Die Unglücksseligen, Gemälde von Susanne Haun, 70 x 100 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Die Unglückseligen – Die Tragödie des Lebens-Gemälde von Susanne Haun

DIE UNGLÜCKSELIGEN – DIE TRAGÖDIE DES LEBENS-GEMÄLDE VON SUSANNE HAUN

Von der Autorin Thea Dorn inspiriert

Es ist schon 7 Jahre her, da hörte ich in einem persönlichen Hörmarathon habe ich das neue Buch Die Unglückseligen von Thea Dorn gehört.

Der Roman handelt von der Suche und den Gefahren der Unsterblichkeit, diese Auseinandersetzung erfolgt in drei Perspektiven: Johanna Mawet ist Molekularbiologin, ihr Erzählstrang und auch ihre Sprache symbolisiert unsere heutige Zeit. Johanna trifft zufällig auf den Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Er hat anscheinend das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt. Aber er hat sich in seiner Sprache nicht weiterentwickelt – er spricht das Deutsch der Romantik. Auch vom Fortschritt hat er während seines langen Lebens nichts mitbekommen. Er spricht von Johannas Heiligtum als “Kästchen mit einem angebissenen Apfel”, was mich wirklich amüsiert hat. Lebt er tatsächlich real in der Romanwelt? Oder ist er doch nur eine Stimme in Johannas Kopf, die langsam auf den Wahnsinn zusteuert? Der dritte im Bunde ist selbstverständlich der Teufel, der bei dieser Thematik nicht fehlen dar.

Die Dämonenhaare zeichne ich mit einer Stenografie Feder auf die Leinwand (c) Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Heiner Müller

Zeichnung von Susanne Haun nach einem Zitat von Heiner Müller

„Schlaflos am Fenster die Nacht
Fragt mich wozu das ganze (…)“

Heiner Müller, 1929 – 1995, Deutscher Dramatiker.

Quelle: Müller, Heiner. Blaupause. In Schoknecht, Martha (Hrsg.), Nachstschwärmer. Geschichten und Gedichte über die besten Stunden des Tages, Zürich 2017, S. 51.

Das kleine Büchlein habe ich aus der Büchertelefonzelle mitgenommen und schon oft darin gestöbert. Es war wohl ein ungeliebtes Geschenk, denn es ist ganz neu, man sieht es an den Seiten, die noch nie umgeblättert wurden.

Zitat am Sonntag – Mark Twain

  Mut ist Widerstand gegen die Angst, Sieg über die Angst, aber nicht Abwesenheit von Angst. Mark Twain (1835 – 1910), US-amerikanischer Schriftsteller, Vertreter des

Ein Schwarm von Dämonen – Linolschnitt von Susanne Haun

Zeitgleich mit der Ausstellung „Dämone“ in der Irischen Botschaft Berlin erscheint ein Buch im curach bhán Verlag. Hier die Beschreibung vom Verlag dazu: Diarmuid Johnson:

Aber in jedem steckt ein Dämon – Leinwand von Susanne Haun

„Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache“ ist der letzte Satz des ersten Dämonengedichts von Diarmuid Johnson. Auf meiner heute gezeigten Leinwand hat sich ein

Steinerne Tränen – Leinwand von Susanne Haun

“Dort, ehrlich aber kalt, betrauerte ich die Dämonen, aber der Verlust führte nur zu steinernen Tränen.”  Diarmuid Johnson Schwarz ist nicht gleich schwarz. Ich benutze

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