März 2018

 

Die Sossusvlei war für mich das beeindruckenste Erlebnis der gesamten Afrikareise.

Müsste ich mich zwischen Tieren und Wüste entscheiden, ich würde jedesmal wieder die Wüste wählen.

 

Namib Wüste - Blick von der Düne 45 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Die Wüste ist ein Kunstwerk, der salzige Boden erinnerte mich in seinen Spiralen an die Spiral Jetty, das Naturkunstwerk von Robert Smithson.

 

 

Da wir sehr viele Eindrücke in der Wüste sammelten, teile ich diesen so besonderen Wüstentag in drei Blogbeiträge  auf. Heute berichte ich von der Düne 45 und der Sossusvlei. Die Düne 45 liegt 45 Kilometer vom Parkeingang vom Sesriemcanyon entfernt und ist rund 170 Meter hoch. Wir sind an diesem Tag um 4 Uhr in der Frühe aufgestanden, um den Sonnenaufgang oben auf der Düne in die Wüste blickend zu geniessen. Die erste Herausforderung bestand darin, das Zelt im Dunkeln nur mit der Stirnlampe abzubauen. Ich muss gestehen, dass machte mir, die kein Gleichgewicht besitzt, extreme Schwierigkeiten. Der Aufstieg im Zuckersand war nicht einfach und so war ich froh oben zu sitzen und zu zeichnen, der ersten Herausforderung stand gehalten zu haben.

Seht ihr die Menschen auf den Fotos? Manchmal sind sie etwas versteckt, weil sie so klein sind. Erst mit den Menschen auf den Fotos sind die Größenverhältnisse zu begreifen.

Ich habe an diesem heißen Ort nicht nur gezeichnet sondern wieder ein Sprachmemo aufgezeichnet. Ich erinnere mich, wie ich mit dem iPhone etwas abseits von allen Stand und meinen Blick schweifen lies, während ich redete. Auch wenn nicht wenig Menschen unterwegs waren, fühlte ich mich alleine, bereit meine Gedanken gleiten zu lassen. Als ich die Aufnahme vom 12.2.2018 gerade hörte, aktivierte sie in meinem Kopf Erinnerungen und Gefühle, die ich am heutigen Karfreitag in Berlin beim Schreiben nicht mehr parat hatte, die sich aber im Memo und auch auf den Fotos wiederfinden konnte. Ich denke, ich werde in Zukunft öfter meine Gedanken mit Hilfe von Memos festhalten. Es scheint ein gutes und vor allem schnelles Medium zu sein!

 

 

 

Nach unserem morgendlichen Abenteuer wartete Lorine mit einem Frühstück aus Früchten und gebratenen Eiern auf uns am Truck. Selten hat es mir so gut geschmeckt. Danach ging es in die Sossusvlei. Die Salzpfanne des Sossusvleis ist aus dem Tsauchab-Fluss entstanden, der im Laufe der Zeit in seinem rund 150 Kilometer langen Flussbett immer mehr versandete.²

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

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²https://sossusvlei.com/entstehung/, 28.3.18, 7:30 Uhr

Namibia – Anfahrt auf die Wüste – Sossusvlei – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 28. März 2018

Die Wüste hat mich tief beeindruckt und ich habe eine Sehnsucht nach ihr entwickelt.

Auch in der Wüste wird der Muell getrennt - Camp Site Sossusvlei (c) Foto von Susanne Haun

Auch in der Wüste wird der Muell getrennt – Camp Site Sossusvlei (c) Foto von Susanne Haun

Die Ankunft auf dem Campingplatz war schon dramatisch, denn es ging ein strammer Wind über die Wüste und die roten Sandpartikel wurden durch die Luft geweht. Habt ihr schon einmal bei solchem Wetter ein Zelt aufgebaut? Es gestaltet sich schwierig. Die Stangen unseres Iglu-Zelts wurden immer wieder plattgelegt, selbst als wir den Zeltstoff schon darüber gespannt hatten. Auch war das Zelt trotz der Heringe nicht davon abzubringen, zu wandern. Wir hatten alle unsere Schwierigkeiten und Tatenda gab uns schnell den Tip, Steine zu suchen, die wir Innen ins Zelt legen könnten. Amy, unsere kanadische Mitreisende, brachte uns mit den Worten „I have a present for you….“ einen großen schweren Stein. Unsere Gemeinschaft war am Wachsen und gegenseitige Hilfe wurde zur Selbstverständlichkeit. Amy schreibt auch hier auf WordPress, leider hat sie über unsere Reise noch nicht gebloggt. Ich glaube, sie ist auch noch in Afrika unterwegs und ihre Reise durch den Kontinent begann schon im November 2017, so dass es schon Berichte gibt.

Zum Glück lies der Sturm schnell nach und der Campingplatz lag wieder ruhig, fast unschuldig vor uns. Sehr beeindruckend fand ich, dass im Nirgendwo auf dem Campingplatz der Müll in Plastik, Papier und Rest getrennt wird.

Der Sand zeigt übrigens die Windrichtung an. Ich fand, er hatte etwas von Ostseesand, sieht man einmal von der Farbe ab und dass das Wasser fehlt. 😉

Es ist verboten, mit Motorräder oder Squads in die Wüste zu fahren. Das führte zu einigen Zorn von einer Gruppe von Motorradfahrern, die extra mit ihren Bikes angekommen waren. Ich finde dieses Verbot sehr gut, denn so werden noch viele Generationen die Wüste als einen Ort der Einsamkeit erleben.

Wie ich euch schon berichtete (siehe hier), war immer zu wenig Zeit zum Schreiben und zum Skizzieren, weswegen ich kleine Sprachmemos aufnahm. Eines davon möchte ich euch nicht in abgetippter Form sondern auch als Tonaufnahme präsentiren. Es ist vom 16. Februar und handelt vom Zeltaufbauen. Ich habe mich über mich selber amüsiert. Die Aufnahme könnte auch aus einer Sendung mit der Maus stammen.

Auf dem Weg zu Wüste zeigte Lorrine uns eines der größten Vogelnester der Welt, die von Siedelwebern bewohnt werden. Wespen (Bienen?) nutzen die Konstrukte für ihre eigenen Neste. Auch flog am Truckfenster die älteste Kirche Namibias an uns vorbei. Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, sie auf einem Foto festzuhalten. Ein einzelner Oryx wurde von unserer Gruppe mit einer Flut von Fotoapparaten und Handys begrüsst. Später sollten uns Oryx nicht mehr so beeindrucken wie der Erstgesehene.

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 04:

Every overland journey has some long travelling days and today is one of those as we venture deeper into the Namib Desert. Our destination is the dune fields that cover the western reaches of the desert. Long dusty roads and sparsely populated farmlands offer us an insight into the vastness of rural Namibia. From the grasslands in the east to the red dunes of the west the slowly changing landscapes represents the many faces of this desert country. Tonight we camp on the doorstep of the dune fields and fall asleep to the unique calls of the elusive Barking Gecko.

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