Diarmuid Johnson - Die Dämonen · Illustration · Leinwand

Steinerne Tränen – Leinwand von Susanne Haun

“Dort, ehrlich aber kalt, betrauerte ich die Dämonen, aber der Verlust führte nur zu steinernen Tränen.”  Diarmuid Johnson

Steinerne Tränen 100 x 50 cm (c) Leinwand von Susanne Haun
Steinerne Tränen 100 x 50 cm (c) Leinwand von Susanne Haun

Schwarz ist nicht gleich schwarz.

 Ich benutze unterschiedliche schwarze Tuschen (c) Foto von Susanne Haun
Ich benutze unterschiedliche schwarze Tuschen (c) Foto von Susanne Haun

Ich benutze für die Tuschezeichnungen Material von verschiedenen Firmen. Die chinesische Tusche ist tiefschwarz auch noch nach dem  trocknen.  Die indische Tusche von Talens ist für mich neu, sie verarbeitet sich interessant, denn die Linien lassen sich nicht ausziehen und so spare ich die lange Prozedur des Trocknens. In den Marmeladengläsern bewahre ich unterschiedliche Graustufen auf, die ich durch Verdünnung der schwarzen Tusche mit Wasser erreiche.

For my English-speaking readers:
I use the ink drawings material from different companies. The Chinese ink is deepest black. The Indian ink by Talens is new for me, the handling is interesting because the lines can not take off. In jam jars (I like this word for the german „Marmeladenglas“) I keep different shades of gray, which I swirl black ink with water.

14 Kommentare zu „Steinerne Tränen – Leinwand von Susanne Haun

  1. Liebe Susanne,

    die echte chinesische Tusche lernte ich auch erst vor ein paar Jahren kennen und sofort schätzen … ihr bestehend bleibender Glanz, ihre Schwärze sind betörend …

    dein Bild ist fesselnd … dieser leere Ausdruck, der sich ausdrückt in den dazugehörigen Worten, denen ich nachspüre und denke: den Verlust von Dämonen habe ich registriert, nie betrauert, erleichtert begrüßt …

    herzlichst
    Ulli.

    1. Liebe Ulli,

      wenn du in Berlin bist und zu der Zeit auch der Winterfeldmarkt (http://winterfeldt-markt.de/) ist, dann können wir dort in der Nähe einen Kaffee trinken und den Stand mit den chinesischen Zeichenutensilien besuchen. Pechschwarze Tusche aus der Plastikflaschen, Tusche zum anreiben und Kalligrafiepapier von der Rolle…. schwärm … Pinsel aus Feenhaar…..

      Ich freue mich für diich, dass deine Dämonen verschwunden sind. Bei mir sitzen mitunter noch welche auf meiner Schulter. Die Dämonchen besuchen mich natürlich vorwiegend in der Nacht und flüstern mir Termine ins Ohr, die ich halten muss oder lustige Dinge, die beim Hängen von Ausstellungen schief gehen können… ich glaube, bei mir auf der Schulter versammeln sich die Streß-Dämonen….

      Liebe Grüße sendet dir Susanne

      1. oh ja, mal wieder Winterfeldt-Markt… seufz … wahrlich, ein feiner Markt! Kalligraphiepapier von der Rolle tönt ebenfalls verlockend!

        Und um nicht missverstanden zu werden: ich bin nicht frei von jeglichen Dämonen, das wäre ja fein, aber nein, so verhält es sich nicht … mit manchen muss ich mich immer wieder mal auseinandersetzen

        liebe Susanne, genieße den Tag
        herzlichst
        Ulli

  2. Ups, liebe Susanne, wo ist meinen Kommentar nur geblieben…?
    Wenn es 2x erscheint, bitte löschen.:-)
    Diesen dämonischen Kopf in different shades of grey lädt zur faszinierenden Gedankenausflüge ein. Gefällt mir gut!
    Liebe Grüße dir
    Hanne

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