Susanne Haun

Senegalblaue Blüten – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 4. Oktober 2019

 

Bei der ersten Vorführung meiner Kunst in Hannover (siehe hier) sind senegalblaue Blüten und Farbkarten entstanden, die ich dem Blog nicht vorenthalten möchte.

 

 

 

Verblühte Lilie – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. April 2017

 

Gestern habe ich meine „Geburtstagslilie“ gezeichnet. Eine Lilie bekomme ich wegen meines Namens meistens zum Geburtstag.

 

Verblühte Lilie - 25,4 x 25,4 cm - Krapprot Tusche auf Hahnemühle Aquarellblock (c) Zeichnung von Susanne Haun

Verblühte Lilie – 25,4 x 25,4 cm – Krapprot Tusche auf Hahnemühle Aquarellblock (c) Zeichnung von Susanne Haun

Jungfrau – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Dezember 2013

Die Lilie ist das Symbol der Jungfräulichkeit.

Deshalb sehen wir auf den Bildern, die die Verkündung darstellen, den Engel Gabriel mit einer Lilie in der Hand zu Maria sprechen. Gabriel eröffnet der Jungfrau Maria, dass sie Jesus gebären wird, dessen Geburt wir bald mit dem Weihnachtsfest feiern.

Lilie Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Lilie Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mich würde interessieren, ob der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung noch weiß, was wir Weihnachten überhaupt feiern. Selbst wenn der Durchschnittsbürger nicht gläubig ist (da schließe ich mich nicht aus) finde ich, dass das ein Wissen ist, auf dem unsere Kultur aufbaut und deshalb sollten wir grundsätzliche Bibelkenntnisse besitzen.

Von dem großen Strauß Lilien, die ich u.a. zur Einweihung meines Ateliers bekam, schnitt ich einen der Zweige kleiner, damit er auf meinem Zeichentisch passt. Die anderen stehen mit den Amaryllis, in der großen Bodenvase, die ich ebenfalls als Präsent überreicht bekam. So kann ich ohne Garten die Natur in meinen Präsentationsraum herein holen.

Was ist schön – Gegenüberstellung – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 9. November 2013

Ist die Vergänglichkeit nicht sehenswert oder gar häßlich?

Lilie - 22 x 17 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Lilie – 22 x 17 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich bin ausgesprochen zufrieden mit meiner aktuelle Serie zur Vergänglichkeit.

Natürlich höre ich Stimmen wie
„Das ist ja duster!“
„Das möchte doch keiner sehen!“
„Geht es dir gut?“
„Kannst du nicht ein bißchen freundlicher?“

Warum hat der Mensch soviel Angst vor der Vergänglichkeit, dass er sich nicht mit ihr auseinandersetzen will?

Ich habe heute Lilien gezeichnet und frage euch ganz ehrlich, welche Arbeiten bleiben euch mehr im Kopf? Die Lilien oder die Arbeiten zur Vergänglichkeit!

Und schon habt ihr einen meiner Gründe, warum ich weiter an der Vergänglichkeit arbeiten werde!

Die Lilie – Symbol für Jungfräulichkeit – Zeichnung von Susanne Haun

In der Ikonografie steht die Lilie als Symbol für die Jungfräulichkeit.

Auf den Bildern der alten Meister ist der Engel der Verkündigung mit einer Lilie in den Händen zu sehen. Auf der Homepage der Martin-Luther Gemeinde in Salzgitter habe ich eine schöne Übersicht von Bildern der Verkündigung Marias gefunden (siehe hier)
Mein Favoritenbild ist die Darstellung von Dante Gabriel Rossetti, dem Präraffaeliten. Maria sitzt auf einer Bank in die Ecke gedrängt, erstarrt ob der Verkündigung des Engels.

Blatt 106 Geknickte Lilien  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 106 Geknickte Lilien (c) Zeichnung von Susanne Haun

„Sie ziehen am heiligen Antonius vorbei…, die grünen Boten mit geknickten Lilien in den Händen.“ Gustave Flaubert

Ziehen also Engel mit entjungferten Frauen an Antonius vorbei? Ist es nicht anzunehmen, dass Flaubert die Bedeutung der Lilie kannte und sie hier sinnbildlich einsetze?

Dreimal hat Flaubert die Versuchung geschrieben, 1859, 1876 und 1872. 30 Jahre lang begleitete Antonius Flaubert.

Flaubert schrieb selber zu seinem Antonius:
„Ich verbringe die Nachmittage bei geschlossenen Läden, zugezogene Vorhänge, (…) ich brülle! Ich schwitze! Es ist herrlich (…) Nie sind mir verrücktere Einfälle gekommen.“

Der Antonius ist keine einfach Lektüre, die man nebenbei „verschlingen“ kann. Sie ist voller Selbstzerfleischung und Andeutungen.

Ich bin der Auffassung, dass das auch in den Arbeiten von mir zu sehen sein muss. Ich quäle mich bei der Umsetzung der Texte. Es ist gut, dass ich mich quäle, denn nur so kann ich den Gedanken Flauberts in meinen Zeichnungen aufnehmen. Und manchmal sitze ich auch hier an meinem Arbeitstisch und brülle vor Wut, weil die Umsetzung nicht das von mir gewünschte Ergebnis hervorbringt und ich ein neues Blatt hervornehme.

Blatt 107 Geknickte Lilien in den Händen  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 107 Geknickte Lilien in den Händen (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:

In the iconography the lily stands for virginity.

„They pass on St. Anthony … that green messenger with broken lilies in their hands.“ Gustave Flaubert

So if I have the mention of lily in my head, angel dragging with deflowered women past Anthony? I think Flaubert knew the meaning of the lily.

Three times Flaubert wrote the temptation, 1859, 1876 and 1872. 30 years accompanied Antony Flaubert.

Flaubert wrote to his own Anthony:
„I spend the afternoons with closed jalousie, drawn curtains, (…) I scream! I’m sweating! It’s gorgeous (…) I have never been crazier ideas. “

The temptation of Anthony is not easy reading, it’s not a book you can „swallow“. It is full of self-flagellation and innuendo.

I believe that this must be seen in the works of mine. I am tormented in the implementation of the texts. It’s good that I torture myself, the only way I can show the idea of Flaubert in my drawings. And sometimes I sit here at my desk and shout in anger because the drawing does not produce the desired result of me and I’ll take out a new leaf.
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Flaubert, Gustave, “Die Versuchung des heiligen Antonius, aus dem Französischen von Barbara und Robert Picht,insel Taschenbuch 1868, Erste Auflage 1996

Eine Lilie und Vernissage in Wolgast – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juni 2012

Gestern auf der Vernissage in der Galerie Artjuchin in Wolgst schenkte mir Elena, die Galeristin eine Lilie.

Susanne ist hebräisch und heißt Lilie übersetzt. So sprachen Elena und ich über Namen und sie erzählte mir, dass bei der Frau im russisch sprechenden Raum bei der Heirat an den Nachnamen des Mannes ein „a“ angehangen wird. Das fand ich interessant, denn so heißt Elena Artjuchina. Das Art im Galerienamen gehört also tatsächlich zum Namen des Galeristenpaars!

Vernissage Wolgast (c) Fotos von Cordula Kerlikowski

Vernissage Wolgast (c) Fotos von Cordula Kerlikowski

Ich habe heute natürlich die Lilie zum Anlaß für weitere Blumenzeichnungen genommen und es ist ganz Wolgast und Usedon in die Zeichnung eingeflossen.

Die Lilie 40 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Lilie 40 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Eine Lilie und Vernissage in Wolgast – Zeichnung von Susanne Haun

Ecce Ancilla Domini, Blumen und Museumskataloge – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Februar 2012

Immer wenn Familie, Freunde und Bekannte auf Reisen gehen, versuche ich sie zu überzeugen, mir einen schönen Museumskatalog mitzubringen.

Pinkfarbende Blume (c) Zeichnung von Susanne Haun

Pinkfarbende Blume (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sohn hat mir letztes Jahr von seiner London Reise den Katalog „The Art of the PRE  – RAPHAELITES mit gebracht.  Der Katalog enthält neben den Gemälden auch viele Zeichnungen und Detailaufnahmen und ich nehme den Katalog immer wieder gerne zur Hand.

Eine der schillernsten Figuren der Zeit waren Elizabeth Sidall und Dante Rosetti. Ich schrieb hier bei der Entstehung meiner Ophelia darüber. Auf den Gemälden sind neben den Figuren viele Blumen und Pflanzen dargestellt.

Im Bild „Der Engel des Herrn“ von Rosetti, es symbolisiert das Angelusgebet, trägt der Engel weiße Lilien. Das Bild trägt den lateinischen Namen „Ecce Ancilla Domini!„, der mir viel besser gefällt. Ich kann kein Latein aber es heißt laut google:  „Ich bin die Magd des Herrn“. Hier ist ein Link zum Bild aus dem Rossetti Archiv.

Die Lilie ist das Symbol der Reinheit und steht für Marias Junfräulichkeit.

Ich mag die reduzierten Farben des Gemäldes, den ängstlich bedrückten Gesichtsausdruck Marias und den hohen Symbolgehalt des Bildes.

Alle Blumen haben einen Symbolgehalt. Ich kenne ihn nicht immer aber ich finde es sehr interessant.

Ecce Ancilla Domini, Blumen und Museumskataloge – Zeichnungen von Susanne Haun

Von Farben, der Erwartungshaltung und einer Lilie – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Mai 2011

„Was erwarten wir vom Künstler, welche Leistung muss er bringen?“ fragt Karlheinz Schmid von der Kunstzeitung in seinem Buch „Traum-Karriere Künstler“.

Wir kommen also unserer Frage „Wer oder was ist ein Künstler und warum?“ immer näher. Wer möchte kann sich hier an der Diskussion zur Beantwortung der Frage beteiligen. Ich freue mich über die vielen Kommentare und möchte mich bei allen schon mal zwischendurch für die rege Teilnahme bedanken!

Das blaue Pulver ist einfach nur wundervoll blau - Foto von Susanne Haun

Das blaue Pulver ist einfach nur wundervoll blau - Foto von Susanne Haun

Ein Künstler definiert sich also über die Leistung, die er erbringt. Das klingt doch logisch, oder 🙂
Karlheinz Schmid stellt aber nicht nur diese eine Frage …. das Buch ist voll von Fragen und jede regt zum Nachdenken an. Die nächste Frage ist nämlich auch gleich „Oder muss er (der Künstler) gar nix?“
Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen!

In meinem Blogroll konnte in den letzten Monaten wer wollte die Südamerika Reise meiner Sammlerin und Freundin Claudia Jahnke und ihrem Mann Wiebe Haag verfolgen. Ich habe das mit viel Freude getan und so auch viele Inspirationen aus der Ferne erhalten.

Farbenverkauf - Foto von Claudia Jahnke

Farbenverkauf - Foto von Claudia Jahnke

Nun sind die beiden nach vier Monaten wieder in Berlin und Claudia brachte mir gestern kleine Tüten mit Farbpigmenten aus den Anden mit. Sind das nicht tolle Fotos, die Wiebe vom Einkauf der Farben schoss?

Natürlich mußte ich auch gleich ausprobieren, wie die Farben wirken und da ich aus meinem Lieblingsblumenladen gerade 3 pastellfarbende Lilien erstanden habe, stand dem nichts im Wege.

Lilienblüte - Zeichnung von Susanne Haun - 26 x 36 cm - Tusche auf Bütten

Lilienblüte - Zeichnung von Susanne Haun - 26 x 36 cm - Tusche auf Bütten

Verblühte Lilien – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Oktober 2009

Nach zwei Wochen sind die Lilien nun verblüht.

Es hat Freude gemacht, die Lilien in allen Stadien ihres Daseins zu malen.

Susanne ist ein hebräischer Name und bedeutet: Lilie. Das hebräische Wort hat ägyptische Wurzeln. Die Geschichte von „Susanna im Bade“ gehört zu den Apokryphen des alten Testaments, die von Martin Luther als lesenswert, aber nicht zur Bibel zugehörig eingestuft wurden.

Susanna wurde von vielen namenhaften Künstlern interpretiert. Ich denke, dass ich mich ebenfalls in nächster Zeit diesem Thema widmen werde.

Verblühte Lilie - Zeichnung von Susanne Haun

Verblühte Lilie - Zeichnung von Susanne Haun

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