Susanne Haun

Ein wohlriechender Baum – Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Das Buch Henoch, Rolle, Rolle des Lebens, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2012

Ich habe eine besonders schöne Stelle im Buch Henoch gefunden; sie ist voller Bilder.

Mein roter Buntstift lief beim Lesen gleich über das Papier, um die Worte in Linien zu übersetzen und eine Skizze für meine Rolle zu erarbeiten.

Skizze auf dem Buch Henoch (c) Skizze von Susanne Haun

Skizze auf dem Buch Henoch (c) Skizze von Susanne Haun

Das Kunstforum Bd. 196, April – Mai 2009 ist der Zeichnung gewidmet. Die Wandlung der Zeichnung in unserem Jahrhundert ist erstaunlich, sie hat sich aus „dem Akademischen“ erhoben und ist nicht mehr rein funktionell als Vorarbeit für eine Arbeit auf Leinwand zu sehen. Schon das Vorwort ist sehr interessant, es wird u.a. vom signieren geschrieben.

Ich signiere meine Zeichnungen vorne mit genauem Datum. Ich suche mir immer eine Stelle aus, wo ich sie gut in das Linienbild integrieren kann. Die Entscheidung vorne zu signieren habe ich vor so langer Zeit getroffen, dass ich auf jeden Fall die letzten 10 Jahre nicht mehr darüber nachgedacht habe.

Joseph Beuys sagte „Auch wenn ich meinen Namen schreibe, zeichne ich“. Im Zeitalter des Computer haben diese Worte ein völlig neue Bedeutung. Es ist selten geworden, mit der Hand zu schreiben.

Seht hier meine anderen Artikel zur Entstehung der 2. Rolle.

Ein wohlriechender Baum – Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun

Der vorläufige und endgültige Strafort der gefallenen Engel – Entstehung Zeichenobjekt von Susanne Haun

„Ich sah einen tiefen Abgrund mit Säulen himmlischen Feuers, und ich sah unter ihnen Feuersäulen herabfallen; sie waren weder nach Tiefe noch nach Höhe zu messen“ Das Buch Henoch

Ich habe mir bei diesem Satz vorgestellt, dass Asasel für seine „Schandtaten“ am Tor der Hölle steht. Asasel, der Urheber allen Bösen auf der Welt während er noch gestern Adam und Eva einflüsterte, die Früchte vom Baum der Erkenntnis zu essen. Asasel wird nicht begeistert gewesen wein, an einem Ort zu kommen „wo Himmel und Erde zu Ende sind“.

Mein heutiger Arbeitsplatz - Foto von Susanne Haun

Mein heutiger Arbeitsplatz - Foto von Susanne Haun

Seid ihr gestern meinem Link zu Professor Peter Weibel gefolgt? Nein? Macht nichts, er beantwortet unter anderem die Frage, was die Aufgaben eines modernen Museums sind.
Neben Malerei und Skulptur ist es auch die Aufgabe Fotografie, Film, Video, Computer, Aktion, Performance, Installation, Architektur, Design zu zeigen, sagt er. Solche Museen würde es in Deutschland nicht geben. Was meint ihr dazu. Ich habe darüber nachgedacht und überlegt, wo ich alles auf einen Schlag in Berlin sehe.
Außerhalb der Art Kalrsruhe gibt es also noch einen Grund, warum ich nach Karlsruhe möchte! Aber jetzt schaue ich mich erst mal in der Auguststraße in Berlin um!

Asasel an der Pforte zur Hölle - Zeichnung von Susanne Haun

Asasel an der Pforte zur Hölle - Zeichnung von Susanne Haun

Rollenobjekte – Konzept von Susanne Haun

Es ist mir zu wenig, die EINZELNE Zeichnung als „mein Kunstwerk“ anzusehen.
Ich arbeite thematisch konzeptionell.

Bücher Inspierieren mich zu meiner Rolle - Susanne Haun

Bücher Inspierieren mich zu meiner Rolle - Susanne Haun

Dabei beschäftige ich mich mit Büchern, Kunstbüchern und Zeichenbjekten .
In der Konzeptkunst steht die Idee im Vordergrund, nicht die einzelnen Teile des Konzeptes selber. Sol LeWitt war der Anreger dieser Kunstrichtung. Der Betrachter wird in das Werk mit einbezogen – so wie er bei meinem Rollenobjekt die Kurbel drehen muss, um sich immer wieder einen Ausschnitt der Zeichnung zu suchen und zu betrachten.

Alte und gewohnte Sichtweisen werden hinterfragt, es wird nach Neuem gesucht und gestrebt.

Wie kam es vom Käfer zum Menschen - - Ausschnitt aus Rollenobjekt von Susanne Haun

Wie kam es vom Käfer zum Menschen - - Ausschnitt aus Rollenobjekt von Susanne Haun

Mein Ziel ist es, einen Raum in neuen Sichtweisen zum Kunstwerk mit meinen Zeichnungen und Rollen und noch einigem anderen, was in meinem Kopf brodelt, konzeptionell zu gestalten.

Ich bin im evangelisch christlichen Glauben erzogen worden und habe früh die Naturwissenschaften entdeckt. Diese beiden Komplexe kämpfen in meinem Kopf und ich stelle mir die Frage, ob man nach Darwin noch an Erz-Engel und das Paradies glauben kann?

Engel – ein Katalog und eine Rolle – Zeichnung von Susanne Haun

Manchmal finde ich Zitate im Netz, die mir nicht gefallen, die mich wohl aber zum Nachdenken anregen und somit dann doch wieder mein Gefallen finden.

Über das Zitat „Mit der Zeit erkennt man, dass für einen kreativen Menschen die Ausdrucksmöglichkeiten in der Aquarellmalerei begrenzt sind und man sucht nach einer anderen Lösung.“  von Gudrun Röhm habe ich deshalb auch längere Zeit nachgedacht ….

Die Aquarellmalerei ist austauschbar… wir können hier auch Zeichnung, Ölmalerei etc einsetzen. Ich gebe da Frank Koebsch recht, der bei der Diskussion dieses Zitats auf seinem Blog schrieb, es liegt nicht an der Aquarellmalerei (Zeichnung) an sich, sondern an dieser Sehnsucht nach etwas Neuem.

Ich beginne die neue Rolle, die vom Format meine Arbeitsfläche fast sprengt - Foto von Susanne Haun

Ich beginne die neue Rolle, die vom Format meine Arbeitsfläche fast sprengt - Foto von Susanne Haun

Ich meine, es ist manchmal schwer, sich auszudrücken und sein Inneres für den Betrachter deutlich zu machen … da fehlen dem Autor  die Worte und dem Zeichner  die Linien….

Bei Babys oder kleinen Kindern sieht man dieses Gefühl, wenn sie ihre Ärmchen ganz schnell hin und her bewegen, dann können sie etwas nicht verarbeiten, nicht wiedergeben. Dieses Gefühl habe ich dann auch manchmal – es ist glaube ich eine Übersprungshandlung.

Ich kann dieses, was dann in mir ist aber nicht mit einem neuen Medium ausdrücken — dann verdränge ich es ja bloss, in dem ich das Neue lernen muss und wenn ich es gelernt habe, stelle ich fest, ich bin an derselben Stelle, wie ich schon einmal mit meinem „alten“ Medium war.

So habe ich durch Erfahrung gelernt meinen innere Sehnsucht nach Neuem in meinem Medium auszuleben. So sehe ich selber auch das Vorwärtskommen …..

So weis ich jetzt, dass es an der Zeit ist, die Arbeit für die nächste Rolle – das nächste Objekt zu beginnen.
Das Thema hat sich schon gefestigt, es wird ein Engel – Objekt werden. Die Darstellung der Geschichte des Buches Henochs.

Ich habe mich immer wieder  mit dem Buch Henoch  beschäftigt. Der curach-bhan Verlag hat zu meinen Sommerausstellungen in den Galerien Petra Lange, Berlin, Angelika Blaeser, Düsseldorf und Treffpunkt Kunst, Heidelberg einen Katalog meiner Zeichnungen mit dem Thema Engel herausgebracht.
Der Katalog kann hier bestellt werden..

Der curach-bhan Verlag hat zu meinen Sommerausstellungen einen Katalog meiner Zeichnungen mit dem Thema Engel herausgebracht. http://www.curach-bhan.com/

Der curach-bhan Verlag hat zu meinen Sommerausstellungen einen Katalog meiner Zeichnungen mit dem Thema Engel herausgebracht. http://www.curach-bhan.com/

Um eine kontinuierliche Zeichnung auf eine Rolle von der Größe 1000 x 40 cm zu setzen brauche ich so ca. ein halbes Jahr. Deshalb ist es wichtig, mir vorher Gedanken um die Farbe und das Thema und um „quer“ oder „längs“ zu machen.

Mein letztes Rollen-Objekt ist vom Papier längs in der Farbe Lotusgrün und  mit dem Leben thematisiert. Es ist ab den 5. Juli in der Galerie  Angelika Blaeser, Düsseldorf, Bastionstr. 10 zu sehen.

Objekt "Das Leben" von Susanne Haun

Objekt "Das Leben" von Susanne Haun

Heute habe ich quer in verschiedenen Rottönen das Paradies zu zeichnen begonnen. Ich beginne damit umgekehrt von rechts nach links … warum? Es hat sich so ergeben.

Neue Ausdrucksformen innerhalb der Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Marketing, Rolle, Rolle des Lebens, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Mai 2011

Ein Bravo auf die Malerei!

Ist der Mensch ein Auslaufmodell, weil es ihn schon so lange gibt und weil er ausgereizt und altmodisch ist? Nein – genauso wenig wie die Malerei und Zeichnung. Anna Schüler fragt in ihrer Blogparade, ob die Malerei ein Auslaufmodel ist.

Es ist trotzdem gut, neue Ausdrucksformen zu finden, das Festhalten an der Zeichnung schließt das finden von Neuem nicht aus. Ich möchte diese neuen Ausdrucksformen innerhalb meines Mediums, der Zeichnung, finden. Dieser Satz hört sich so einfach an aber er ist für mich nicht vom Himmel gefallen – ich bin einen langen Weg zu ihm gegangen und bin auch noch auf dem Weg. Der Weg wird mit den Jahren immer klarer.

Ich habe bezüglich der Zeichnung immer wieder neue Ideen in meinem Kopf und in den nächsten Tagen werde ich in diesem Sinne meine Rolle (siehe hier die Artikel dazu) als gezeichnetes Objekt präsentieren.

So etwas kann sich nur meine Schwägerin ausdenken!" - sagte meine Schwägerin - Foto von Susanne Haun

So etwas kann sich nur meine Schwägerin ausdenken!" - sagte meine Schwägerin - Foto von Susanne Haun

Meine Familie hilft mir dabei, meine Vorstellungen umzusetzen. Mein Bruder Ullrich Zeidler ist Glasermeister (siehe hier seine Firmenhomepage) und er wird mir die Rolle nach meinen Vorstellungen in einen Vollglaskasten einlegen und mit Kurbeln wird man die Ausschnitte zum Vorschein drehen können. Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis…. in der ersten Juniwoche wird er mein Zeichnungsobjekt ins Atelier bringen.

Das war heute meine persönliche Meinung zur Frage. Spannend fände ich, wenn wir jemanden fänden, der die Malerei als Auslaufmodel betrachtet und seinen Standpunkt beschreibt. Ich werde mich weiter mit der Frage beschäftigen, sie ist nicht einfach mal so an einem Tag zu beantworten und ich werde noch einige male auf sie zurückkommen.

Hamlet? Ein Druide? Ein Totenkopf – Fortsetzung der Rolle von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Portraitmalerei, Rolle, Rolle des Lebens, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Dezember 2010

Heute habe ich weiter an der Rolle gearbeitet und mit dem Ende begonnen. Ein guter Meter fehlte noch.

Gertrude Stein, fragte einmal Matisse, ob er eine Tomate, die er esse mit den Augen des Malers betrachte. Seine Antwort:“Nein. Wenn ich eine Tomate essen will, sehe ich sie so, wie jeder andere auch. Will ich sie aber malen, sehe ich sie anders.“

Bei mir ist es wie ein Schalter im Kopf. Ich merke, wenn ich mit dem Auge der Künstlerin schaue. Ich sehe dann die Linien, ich sehe hell dunkel und ich sehe, die Entfernungen der Dinge – die Proportionen. Es ist ein viel anstrengendes sehen, ein sehr konzentriertes sehen. Es ist eine Arbeit und ich kann das gesehene beim Zeichnen abrufen. Anders wenn ich nur etwas betrachte. Dann lasse ich dazu meine Gedanken gleiten. sehe vielleicht Farben, kann aber nichts wiedergeben. Es ist ein entspanntes, erholsames betrachten.

Die Füße ballancieren auf dem SChädel - Zeichnung von Susanne Haun

Die Füße ballancieren auf dem SChädel - Zeichnung von Susanne Haun

So ist es auch heute mit der Rolle gewesen. Der Abschluss bildet ein Skelettkopf. Auf diesem Kopf balancieren die Füße des Engels. Skelette betrachte ich in Museen, Anatomiebücher oder wie in diesem Fall in einem Buch über Kelten. Der Totenschädel soll aus dem 2. Jahundert vor Christus sein und wurde in Kent gefunden. Ob es sich bei der Kopfbedeckung um eine Druidenkrone oder einen Helm handelt ist unklar.

Die Hälfte des Schädels oben fehlt auf Grund des Alters - Zeichnung von Susanne Haun

Die Hälfte des Schädels oben fehlt auf Grund des Alters - Zeichnung von Susanne Haun

Für mich symbolisiert er den Beginn oder, wenn der Betrachter es so sehen will, das Ende der Rolle. Die Kopfbedeckung regt meine Phantasie an – ich sehe auch Hamlet. Der Engel steht auf dem Kopf – hier habe ich übrigens meine Füße als Modell zur Hilfe genommen. Der Engel ballanciert auf dem Tod.

Worauf steht der Totenschädel? 10 cm von den 1000 cm sind noch frei. Diese 10 cm müssen reichen, um den Totenkopf halt zu geben. Morgen werde ich die Rolle schliessen.

Eine Ziege auf der Rolle und von der Freiheit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Engel, Hände, Rolle, Rolle des Lebens, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 30. November 2010

Heute habe ich im Blog von Patrick Hanke (Aquarellist, seht hier) seine Auffassung über den Begriff „Freiheit“ gelesen.

Patrick schreibt:
„Die Frage, ob man frei ist oder nicht, ist absurd. Nicht ob, sondern wie frei man ist, ist die einzig reale Frage in Bezug auf Freiheit. Man ist nicht einfach frei oder nicht. Man bewegt sich zur Freiheit hin. Die Menschheit entwickelt sich, indem sie sich von gewissen Dingen frei macht. Und in dem Maße man das selber als Individuum tut, in dem Maße schafft man Kunst.“

Aus meiner Erfahrung braucht man, um frei zu sein, Menschen die einen unterstützen, die einen den Rücken frei halten, die an einen glauben.

Engelshände - Entstehung Zeichnung Susanne Haun - 1000 x 40 cm

Engelshände - Entstehung Zeichnung Susanne Haun - 1000 x 40 cm

Und kann man nur ohne Kinder – ohne Verantwortung – frei sein? Eine andere Künstlerin in Facebook berichtete mir, dass irgend jemand ihr erzählte, man kann nur ohne Familie ein wahrer Künstler sein. Für mich persönlich ist diese Ausage Unsinn.

Uns inspirieren Kinder und zeigen neue Wege auf und Ideen. Von der Urzeit an hat jedes Kind – jede neue Idee – uns ein Stück von den Bäumen herunter geholt!

Eine Ziege in der anderen Hand des Engels - Entstehung Zeichnung Susanne Haun - 1000 x 40 cm

Eine Ziege in der anderen Hand des Engels - Entstehung Zeichnung Susanne Haun - 1000 x 40 cm

Ich kämpfe mit Andreas jeden Tag um diesen Begriff der Freiheit!

Beispiel:
Ich zeichne auf 1000 x 40 cm.
Andreas: Völliger Schwachsinn, wie willst du das rahmen und präsentieren?
Ich: Ist mir egal, ich will eine Idee ausdrücken!

Hier ergibt sich die Frage nach dem Einfluß der wirtschaftlichen Freiheit zur persönlichen Freiheit. Wir brauchen schon ein Brötchen, um satt zu werden.

Ich freue mich, über eure Auffasssung zum Thema Freiheit, vielleicht habt ihr Lust, sie in den Kommentaren zu schreiben.

Ein Engel auf der Rolle und Zitronenblüten zur Verbindung – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Engel, Rolle, Rolle des Lebens, Zeichnung by Susanne Haun on 28. November 2010

Der Sonntag eignet sich immer gut, um an meiner Rolle weiter zu arbeiten. Nun ist das Werk bald vollbracht – ich bin auf den letzten 1,5 Metern.

Gestern habe ich im Fernsehen von Isaac Asimov folgendes Zitat gehört:
„Im Unterschied zum Schach geht das Leben nach dem Schach matt weiter!“

Das Zitat hat mir gut gefallen, denn jeder Schachmatt ist der Beginn eines neuen Spiels, dass besser oder auch schlechter werden kann.
Auf jeden Fall ist es immer spannend.

Das Ende ist in Sicht, die 10 Meter fast voll -Zeichnung von Susanne Haun

Das Ende ist in Sicht, die 10 Meter fast voll -Zeichnung von Susanne Haun

Ein Elch oder die Welt wird zur Gewohnheit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Rolle, Rolle des Lebens, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 23. November 2010

Als Kind können wir uns noch über alles auf der Welt wundern. Ein guter Philosoph ist also jemand, der sich noch wundern kann. Erwachsene verlieren diese Fähigkeit oft und die Welt wird für sie zur Gewohnheit. So steht es in „Sophies Welt“ geschrieben.

Ich habe beim Besuch des Neuen Museums in Berlin viel Überraschung und Freude emfunden und kann über viele Exponate staunen. Das riesige Elchskelett hat mich sehr fasziniert. Es ist so groß und übt eine Anziehungskraft auf mich aus.

Elchskelett im Neuen Museum in Berlin - Foto von Susanne Haun

Elchskelett im Neuen Museum in Berlin - Foto von Susanne Haun

So fand ich heute morgen, dass es gerade im Kontrast zum davor entstandenen Hirsch bestens auf meine Rolle paßt.

Elchskelett von von der Rolle - Zeichnen von Susanne Haun - 1000 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Elchskelett von von der Rolle - Zeichnen von Susanne Haun - 1000 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Muss nicht alles einen Anfang haben? – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Rolle, Rolle des Lebens, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 21. November 2010

1995 erhielt ich von Jostein Gaarder das Buch „Sofies Welt“, stellte es in zweiter Reihe meines Bücherregals und vergaß, dass ich es besitze.

Jetzt halte ich es wieder in den Händen und habe mir dazu von Audible das ungekürzte Hörbuch heruntergeladen.

Als Sofie im Hörbuch über die Frage des Anfangs der Dinge nachdenkt, zeichne ich Blätter auf meine Rolle und denke an das alte russische Sprichwort, das ein Ring ohne Anfang und Ende sei. Gilt er deshalb als Symbol für die Ehe?

Größenvergleich - ich und der Hirsch auf der Rolle - Selbstfoto von Susanne Hsun

Größenvergleich - ich und der Hirsch auf der Rolle - Selbstfoto von Susanne Hsun

Beginnt mein Sein mit der Geburt obwohl ich nicht die geringste Erinnerung daran habe? Ab wann habe ich Erinnerungen?

Entstehung Hirsch auf Zeichnung von Susanne Haun 1000 x 40 cm

Entstehung Hirsch auf Zeichnung von Susanne Haun 1000 x 40 cm

Ich freue mich auf das Buch und zeige euch meinen heute beim Buch entstandenen halben Meter auf der Rolle kommentarlos.

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