Selbstbildnisstagebuch 1.11. – 31.12.2021, Zeichnung von SusanneHaun (c) VG-Bild-Kunst Bonn 2022

Selbstbildnis Kalender 1.11. – 31.12.2021 – Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Künstlerin

2021 – Die letzten Seiten

Schon wieder ist ein Jahreskalender Geschichte. Dieses Jahr ist besonders schnell vergangen.

Mir fehlen gerade in diesem Augenblick die Worte, alles, was mich die letzten beiden Monate in 2021 bewegt hat, ist auf den Kalenderseiten vermerkt. Es ist interessant, diese Notizen hier niederzuschreiben. Sie verändern sich als geschriebene Worte und scheinen eine andere Bedeutung zu entwickeln als als Bestandteile einer meiner Portrait-Zeichnungen.

Selbstportrait voller Zuversicht, 20 x 15 cm, Marker auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-unst, Bonn 2022

Sich selbst in den Fokus nehmen – Januar – Selbstportrait von Susanne Haun

Selbstportrait voller Zuversicht, 20 x 15 cm, Marker auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-unst, Bonn 2022

Ich habe einen der Kalender von Doreen gekauft. Für den Januar fragt sie auf dem ersten Kalenderblatt nach einem Selfie, in dem ich neugierig und voller Zuversicht und Hoffnung das neue Jahr begrüße.

Es ist nicht so einfach, ein Portrait in der größe 13 x 10 cm zu zeichnen. Ich greife zu einer Ringbuchkarte aus meinem Zeichenbuch und den neuen Markern, die ich zu Weihnachten bekommen habe. Letztendlich will ich das Portrait dann doch nicht zerschneiden und in den Kalender kleben. Ich begnüge mich damit, es über den Kalender zu hängen. Ein wenig archaisch schaue ich mich in magenta und zinnoberot mit orange an. Sehe ich den Selfie, dann bin ich zuversichtlich, neugierig und voller Hoffnung. Das Leben ist schön.

Tagebucheintrag 08.12.2021, nach van Dycks Amaryllis und Mirtillo, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Blogpause! – allen eine besinnliche Weihnacht und einen guten Rutsch ins Neues Jahr – Zeichnung von Susanne Haun

Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun

Die Weihnachtszeit ist nicht nur besinnlich sondern auch voller schöner Ereignisse auf die ich mich freue.

Ich schenke mir zu Weihnachten Zeit.

Zeit zum Malen und Zeichnen
Zeit an meiner Dissertation zu schreiben
Zeit zu lesen
Zeit mich zu langweilen
Zeit gemütlich mit meiner Familie und Freunde zu verbringen

Instagram

Ich denke, ich werde ab und an auf Instagram @susanne_haun Malerei und Zeichnung posten. Das ist auch zeitaufwendig, aber auf dem Tablet macht sich das auf der Couch beim hören von Musik sehr gut.

4011 Blogbeiträge

Seit März 2009 (über 12 Jahre!) habe ich in 4011 Blogbeiträgen meine Kunstwerke gezeigt. Vielleicht mögt ihr auch stöbern? In den Widgets findet ihr Selektionsmöglichkeiten nach Kategorie (Floral, Engel, Landschaft etc) oder nach Jahr und Monat. Ihr könnt auch nach bestimmten Schlagwörtern suchen.
Viel Spaß dabei!
Wir sehen uns im Januar 2022 wieder

Allen eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und bleibt gesund!

Betonwüste Märkisches Viertel Berlin, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Medienwechsel – Betonwueste – Handyfotos von Susanne Haun

Medienwechsel – Betonwueste – Handyfotos von Susanne Haun

„Perlen zeitgenössischer Baukunst“ nennt Martin Häusler auf seinem Blog rumgekritzelt (-> Link) seine fotografischen Fundstücke. Er zeigt viel Beton aus dem „Wilden Westen“ des Erftkreises. Martins Beiträge haben meine Augen für derlei Baukunst geöffnet. Der oben auf dem Foto abgebildete neuangelegten Platz ist als Spielplatz tituliert. Leider habe ich das Schild nicht mit fotografiert. Vielleicht gelingt es mir, wenn ich das nächste Mal.
Zu meinen Seminaren und Workshops nehme ich selten meine Spiegelreflexkamera mit, umso mehr schätze ich es, dass inzwischen auch Handys gute Fotos machen. Bis vor kurzem war der nun als Baustelle deklarierte Platz eine unbelebte Betonwüste. Nun soll der Platz schöner gestaltet werden. Ich bin gespannt, was den Architekten dazu eingefallen ist.

Meeresjungfrau 234 x 160 cm Acryl auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Die kleine Meerjungfrau in Wellen und Wogen – Gemälde von susanne Haun

Gemälde von Susanne Haun

Die kleine Meerjungfrau in Wellen und Wogen, 2021, von Susanne Haun, Deutschland, Acryl, Tusche auf Leinwand, 234x160cm

Das Meer findet sich immer wieder in Susanne Hauns Kunstwerken. Während in den Zeichnungen die Linien des Meeres akribisch gezeichnet werden, sind die Wellen und Wogen in dem hier gezeigten Gemälde in ausholenden Pinselstrichen gemalt und gespritzt. Diese Leinwand begann Haun schon 2005, beim anstehenden Atelierumzug wurde sie gerollt und in eine Ecke des neuen Ateliers gestellt. Beim Erstellen ihres Werkverzeichnisses ist Haun wieder auf ihre Leinwand gestoßen, beendete sie und präsentiert sie hier auf der Präsenz der Pariser Glaerie Singulart erstmalig. Eine Meerjungfrau entspringt dem wilden Meer, sie steht selbstbewusst in der Brandung, nichts scheint sie aus der Ruhe zu bringen. Haun malt ihre großformatigen Leinwände direkt an der Wand. Erst bei Ausstellung oder Verkauf werden sie auf Keilrahmen gezogen. Dadurch, dass sie ohne Keilrahmen gemalt werden, erkennt man das stoffliche des Materials der Leinwand.

Susanne Haun bei der Pariser Galerie Singulart

Der Wald tanzt, 40 x 60 cm, Aryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Mythische Landschaften – Gemälde von susanne Haun

Landschaften auf Leinwand von Susanne Haun

Wie minimalistisch kann ich auf Leinwand arbeiten?

Es war für mich eine Herausforderung zu sondieren, wie minimalistisch ich auf Leinwand arbeiten kann. Was auf meinen kleinen Tagebucheintragungen selbstverständlich erscheint, ist nicht leicht auf eine Leinwand zu übertragen, die soviel größer ist. Außerdem kann das Papier als Element der Zeichnung alleine stehen, eine Leinwand jedoch braucht Farbe!
Eine neue Serie entsteht

„Inspiriert von der Sagen- und Märchenwelt und den realen Landschaften an Meer und Bergen sind Susanne Hauns Landschaften inspiriert. Sie geben Gesehenes und Traumwelten wieder. Dabei ist sie genau wie die Betrachterinnen und Betrachter die Wanderer die einsam oder in Gruppen durch die Gemälde schreiten und sich auf ihr Selbst beziehen.“ Singulart, 27.11.2021

Susanne Haun bei der Pariser Galerie Singulart

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