Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Mark Twain

Posted in Leinwand, Verkauf über Singulart, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 27. Oktober 2019

 

Mut ist Widerstand gegen die Angst,

Sieg über die Angst,

aber nicht Abwesenheit von Angst.

Mark Twain (1835 – 1910), US-amerikanischer Schriftsteller, Vertreter des Literatur-Genres „amerikanischer Realismus

 

Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Diese kleine 17 x 22 cm große Zeichnung habe ich in eine groß Leinwand, 70 x 100 cm, umgesetzt. Mehrere Fotos und meine Gedanken dazu erfahrt ihr auf der Plattform Singulart (Link zu den Leinwand Dämonen).

Vor 10 Jahren, am 4. Oktober 2009 (Link zum Blogbeitrag) beschäftigte ich mich hier in meinem Blog schon mit Mark Twain und porträtierte in in drei unterschiedlichen Lebensstufen.

 

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Quelle: Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 9. November 2017

Ein Schwarm von Dämonen – Linolschnitt von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Linolschnitt, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Januar 2013

Zeitgleich mit der Ausstellung „Dämone“ in der Irischen Botschaft Berlin erscheint ein Buch im curach bhán Verlag.

Ja, so ist es o.k. (c) Foto von Susanne Haun

Ja, so ist es o.k. (c) Foto von Susanne Haun

Hier die Beschreibung vom Verlag dazu:

Diarmuid Johnson: DÄMONEN – Gedichte – Zeichnungen: Susanne Haun.
übersetzt von Peter Busse.

curach bhán publications – daniel büchner: EDITION KUNST&TEXT
ISBN: 978 – 3 – 942002 – 06 – 6

Das Buch liegt in einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren vor, zum Preis von 35 Euro.
Den Nummern 1 – 20 liegt eine original Linoldruckgraphik von Susanne Haun bei.
Preis der Vorzugsausgabe: 100 Euro.

Das Schneiden erfordert Kraft und Geschick (c) Foto von Susanne Haun

Das Schneiden erfordert Kraft und Geschick (c) Foto von Susanne Haun

Ich habe einen kleinen Dämon mit steinernen Tränen aus dem Linolium geschnitten. Es ist wichtig, dass Farbe und Papier dabei harmonieren. Für die Farbe der Graphik rolle ich mit der Walze vor dem Druck der Platte einen Farbstreifen auf das Papier. So ist jeder Druck ein wenig anders.
Um das richtige Papier zu finden, habe ich sumi-e, calligraphie und Zeichenpapier von Hahnemühle für die Ansatzdrucke benutzt. Letztendlich habe ich mich für das calligraphie Papier entschieden, weil ich den beigen Farbton des Papiers mag und es im Gegensatz zu den anderen, leichteren Papieren 250g schwer ist. Das Papier ist zu schwer, um mit der Hand mehrere Platten übereinander zu drucken, sie verrutschen. Mit einer Presse geht das selbstverständlich. Aber für eine Graphik in einem Buch limitierter Auflage finde ich ein kräftigeres Papier sinnvoller.

Jeder Druck ist ein wenig anders (c) Foto von Susanne Haun

Jeder Druck ist ein wenig anders (c) Foto von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
Simultaneously with the exhibition „Demons“ in the Irish Embassy in Berlin, there is a new release book in curach Bhán about demons with my drawings.
I cut a small demon with stony tears from the linoleum. It is important that the color and paper harmonize for it. The color bar of the graph I rub in with the roll before I print of the plate with black color on the paper. So every print is a little different.
To find the right paper, I try sumi-e, calligraphy, and graph paper from Hahnemühle for prints. Eventually I chose the calligraphy paper, because I like the beige color of the paper and it is 250g, a little bit more heavy compared to the other, lighter papers.

Aber in jedem steckt ein Dämon – Leinwand von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Leinwand by Susanne Haun on 15. Januar 2013

„Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache“
ist der letzte Satz des ersten Dämonengedichts von Diarmuid Johnson.

Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache - 70 x 100 cm (c) Leinwand von Susanne Haun

Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache – 70 x 100 cm (c) Leinwand von Susanne Haun

Auf meiner heute gezeigten Leinwand hat sich ein wenig Vampirismus eingeschlichen. Ich habe am Samstag das Musical „Tanz der Vampire“ mit einem spektakulärem Bühnenbild gesehen und so ist die typische Vampirhaltung in meinen Dämon eingeflossen.

Ein Vampir ist eine besondere Art des Dämons. Nach der Mythologie und dem Volksglauben ist ein Vampir eine blutsaugende Nachtgestalt, die tagsüber schläft und sich Nachts ihre Opfer sucht. Sie ernährt sich ausschließlich von Blut und ihre Opfer können sich mit Knoblauch oder einem Kreuz, am besten beides, schützen.

Gerne würde ich über die bekannten Fakten hinaus recherchieren und mich in die Mythologie der Vampire verlieren, leider warten aber 40 Dämonenzeichnungen im Atelier darauf, für die Ausstellung in der Irischen Botschaft (siehe hier) gerahmt zu werden. Und sie wollen nicht nur gerahmt werden, nein, sie wollen alle auf einer Liste mit Größe und Titel vereint und in die Botschaft gesendet werden.

For my English-speaking readers:
„A demon I will be as soon as I wake up“
is the last sentence of the first demons poem by Diarmuid Johnson.
Now shown on my canvas I’am seeing there is a little vampirism has slipped. I saw on Saturday, the musical „Dance of the Vampires“ with spectacular scenery and so is the typical vampire attitude flowed into my demon.
A vampire is a special kind of demon. According to the mythology and folklore, a vampire is a bloodsucking night figure who sleeps during the day and in night looking for their victims. They feed exclusively blood and their victims can protect themselves with garlic or a cross, preferably both.
I would love to find more facts abourt vampire and lose myself in the mythology of them. Unfortunately are waiting 40 demon drawings in the studio will be framed for the exhibition at the Irish Embassy (see here). And they want not only to be framed, they want to be all together on one list with size and titles.

Steinerne Tränen – Leinwand von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Leinwand by Susanne Haun on 14. Januar 2013

“Dort, ehrlich aber kalt, betrauerte ich die Dämonen, aber der Verlust führte nur zu steinernen Tränen.”  Diarmuid Johnson

Steinerne Tränen 100 x 50 cm (c) Leinwand von Susanne Haun

Steinerne Tränen 100 x 50 cm (c) Leinwand von Susanne Haun

Schwarz ist nicht gleich schwarz.

 Ich benutze unterschiedliche schwarze Tuschen (c) Foto von Susanne Haun

Ich benutze unterschiedliche schwarze Tuschen (c) Foto von Susanne Haun

Ich benutze für die Tuschezeichnungen Material von verschiedenen Firmen. Die chinesische Tusche ist tiefschwarz auch noch nach dem  trocknen.  Die indische Tusche von Talens ist für mich neu, sie verarbeitet sich interessant, denn die Linien lassen sich nicht ausziehen und so spare ich die lange Prozedur des Trocknens. In den Marmeladengläsern bewahre ich unterschiedliche Graustufen auf, die ich durch Verdünnung der schwarzen Tusche mit Wasser erreiche.

For my English-speaking readers:
I use the ink drawings material from different companies. The Chinese ink is deepest black. The Indian ink by Talens is new for me, the handling is interesting because the lines can not take off. In jam jars (I like this word for the german „Marmeladenglas“) I keep different shades of gray, which I swirl black ink with water.

Der Balanceakt zwischen fertig und nicht fertig – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Januar 2013

Der Balanceakt zwischen fertig und nicht fertig und groß und klein erzählt viele Geschichten.

Für die Ausstellung „Dämone“ in der Irischen Botschaft Berlin habe ich 40 Arbeiten in der Größe 17 x 22 cm zur Poesie von Diarmud Johnson gezeichnet. Dieses Blatt maß erfordert ein detailliertes, sorgfältiges Arbeiten. Ein kleiner Fehler bedeutet, ein neues Blatt zu nehmen und von vorne zu beginnen.

Entstehung Dämonen im Schlaf (c) Leinwand von Susanne Haun

Entstehung Dämonen im Schlaf (c) Leinwand von Susanne Haun

Ganz anders ist es bei den Leinwänden zwischen 80 x 60 cm und 100 x 70 cm. Dort muss ich schnell, gezielt und mit viel Bewegung arbeiten, damit die Leinwände so expressiv wie ich es möchte in Erscheinung treten.
Ich habe gehört, dass Gerhard Richter zu seinen Schülern sagte, dass sie groß malen sollen, damit er ihre Fehler sieht. Leider habe ich kein entsprechenden Literaturhinweis dazu gefunden.

Eine Leinwand braucht Substanz und trotzdem darf ich sie nicht „totmalen“. Nach der ersten Anlage schaue ich oft Tage auf das Bild, um zu entscheiden, ob es fertig ist oder nicht. Manchmal grundiere ich eine Leinwand neu, manchmal ist sie fertig und manchmal bedarf es nur weniger Linien bis sie fertig ist.

In den letzen 5 Jahren habe ich mich ganz auf Papierarbeiten konzentriert. Erst im letzten Vierteljahr 2012 habe ich begonnen, meine Leinwände aus dem Lager zu holen und zu übermalen. Bevor ich neue Gemälde auf die Alten setze, grundiere ich das Gewebe mit Gesso. Linien und Farben verschwinden fast vollständig unter dem Weiß. Es ist trotzdem ein Unterschied zwischen neuen, fertig grundierten und den übermalt grundierten. Die übermalten haben schon ein eigenes verborgenes Charisma.

Das Grundieren braucht Kraft (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Das Grundieren braucht Kraft (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Gesso ist italienisch und bedeutet Kreide. Ich mag es am liebsten, wenn ich meine Leinwände selbst bespanne, mit Hasenleim schließe und dann mit Gesso grundiere. Schon die Vorbereitung bis die Leinwand für die Arbeit fertig ist, stimmt mich mental auf mein Bild ein und ich mag die traditionelle Art der Grundierung, sie hat nichts mit den glatten Industrieleinwänden gemein.

Natürlich übermale ich nicht alle Arbeiten der vergangenen Jahre. Wer selber auf Leinwänden malt, kennt allerdings das Problem der Lagerung. Viele Arbeiten habe ich abgespannt und bewahre sie gerollt auf. Besonders meine großen Arbeiten der Größen 200 x 150 cm bis 400 x 280 cm. Die ersten Leinwandarbeiten von mir sind von 1999. Davor habe ich wie heute nur auf Papier gearbeitet. Die ältesten Arbeiten von mir sind Kohlezeichnungen, die ich im Alter von 12 Jahren fertigte und die bei meinen Eltern im Haus hängen.

Den Dämon vom Silvestertag habe ich nicht mehr verändert (siehe hier).

Ich beschliesse einige Partien des Gesichts weiß zu höhen (c) Leinwand von Susanne Haun

Ich beschliesse einige Partien des Gesichts weiß zu höhen (c) Leinwand von Susanne Haun

Den von Dämonen geplagten Schlafenden schaue ich noch an und überlege, in welcher der oben genannten Kategorien ich ihn stecke.

Was ich mit dem Herz von vorgestern mache, das weiß ich noch nicht. Ich habe mich noch nicht entschieden und deshalb auch die letzen zwei Tage an dem Schlafenden gearbeitet.

For my English-speaking readers:
The balancing act between finished and unfinished, and large and small tells many stories.
For the exhibition „demons“ in the Irish Embassy in Berlin I have 40 works drawn in the size 17 x 22 cm for the poetry of Diarmud Johnson. This size of paper requires a detailed and careful work. A small mistake means taking over a new leaf and start over.
It is very different from the screens between 80 x 60 and 100 x 70 cm. There I must quickly work efficiently and with a lot of movement, so that the canvases expressive as I would like to appear.
I’ve heard that Gerhard Richter had told his disciples that they should paint big, so he can see their mistakes. Unfortunately I found no reference to relevant literature.

Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 14. November 2011

Kennt ihr das? Wenn die Erlebnisse so viel werden, dass sich im Kopf „Gedankensalat“ bildet?

Fünf Zeilen der „Dämonen“ sind noch offen und ich begann schon Anfang letzter Woche mit meinen Überlegungen, wie ich sie zeichnen möchte.

In die Zeile

„Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache“

flossen dann die Sternzeichen, die Blumen, die Einweihung und ich selber mit hinein.

Ein Dämon werde ich - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm

Ein Dämon werde ich - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm

Dreimal zeichnete ich diese Zeile.

Version 1 bin ich, so voll von Emotionen, dass es mir nicht möglich ist, sie auf meinem Gesicht zu zeigen.

Bei den Versionen 2 und 3 habe ich mich beherrscht und mich den Dämonen zugewandt. Die Amarylis und Veilchen sind noch eingeflossen aber ich habe es geschafft, mein Gesicht und mich aus den Zeichnungen heraus zu halten.

Ein Dämon werde ich - Version 3 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm

Ein Dämon werde ich - Version 3 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm

Die Dämonen
von Diarmuid Johnson

Ich lebe unter Dämonen
dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.

Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.

Die anderen Leute kommen nie zur Ruhe
Sie sind immer in Bewegung
Sie sitzen nicht am Rande der Klippe
Um in den Schlund des Meeres zu starren.

Sie folgen dem großen, glatten Weg
Wo das Licht des Fleißes ihr Herz erleuchtet
Ihre Dämonen bedrohen sie nicht tagsüber
Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht.

So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich
immer in Bewegung mit wenig Schlaf
Aber vom Gehen wurden mir die Beine lahm
Die Schlaflosigkeit hat meine Gedanken gelöscht

Ich war damals einer der gewöhnlichen Leute
Nur saß ich am Klippenrande, um in den Schlund des Meeres zu starren
Jetzt wohne ich am verborgenen Ort der Dämonen
Ihr Atem entfacht in mir das Feuer des Denkens.

Auf den blanken Brettern der Dämonen schlafe ich jetzt
Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache

Die lichtlose Ecke des Herzen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Oktober 2011

Ich hätte nicht gedacht, dass es mir soviel Freude bereiten könnte, ein Herz zu zeichnen.

Das Herz ist wie eine Blume, die Adern (Zweige) führen zur Blüte (Herz).
Das ist das, was ich an „Aufträgen“ mag – sie führen den Zeichner in Richtungen, in denen er selber vielleicht gar nicht gedacht hätte.

Die lichtlose Ecke des Herzens - Zeichnung von Susanne Haun - Sepia auf Bütten - 22 x 17 cm

Die lichtlose Ecke des Herzens - Zeichnung von Susanne Haun - Sepia auf Bütten - 22 x 17 cm

In jedem steckt ein Dämon, heißt es in dem Gedicht von Diarmuid Johnson. Das Wort DÄMON gefällt mir gut. Es ist ein universelles, ein allgemein gültiges Wort. Dein Dämon ist noch lange nicht mein Dämon und über mein Dämon kannst du schon lange lachen, während ich an deinen Dämonen nicht mal denke! Und diese meine Gedanken flossen in die Zeichnung „In jedem steckt ein Dämon“ am unteren Ende des Bildes. Ich lies meine Gedanken zum Dämonen gleiten.

Die Dämonen
von Diarmuid Johnson

Ich lebe unter Dämonen
Dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.

Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.

Als ich klein war, brachte meine Mutter mir bei, vor dem Schlafen gehen, Gesicht, Hände und Füße zu waschen, Zähne zu putzen und zu beten. Sie lehrte mich ein einfaches Gebet: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Gott allein.“ Da ich das ungerecht fand, setzte ich immer noch Jesus hinzu.

Heute kämpft meine christliche mit der naturwissenschaftlichen Erziehung. Es sind harte DÄMONISCHE Kämpfe.

Die Dämonen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Oktober 2011

Um Dämonen richtig zeichnen zu können, muss der Zeichner entweder Angst, Wut, Hunger oder schlechte Laune haben.

Ich hatte gestern Abend eine Mischung aus Hunger und schlechter Laune, die ich in Version eins und zwei hervorragend ausgetobt habe. Vor Version drei hatte ich ein Tomatenbrot gegessen und ich mußte dann schon über mich selber lachen und das Dämonische war vorbei.

Dämone Vers 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Sepia auf Hahnemühle Bütten - 17 x 22 cm

Dämone Vers 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Sepia auf Hahnemühle Bütten - 17 x 22 cm

Am Donnerstag trete ich meine nächste Dienstreise an und liefere die besprochenen Arbeiten in der Galerie Zeitlos in Kamen ab und werde in Bonn den Dichter Diarmuid Johnson kennen lernen.  Von ihm soll ein Gedichtband verlegt werden und es ist im Gespräch, dass ich die Illustration dazu liefer. Natürlich müssen dazu Dichter und Zeichnerin zusammen passen und so haben wir uns als „Probezusammenarbeit“ auf das Gedicht „Die Dämonen“ von Diarmuid Johnson geeinigt.

Wir haben auch beprochen, dass ich das Gedicht und die Zeichnungen dazu meinen Lesern, euch,  im Blog vorstelle.

Ich werde euch das Gedicht in den nächsten Tagen Zeile für Zeile zum Lesen geben….

Die Dämonen
von Diarmuid Johnson

Ich lebe unter Dämonen
Dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.

Engel und Dämonen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Juli 2009

Gut und böse sind zwei Wörter, die immer wieder diskutiert werden. Was ist gut und was ist böse?
Paul Coelho schreibt in „Der Dämon und Fräulein Prym“ vom Guten und vom Bösen.
Zitat: „Oder anders gesagt, das Gute und das Böse haben dasselbe Gesicht, es hängt alles nur davon ab, wann sie den Weg eines jeden Menschen kreuzen.“
Eine Malschülerin von Andreas hat mir letzte Woche ein wunderschönes Engelsfoto vom Luisenfriedhof mitgebracht. Sofort mußte ich bei den beiden Engeln an gut und böse denken. Heute habe ich es geschafft, meine Interpretation der Engel und des Coelho Zitats zu zeichnen.

Engel und Dämon - Zeichnung von Susanne Haun

Engel und Dämon - Zeichnung von Susanne Haun

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