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Ein wohlriechender Baum – Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun

Ich habe eine besonders schöne Stelle im Buch Henoch gefunden; sie ist voller Bilder.

Mein roter Buntstift lief beim Lesen gleich über das Papier, um die Worte in Linien zu übersetzen und eine Skizze für meine Rolle zu erarbeiten.

Skizze auf dem Buch Henoch (c) Skizze von Susanne Haun
Skizze auf dem Buch Henoch (c) Skizze von Susanne Haun

Das Kunstforum Bd. 196, April – Mai 2009 ist der Zeichnung gewidmet. Die Wandlung der Zeichnung in unserem Jahrhundert ist erstaunlich, sie hat sich aus „dem Akademischen“ erhoben und ist nicht mehr rein funktionell als Vorarbeit für eine Arbeit auf Leinwand zu sehen. Schon das Vorwort ist sehr interessant, es wird u.a. vom signieren geschrieben.

Ich signiere meine Zeichnungen vorne mit genauem Datum. Ich suche mir immer eine Stelle aus, wo ich sie gut in das Linienbild integrieren kann. Die Entscheidung vorne zu signieren habe ich vor so langer Zeit getroffen, dass ich auf jeden Fall die letzten 10 Jahre nicht mehr darüber nachgedacht habe.

Joseph Beuys sagte „Auch wenn ich meinen Namen schreibe, zeichne ich“. Im Zeitalter des Computer haben diese Worte ein völlig neue Bedeutung. Es ist selten geworden, mit der Hand zu schreiben.

Seht hier meine anderen Artikel zur Entstehung der 2. Rolle.

Ein wohlriechender Baum – Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun

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