Susanne Haun

Ergebnisse des Radierworkshops – Dozentin Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Radierung, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Oktober 2018

 

 

Ich kann bei den Ergebnissen des Radierworkshops einen gewissen Stolz nicht verbergen. Ich habe nur mit Worten und nicht mit Taten an den Arbeiten meiner Schülerinnen erklärt, so dass jede ihre Arbeit ganz alleine radierte. 😉

 

Am Samstag waren Claudia, Elke und Meike in meinem Atelier und haben an einem Radierworkshop teilgenommen. Als Ziel hatten wir uns die Erstellung einer Aquatinta – Radierung vorgenommen. Der Zeitrahmen dazu war knapp, der Workshop ging von 10 bis 16 Uhr und alle drei arbeiteten konzentriert und hatten auch schon zuhause vorgearbeitet und  ein Motiv mitgebracht, nach dem sie arbeiten wollten. Mich erstaunt immer die Vielfalt der Motive.

Claudia wollte auf jeden Fall mehr über die Technik erfahren und hatte deshalb ein geometrisch einfaches Stillleben gezeichnet. Für die Aquatinta benutzte sie den feinen Asphaltstaub, der aus einem mit Strump überzogenen Marmeladenglas gestreut wird. Je blickdichter der Strumpf umso dichter die Sträuung. Die Aquatinta wird so ziemlich dicht und die Fläche sehr homogen.

 

 

Elke hat sich als Motiv die Illustration von einem Kinderbuch vorgenommen und sogar Textzeilen, die sie spiegelverkehrt auf die Druckplatte geschrieben hat, radiert. Mit den Tonstufen war sie nicht zufrieden, deshalb hat sie den Mittelteil der Radierung blau Aquarelliert und auch etwas mit der Kaltnadel bearbeitet. Viel gelernt habe sie und das nächste mal will sie sich wieder mit Tonstufen beschäftigen.

 

 

Meike hat eine Stunde länger für ihre Radierung gebraucht. Sie hat mit drei Platten gearbeitet und schnell und konzentriert gearbeitet. Schon zuhause hatte sie sich Gedanken um die Tonstufen und Farben der einzelnen Platten gemacht. Drei Platten in sieben Stunden in der Aquatinta Technik zu radieren ist schon eine Reife Leistung.

 

 

 

Alle drei sind sich einig, das schwierigste an der Radierung ist das bestreuen der Platten mit dem Asphaltstaub bzw. dem Kolophonium.

Im Februar wollen sie zum nächsten Radier Workshop in mein Atelier kommen.

 

 

Ein Platz beim Atelierkurs für nur 4 Teilnehmer*innen am Samstag, den 27.10.2018 ist gerade frei geworden

Posted in Berlin - Atelier, Radierung, Workshop by Susanne Haun on 24. Oktober 2018

 

Wolltet ihr immer schon mal wissen, wie das geht? Wird bei der Radierung ein Radiergummi benötigt? Was hat es mit diesem alten Handwerk auf sich? Am Samstag habt ihr die Chance dazu!

 

 

Die Kunst der Radierung - Anleitungsbuch von Susanne Haun

Die Kunst der Radierung – Anleitungsbuch von Susanne Haun

 

Atelierkurs für nur 4 Teilnehmer*innen

Die Kunst der Radierung – Material, Technik und Arbeitsabläufe

27.10.2018, 10 – 16 Uhr, Atelier Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin, Voderhaus, 4. Etage.

Ziel des Workshops ist es, mit einer selbst gefertigten Aquatinta Radierung nach Hause zu gehen. Dabei werden die notwendigen Arbeitsabläufe und Fachbegriffe für eine Aquatinta Radierung vermittelt. Wir beginnen mit einer Strichätzung, die im Ergebnis das Wesen der eigenen Zeichnung widerspiegelt. Ausgehend davon werden wir in der Aquatintatechnik die geätzten Linien um Flächen erweitern. Als Gegenstück zur chemischen Ätztechnik erarbeiten wir anschließend eine Radierung in der Kaltnadeltechnik. Der Workshop eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Kursgebühr: 100 € + Materialkosten Kosten für Zinkplatten (kann vorab in kleiner Auswahl bei mir gekauft werden), Arbeitskleidung ist dringend notwendig. Die Teilnehmerzahl ist auf 4 Kursteilnehmer*innen begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop ist per Mail über info@susannehaun.de erforderlich.

 

 

Treffen von Theorie und Praxis in der Radierkunst

Posted in Berlin - Atelier, Radierung, Workshop by Susanne Haun on 3. August 2018

 

Wie gelangt der Staub für eine Aquatinta-Radierung auf eine Zinkplatte?

Wie können mehrere Farben in einem Tiefdruckmotiv gedruckt werden?

Wie wird ein Abklatschdruck erstellt?

Diese Fragen, und noch einige mehr, stellten sich im Juni 2018 Studentinnen und Studenten der Freien Universität Berlin im Atelier von Susanne Haun.

Wie es dazu kam?

 

Fröhliches Arbeiten beim Seminar Druckgraphik bei Susanne Haun (Von Links nach Rechts, verdeckt Meike, Herr Rees, Elke, Patricia und Alena

Fröhliches Arbeiten beim Seminar Druckgraphik bei Susanne Haun (Von links nach rechts, verdeckt Meike, Herr Rees, Elke, Patricia und Alena)

 

An der FU Berlin konnten im Sommersemester 2018 Studentinnen und Studenten der Kunstgeschichte das Seminar Einführung in die Technik und Materialität der Druckgraphik bei Prof. Dr. Joachim Rees wählen. Das Seminar war in drei Themenbereiche unterteilt: Hoch-, Tief- und Flachdruck. Der Bereich Tiefdruck wurde mit einem Atelierbesuch angereichert, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars praktische Erfahrungen in der Aquatinta- und Kaltnadelradierung sammeln konnten.

Theoretisch waren die oben gestellten Fragen schon zum Zeitpunkt des Atelierbesuchs beantwortet, einzig an der praktischen Vorstellung fehlte es noch.

Eine gemeinsame Aquatinta Radierung

So beschloss ich, keine Vorführung der Aquatinta Radierung, sondern eine gemeinsame Radierung zu erstellen. Bei dem engen Zeitrahmen möchte so eine gemeinsame Arbeit gut vorbereitet sein. Bei der Aquatinta Radierung werden die Vertiefungen chemisch, in unserem Fall mit Salpetersäure in die Zinkplatte geätzt. Wichtig war mir, dass jeder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kleinen Teil der vorbereiteten Zinkplatte mit Kolophonium bestäuben konnte. In großen Werkstätten gibt es dafür Staubkästen. In meinem vergleichsweise kleinen Atelier benutze ich dafür ein Marmeladenglas mit Kolophonium, über das ein Perlonstrumpf gezogen wird. Zum Gelingen einer guten Staubdichte spielen bei dieser Methode die Den(ier) Zahl des Strumpfes und die Geschicklichkeit beim Streuen des Inhalts aus dem Marmeladenglas eine Rolle. Sicher, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, hätte ich die Zinkplatte schon vorab bestäuben können, aber was hätten dann die Studentinnen und Studenten gelernt? Ich halte „learning by doing“ für sehr ergebnisfördernd!

So entstand durch gemeinsames bestäuben, abdecken und ätzen die erste Aquatinta Radierung auf 300g Hahnemühle Kupferdruckkarton. Auf dem fertigen Blatt ist zu erkennen, wie stark das Ergebnis vom Streumuster des Staubs und von der Ätz-Zeit abhängig sind.

 

 

Ein jeder mit seiner Kaltnadelradierung

 

Im zweiten Teil des Seminartages konnte jede/r selbst eine Kaltnadelradierung erstellen. Im Gegensatz zur Aquatintaradierung handelt es sich bei der Kaltnadelradierung um ein mechanisches Verfahren, in dem mit einer Radiernadel in die Oberfläche des Druckträgers Linien gezogen werden. Im Vorfeld wurde abgesprochen, dass entweder ausgediente CD’s oder mitgebrachte Kupfer-, bzw. Zinkplatten verwendet werden. Ich freute mich sehr, dass sich alle schon Gedanken vorab zu den Motiven gemacht hatten und keine Zeit dafür verwendet werden musste.

Elke Tenkamp hat das stufenweise Ätzen besonders gefallen, zu sehen, wie sich beim Aquatinta-Verfahren die feinen Nuancen gestalten lassen und von wievielen Faktoren das Ergebnis schließlich abhängig ist. Ein Überraschungseffekt war für Elke die Erfahrung zu sehen, wie unterschiedlich die Radierungen auf dem jeweiligen Papier ausfallen und wie anders der Druck bei dünnerem Papier aussieht.

 

 

Das Ergebnis der Radierung ist tatsächlich sehr abhängig von dem verwendeten Kupferdruckpapier ist. Deshalb wurden von mir fünf unterschiedliche Papierarten von Hahnemühle angeboten und im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass auf dem dünneren 150g Papier auch die am flachsten gezogen Linien gut zu erkennen waren während beim 300g dicken Papier die flachen Linien verschwinden.

„Im Atelier von Susanne lernte ich erst die Faszination der Radierung von der Planung und Herstellung einer Druckvorlage, bis hin zum fertigen Kunstwerk kennen, denn es gibt viele verschiedene Möglichkeiten in der Herangehensweise und jeder weitere Schritt lädt zum Ausprobieren und Experimentieren ein.“ bewertete Patricia Nagel den Atelierbesuch. Die Fotos zeigen Patricia mit ihrer Stuhlradierung auf 150g und 300g starkem Papier.

 

 

Um die Drucke farbenfroh zu gestalten, wurden die Druckträger mit unterschiedlichen Farben eingerieben. Bei den kleinen, dünnen CD’s war das nicht so einfach. Meike hatte eine 10 x 15 cm große Kupferplatte mitgebracht und war sehr fleißig, während wir diskutierten, druckte sie an der Presse eine ihrer Portraitradierungen nach der anderen. Ich hatte noch nie eine Schülerin, die mit solch einer Hingabe schraffierte. Nicht selten muss ich darauf hinweisen, auch die Schraffuren mit Herzblut auszuführen. Meike hat das Erstellungsdatum und auch eine Signatur in die Platte geritzt.

Meike konnte sich vor dem Seminar nicht vorstellen, wie spannend es ist, wenn man vor der Presse steht und langsam den Druck hochhebt!

 

 

Herr Rees ließ es sich nicht nehmen, auch Linien in eine CD zu reißen. Ihn interessierte dabei besonders das Vergehen von Zeit als Motiv in Form einer Uhr und die Prägung von Gegenständen in das nasse Kupferdruckpapier. Dazu suchte er sich ein Centstück aus dem Portemonnaie und platzierte dieses im CD-Loch. Unter die als Uhrscheibe gestaltete und mit Farbe eingeschmierte CD wurde eine weitere unbearbeitete CD gelegt. Beim Drehen der Radierwalze prägte sich das Centstück und auch die Form der unbearbeiteten CD in das Papier. Herr Rees hat vor, seine Radierung mit Bleistift geschriebenen Texte zu versehen.

 

 

Alena machte die Erfahrung, dass es wichtig ist, die Druckwalze über die gesamte Druckplatte zu bewegen. Bei ihrem ersten Druck hörte sie zu früh auf, und so fehlt unten ein Teil des Drucks. Die Fläche bearbeitete sie mit einem Roulette, dass viele kleine Punkte in die Platte sticht, die radiert als Fläche dargestellt werden.

 

 

 

Sehr schnell waren sieben Stunden vergangen und das Seminar blickte auf einen von der Arbeite verwüsteten Tisch und viele Ergebnisse.

Der Rollenwechsel von der Studentin zur Künstlerin/Dozentin war für mich im Laufe meines Studiums nicht immer einfach und forderte mich besonders bei diesem Seminar. Es hat mir nichtsdestotrotz viel Spaß gemacht, meine Leidenschaft für die Radierung mit dem Seminar zu teilen.

 

Wissenswert: Im März dieses Jahres sind Künstlerische Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen mit Beschluss der Deutschen UNESCO-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

 

Literatur:

Karin Althaus

Druckgrafik. Handbuch der künstlerischen Drucktechniken. In Zusammenarbeit mit der Graphischen Sammlung der ETH Zürich, mit einem Essay von Paul Tanner, Zürich 2008

Susanne Haun

Die Kunst der Radierung, München 2012.

Walter Koschatzky

Die Kunst der Graphik. Technik, Geschichte, Meisterwerke, Originalausgabe Salzburg 1972, 14. Aufl. München 2003.

Ernst Rebel

Meisterwerke der Druckgrafik, Stuttgart 2010.

Druckgrafik. Geschichte und Fachbegriffe, mit 56 Abb. und Risszeichnungen, Stuttgart 2009 (2. Aufl.).

Impressionen vom Weihnachtsworkshop im Atelier Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Workshop by Susanne Haun on 11. Dezember 2017

 

Ich war erstaunt von wo meine Schülerinnen zum Weihnachtsworkshop in mein Atelier alles anreisten: Leipzig, Münster, Petersdorf, Wandlitz und eine kam auch aus Berlin, jedenfalls Wochenends, sie arbeitet ansonsten in Görlitz.

 

 

Ich freute mich, dass alle Schülerinnen in bester Laune waren und wir mit viel Freude und Elan viele farbenfrohe Postkarten zur Weihnachtszeit erstellten.

Dabei haben wir uns zu Beginn mit den einzelnen Farben und Tonstufen sowie mit der Materialität des Papiers beschäftigt und unterschiedliche Kombinationen ausprobiert.  Für die Workshops stelle ich immer einen großen Vorrat an Tuschen unterschiedlichster Firmen (Rohrer&Klinger, Schmincke, Talens, Standardgraph, Windsor und Newton etc) , Federn und Musterbögen von Hahnemühle und Lana zur Verfügung, damit alle nach Herzenslust probieren können.

 

Atelier Workshop 9.12.2017 von 14 bis 17 Uhr – Dozentin Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Workshop by Susanne Haun on 5. Dezember 2017

 

Samstag, den 9. Dezember 2017, 14 – 17 Uhr
Weihnachtsgeschenke auf Postkarten für die Lieben mit Tusche zeichnen und aquarellieren.

Atelier Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin
Maximale Teilnehmeranzahl: 7
Der Kurs findet ab 5 Anmeldungen statt.

Es sind noch 2 Plätze zu vergeben, der Workshop findet auf jeden Fall statt.

Mehr Informationen mit Bildbeispielen vom letzten Jahr findet ihr hier: (Klick)

Speziell zu Weihnachten als Geschenk von mir mit Kursgebühr von nur 25 € inklusive Material  sowie Kaffee und Kuchen in der Pause
Anmeldung unter info@susannehaun.de

 

 

Bleiben wir beim Thema Zeitung.

Seit Mitte des Jahres bin ich Mitglied der Standortgemeinschaft müller str (siehe hier).

Als Mitglied habe ich die Möglichkeit in der Berliner Woche (siehe hier) eine Anzeige zu schalten. Das Management dazu erfolgt zentral über den Verein. Ich habe mich über die Anzeige, die auf mein Atelier und den Workshop aufmerksam macht, gefreut, für mich war das unkompliziert zu realisieren, ich habe einen Vorschlag für die Anzeige gesendet, dieser wurde überarbeitet (für die Zeitung aufbereitet) und erschien letzte Woche.

Ich bekam nur ein Feedback, ein Mann, der mich anrief, ohne seinen Namen zu nennen und der meinen Internet- und Facebook Auftritt neu gestalten und Provision für jeden Kunden*in wollte, den er mir bringt. Meine Zufriffsstatistik sprechen für meinen gelungenen Internetauftritt, wozu also Hilfe? Da hat sich also jemand bevor er mir seine Leistung anbot nicht erkundigt, wie der Stand der Dinge ist. Ich lehnte also freundlich ab.

Sind Anzeigen in der Zeitung nicht mehr lukrativ? Was meint ihr?

Ich denke, dass steter Tropfen den Stein höhlt, auch wenn sich niemand weiter als der eine Mann gemeldet hat, so haben bestimmt viele die Anzeige gelesen, die nicht unbedingt in den sozialen Medien unterwegs sind.

Achja…. natürlich freue ich mich, wenn der eine oder andere noch Lust hat, an den Workschop teilzunehmen.

 

 

Atelier Workshop – Mit Softpastellen zeichnen – Dozentin Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Pastell, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Mai 2017

 

Es ist lange her, dass ich bei mir im Atelier einen Workshop angeboten habe.

Da ich inzwischen die ersten Anfragen für Termine für das Jahr 2018 habe, denke ich, ist es Zeit, sich Gedanken um einen Atelier Kurs zu machen. Ich dachte dabei an ein Pastell Workshop, unterrichte ich in der weiten Welt doch meistens die Tuschezeichnung. In meinem Atelier haben nur 5 Schülerinnen / Schüler Platz, so dass es gegenüber den sonstigen Teilnehmerinnen / Teilnehmer Zahlen eine intime Veranstaltung ist.

18. November, 11.00 – 16.00 Uhr

Mit Softpastellen zeichnen

Atelier Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin

 

Iris Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Iris Version 2 – Pastell auf Aquarellpapier  (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Was erwartet dich?

Ich beginne meinen Unterricht immer mit einer Vorstellungsrunde, es ist angenehmer, zu wissen, mit wem wir unsere Zeit verbringen. Dem folgte ein Überblick über das Material, was ich benutze. Nichts ist schlimmer als für teures Geld viele Farben und Papier zu kaufen und dann festzustellen, dass man mit dem Material nicht zurechtkommt. Es ist besser, erst fünf  gute Pastellkreiden in den Farben gelb, blau und rot sowie weiß und schwarz zu kaufen und zu probieren, ob man damit zurecht kommt. Alle Kreiden sind untereinander mischbar. Ich persönlich benutze Softpastellkreiden von Schmincke und Ingres Papier von Hahnemühle. Diese Materialien werden neben anderen auf jeden Fall für den Workshop zur Verfügung gestellt. Oft verlieren Lernbegierige die Motivation, wenn das Material nicht ihren Erwartungen entspricht. Die erste Übung ist dementsprechend auch ein Portrait der Art „Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht“, um das Material auszuprobieren.

Von da an geht es ganz nach den Wünschen der einzelnen weiter, ob die mitgebrachte Blume, Muschel, Puppe oder das Foto vom letzten Urlaub in Szene gesetzt wir, überlasse ich den Einzelnen.

Kursgebühr: 80 € inklusive Material und Kaffee und Kuchen in der Pause.

Die Teilnehmerzahl ist auf 5 Personen begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop ist unter info@susannehaun.de erforderlich. Erst nach einer Anzahlung von 30 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Die Anzahlung ist nach Benachrichtigung zur Teilnahme und Erhalt der Rechnung zu leisten. Die Anzahlung wird bei Verhinderung nicht zurückgezahlt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Anmeldungseingangs vergeben.

 

Hier ein paar Eindrücke von schnellen Pastellen, die zur Erläuterungen während des letzten Pastell Workshops zur Erläuterung entstanden:

 

 

 

 

 

 

Die wilden 70ziger und neue Termine für Workshops – Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Stillleben, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 25. März 2013

Es ist schon einige Zeit her, da unterhielt ich mich mit Petra von Philea’s Blog über die Dinge, die wir auf den Trödelmärkten finden.

Ich versprach Petra, meine Käufe von Vasen aus den 60ziger und 70ziger zu bloggen. Eigentlich wollte ich dazu auch das passende Stilleben zeichnen. Zwei Zeichnungen begann ich und bei beiden hat mich die Farbe erschlagen. Gut, dachte ich mir, dann eben in schwarz mit Schraffur – und dabei blieb es! Irgendwann einmal in einer fernen Zukunft, da werde ich in Schwarz schraffieren.

 Vasen in wilden Farben (c) Foto von Susanne Haun

Vasen in wilden Farben (c) Foto von Susanne Haun

Die Vasen und Elemente für Stilleben in meinen Regalen benötige ich auch immer, wenn ich Zeichen-Workshops veranstalte.

Die neuen Termine für einen Tages-Workshops in meinem Atelier lauten:
11. Mai 2013
5. Oktober 2013
30. November 2013

 Meine Stilleben Sammlung (c) Foto von Susanne Haun

Meine Stilleben Sammlung (c) Foto von Susanne Haun

Maximale Teilnehmerzahl pro Kurs: 4 Personen, 80 Euro pro Tag, pro Person inklusive Material (siehe auch folgenden Link).

Alle drei Termine liegen auf einem Samstag, so dass die Teilnehmer am Wochenende genügend Zeit haben, Berlin kennen zu lernen.

 

 

 

Vernissage Blumen und ein Zeichenkurs – Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Blumen und Pflanzen, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 17. März 2013

Ein Blumenstrauß birgt unendlich viele Möglichkeiten der Darstellung. Eine zeige ich heute.

Zur Ausstellungseröffnung in Bad Doberan bekam ich einen wunderschön Orangen, den ich von allen Seiten beleuchtete.

Anemone 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne

Anemone 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne

Gestern waren wieder drei Schülerinnen bei mir im Atelier, um Blumen zu zeichnen.
Um sie nicht zu überfordern, beginne ich den Unterricht mit einzelnen Blütenstielen.

Die Damen fragten nach meinen Herbstkursen. Ich gestehe, dass ich noch nicht so weit mit meiner Planung bin, aber ich werde mir die nächste Woche Gedanken machen und die Termine ankündigen.

Vom 24. bis 28. Juni 2013 unterrichte in an der Akademie in Geras. Geras ist in Österreich.
Hier könnt ihr auf der Seite der akademie.Geras die Konditionen entnehmen.

Peggy, Bine und Ingrid sind sehr fleissig am schauen und zeichnen (c) Foto von Susanne Haun

Peggy, Bine und Ingrid sind sehr fleissig am schauen und zeichnen (c) Foto von Susanne Haun

For my English-speaking readers:

A bouquet of flowers has many possibilities of representation, I show you one of them today.
At the exhibition opening in Bad Doberan I got a beautiful orange bouquet that I lit from all sides.
Yesterday three students were in my studio to draw flowers. I begin the lesson with individual flower stems.
My students asked for my fall courses. I confess that I am not ready with my plan, but I will make them next week and announce the dates.
Of 24 to 28 June 2013 I will teach at the Academy in Geras. Geras is in Austria.
Here you can see on the side of the akademie.Geras conditions.

Auf den Spuren der Farbe – Zeichnung und Workshop von Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Blumen und Pflanzen, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Februar 2013

Die Farbe ist das Handwerkzeug des Zeichners und so ist es notwendig, über sie Wissen anzuhäufen.

Pantoffelblume Blatt 2 mit Modell (c) Zeichnung von Susanne Haun

Pantoffelblume Blatt 2 mit Modell (c) Zeichnung von Susanne Haun

Einen halben Tag meines Workshopwochenendes haben wir damit zugebracht, die eigenen mitgebrachten Farben zu untersuchen. Alex hat schon ein reichhaltiges Sortiment an Tinte mitgebracht, so konnte er seine persönliche Farbkarte erstellen. Viola hat meinen Wochenkurs in der Sommerakademie letztes Jahr besucht und wollte lieber weiter am Thema Stilleben arbeiten.

Heute schreibe ich nicht viele Worte, die Zeit drängt und der Abgabetermin für das Manuskript meines neuen Buches zum Holz- und Linolschnitt im Edition M. Fischer Verlag ist schon verlängert. Ich möchte spätestens Ende der Woche einen Umschlag mit den Fotos und dem Text zu meinen Lektor senden.

Die Farbkarte von Alex nimmt Form an (c) Foto von Susanne Haun

Die Farbkarte von Alex nimmt Form an (c) Foto von Susanne Haun

Informationen zu meinem Blumenkurs am 16.3. erhaltet ihr hier in dem pdf – es ist nur noch ein Platz frei, da die Gruppe in Berlin grundsätzlich nie mehr als vier Personen beträgt.
Informationen zu meinem Wochenkurs in der Akademie Geras (100 km von Wien entfernt) vom 24. bis 28. Juni erhaltet ihr hier in diesem pdf.
Herzlichen Dank an Gabi Stark, die für ihren Newsletter die pdf-Datein meiner Kurse erstellt hat. Ihr findet ihren Blog hier.

For my English-speaking readers:
The color is the hand tool of the artist and so it is necessary to accumulate knowledge about them.
Half a day of my workshop weekend we spent with investigating their own brought colors. Alex has already brought a rich assortment of ink, so he could create his own personal color chart. Viola attended my week course in summer school last year and would rather continue working on the issue still life.

Linienkunst – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berlin, Berlin - Atelier, Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Februar 2013

Am Wochenende habe ich zwei Schüler zum Unterricht in meinem Atelier beherbergt.

Heute berichte ich über den ersten Workshop – Tag, es war der Freitag, an dem wir uns für 3 Stunden zum „einzeichnen“ trafen. Jeder bekam von mir ein Skizzenbuch mit 89 Seiten und so ist es kein Problem, den Füller zum zeichnen auszuprobieren.

Wir sind in den Dialog mit der Natur getreten, dazu habe ich von der Gärtnerei einige Blumen und Zweige und sogar eine kleine Wurzel gekauft bzw. gesammelt. Die Aufgabe ist es, die Motive zu stilisieren und die Eleganz und Schönheit der Linie in den Vordergrund zu stellen. Auf diese Blätter gehört noch keine Schraffur, sie sollen einzig deskriptiven Charakter aufweisen.

Papageientulpe Blatt1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Papageientulpe Blatt1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich möchte am ersten Tag, dass die Schüler die Natur stärker wahrnehmen, die einzelnen Elemente isolieren und auch den Mut haben, über die Doppelseite des Skizzenbuchs heraus zu zeichnen.

Ein Könner auf diesem Gebiet war Matisse, von dem das Zitat „Genauigkeit ist nicht Wahrheit„² stammt.
Matisse sagte weiter: „Es gibt zwei Arten einen Baum zu schildern: erstens durch die imitative Zeichnung, wie man sie auf allen europäischen Zeichenschulen lernt; zweitens durch das Gefühl, das uns durch nahen Umgang und Betrachtung suggeriert wird, wie bei den Orientalen. Ich habe gehört, dass die chinesischen Lehrern ihren Schülern sagten: „Wenn ihr einen Baum zeichnet, müsst ihr das Gefühl haben, mit ihm in die Höhe zu steigen. „“³

Zweig (c) Zeichnung von Susanne Haun

Zweig (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
This weekend I educated two inquisitive in my studio.
Today I report to the first workshop – day, it was the Friday when we met us to draw for 3 hours. Everyone got off me a sketchbook with 89 pages and it is not a problem, try the pen to draw in them.
We have entered into a dialogue with nature, for that I have bought some flowers and branches and even a small root. The task is to stylize the motives and provide the elegance and beauty of the line. This leaves still are not hatching, they should have only descriptive character.
I want on the first day that the students perceive the nature stronger, isolate the individual elements and also have the courage to stand on the double page of the sketchbook out.

An expert in this field was Matisse, from whom the quote „Accuracy is not truth“ comes ².
Matisse continued: „There are two ways to describe a tree: first, by imitative drawing, how to learn to draw in all European schools; second by the feeling that is suggested to us by colloquial and consideration as among the Orientals. I have heard that the Chinese teachers told their students, „If you have to draw a tree, you have the feeling to rise with him into the air. „“ ³

________________________
²Henry Matisse. Das goldene Zeitalter, Aust.-Kat. Kunsthalle Bielefeld 1981
³Henry Matisse in seinem Brief „Sur les arbres“ an André Rouveryre, zitiert nach Schneider 1984, wie Anm.2, S. 358

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