Susanne Haun

Nein – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2019

 

Nein, 40 x 40 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Nein, 40 x 40 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Nein!

Diese Zeichnung gehört zum Konvolut der eingestellten Zeichnungen bei singulart. Dort ist als Beschreibung des Kunstwerks zu lesen:

„Nein ist ein philosophisches, resulutes und eindeutiges Wort. Vielen Menschen fällt es schwer, nein zu sagen. Diesem kleinen Wort gehen innerliche Erwägungen des Für und Wider einer Angelegenheit voraus. „Nein“ zu sagen bedeutet auch Mut zu haben. Mut sich zu bekennen, Mut für eine Sache einzugestehen und auch Mut, sich nicht ausnutzen zu lassen. Ein Nein ist immer schwieriger als ein Ja. Die Künstlerin Susanne Haun hat in dieser Arbeit einfach und prägnant alle Erwägungen zusammengefasst. Dazu verwendet sie bordeauxfarbende Tusche, die sie auch für ihre anderen hier eingestellten Arbeiten verwendet. Erst die Hand der Künstlerin, die die Feder in die Tusche taucht, entscheidet über das Sujet des zu entstehenden Werkes. Nein sagen, etwas was Haun mit bedacht, wenn es nötig ist, tut!“

Ihr findet die Zeichnung bei singulart unter diesem Link – Klick.

Ich möchte hier bei Gerda bedanken, die sich mit meiner Präsentation auf singulart auseinandergesetzt und mir wertvolle Hinweise dazu gegeben hat.

 

 

 

Eigenständige Kunst für Kinder – Ein Artikel zur Ausstellung BilderBuchBanden in der Berliner Woche

Posted in Ausstellung, Presse by Susanne Haun on 18. Dezember 2018

 

Es ist das erste Mal, dass ich es mit meinem Konterfei auf die erste Seite der Berliner Woche geschafft habe.

Hier der Artikel vom 12. Dezember 2018 von .

 

Berliner Woche 17. Dezember 2018, BilderBuchBanden Seite 1

Berliner Woche 17. Dezember 2018, Ausstellung BilderBuchBanden, Seite 1

 

Berliner Woche 17. Dezember 2018, BilderBuchBanden Seite 4

Berliner Woche 12. Dezember 2018, Ausstellung BilderBuchBanden, Seite 4

 

Wenn ihr mehr über Kunstaktionen von mir in der Berliner Woche lesen wollt, hier ein paar Links:

Dieses Jahr zum Thema Obdachlosigkeit in der Berliner Woche:

Es ist noch Suppe da vom 8. November 2019 (siehe hier) von Dirk Jericho

Am 13. Mai 2013 berichtete Dirk Jericho: Verein organisiert Kunstkurse für Kinder (siehe hier)

Am 8. Mai 2013 berichtete    Künstlerinnen erarbeiteten Zeichnungen via Brief (siehe hier)

 

 

Erstklässler in der Ausstellung BilderBuchBanden – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Collage, Kinderkunst, Workshop by Susanne Haun on 17. Dezember 2018

 

Am 26. November eröffnete die Ausstellung BilderBuchBanden in der Bibliothek am Schäfersee. Zwei Wochen später empfingen Nina Alice Schuchardt, die Verlegerin des Eichhörnchenverlags und ich eine erste Klasse, um mit Ihnen 2 Stunden in der Ausstellung zu verbringen.

 

 

Nina laß den Kleinen zuerst vom Hahn aus den Landtieren vor und anschliessend verbrachten wir eine Stunde damit, den Kleinen die Collage näher zu bringen. Sowohl die Lehrerinnen als auch wir waren erstaunt, wie eifrig und lange die Kinder schnitten, malten und zeichneten. Viele Collagen sind entstanden.

Nina und ich haben im Vorfeld lange und ausführlich besprochen, was für Materialien wir den Kindern für die Collagen zur Verfügung stellen. Als Grundlage für die Collagen hatten wir drei verschiedene Papiersorten:

Lana Dessin 220 Drawing Paper, 220 g/m²‎ in der Größe 21 x 29,7 cm, einen Creativblock von Hahnemühle und für die gezeichneten und geklebten Notizen Travel Journals auch von Hahnemühle.

Als Farben standen den jungen Künstlerinnen und Künstlern Tuschkästen, Bunt- und Kohlestifte und Filzer zur Verfügung.

Nina hatte eine Unmenge an Zeitschriften mitgebracht und sogar ein dickes Pferdebuch als Collagenmaterial zerrissen.

Bisher hatte ich noch nie so junge Schülerinnen und Schüler und natürlich haben sie weniger Interesse daran, wie Lichtecht die Farben sind 🙂 Sie erfreuten sich einfach an der Tatsache, soviel Papier benutzen zu können wie sie wollen und an die Galerie, die wir mit ihren Collagen erstellten.

Als nach einer Stunde die Konzentration der Kleinen nachließ, nahm Nina alle mit in die Leseecke der Bücherei und las ihnen die Geschichte von Tui-Tiu  und den Monsterkindern vor.

Am 18. Dezember wird eine weitere 1. Klasse in die Ausstellung kommen und mit uns Collagen erstellen. Ich bin schon sehr neugierig, was die Kinder alles Kleben, Zeichnen und Malen werden.

 

 

BilderBuchBanden – Kunstausstellung für Kinder und Erwachsene vom Eichhörnchenverlag

Posted in Ausstellung, Eichhörnchenverlag by Susanne Haun on 19. November 2018

 

Ausstellungseröffnung BilderBuchBanden – Kunstausstellung für Kinder und Erwachsene

am 26. November 2018, 17:00 Uhr in der Bibliothek am Schäfersee (Berlin-Reinickendorf), Stargardtstraße 11-13, 13407 Berlin-Reinickendorf.

Die Künstlerinnen Susanne Haun (Berlin-Wedding) und Niki Amann (Brandenburg) sowie die Verlegerin Nina A. Schuchardt werden zur Eröffnung anwesend sein und einen Einblick in ihre Arbeit geben.

 

Ausstellung BilderbuchBanden - Bibliothek am Schäfersee - Susanne Haun im Eichhörnchenverlag

 

Der Eichhörnchenverlag zeigt vom 26. November 2018 bis 3. Januar 2019 die Originalbilder aus den Bilderbüchern LANDTIERE und MONSTERKINDER in der Bibliothek am Schäfersee (Stadtteilbibliothek Reinickendorf).

Die Ausstellung richtet sich gleichermaßen an kunst- und geschichteninteressierte Kinder und Erwachsene – was auch in der Hängung der Bilder Ausdruck finden wird – weil ein gutes Kunstwerk das Potenzial hat jeden Menschen unabhängig von Alter, Bildung, Herkunft, Geschlecht usw. anzusprechen und zu bewegen.

Die Künstlerinnen Susanne Haun (Berlin-Wedding) und Niki Amann (Brandenburg) sowie die Verlegerin Nina A. Schuchardt werden zur Eröffnung anwesend sein und einen Einblick in ihre Arbeit geben.

Die ausstellungsbegleitende Lesung und Workshop am 11. Dezember 2018 sind bereits ausgebucht. Die Ausstellungseröffnung am 26. November 2018 um 17:00 Uhr ist daher die beste Gelegenheit miteinander ins Gespräch und ins Staunen zu kommen.

Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:

Mo. und Fr. 11 – 19 Uhr
Di. – Do. 11 – 17 Uhr

Bibliothek am Schäfersee
Stargardtstraße 11-13
13407 Berlin-Reinickendorf

Die Ausstellung BilderBuchBanden ist eine Kooperation von Eichhörnchenverlag, Bibliothek am Schäfersee und Buchhandlung am Schäfersee.

Die Idee von der Ausstellung Entstand in Zusammenarbeit von Nina Alice Schuchardt, Susanne Haun und Tanja Bethke von der Buchhandlung am Schäfersee. Bei dieser Gelegenheit entstand auch das folgende Foto, ihr seht, es war noch sehr warm 🙂 als wir uns in der Buchhandlung am Schäfersee trafen, mehr vom Treffen erfahrt ihr hier auf der Seite des Eichhörnchenverlags.

 

Tanja Bethke, Susanne Haun und Nina A. Schuchardt in der Buchhandlung am Schäfersee (c) Buchhandlung am Schäfersee

Tanja Bethke, Susanne Haun und Nina A. Schuchardt in der Buchhandlung am Schäfersee (c) Buchhandlung am Schäfersee

 

 

 

 

Der Nulltunnel – Objekt von Susanne Haun

Posted in Objekt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juli 2016

 

Schon am 31. Mai setzte sich Jürgen mit dem Nulltunnel auseinander (siehe hier). Er antwortete mir auf meinen Nulltunnel (siehe hier) so ausführlich in so unterschiedlichen Themen, dass es mir nicht möglich war, alles auf einmal warzunehmen und zu beantworten.

 

#68 Nulltunnel #67 Ein Nullboot ist schlecht zu steuern #66 Die Obszönität der Vermessung der Null(c) Objekt von Susanne Haun(c) Objekt von Susanne Haun

#68 Nulltunnel, #67 Ein Nullboot ist schlecht zu steuern, #66 Die Obszönität der Vermessung der Null(c) Objekte von Susanne Haun(c) Objekt von Susanne Haun

 

Den Nulltunnel wollte ich zum Thema meines letzten Glas-Objekts dieses Projekts machen. Heute hatte ich dazu viele Ideen und begann mit der Umsetzung und schloss die Nullobjekte zu meiner vollsten Zufriedenheit ab.

Ich mag vor allem die Überlagerung aller drei Objekte. Diese Überlagerungen haben Potential.

 

Der Nullraum und Daniil Charms – Glasobjekte von Susanne Haun

Posted in Objekt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Juli 2016

@lz machte mich vor einiger Zeut auf Daniil Charms (siehe hier) aufmerksam.

«Die Null, die muss von Gott her stammen.
Die Zahl, die unaufhörlich kreist,
ist Ruder, Boot und Flut zusammen,
ist sowohl Körper als auch Geist.»
Daniel Charms²

 

Ein Nullboot ist schlecht zu steuern (c) Objekt von Susanne Haun

Ein Nullboot ist schlecht zu steuern (c) Objekt von Susanne Haun

 

Jürgen hat mir schon vor einiger Zeit seine Arbeiten zu Googas Nullboot gesendet, die ich noch nicht beantwortet habe. Ich hatte schon lange vor, sie mit dem Text von Daniil Charms zu verbinden und heute waren meine Ideen soweit, gezeichnet zu werden.

Besonders gefällt mir die Überlagerung vom Objekt Ein Nullboot ist schlecht zu steuern und Die Obzönität der Null, die ich schon letzten Monat im Objekt festhielt (siehe hier).

Ich bin langsam Nullmüde. Zwei Antworten, die ich Jürgen geben will, stehen noch aus. Dann würde ich das Projekt gerne ruhen lassen oder beenden.

 


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²Neue Zürcher Zeitung vom 9.4.2011, http://www.nzz.ch/nonsens–porno–kinderverse-und-gebete-1.10182098, 28.4.2016, 7:50 Uhr
Daniil Charms: Sieben Zehntel eines Kopfs. Gedichte. Übersetzt und herausgegeben von Alexander Nitzberg. Band 2 der Werkausgabe. Galiani-Verlag, Berlin 2010. 310 S., Fr. 37.90.

Die Obszönität der Vermessung der Null (c) Glasobjekt von Susanne Haun

Posted in Glas und Keramik, Objekt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juni 2016

In den letzten Wochen habe ich sehr an meine Glasobjekte gearbeitet.

Nun ist das erste Objekt fertig und ich bin zufrieden. Ohne die vielen Zeichnungen zum Thema Null wären das Objekt ein anderes geworden. So war mir das Thema sofort klar. Während Jürgen außerhalb unseres Zeichnungsformats Holzschnitte arbeite, wende ich mich dem Glas zu. Ich mag die Durchsichtigkeit des Materials und will mit den drei geplanten Objekten in einer Reihe gestellt, die Überlagerung der Null darstellen.

Ich antworte mit diesem Objekt auf Jürgens Vermessung der Null.

Zwischen Nullzange, -ratsche und der Obszönität der Null – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Juni 2016

 

Jürgen mag Nullwerkzeuge und auch ich bekomme langsam gefallen daran.

 

Die Obszönität der Null – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Juni 2016

 

Ich möchte den Betrachter erst in Sicherheit wiegen bevor ich die Obzönität ausbreite.

 

#63.1 Die Obzönität der Null (c) Zeichnung von Susanne Haun

#63.1 Die Obzönität der Null (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen überlegt wohlbedacht, welche seiner Arbeiten zur Obsönität der Null er zeigen möchte und welche nicht.

Ist jedes Loch wie eine Null geformt? Und was sollte man in diese Löcher stecken? Liegt die Obzönität nicht erst in den Gedanken des Betrachters? Sind Vagina und Penis nicht genauso schön anzusehen wie ein Kussmund und die Finger einer Hand?

Die Tabus über Vagina und Penis zu reden und sie zu zeigen, bauen eine Hemmschwelle auf!

Ich habe einen große Strauß wunderschöner Pfingstrosen geschenkt bekommen. So etwas obszön üppiges, geschlechtsreifes und schönes habe ich noch nie gesehen.  So ist es kein Wunder, dass meine ersten Antworten auf Jürgens obszöne Nullzeichnungen sehr blumig ausfallen.

 

 

Der Nulltunnel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Mai 2016

 

Schon gestern berichtete ich von meinem Kampf mit der Null. Wenn also schon alles gezeichnet ist, dann könnte die Null eine Lösung sein. Ich habe das Gefühl, ich stecke in einem nullförmigen Tunnel fest.

 

#60.1 Der Nulltunnel (c) Zeichnung von Susanne Haun

#60.1 Der Nulltunnel (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen (siehe hier)  meinte, wir müssten anfangen, thematisch zu sortieren und schlug folgende Unterteilung vor:

das Jahr Null, der Nullraum, die Nullprognose, die Nullzerstörung, die Nike, die Time-maschine, die Nullscheiben, die Nullwerkzeuge (Nullzange, Nullkralle, Nullsäge), das Nullpferd, die Nullbarke, die Nullosmose und die Nullen als solches., ie Obszönität und die Vermessung der Null dazukommen

Jürgen und ich sehen uns das nächste mal erst im August und wollen dann zusammen meinen 11. Salon gestalten. Ich möchte bei diesem Salon noch nicht unsere Arbeiten zum Null-Projekt zeigen, Jürgen, meine Räume und der Salon selber eignen sich nicht dafür, die Vielfalt unseres Nullprojekts zu zeigen. Unsere Bewerbungen um eine Ausstellung gestalten sich erwartungsgemäß zäh. Eine Ausstellung ist uns bisher für 2018 für unser Projekt versprochen. Wissen wir bis dahin noch, was wir getan haben oder müssen wir unsere Blogbeiträge lesen? Die Null und unsere verschiedenen Ausdrucksformen müssen sich im Raum entfalten und vor allem – bevor wir sie das erste mal zeigen, müssen wir beide von Angesicht zu Angesicht darüber reden!

Was hälst du davon, wenn wir bei diesem 11. Salon eher von unseren Erfahrungen mit dem Kunstbetrieb in Bezug auf unsere Projekten sprechen? Wir wollen mit unseren Arbeiten einer breiten Masse etwas erzählen, gelingt uns das?

 

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