Susanne Haun

Fotos von der Ausstellungseröffnung „Artenvielfalt“ in der Klosterkirche Grimma – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Zeichnung by Susanne Haun on 5. August 2014

Die Ausstellung in der Klosterkirche Grimma kann bis zum 3. August 2014 von Di-So von 15 bis 18 Uhr besucht werden.

Wir sind persönlich nicht anwesend, die Ausstellung wird von der Stadt Grimma betreut.

Auftakt (c) Foto von M.Fanke

Auftakt (c) Foto von M.Fanke

Die digitale Kamera hat Einzug in fast jeden Haushalt gehalten und so gibt es schon sehr viele Fotos von der Ausstellungseröffnung im Netz. Für meine eigene Dokumentation, und das ist mein Blog für mich, lade auch ich Fotos von der Eröffnung hoch. Es war eine gelungene Veranstaltung. Die Leipziger Volkszeitung und auch das Muldental-TV waren anwesend und ich bin gespannt auf die Berichte.
Etwa 50 Gäste waren bei der Eröffnung – Jürgen alias Buchalov hat sich die Mühe gemacht, zu zählen. Ich bin bei derartigen Veranstaltungen immer viel zu aufgeregt, um zu zählen.

Die Gitarrenmusik von Martin Hoepfner passte sehr gut zu unseren Bildern und die Klänge füllten die Klosterkirche.

Ute Hartwig-Schulz vom Künstlergut Prösitz hat eine sehr gute Ausstellungseröffnungsrede gehalten.

In Grimma Hängen – Fotos von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Zeichnung by Susanne Haun on 2. August 2014

31. Juli 2014
Morgen geht es los nach Grimma. Ich weiss nicht, ob ich dort einen Internetanschluss haben werden und in wie weit ich die Fotos zum Bloggen auf meinem Handy hochladen kann.

So zeige ich euch heute meine letzten Vorbereitungen vor der Abfahrt, die ich am Donnerstag tätigte.

Korkensammlung (c) Foto von Susanne Haun

Korkensammlung (c) Foto von Susanne Haun

Die Korken dienen als Abstandshalter für meine Bilderrahmen von der Klosterwand. Die Kirche stand letztes Jahr 185 cm unter Wasser und ich möchte einer Restnässe in den Wänden, die in meinen Bildern kriechen könnte vorbeugen und werde die Bilder mit Korkenabstand hängen. Alle Arbeiten sind in weißen Max Aab gehängt und so kann ich unkompliziert die Hängevorrichtung auch für den unteren Bilderrand mit Korken versehen.

Judith Hiller ist leider erkrankt und so wird Martin Hoepfner bei der Vernissage Gitarre für uns spielen. Hier ein Link zu seiner Homepage mit Hörproben.

Sollte ich keinen Internetzugang finden, dann zeige ich die Fotos vom Hängen zum späteren Zeitpunkt.

2. August 2014

 

Ich freue mich auf die Ausstellung und lade euch nochmals auch im Namen von Conny Niehoff und Christiane Budig herzlich dazu ein.

Informationen zur Ausstellung ARTenVIELFALT in der Klosterkirche Grimma

Informationen zur Ausstellung ARTenVIELFALT in der Klosterkirche Grimma

 

 

Die Hände bewusst wahrnehmen – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 22. März 2014

Hände zeichnen ist nicht einfach. So habe ich mir in vielen kleinen Zeichnungen die Hände für den Atlas bewusst gemacht.

Bevor ich wieder mit Atlas Händen auf meiner großen Leinwand loslege, verschwinden die vorher gezeichneten. Die bordeauxfarbende Tusche ist so hoch pigmentiert, das sie durch die Grundierung durchscheint. Ich mag die durchscheinenden Linien sehr, sie geben meiner Leinwand für Grimma Substanz.

Die Hände sollen neu entstehen (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Die Hände sollen neu entstehen (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Ich frage mich, ob ich eine Hand zeichnen sollte, von der nur zwei Finger zu sehen sind. Die restlichen sind von der Kugel verdeckt. Auf meinen kleinen Vorzeichnungen hinterlassen die zweifingrigen Hände jedoch ein unangehmes Gefühl beim Anschauen bei mir.

Den ganzen Dingturm stelle ich auf eine kleine Kugel, sie trägt die Last.

Nun muß ich Pause machen, mir die Zeichnung verinnerlichen und überlegen, was ich ändern will, ob ich ändern will oder ob die in der Mitte getätigte Signatur die Entgültige ist.

Der DingTurm ruht auf einer kleinen Kugel (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Der DingTurm ruht auf einer kleinen Kugel (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

wischenstand (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

wischenstand (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Das untere Ende – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 21. März 2014

Nun bin ich schon am unteren Ende der Leinwand angelangt. Das heisst nicht, dass ich die Leinwand damit als fertig erachte. Es ist noch einiges zu tun.

Ich konnte mich vom letzten Meter des Motivs vom vorigen Jahr nicht trennen und habe die Linien nicht übermalt. Sie können aber auch so nicht stehen bleiben. Der Anschluss funktionniert nicht. So habe ich beschlossen, dass Motiv des Totenkopfs wieder aufzunehmen und in Bordeaux über die Linien vom vorigen Jahr zu zeichnen. Ich habe mich sehr gefreut, wie gut das funktioniert und das Bild dadurch an dieser Stelle geschlossen wird.

 Wie zeichne ich den Anschluss  (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Wie zeichne ich den Anschluss (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Nun wird es immer schwerer zu zeichnen, ich muß das Bild schliessen und fertig stellen. Das erfordert ständiges Betrachten der Leinwand.

Ich kann langsam darüber nachdenken, wie ich die  Leinwand für Grimma hängen möchte, denn ich muss die Hängevorrichtung auch arbeiten. Die Leinwand ist etwas länger als ich in Erinnerung hatte: 5,20 statt 4,50 Meter.Die Leinwand wird nicht auf Keilrahmen aufgezogen sondern soll frei hängen. Der untere Meter wird auf dem Boden liegen.  Ich werde die Seiten mit der Nähmaschine umnähen, damit es perfekt aussieht. Oben nähe ich eine Schlaufe, um dort ein Kupferrohr durchzuziehen. Durch das Rohr wird eine Kette gezogen und an dieser Kette soll meine Leinwand aufgehangen werden.

Und etwas verschwindet wieder – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 20. März 2014

Es ist eine andere Art des Zeichnens wenn ich auf einer so großen Leinwand arbeite.

Die weiße unbearbeitete Leinwand und die einzelne Linie reichen nicht aus, die Leinwand zu füllen. Sie braucht mehr Tiefe als ein einzelnen Blatt. Ich stehe morgens auf und betrachte die Leinwand und ich gehe Abends ins Bett und betrachte die Leinwand. Dabei stehe ich oft davor und denke und so entscheide ich, welche Linien wieder verschwinden.

Bei Tagesbeginn verschwinden einige Linien des Skorpiopns (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Bei Tagesbeginn verschwinden einige Linien des Skorpiopns (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Die Leinwand ist aufgrund ihrer Größe schwer zu fotografieren. Ich versuche immer wieder die Gesamtheit zu erfassen, aber es funktioniert nicht so wirklich.

Ein Riesenskorpion – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 19. März 2014

Nun bin ich schon fast am unteren Ende der Leinwand für Grimma angekommen.

Es ist schwer, das Motiv, das auf dem Boden liegt, als ganzes zu erfassen. Ich werde die Leinwand wohl erst im ganzen richtig nach dem Hängen in der Klosterkirche in Grimma sehen.

Ich überzeichne Stellen, die ich Vorgestern gezeichnet habe (c) Foto von Susanne Haun

Ich überzeichne Stellen, die ich Vorgestern gezeichnet habe (c) Foto von Susanne Haun

Der Skorpion, der am unteren Ende der Leinwand hockt, ist sehr plakativ und lustig und ich weiss, dass ich ihn zum Teil wieder mit weiß abdecken und neue Linien hinzufügen werde.

Riesenknochen – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 18. März 2014

Es ist gut, wenn ich die Dinge, die ich so groß auf die Leinwand für Grimma zeichne schon kenne, mich mit ihnen auseinandergesetzt habe. Denn nur so kann ich sie auch groß in flüssigen und eindrucksvollen Linien darstellen.

Auf der riesigen Leinwand wirken die Knochen ganz klein.

 Detail (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Detail (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Es geht vorwärts und das macht mich froh, ich stocke nicht, ich arbeite kontinuierlich.

In meiner Hausarbeit setze ich mich mit dem Begriff „subtil“ auseinander und überlege, in welcher Art und Weise dieser Begriff einen Künstler beschreibt. Was ist mit dem beginnenden Humanismus der Unterschied zwischen Werkmann und Künstler?

Vergängliches für Grimma, die nächsten Linien – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Kunstgeschichte, Leinwand, Vergänglichkeit by Susanne Haun on 17. März 2014

Täglich arbeite ich an der großen Leinwand für Grimma. Sie schaut mich an und ich sehe die Linien, die bleiben und die Linien, die verschwinden müssen.

Zwischenstand Vergängliches (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Zwischenstand Vergängliches (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Heute habe ich begonnen, meine letzte Hausarbeit für das erste Semester in die entgültie Form zu schreiben. Es ist viel Arbeit, denn ich kann nicht wie hier meinen persönlichen Eindruck vermerken – ich muß in den Hausarbeiten wissenschaftlich bleiben, ohne Emotion, sachlich! Alles muss mit Fußnoten und Literaturhinweisen belegt werden. Eine vollständig andere Art zu arbeiten, als ich es hier in meinem Arbeitstagebuch so lange Jahre praktiziere.

Ich muß vor dem Schreiben Luft holen, um mich von dem einen in den anderen Modus zu bringen.

So kann ich nicht so viel Text zu meiner Leinwand schreiben. Vielleicht ist das auch einmal besser so.

Ich beschrifte die Fotos anständig, so kann ich dort auch ein wenig meiner Gedanken unterbringen.

Vergängliches für Grimma auf 450 x 200 cm – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 14. März 2014

Es ist noch bis August Zeit, die Arbeiten für die Ausstellung in der Klosterkirche Grimma müssen am 3. August ab 16 Uhr zur Vernissage an der Wand hängen.

Trotzdem ist es mir, als ob die Ausstellung schon morgen beginnt und ich bin voller Tatendrang. Letztes Jahr began ich für Grimma eine große Arbeit von mir zu übermalen.

Ich berichtete hier darüber.

1 Grundieren der Leinwand (c) Selbstfoto von Susanne Haun

1 Grundieren der Leinwand (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Ich endete mit der ersten Überzeichnung im Juni 2013 als mich die Nachricht erreichte, dass die Ausstellung wegen des Hochwassers ausfällt.

Hier ist der Stand der Dinge im Juni 2013 zu sehen.

Zeichne das Bild auswendig - Entstehung Leinwand von (c) Susanne Haun

Zeichne das Bild auswendig – Entstehung Leinwand von (c) Susanne Haun

Nun ist ein Jahr vergangen, ich habe viel zur Vergänglichkeit gearbeitet und nachgedacht und möchte dieses alles in die große Leinwand einbringen. So bleibt nur eines: ich übermale die Leinwand nochmals. Nun schon das zweite Mal und ich habe den Eindruck, das Vergängliche unter den vielen Schichten wird so immer sichtbarer.

Mein Präsentations- bzw. Galerieraum ist groß genug für die Leinwand für Grimma 450 x 200 cm (c) Foto von Susanne Haun

Mein Präsentations- bzw. Galerieraum ist groß genug für die Leinwand für Grimma 450 x 200 cm (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Ich möchte einen „Vergänglichkeitsturm“ zeichnen und beginne mit einer verwelkten Pflanze. Der Anfang ist bei der Größe der Leinwand am schwersten. Ich schätze es sehr, dass ich die Leinwand betrachten kann, wann ich möchte. Manchmal stehe ich eine Stunde davor und denke nach, wie ich die Komposition aufbaue. Ich schätze den Vorteil meiner Atelierwohnung sehr. Morgen früh kann ich schon bei meinem Morgenkaffee im Schlafanzug die Leinwand betrachten.

Meine Überlegungen gehen in die Richtung, dass ich eine zweite große Arbeit zeichne. Es ist so viel einfacher, zu arbeiten, wenn der Platz vorhanden ist. Und die Vorstellung in mein Lager zu gehen und noch eine und noch eine und noch eine Leinwand zum überzeichnen herauszusuchen ist sehr verführerisch und nimmt mir den Streß, dass die EINE nach meinen Richtlinien perfekt sein muß. Schließlich habe ich doch Leinwand noch und nöcher…. und wenn nicht, dann gibt es auch noch Läden, die Leinwänder verkaufen…

Meine beiden Kolleginnen Conny Niehoff und Christiane Budig bereiten sich auf die eine oder andere Art auch auf unsere gemeinsame Ausstellung vor.

Grimma 2014 Einladungskarte Vorderseite Version 1

Grimma 2014 Einladungskarte Vorderseite Version 1

Grimma 2014 Rückseite Version 1

Grimma 2014 Rückseite Version 1

Die Ausstellung in Grimma fällt wegen Hochwasser aus – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Landschaft, Leinwand, Präsentation, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Juni 2013

Die Ausstellung in Grimma fällt wegen Hochwasser aus. Heute ist es amtlich.

In der Klosterkirche stand das Wasser 1,80 m hoch und leider ist sie auch unterspült, so dass erst geprüft werden muss, welche baulichen Maßnahmen notwenig sind, um den Veranstaltungsort wieder zu nutzen. Auch die Bestuhlung ist nicht mehr vollständig vorhanden. Das Kulturamt Grimma und wir vier Künstlerinnen, die ausstellen sollten, denken gerade über einen Ersatztermin für 2014 nach.

Die gesamte Leinwand (c) Foto von Susanne Haun

Die gesamte Leinwand (c) Foto von Susanne Haun

Auf der Facebook Seite der Klosterkirche Grimma wird zur Zeit überlegt, wie geholfen werden kann (seht hier).

Hier könnt ihr nachlesen, wie es zur Ausstellung in Grimma war und seht auch ein paar Fotos der Klosterkirche vor der Flut.

Nichtsdestotrotz habe ich heute an der großen Leinwand für die Klosterkirche weiter gearbeitet. Ich habe mir den letzten Meter vorgenommen und dort die Flut gezeichnet. Wasser, Fische und meine Ruthie, der Totenkopf.

Der Wels kommt wieder hervor (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Wels kommt wieder hervor (c) Zeichnung von Susanne Haun

Da ich den Rest der Zeichnung schon im Kopf habe, werde ich sie auch schon jetzt wie geplant zu Ende zeichnen. Sicher, die Versuchung ist groß, sie erst einmal liegen zu lassen, der Sommer 2014 ist noch in weiter Ferne und die Leinwand der Größe 450 x 240 cm kann ich nicht woanders hängen.

Es ist schwierig, die Leinwand zu zeichnen, denn ich kann sie in meinem Atelier nicht vollständig ausbreiten. So habe ich heute das gute Wetter genutzt und die Leinwand vor meiner Ateliertür in den Autowendekreis ausgerollt, um einen Gesamtüberblick zu erhalten.

For my english speaking reader:
Today I get the refusal of the exhibition in Grimma. The Klosterkirche was during the flood 1,8 metre under water and the chairs are lost. Furthermore flushs the water under the cloister.
We want to make the exhibition in one year. Than we hope all damage will be repaired.

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