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Neue Nationalgalerie Berlin – mind the *gap –

Susanne Haun ist Botschafterin für Charlotte E. Pauly

Im Rahmen der Art4All Veranstaltungen der Neuen Nationalgalerie in Berlin präsentiert fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen am 7.11.2024 das Projekt mind the *gap!

fair share! Botschafterinnen stellen sechs Künstlerinnen der klassischen Moderne vor, deren Werke im Besitz der Staatlichen Museen zu Berlin sind, jedoch nicht in der Schausammlung gezeigt wurden. Besonderes Highlight ➡️Kurzführungen ins Depot!

Susanne Haun, Künstlerin und Kunsthistorikerin, stellt CHARLOTTE E. PAULY (1886-1981) vor.

„Charlotte E. Pauly war sehr vielseitig in ihrem Tun, studierte Kunstgeschichte und promovierte. Sie studierte erneut und bereiste als Frau zu einer Zeit die Welt, als das den meisten Frauen noch verwehrt war. Auf Reisen fand sie Motive für ihre Grafiken und Gemälde. Bis ins hohe Alter war sie künstlerisch tätig und stellte u.a. Kaltnadelradierungen her. Ein anstrengendes Unterfangen! Bewundernswert.“

7.11.2024, 16-20 Uhr, Neue Nationalgalerie #staatlichemuseenzuberlin Eintritt frei

In Situ Chronos, 100 x 100 cm, Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst Bonn 2024

Chronos – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Ein beliebtes Thema von mir: Das Vergehen der Zeit
Das Modell vom Chronos stand im Saarland auf dem Friedhof. Nicht nur vom Thema morbide, der Stein ist auch schon von der Zeit strapaziert.

Die Gedanken zum Schreiben fließen nicht
Detail Chronos, 100 x 100 cm, Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst Bonn 2024
So richtig motiviert zu schreiben bin ich gerade nicht. Ich bin gedanklich in ganz anderen Gefilden unterwegs. Ich möchte den bisherigen Text meiner Diss anders strukturieren und am Ende eines jeden Kapitels mehr auf meine Forschungsfrage eingehen.

Es ist schon einige Zeit her
Den Chronos habe ich schon am 29.1.2024 signiert und obwohl das erst knapp drei Wochen her ist, habe ich mich mental schon von der Leinwand entfernt. Innerhalb 3 Wochen kann man soviel denken!

Tagebucheintragung 18.12.23, Akelei, 20 x 15 cm, Brush Pen auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Ein inspirierendes Neues Jahr 2024 aus dem Atelier von Susanne Haun

Prost Neujahr!

Ich hoffe alle meine Leserinnen und Lesern sind gut ins Neue Jahr 2024 gerutscht. Ich hoffe sehr, dass in diesem Neuen Jahr nicht noch mehr Katastrophen und Kriege und Krankheiten die Welt erschüttern. Vielleicht gelingt es den Menschen, Lösungen zu finden. Ich möchte daran glauben und auch im neuen Jahr meinen Optimismus nicht verlieren.

Tagebucheintragung 07.11.23, Pilze im Wald, Nr. 2, 20 x 15 cm, Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Pilze beim Waldspaziergang – Susanne Haun

Keine Pilze gesammelt jedoch bewundert

Fotos von Michael Fanke und Susanne Haun
Zeichnungen von Susanne Haun

Am Sonntag haben wir einen wunderschönen Waldspaziergang gemacht und die Farben des Herbst bewundert. Wenn wir schon keine Ahnung haben, um sicher Pilze zu sammeln, haben wir doch viele Fotos gemacht, um die Farben in die Woche zu retten.
Tagebucheintragungen

Die Pilze zeigen sich natürlich auch in meinen Tagebucheintragungen. Gleich nach dem Spaziergang habe ich zum Füller, Polychromes und den Brush Pens gegriffen, um die Erinnerungen festzuhalten. Heute waren Feder, Pinsel sowie Tusche und Aquarellfarbe auf Büttenpapier mein Medium. Ich mag es die verschiedenen Materialien und ihre Wirkung auszuprobieren.

Aus den weissen Woken ein Januskopf, 70 x 50 cm, Tusche auf Leinwandplatte (c) Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Aus den weissen Wolken ein Januskopf – Gemälde auf Malplatte von Susanne Haun

Malplatten

Auch Canvasboard wird eine Malplatte genannt. Die englische Bezeichnung hört sich doch gleich nach “viel mehr” an, oder täusche ich mich da? Die von mir verwendeten Malplatte wird wie folgt beschrieben: “Stabile, ca. 4 mm starke HDF-Platte, kaschiert mit grundiertem Baumwollgewebe (280 g/m²)”.

Eine mit Leinwand bespannte Malplatte federt weniger als Leinwand auf Keilrahmen. Deshalb einigt sie sich gut zum Zeichnen mit Feder und Tusche.

Freude am Weiss und an den Farben

Ich hatte erstaunlicher Weise keinen Plan, als ich mit der Malerei und Zeichnung auf der Malplatte begann. So entstand das Gemälde auch in zwei Stufen. Die abstrakt anmutenden Farben und Linien und das Vogelmotiv in der oberen Hälfte entstanden spontan.

Das Bild wirken lassen

Der Januskopf brauchte jedoch Zeit. Ich glaube, zwei Monate betrachtete ich das Bild bis ich wusste, was ich im unteren Teil zeichnen wollte. Aber vor einer knappen Woche, am Freitag war es soweit: Der Januskopf nahm als Idee Gestalt an.

Schimaere - Loewe und Schlange, 70 x 100 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Die Qual einer Schimäre – Entstehungsgeschichte eines Gemäldes von Susanne Haun (5)

Die Qual einer Schimäre – Entstehungsgeschichte eines Gemäldes von Susanne Haun (5)

Singulart

Nach der Singnatur ist der letzte Schritt die Präsentation der Schimäre im Internet. Im Fall der Schimäre erfolgte diese zuerst über Singulart ehe ich hier auf dem Blog die einzelnen Schritte dokumentierte.

Titel des Gemäldes

Als Arbeitstitel nannte ich hier auf dem Blog mein Gemälde „Schimäre“. Als endgültigen Titel entschied ich mich für „Schimäre und Schlange, Bündnisse werden geschlossen“. Unter diesem Titel kann mein Kunstwerk bei Singulart entdeckt werden.

Schimäre und Schlange, Bündnisse werden geschlossen, Susanne Haun, Deutschland, 2023, Acryl, Tusche auf Leinwand, 70x100cm.

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