Susanne Haun

Alltag 2 von Susanne Haun

Posted in Atelier by Susanne Haun on 4. Dezember 2018

 

Ulli hat ein interessantes Fotoprojekt zum Thema „Alltag“ ins Leben gerufen (siehe hier).

Ich steige ein und zeige hier einen kleinen Ausblick auf meinen Arbeitstisch.

 

Alltag (c) Foto von Susanne Haun

Alltag (c) Foto von Susanne Haun

 

Den Alltag habe ich auch bei Tom auf dem Blog gefunden (siehe hier) und auch Gerda beteiligt sich (siehe hier).

 

Keine Interessierten bei der Suppenküche – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Projekt Obdachlos, Querbruch-Obdachlos, Zeichnung by Susanne Haun on 9. November 2018

 

Impressionen von der Suppenküche Ausstellung Querbrüche Obdachlos (c) Foto von Susanne Haun

Impressionen von der Suppenküche Ausstellung Querbrüche Obdachlos (c) Foto von Susanne Haun

 

Vorgestern haben Gabriele und ich im Rahmen unserer Ausstellung Querbrüche Obdachlos vor dem Café Simit Evi am Leopoldplatz, Berlin Wedding, unsere von uns vor Ort gekochte Suppe angeboten.

Leider ist das Angebot nicht angenommen worden. Ein Interessierter kam, der wollte aber lieber 3,50 Euro statt Suppe. Ich sage es immer wieder, Hilfe muss auch angenommen werden, unsere Suppe ist nicht angenommen worden.

Gabriele, die viel Mühe und Liebe schon beim Besorgen der Zutaten und  Vorbereiten gesteckt hatte, war enttäuscht. Gut ist, dass ich mir schon vor langer Zeit abgewöhnt habe, zu große Erwartungen aufzubauen. Das hilft eine Enttäuschung zu vermeiden.

Geholfen habe ich Gabriele mit dem Schälen eines Sacks Kartoffeln und Paprika und Ingwer schneiden. Nach dem Schneiden der Zutaten in Gabrieles Küche haben wir alles in Rollkoffer und Fahrrad zum Kochen zum Simit Evi transportiert. Gabriele hatte nicht nur an die Kochutensilien sondern auch an Servietten und Holzlöffel gedacht. Das Kochen im Freien hat uns Spaß gemacht. Ich habe fleißig gerührt. 🙂

Wir standen von ca. 12 Uhr bis 16 Uhr mit der Suppe, die keiner wollte, draußen auf dem Rathausplatz. Zum Glück schien wenigstens die Sonne.

Viele sprachen uns an und fanden, wir hätten ein gutes Herz. Einer kam und wollte von uns 3,50 Euro aber er wollte keine Suppe. Wir boten die Suppe allen an, aber viele antworteten, sie können sich ihre Suppe auch selber kaufen. Vielleicht hätten wir sie verkaufen und dann das eingenommene Geld spenden sollen. Nun ist dieser Gedanke zu spät.

Dirk Jericho von der Berliner Woche kam zu uns, um uns und die Obdachlosen, die Suppe essen, zu interviewen. Auch er war erstaunt, dass keine Obdachlosen oder Hilfesuchenden da waren. Er interviewte uns beide und ich bin gespannt, was wir am Mittwoch in der Berliner Woche lesen.

Hier (Klick) könnt ihr Dirks Artikel in der Berliner Woche auch online lesen.

Die Suppe haben wir mit Hilfe von Ralph, den wir von der Händlergemeinschaft kennen, letztendlich in die Sozialeinrichtung Unter Druck e.V. gefahren. Dort wird sie heute verteilt. Da die Einrichtung sehr bekannt und angenommen ist, werden dort auch genügend Abnehmer kommen.

 

 

Kurze und langfristige Hilfe bei drohender Obdachlosigkeit — Weddingweiser

Posted in Ausstellung, Projekt Obdachlos, Querbruch-Obdachlos by Susanne Haun on 6. November 2018

 

Gestern ist der Artikel „Kurze und langfristige Hilfe bei drohender Obdachlosigkeit“ von mir im Weddingweiser erschienen.

Ich freue mich, wenn ihr dem Link folgt.

 

Leopoldplatz, Simit Evi, hier findet die Suppenküche am 7.11.18 statt, Foto von Susanne Haun

Leopoldplatz, Simit Evi, hier findet die Suppenküche am 7.11.18 statt, Foto von Susanne Haun

 

Am Mittwoch, den 7. November findet auf dem Platz vor dem Simit Evi in der Müllerstr. 147 ab 14 Uhr eine Suppenküche statt. Organisiert haben diese Verkostung die beiden Künstlerinnen Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther im Rahmen ihrer Ausstellung Querbrüche Obdachlos, der Weddingweiser berichtete bereits. Özlem Özmen-Eren, die Besitzerin des Simit Evi hat den beiden für diese Aktion ihre Küche und den Vorplatz vor dem Café zur Verfügung gestellt.

Weiterlesen unter:

Kurze und langfristige Hilfe bei drohender Obdachlosigkeit

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Querbrüche – Obdachlos

Posted in Ausstellung, Projekt Obdachlos, Querbruch-Obdachlos, Zeichnung by Susanne Haun on 5. November 2018

 

Die Ausstellungseröffnung Querbrüche – Obdachlos war ausgesprochen gut besucht.

Das Ambiente der Veranstaltung war sehr gemütlich und die Familie Kottmann, Betreiber vom Café Motte waren die perfekten Gastgeber. Dzintra und Jana reichten zum Betrachten der Bilder Flammenkuchen, Oliven mit Aoli, Brot, Kekse, Limonade und Eistee, alles liebevoll dekoriert. Herzlichen Dank für die Beherbung unserer Ausstellung.

 

 

Dem voran ging das Hängen der Bilder der Ausstellung. Hier auch nochmals herzlichen dank an Meike Lander, die als Rednerin, Kuratorin und Helferin beim Hängen dabei war. Meike studiert wie ich an der FU Berlin Kunstgeschichte im Master.

Ich habe mich auch sehr gefreut, dass die Kultur von der Straße e.V. (siehe hier) Unter Druck unsere Ausstellung besuchte und mit einer Gesangeinlage bereicherte!

 

Café Motte, Impressionen Ausstellungseröffnung Querbrüche Obdachlos, Jan Markowsky und sein Team vom Verein Kultur von der Strasse e.V. © Foto von M.Fanke

Café Motte, Impressionen Ausstellungseröffnung Querbrüche Obdachlos, Jan Markowsky und sein Team vom Verein Kultur von der Strasse e.V. © Foto von M.Fanke

 

Die Ausstellung im Café Motte ist vom 2. – 11. November zu besichtigen. Öffnungszeiten von 12 bis zum letzten Gast.

Gleichzeitig werden Werke von uns in der Schiller-Bibliothek, Müllerstraße 149, 13347 Berlin in der Galerie im 1. OG vom 5.11. – 28.12.2018 gezeigt, Öffnungszeiten Mo – Fr 10:00 – 19:30, Sa 10:00 – 14:00 Uhr.

Am Mittwoch, den 7.11.2018 findet um 14 Uhr eine Suppenküche vor dem Café Simit Evi, Müllerstraße 147, 13353 Berlin statt.

Ebenfalls am Mittwoch ab 19 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit mit Betroffenen zu diskutieren.

Am Freitag, den 9.11.2018 findet um 17 Uhr eine Führung durch die Ausstellung statt. Treffpunkt ist die Schiller-Bibliothek und wir laufen danach gemeinsam in die Ausstellung zum zum Café Motte.

Micha hatte bei dieser Ausstellung beim Fotografieren mit den Lichtbedingungen zu kämpfen. Sicher, ich hätte alle Fotos bearbeiten können, wollte aber die Atmosphäre, die bei den Fotos so gut herrüberkommt, nicht zerstören. Bei einer Ausstellungseröffnung mit großem Blitz arbeiten, kam für Micha nicht in Frage. Das hätte die gesamte Stimmung zerstört und so manch‘ ein Moment hätte nicht eingefangen werden können.

 

 

Afrika – Botswana – Nata – Chobe National Park und es regnete und regnete – Reisebericht von Susanne Haun

Posted in Botswana, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juni 2018

 

Ich hätte nicht gedacht, dass es in Afrika so viel und so ausdauernd regnen kann. Die Straßen haben sich in eine Schlammwüste mit kleinen Seen verwandelt. Die Ranger tun ihr Bestes, um uns vor dem Regen zu schützen, wir sitzen bei unserem „Gamedrive“, was soviel wie Safari oder Pirschfahrt heisst, durch den Chobe Nationalpark in einem Wagen mit Zeltdach und tragen riesige Regencapes. Trotzdem werden gerade die von uns so richtig nass, die dort sitzen, wo zwei Zeltbahnen zusammenstossen.

 

 

Das Nasswerden lohnt sich jedoch. Botswana verfügt über die größte Elefantenpopulation Afrikas. Die Elefanten beachten uns kaum und so können wir ihnen beim Baden zusehen. Als es dem großen Elefantenbullen zu viel wird, scheucht er seine „Schäfchen“ über die Straße an unseren Autos vorbei über die Straße. Wie gut hat Walt Disney im Dschungelbuch das Wesen der Elefanten erfasst! Dieses eindrückliche Erlebnis ist inzwischen schon wieder ein Vierteljahr her, aber die im Wasser spielenden Elefanten werden mir eindrücklich in Erinnerung bleiben.

 

 

 

Um Hippos zu sehen, steigen wir auf ein Boot um. Was soll ich schreiben, es regnete und regnete und regnete. Wir nehmen unsere Weinvorräte mit auf das Boot, damit die Nässe erträglicher wird. Die beiden Ausflüge im Chobenationalpark waren neben dem Okawangodelta die teuersten Ausflüge, die wir uns gönnten, die wollten also auch genossen werden. Die Flußpferde bedankten sich für unser Durchhaltevermögen mit ihrer Anwesenheit, wir fuhren mit gebührend Abstand vorbei, den Flußpferde sind nicht ungefährlich, sie sind schnell und schwer und können den Booten gefährlich werden.

 

 

Nach dem anstrengenden Tag sind wir vollständig geschafft aber glücklich zum Campingplatz gefahren worden und sind von der Chefin überrascht worden: Lorine hatte in einer kleinen Regenpause unsere gesamten Zelte aufgebaut, so dass wir uns in unserem vertrauten Heim trockene Kleidung anziehen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 17:

Our journey today takes us across the northern reaches of the Makgadigadi Pans, the road to Nata is lined with majestic examples of the iconic Baobab tree. While we will pause to experience a finger of the pan on our journey from Maun, those who would like to can join an optional excursion to the Pans this afternoon.

Day 18:

We rise early this morning as we continue north to our camp on the banks of the Chobe River. This afternoon is set aside for exploring the Chobe National Park. We begin our exploration in 4×4 vehicles, which allows us an up close and personal experience with the many elephants that frequent the river in the afternoons. The afternoon ends with a leisurely boat cruise and a meal served around the campfire.

 

Afrika – Botswana – Okavango Delta – Maun – Reisebericht von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Botswana, Landschaft, Reiseberichte, Südliches Afrika, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Juni 2018

 

 

Okavango Delta Botswana (c) Foto von M.Fanke

Okavango Delta Botswana (c) Foto von M.Fanke

 

Das Okavango Delta gilt als ein „muss“ auf einer Reise durch Botswana. Seit 2014 gehört das Okavangodelta zum UNESCO-Welterbe.

Die Anreise ist abenteuerlich. Wir werden mit unserem Gepäck für eine Nacht auf einen LKW mit anmontierten Sitzen verladen und in das Delta gefahren. Neben unserem Gepäck hat jeder 5 Liter Wasser dabei. „Es hat sehr, sehr, sehr viel geregnet.“ höre ich auf meiner Tonaufnahme. Das ist fast noch untertrieben. Alles ist grün und alles ist voller Matsch. So werden wir das Wasser nicht austrinken und die vollen Flaschen auf der Rückfahrt wieder mit zum Truck nehmen.

Im Delta schlafen wir in einem schon aufgebautem Zelt mit Liegen. Unsere Schlafsäcke haben wir mitgebracht. Ich mag dieses Zelt nicht, die Liegen quietschen, und ich vermisse „mein“ gutes Zelt aus dem Truck, es hat für mich in den letzten Tagen etwas von Heimat bekommen.

 

 

 

Das Delta haben wir in verschiedene Arten von Booten erforscht. Am abenteuerlichsten war die Fahrt in einem Einbaum, heute aus Glasfieber hergestellt. Wie in einer Gondol in Venedig wurden wir vom „Fährmann“ auf dem Okavango gestakst, überall wächst Papyrus, es schwimmt auf dem Wasser, die Kanäle für die Boote werden von den Parkrangers frei geschnitten. Viele Krokodile liegen faul im Wasser, wir passieren sie, ohne dass sie uns eines Blickes gewürdigt hätten.

Wir haben viel über Vegetation und Vogelwelt gelernt, haben Hippoexremente ohne die dazugehörigen Hippos gesehen

Im Camp erklärt uns die Küchinchefin: „When it’s raining in Botswana, it rains and when there ist the sun, then there is the sun!“. Es regnet weiter ununterbrochen. Ich wünschte mir meine Jake Wolfskin Funktionsjacke nach Afrika aber ich habe nur eine 5 Euro Regenjacke mitgenommen, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass es in Afrika so viel regnet. Ich schwitze in der blauen Plastikhülle und den Regen hält die Plastehülle 🙂 auch nicht ab.

Unsere Fotos hätten auch etwas mehr Sonnenschein vertragen können, aber was soll’s? Wer hat schon Dschungel Regenwald Fotos? Ich habe beide Tage so gut wie gar nicht fotografiert, der Regen, die wackelige Situation auf den Booten, das war mir nichts. Dafür habe ich viel gezeichnet, auch wenn ich einem Teil der Zeichnungen wieder die Anstrengung der Tage ansehe!

 

 

Gerne erinnere ich mich an die Phyton, die wir sahen. Der Guide zeigte in Richtung eines blühenden Baumes und die ersten schauten durch den Fotoapparat um die Blüten zu fotografieren. „Be careful!“ rief der Guide und zeigte uns die gut getarnte Phyton.

Auch, wenn es in Strömen regnete, ich fand das Okavango Delta sehr sehenswert.

In Maun sind keine Fotos entstanden. Durch den vielen Regen hatten sich die Straßen in Schlammpisten verwandelt, der Truck setzte auf, der Wassertank für unser Trinkwasser setzte sich in einem Schlagloch fest, der Ausflug in die Stadt viel aus. Amon, unser Fahrer mobilisierte einige Freiwillige, die mit im den Tank abmontierten. Der Wassertank fuhr dann für die weitere Reise im Fahrgastraum mit uns. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie so ein Tank, der eigentlich unten am Auto hängt, stinken kann. Ich hatte das Gefühl, unsere gesamte Kleidung nahm den Geruch an.

Einige von uns nahmen ein Taxi, um Maun zu besichtigen. Ich fand schon die Fahrt durch Maun nicht sehr attraktiv. So bin ich lieber auf dem Campingplatz geblieben und habe die Ruhe und den schweren aber sehr leckeren Kuchen der örtlichen Caféteria genossen.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 14:

This morning we rise early, heading towards Maun and the Okavango Delta. On arrival in Maun this afternoon, we transfer by 4×4 to our waterside camp where we spend the next 2 nights in these tranquil surrounds. This unique and unusual ecosystem sees the annual flood waters of the Okavango River fan out into the sands of the Kalahari Basin. The seasonality of the flood waters lends the Delta its ever changing character. While water levels may fluctuate the tranquillity of this wilderness area remains constant.

Day 15:

While the programme of activities is flexible to accommodate the seasonal changes, today you will have the opportunity to enjoy a traditional mokoro ride and natures walks. The Okavango Delta is not only a natural wonder, but represents one of the last great wilderness areas in the world today.

Day 16:

Leaving the Delta behind us this morning we make our way to the outback town of Maun where we will spend the night. This afternoon you may have the opportunity to participate in an optional scenic flight over the Okavango Delta (weather permitting).

Mitten in Berlin Wedding – Foto von Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto, Reiseberichte by Susanne Haun on 14. Juni 2018

 

Nur 10 Minuten von meinem Atelier entfernt steht die Kapernaum Kirche. Die Kirche von 1890 steht mit Gemeindehaus unter Denkmalschutz. In dieser Perspektive wird sie selten gezeigt.

 

Mitten in Berlin Wedding - die Kapernaum Kirche (c) Foto von Susanne Haun

Mitten in Berlin Wedding – die Kapernaum Kirche (c) Foto von Susanne Haun

Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen – Foto von Susanne Haun

Posted in Berlin, Reiseberichte, Was es sonst so gibt! by Susanne Haun on 22. Mai 2018

 

Am Samstag haben M. und ich einen Ausflug in den Apple Store unternommen. Ich überlege ernsthaft, mich von der Windows Welt zu verabschieden. Dabei sind wir durch die Hintertür über den Hof gelaufen.

Für mein iPad und iPhone habe ich mir einen Adapter für den nächsten Workshop gekauft. Nun kann ich mein Handy / Tablet direkt an den Beamer über die HDMI Schnittstelle anschliessen. Ein perfekter Zusatznutzen: Der Adapter funktioniert auch am Fernseher.

 

Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen (c) Foto von Susanne Haun

Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen (c) Foto von Susanne Haun

 

Von Namibia – Windhoek nach Botswana – Ghanzi – Bericht von Susanne Haun

Posted in Botswana, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2018

 

 Flagge von Namibia (c) Foto von M.Fanke

Flagge von Namibia (c) Foto von M.Fanke

 

Die Stadtführung durch Windhoek war eines der Erlebnisse der Afrikareise, die ich noch verdauen muss und die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Wir erfuhren, wieviele Abgeordnete die Regierung hat, sind durch die von Deutschen erbaute Kirche geschleust worden und lernten das von den Nordkoreanern erbaute Unabhängigkeits-Gedenkmuseum von außen bei über 40 Grad Hitze kennen.

Sehr gut und wissenswert fand ich jedoch, dass „endlich“ das Reiterstandbild zu ehren der gefallenen deutschen Soldaten im Krieg gegen die Hereros und Namas 2009 abgebaut wurde. Eine sehr weise Entscheidung, der ich auch als Deutsche voll zustimme. Es ist eine Schande, dass das Denkmal noch bis 2009 dort stand und die Namibier an die Kolonialherrschafft erinnerte.

Ich hätte die Zeit in Namibias Hauptstadt lieber anders genutzt und wäre sehr gerne in die Nationalgalerie von Namibia oder in das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum HINEIN gegangen, statt es von außen bei sengender Hitze zu betrachten, leider mussten wir nach der Stadtführung sofort wieder in den Truck „on the road again“, um unsere 5.627 km „zu schaffen“. Auf eines der Fotos ist „T“ mit dem Tour-Shirt von 2017 zu sehen.

 

 

Nach unserer Nacht auf dem Campingplatz vor den weiten Toren von Windhoek überquerten wir die zweite Grenze der Reise von Namibia nach Botswana und waren dann den gesamten Tag unterwegs. Es entstanden an diesem Tag kaum Fotos, einzig vom Campingplatz. Ich merkte auch langsam die Anstrengung der Reise, ich kann es sogar an meinen Zeichnungen sehen. Es fiel mir nicht mehr so einfach, mein Skizzenbuch täglich zur Hand zu nehmen und ich ging früh zu Bett. Wie sagte Lorine, die Chefin so schön: „This is no holiday, this is adventure!“.

 

 

Da mich immer wieder Leute ansprechen, wie wir die Zelte aufbauten und ob das auch alleine möglich war, zeige ich auch noch ein paar Fotos vom geschäftigen Treiben beim Zeltaufbauen. Der Grundpreis für die Reise ist für ein Zelt mit doppelter Belegung gedacht. Für einen geringen Aufpreis konnte man ein Zelt alleine bewohnen. Beim Aufbau wurde sich gegenseitig geholfen. Elke vermisste zum Beispiel eines Tages ihr iPhone und war ganz verzweifelt. Micha, G.P. und Angelo fanden es schliesslich intakt wieder, sie hatte es in ihr Zelt beim abbauen eingerollt. In der Gruppe halfen sich alle gegenseitig. Allerdings war es eine sehr gute Gruppe, was sich auch in den folgenden Tagen noch zeigte!

Auf dem Campingplatz in Ghanzi konnte man auch kleine runde Hütten mieten, die innen ein unbequem aussehendes Bett besaßen. Wir blieben bei unseren wohlvertrauten Zelten, die schon etwas von Heimat besaßen. Gerne habe ich auch meinen Tascheninhalt sortiert. 4 Wochen aus einem 90 Liter Taschenrucksack zu leben ist nicht einfach 🙂 .

 

 

 

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Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 12:

We rise early and take aim for Windhoek, the capital city of Namibia. Today we make a brief stop at the craft markets of Okahandja before arriving in Windhoek in the afternoon. We will take a short walk through the city centre and have the opportunity to view some its better-known landmarks.

Day 13:

Today we travel east and make our way to neighbouring Botswana and the Kalahari Desert. Starkly different to the Namib Desert after which Namibia is named, the Kalahari is no less dramatic and covers over 900 000 square kilometres. This afternoon there is an option of a guided walk with your San hosts, this is an opportunity to learn more about the San culture and interaction with their Desert environment. The San people have long been associated with this harsh environment and tonight we enjoy a dance evening that provides an insight into their culture of song, dance and story-telling.

 

Der Etosha National Park in Namibia – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2018

 

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

 

Ehrlich gesagt!

Ich bin nicht der Typ, mit dem Truck stundenlang hinter einem Tier hinterherzujagen und Fotos zu machen. Ich habe die zwei Tage Etosha Nationalpark als sehr anstrengend empfunden! Von Morgens 6 Uhr bis Abends 19 Uhr im Truck mit dem Fernglas oder Teleobjektiv Tiere beobachten ist so gar nicht mein Fall. Vielleicht hätte man mich irgendwo aussetzen sollen, mich und mein Zeichenheft, so dass ich in Ruhe alles hätte beobachten können, Landschaft und Mensch und gerne auch Tiere! Es ist jedoch untersagt, den Truck außerhalb der vorgesehenen Haltepunkte zu verlassen. Es geht fast gar nicht, im Truck Tiere aus einer Entfernung von manchmal über 100 Meter gut zeichnerisch zu erfassen. Die Augen der Tiere sind wenn überhaupt als schwarzer Knopf wahrnehmbar und die Beine als Stöcker.

 

 

Erschwerend kam hinzu, dass es in ungeheuren Mengen geregnet hatte und regnete. So wurde die Wüste grün mit gelben Blüten und die Tiere mussten nicht zu ihren gewohnten Wasserlöchern kommen. Sie fanden überall Wasser und waren so fast gar nicht zu finden.

Nach der Strapaze verzichtete ich am ersten Abend auf das Event, von einem Buschmann zu erfahren, wie aus einem Köcherbaum Pfeil und Bogen erstellt wird.

Aber die Menschen sind verschieden. Tage später unterhielt ich mich auf dem Flughafen Victoria Falls mit anderen Touristen, die meinten, sie hätten gut auf die gesamte erste Woche Wüste verzichten können, um dafür mehr Zeit auf Tierfoto-Safari zu verbringen!

 

 

Am zweiten Tag erreichten wir das Herz des Parks, die Etosha-Pfanne. Es ist der Boden eines ehemaligen Sees im Norden Namibias. Der Name Etosha hat seinen Ursprung in der Ovambo-Sprache und bedeutet „großer weißer Platz“.  An diesem Ort haben alle ihren Spaß, mit der endlosen Weite der Pfanne perspektivisch zu spielen und Fotos zu machen.

 

 

Die zwei Tage Etosha Nationalpark habe ich zusammengefasst und von den vielen Tierfotos, die sich kaum unterscheiden, habe ich eine kleine Auswahl getroffen.

Trotz aller Strapazen habe ich als Dürer-Fan die Begegnung mit dem Nashorn sehr genossen. Hier ist es mir auch tatsächlich schwer gefallen, die Fotos auszusortieren. Ich schätze, das Nashorn hat sich ungefähr 50 Meter vom Bus entfernt im Schlamm gesühlt.

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 10:

Rising early this morning head for Etosha National Park. Etosha is the venue for some of the most unique game viewing experiences in Africa. Today we have a full-day to explore the edges of Etosha Pan in search of the abundant wildlife that occurs in the park. Our truck offers us an elevated platform and we will spend some time at the many waterholes dotted throughout the park. Evenings in Etosha are best spent wrapped up warm at the floodlit waterholes at the camps. Those who wish to partake in an optional night drive may do so tonight.

Day 11:

Our second day in Etosha allows another full day to continue our exploration of the park. No day on safari is ever the same and the suspense before that special sighting is the motivation that keeps our eyes wide open. We will exit the park in the late afternoon and make our way to our accommodation outside the park.

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