Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Max Frisch

Posted in Leinwand, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 21. Juni 2020

 

Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte,

die er für sein Leben hält.


Max Frisch, 1911 – 1991,Schweizer Schriftsteller und Architekt, in „Mein Name sei Gantenbein“

 

Die Geburt (c) Entstehung Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Die Geburt (c) Entstehung Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

 

 

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Quelle: Gelesen auf Achim Spenglers Blog A Readmill of my Mind

Mein Max Frisch geht auf Reisen – Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Verkauf über Singulart, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Mai 2019

 

Hurrah! Ich habe meinen ersten Verkauf über singulart getätigt. Darüber freue ich mich sehr.

Mein Max Frisch hat einen Kunstfreund gefunden 🙂 Ich wünsche ihm viel Freude und Inspiration mit meiner Zeichnung.

Es ist aufregend, das Prozedere kennenzulernen, wie von der Online-Galerie singulart die verkaufte Arbeit zum Käufer kommt.

Hier gelangt ihr mit einem Klick zu meiner Präsentation auf singulart. Ausführlich habe ich in diesem Blogbeitrag (klick) über singulart berichtet.

 

Susanne Hauns Präsentation bei Singulart - Max Frisch

Susanne Hauns Präsentation bei Singulart – Max Frisch

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 152 – Max Frisch

Posted in Tiere, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 17. Juli 2016

 

Die beste Tarnung ist die Wahrheit. Die glaubt einem keiner!
Max Frisch

 

Chamäleon - Ausschnitt aus Das Urteil des Paris - Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Chamäleon – Ausschnitt aus Das Urteil des Paris – Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2015 Köln, 27. Juni 2016.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 131 – Max Frisch

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 21. Februar 2016

„Es gibt allerlei Arten, einen Menschen zu morden oder wenigstens seine Seele, und das merkt keine Polizei der Welt. Dazu genügt ein Wort, eine Offenheit im rechten Augenblick.Dazu genügt ein Lächeln. Ich möchte den Menschen sehen, der nicht durch Lächeln umzubringen ist oder durch Schweigen. Alle diese Morde, versteht sich, vollziehen sich langsam. – Anatol L. Stiller S,S. 163 f“²
Max Frisch

Max Frisch - Zeichnung von Susanne Haun

Max Frisch – Zeichnung von Susanne Haun

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²Frisch, Max. Max Frisch StichWorte ausgesucht von Uwe Johnson. Frankfurt am Main 1975, Seite 147.

Max Frisch im Gespräch mit Friedrich Luft – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei by Susanne Haun on 11. Februar 2016

Max Frisch lässt mich noch nicht wieder los.

Heute habe ich mir auf youtube Max Frisch im Gespräch mit Friedrich Luft von 1965 angeschaut. 1965 bin ich geboren. Ich bin immer wieder erstaunt, was im Netz alles zu finden ist. Das Gespräch ist in zwei Teile bereitgestellt (siehe hier Teil 1 und hier Teil 2).

Max Frisch (c) Zeichnung von Susanne Haun 5

Max Frisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Während des Gesprächs habe ich einige Skizzen von Max Frisch gezeichnet, um mir über den Ausschnitt klar zu werden, den ich auf 25 x 25 cm von Frisch zeichnen werde.

Marcel Reich-Ranicke schrieb über Frisch:
„Wovon erzählt Frisch? Von der Liebe, also von der Vergänglichkeit; vom Tod, also von der Angst vor dem Tod … Er praktiziert Moral ohne Predigt und Zeitkritik ohne Propaganda … So wurde er zum Klassiker unter den schreibenden Zeitgenossen deutscher Sprache.“²

 

 

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² Frisch, Max. Max Frisch StichWorte ausgesucht von Uwe Johnson. Frankfurt am Main 1975, Klappentext von Marcel Reich-Ranicki.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 129 – Max Frisch

Posted in Berlin, Foto, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 7. Februar 2016

„Es liegt nur an den anderen, sie sind nicht hier wo ich bin und andere sind da, denen ich jetzt näher stehe.“
Max Frisch Aus dem Berliner Journal²

Bernauer Straße - die durchlässige Mauer (c) Foto von Susanne Haun

Bernauer Straße – die durchlässige Mauer (c) Foto von Susanne Haun

Dieses Buch ist für mich ein Stück Geschichte.  Es wird beim hören in mir die Stimmung des alten West-Berlins aufgebaut, das ich aus meiner Jugend kenne, 1973 war ich 8 Jahre alt. Wie es damals war, in West-Berlin zu leben, das kann ich nicht einmal mehr meinen Sohn begreiflich machen. „Das geht doch gar nicht. Eine Stadt, ein ganzes Land einzuzäunen.“. Und doch – es ging und wir lebten in West-Berlin in einer Oase gemessen an dem heutigen Berlin in der Provinz. Und es war nicht einfach, Freundschaften außerhalb Berlins aufzubauen. Eine Fahrt nach Westdeutschland war immer mit großem Aufwand und langem Warten an den Grenzen verbunden. Die Einreise in die DDR nach Ost-Berlin erzeugte aufgrund der politischen Situation großes Unbehagen.

Gestern machten wir einen Spaziergang am Mauermuseum – es ist für uns immer noch unbegreiflich das dort, wo wir in unserer Kindheit und Jugend selbstverständlich an der Grenze wandelten und zur Schule gingen nun ein Museum steht, das die Bewohner der gesamten Welt anzieht. Oft habe ich bei meiner Freundin, Bernauer Ecke Hussitenstraße geschlafen. Wir sind den Schulweg von dort abgelaufen. Die Veränderungen sind dort für mich am gewaltigsten.

 

 

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² Frisch, Max. Aus dem Berliner Journal, Berlin 2014, Hörbuch 1:20.

Exit Ghost, Täuschung und Lüge – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Arktis, Den Kopf ausgestülpt, Rolle, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Juli 2013

Die Fähigkeit der Menschen, Dinge in ihrem Gedächtnis / Gehirn zu speichern, lässt im Alter nach.

Es gibt verschiedene Krankheiten, die diese Fähigkeit beeinträchtigen. Das Gehirn und die Seele ist ein Thema, das mich sehr beschäftigt. So habe ich in letzter Zeit Bücher von zwei großen Literaten zum Thema gelesen.

Der Körper des Gruselwesens (c) Zeichnung ovn Susanne Haun

Der Körper des Gruselwesens (c) Zeichnung ovn Susanne Haun

„Der Mensch erscheint im Holozän“ von Max Frisch, in dem ein alter Mann mit fortschreitender Demenz versucht, sein Leben zu meistern.

„Exit Ghost“ von Philip Roth berichtet von einem alten Schriftsteller, der am Ende seines Lebens über den Tod, das Verlassen der Kräfte und den Gedächtnisverlust resümiert.

„Exit Ghost“ hat mir neue Aspekte für das Arktis Projekt eröffnet. Im Arktis Projekt arbeite ich mit dem Autor Klausbernd Vollmar zusammen. Er hat die Arktischen Fantasien geschrieben und er hat natürlich Bilder zu seiner Geschichte im Kopf.

Diese Bilder decken sich nicht immer mit den Bildern, die in meinem Kopf beim Lesen des Texts entstehen.

Es entstand bei meiner Darstellung vom Eis der Arktis die Diskussion, wie realistisch meine Zeichnungen zur Arktis sein sollten.

Da ich noch nie in der Arktis war, können alle Arbeiten von mir zu diesem Thema nur Sinnbilder meiner Wahrnehmung sein – unrealistisch meiner Vorstellung entspringend.

Klausbernd aber denkt an die Erwartungen der Käufer des Buches. Diese Erwartungen kann und möchte ich nicht bedienen, denn ich zeichne nicht für das Publikum oder wie das Publikum es scheinbar gerne möchte. Ich zeichne aus mir heraus.
Wer kann schon wissen, was das Publikum möchte? Denn wir sind nicht in den Köpfen der Leser und Betrachter.

Gerade von oben - mein Arbeitstisch mit meinen Füssen (c) Foto von Susanne Haun

Gerade von oben – mein Arbeitstisch mit meinen Füssen (c) Foto von Susanne Haun

Philip Roth schreibt in seinem Buch „Exit Ghost“:
„Der Schriftsteller arbeitet jahrelang allein, gibt sich ganz und gar dem Schreiben hin, denkt über jeden Satz zweiundsechzigmal nach und hat doch keinerlei übergeordnetes literarisches Bewusstsein, Verständnis oder Ziel. Alles, was der Schriftsteller akribisch aufbaut, Satz für Satz und Detail für Detail, ist nichts als Täuschung und Lüge. Der Schriftsteller hat keinerlei literaisches Motiv. Sein Interesse, die Wirklichkeit abzubilden geht gegen null. Seine Motive sind immer persönlicher und grundsätzlich niedriger Natur.“

Philip Roth geht da für mein Verständnis sehr persönlich und gnadenlos mit sich um!

Ich frage mich, in wiefern ich diesen Text auf meine Zeichnungen übertragen kann?

Ich habe heute weiter an dem Gruselmonster gearbeitet. Für die Radierung habe ich einzig den Kopf als Thema benutzt, meine Rolle aber bietet mir viel mehr Raum zum arbeiten und so ist auch ein Eisbäroberkörper unter dem Kopf entstanden. Der Kopf selber sitzt unter den Korallen.

Ich bin zum Kapitel „Mythen der polaren Völker“ übergegangen. In dem Kapitel schreibt Klausbernd Vollmar: „Wie alle Mädchen sehnte sie sich nach Abwechslung in der Liebe. So geschah es, dass sie sich einen Eisbären als Liebhaber wählte.“

So habe ich unter dem Gruselmonster den Eisbär und das Mädchen gezeichnet.

Einen Eindruck von Klausbernds Reise in die Aktis könnt ihr hier auf seinem Blog erhalten.

 Das Mädchen und das Gruselwesen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Mädchen und das Gruselwesen (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:
My english isn’t so good to write the whole german text in english but I try a little bit.
I read two books from great literatur authors. There are first Max Frisch and second Philip Roth. The wrote about the advancing in age and the loss of memory. It’s a great theme for me.
I found a quote from Roth about the intention of being author and I wonder he wrote, that his interesting to have wrote about the reality is zero.
I discus with Klausbernd Vollmar the necessity to write or to draw in reality.
I don’t do that, I draw my imagination and I like it.

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