Susanne Haun

Vögel, Frauen und Maschinen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Traum vom Fliegen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Juni 2014

Heute zeichnetet ich das 52. Blatt aus dem Zyklus: „Der Traum vom Fliegen“.

 

Vögel, Frauen und Maschinen - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vögel, Frauen und Maschinen – 30 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Traum vom Fliegen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Juni 2014

2012 erstellte ich einen 50 Blätter umfassenden Zyklus zum Thema Otto Lilienthal und die Sehnsucht des Menschen, zu fliegen (siehe hier).

Ich habe beschlossen, weitere Blätter zu diesem Zyklus zu erstellen. Heute habe ich eine von Lilienthals Konstruktionsblätter für einen Flugapparat überzeichnet.

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat – 30 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Erfinder und Gründer der Industriegeschichte – Bilder der Ausstellung Museum Steglitz

Posted in Ausstellung, Der Traum vom Fliegen, Der Traum vom Fliegen, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Oktober 2012

Am Sonntag war die Ausstellungseröffnung im Museum Steglitz zum Thema „Erfinder und Gründer der Industriegeschichte“.

Frau Schuster, die Museumsdirektorin und Vorsitzende des Heimatvereins Steglitz hat die Ausstellung konzipiert und die Ausstellungsstücke sind wirklich sehr gut gewählt. Das sage ich nicht nur, weil auch meine Arbeiten zu den Gebrüdern Lilienthal gezeigt werden. Auf jeden Fall lohnt sich die Besichtigung der Ausstellung im

Museum Steglitz, Drakestraße 64 A, 12205 Berlin, Öffnungszeiten: Di – Fr und So 15 – 18 Uhr

Ausstellungseröffnung Museum Steglitz (c) Susanne Haun

Ausstellungseröffnung Museum Steglitz (c) Susanne Haun

Gabriele Schuster sagt im Vorwort der Ausstellung (Katalog):
„Die Ausstellung untersucht jene geistigen Triebfedern eines Aufbruchs in der Moderne, welche im Bezirk Steglitz ihre Anfänge hatten.Es war ein unerschütterlicher Fortschrittsglaube und Efindergest, deer einer neuen Gesellschaft Prägung verschaffte. Dampfkraft, Stahl und Eisen rückten in den Mittelpunkt des Lebens, und so mancher kühne Geist versuchte die aufstrebende Welt im Flug zu erklimmen.“

Blatt 49 (c) Susanne Haun Der Traum vom Fliegen (48)

Blatt 49 (c) Susanne Haun Der Traum vom Fliegen (48)

Ich bin auch immer wieder erstaunt, was in den letzten 100 Jahren an menschlicher Entwicklung passiert ist. Fliegen, Hochleistungszüge, Tunnel unter den Meeren, Brücken und die Computer mit der gesamten Weltweiten Vernetzung. Der Mensch strebt vorwärts.

Aus diesen Erfindern habe ich mir die Geschwister Lilienthal mit ihrem Traum vom Fliegen herausgegriffen (seht hier meine vorigen Beiträge dazu). Heute ist das Fliegen eine Selbstverständlichkeit und die Flüge werden immer preiswerter.

Ich mag es in der Heimat in das Flugzeug einzusteigen und an einem fremden Ort auszusteigen. Oft ist das Klima schon ein völlig anderes. Als ich vor 18 Jahren im Februar nach Thailand flug, war der hier in Berlin Winter und Schnee und in Bangkok schien die Sonne, die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch und alles war sehr fremd und neu. In Bangkok ist mir wie in keiner anderen Stadt aufgefallen, wie Tradition und Fortschritt aufeinander knallen. An sechsspurigen Straßenkreuzungen sind alte Tempelanlagen mit Opfergaben wie Schweineköpfe und Blumengirlanden.

Vieles an Problemen unserer Welt liegt für mich an den unterschiedlichen zeitlichen Stände des Fortschritts der Industralisierung. Das verstärkt die Schere zwischen arm und reich.

Blatt 41 (c) Susanne Haun Der Traum vom Fliegen (42)

Blatt 41 (c) Susanne Haun Der Traum vom Fliegen (42)

For my english reader:
On Sunday was the opening of the exhibition „Inventor and founder of Industrial History“ at the Museum Steglitz in Berlin.
Ms. Schuster, the museum’s director and chairman of the Homeland Association Steglitz conceived the exhibition. The exibistion items are really well chosen. I say this not only because my work with the brothers Lilienthal shown. In any case, the exhibition is well worth to visit the Museum Steglitz in Berlin.

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Quelle:
Erfinder und Gründer der Industriegeschichte, Ausstellung 14.10.2012 bis 28.4.2013, Katalog, Heimatverein Steglitz

Der Traum vom Fliegen im Museum Steglitz und ein Vogel – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Der Traum vom Fliegen, Der Traum vom Fliegen, Konzeptkunst, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 20. September 2012

Gestern habe ich meine Arbeiten „Otto Lilienthal – der Traum vom Fliegen“ im Museum Steglitz eingeliefert.

Die Ausstellungseröffnung „Erfinder und Gründer der Industriegeschichte“ ist am Sonntag, den 14.10.2012 ab 14 Uhr im Museum Steglitz, Drakestraße 64 a in 12205 Berlin Steglitz.
Seit einiger Zeit können auch Arbeiten von mir im Museumsladen erworben werden, ebenso die meiner Kollegin Maike Josupeit (siehe hier ihren Blog).

Heimat Lichterfelde - Der Traum vom Fliegen Blatt 51 (c) Überzeichnung von Susanne Haun

Heimat Lichterfelde – Der Traum vom Fliegen Blatt 51 (c) Überzeichnung von Susanne Haun

Frau Schuster, die Museumsdirektorin, hat ein breites Spektrum an Exponaten für die Ausstellung zusammengestellt. Darunter stehen für die Gebrüder Lilienthal nicht nur meine Zeichnungen sondern auch ein Modell eines Fluggleiters von Otto Lilienthal aus dem Lilienthal Museum in Anklam. Es ist erstaunlich, wieviel Industrie sich in Steglitz ansiedelte. Steglitz selber existiert seit fast 600 Jahren und beherbert Firmen wie Telefunken, Dehomag/IBM, die BAM (Bundesanstalt für Materialprüfung) und viele mehr. 17 Erfinder, Unternehmer und Großkonzerne stellt das Museum aus.

Im Museumshop können meine Arbeiten erworben werden (c) Foto von Susanne Haun

Im Museumshop können meine Arbeiten erworben werden (c) Foto von Susanne Haun

Um Bezug auf den Wohnort der Lilienthal in Lichterfelde, Steglitz zu nehmen, überzeichnete ich heute die Baupläne der Häuser der Familie. Sie haben nicht nur ihre Wohnhäuser in Lichterfelde gebaut sondern auch der Fliegeberg wurde 1894 aus der Abraumhalde einer Lehmgrube gebaut. Dadurch, dass der Fliegeberg so Nahe an seinem Wohnort war, konnte Lilienthal nun jede freie Minute zum Fliegen nutzen. Hier könnt ihr meine weiteren Artikel zum Fliegeberg und Lilienthal lesen.

Was mir beim Lesen der Bücher über Lilienthal immer wieder auffällt ist der starke Zusammenhalt der Familien. Ich denke, viele Erfindungen der Lilienthals waren erst durch diesen Zusammenhalt und durch die Zusammenarbeit möglich!

Ich in der Eingangstür mit den Öffnungszeiten des Museums (c) Foto von Susanne Haun

Ich in der Eingangstür mit den Öffnungszeiten des Museums (c) Foto von Susanne Haun

For my english reader:
Yesterday I deliver my works about „Otto Lilienthal and the dream to fly“ at the museum of Berlin Steglitz. In october there is an exibition with 17 inventors and company owners and his old machines. Ms. Schuster, the museum director, has put together a wide range of things for the exhibition. For the Lilienthal brothers are not only standing my drawings but also a model of a glider flight by Otto Lilienthal from the museum in Anklam.

Otto Lilienthal – der Traum vom Fliegen im Museum Steglitz und ein Vogel – Zeichnungen von Susanne Haun

Limitierte Edition von Drucken und Fotos von S.Haun F.Koebsch und C.Weidner

Anlässlich unseres Ausstellungsprojekt “Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage
möchten wir euch eine limitierte Edition von Drucken und Fotos anbieten.

Wir haben unter den für unsere Ausstellung vorgesehenen Werken eine Auswahl aus unserem gemeinsamen Projekt getroffen, die wir exklusiv mit einer limitierten Auflage je 50 und 4 e.a.’s anbieten. Jedes Foto und jeder Druck ist nummeriert und handsigniert.

Der Verkaufspreis beträgt 50 € pro Druck. 

Werden drei Blätter als Satz erworben, bieten wir euch diese zu einem Gesamtpreis von 120 € zzgl. Porto an.

Außerhalb Deutschlands teilen wir euch die Preise zzgl. Versand- und Portokosten gerne mit.

Wenn ihr Interesse an einem Druck oder mehreren Blättern habt, sendet  Christiane Weidner, Susanne Haun oder Frank Koebsch eine Mail mit einer verbindlichen Bestellung.

FOTOGRAFIE Auswahl für die Edition von Christiane Weidner

Weiße Siedllung, 20x30 cm, 2012 © Christiane Weidner
Weiße Siedllung, 20×30 cm, 2012 © Christiane Weidner
Flughafen Tegel, 20x30 cm, 2012 © Christiane Weidner
Flughafen Tegel, 20×30 cm, 2012 © Christiane Weidner
Clou, 20x30 cm, 2012 © Christiane Weidner
Clou, 20×30 cm, 2012 © Christiane Weidner

RADIERUNG Auswahl für die Edition von Susanne Haun

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Der Traum vom Fliegen (c) Radierung von Susanne Haun original Radierung – Strichätzung, 15 x 30 cm
Der Traum vom Fliegen (c) Radierung von Susanne Haun original Radierung – Strichätzung, 15 x 30 cm

AQUARELL Auswahl für die Edition von Frank Koebsch

Die Drucke von den Original Aquarellen werden auf Hahnemühle FineArt InkJet Papier  Albrecht DIN A4 erstellt.

Fliegen macht Spaß (c) Aquarell von Frank Koebsch
Fliegen macht Spaß (c) Aquarell von Frank Koebsch
Auf dem Weg zum letzten Flug am Abend (c) Aquarell von Frank Koebsch
Auf dem Weg zum letzten Flug am Abend (c) Aquarell von Frank Koebsch
Papierflieger - ready for take off (c) Aquarell vonn Frank Koebsch
Papierflieger – ready for take off (c) Aquarell vonn Frank Koebsch

Limitierte Edition von Drucken und Fotos von S.Haun F.Koebsch und C.Weidner

Die Harmonie des Ganzen und der verschobene Umzug – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Der Traum vom Fliegen, Konzeptkunst, Projekt Berlin Tegel, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Mai 2012

Die Eröffnung des neuen Flughafen Berlin Schönefeld wird verschoben, steht es heute online in der Morgenpost

Das heißt, dass während unserer Ausstellung weiter die Flugzeuge in Tegel starten und landen werden. Unsere Ausstellung wird nicht verschoben und alles ist geplant und läuft reibungslos.

Heute habe ich meine 50 Blätter des Lilienthal Zyklus sortiert, nummeriert und fotografiert. Dabei sind mir zwei Arbeiten aufgefallen, die nicht in den Zyklus passen und herausfallen. Ich habe sie aussortiert und zwei neue Arbeiten erstellt.

Lilienthal Zyklus Blatt 47 neu (c) Susanne Haun

Lilienthal Zyklus Blatt 47 neu (c) Susanne Haun

Ich fand, es fehlten noch wenigstens 2 Darstellungen Lilienthals mit seinen Flügeln. Warum ich diese bisher nicht gezeichnet habe?

Dazu fehlten und fehlen mir die persönlichen Beobachtungen. So habe ich mir jetzt nochmals das Buch „Der Mensch fliegt“ von Werner Schwipps hervorgenommen und mir die Fotos genau angeschaut. Ein Glück dokumentierten die Gebrüder Lilienthal ihre Arbeit in zahllosen Fotos.

Übrigens: Als Stoff für ihre Flugapparate benutzen die Brüder in Wachs getränktes Schirting, ein Baumwollgewebe aus England.

Lilienthal Zyklus Blatt 46 neu (c) Susanne Haun

Lilienthal Zyklus Blatt 46 neu (c) Susanne Haun

50 Blätter Lilienthal und der Traum vom Fliegen – Zeichnungen von Susanne Haun

Nach 50 Blättern beendete ich heute den Lilienthal Zyklus.

Ich beende ihn mit der Übermalung der technische Details des Flügelmechanismus des Lilienthal Flugapparates mit Möwen in verschiedenen Flugpositionen (Blatt 50) und der  Übermalung des Fliegerberges Lilienthals mit einer Springerin mit einem Flügel (Blatt 49).

Der Traum vom Fliegen, Blatt 50 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Traum vom Fliegen, Blatt 50 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe das Gefühl genossen,  vor den 50 Arbeiten zu stehen. Morgen werde ich mit dem Rahmen beginnen.

Eine Dame vom Kunstamt Reinickendorf kam heute in mein Atelier und besprach mit Christiane und mir alles wesentliche zur Ausstellung und zur Vernissage. Für Frank, der nicht extra aus Rostock anreiste, haben wir mitgesprochen.

Hier ist dann das erste Ergebnis der Einladung vom Kunstamt Reinickendorf.

Ich freue mich, dass Dr. Peter Funken , Kunstwissenschaftler, die einführenden Worte für uns sprechen wird.

50 Blätter Lilienthal und der Traum vom Fliegen – Zeichnungen von Susanne Haun

Interview und Fototermin Morgenpost – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Atelier, Ausstellung, Der Traum vom Fliegen, Konzeptkunst, Projekt Berlin Tegel, Zeichnung by Susanne Haun on 19. April 2012

Am Dienstag war die Berliner Morgenpost bei mir im Atelier.

Christiane Weidner und ich haben mit der Journalistin und dem Fotografen einen inspirierenden Vormittag zum Thema „Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage – Zeichnungen, Aquarelle und Fotografien“ verbracht. Frank Koebsch, der dritte in unserem Projektbunde, konnte leider aus terminlichen Gründen nicht nach Berlin kommen aber seine Aquarelle waren auf jeden Fall auch vertreten.

Susanne Haun und der Fotograf der MoPo bei der Arbeit (c) Foto von Christiane Weidner

Susanne Haun und der Fotograf der MoPo bei der Arbeit (c) Foto von Christiane Weidner

Mit einer Wanderkarte von Reinickendorf und unseren Erfahrungen vom Projekt berichteten wir der Reporterin unsere Erlebnisse. Der Fotograf der Morgenpost, Sergej Glanze, rückte mit einer ganzen Fotoausrüstung an und so haben wir die Bilder hin und her gehangen und uns selber von hier nach dort stellen lassen damit er alles ins rechte Licht und Bild rücken konnte.

Christiane und ich nahmen ebenfalls unsere Fotoapparate zur Hand und fotografierten während des Termins. Wir haben schon eine Auswahl an Fotos von Sergej Glanze gesehen aber gezeigt werden die Fotos für den Artikel erst in der Berliner Morgenpost. Der Artikel wird in der Woche vor der Ausstellung erscheinen, damit viele Berliner und Nicht-Berliner informiert werden.

Wenn ihr mehr von unserem Projekt Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage – Zeichnungen, Aquarelle und Fotografien erfahren wollt, könnt ihr auch auf unserem Blog www.berlintegel.wordpress.com stöbern.

Nach dem Termin zeichnete ich  die Blätter 42 und 43 der Lilienthal Serie.

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Interview und Fototermin Morgenpost – Zeichnungen von Susanne Haun

Das Gefühl vom Fliegen – Zeichnungen von Susanne Haun

Wenn wir springen, haben wir einen kleinen kurzen Augenblick das Gefühl, wir fliegen.

Dieses Gefühl habe ich mir heute zum Thema gemacht. Ich kenne das Gefühl des Fliegens auch vom Klettern, beim Abseilen ist jeder Sprung wie ein kleiner Flug.

42. Lilienthal - Der FLug (c) Zeichnung Susanne Haun

42. Lilienthal - Der FLug (c) Zeichnung Susanne Haun

Die heutigen Arbeiten sind die ÜberZeichnungen 41. – 44. Jeden Tag im Atelier schaue ich auf meine Arbeit und überlege, was noch fehlt und was ich noch darstellen möchte. Ich freue mich schon, die heutigen Arbeiten aufzuhängen.

Ein weiteres heutiges Thema in meinem Kopf war der Begriff „Schlafbursche“. Genau solch einer war Otto Lilienthal in seinem ersten Studienjahr in Berlin. 50.000 gab es zu dieser Zeit in der Stadt, es waren junge Leute, die sich zu zweit, dritt oder gar viert ein Bett teilten, weil sie nicht genug Geld für ein eigenes Zimmer hatten. Könnt ihr euch vorstellen, mit fremden Menschen ein Bett zu teilen?

Lilienthal (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Lilienthal (c) Zeichnungen von Susanne Haun

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Das Gefühl vom Fliegen – Zeichnungen von Susanne Haun

Entstehung Objekt Otto Lilienthal – von Susanne Haun

Die Gebrüder Lilienthal bauten mit 13 und 14 Jahre ihr erstes Paar Flügel.

Die Flügel waren zwei Meter lang und einen Meter breit. Natürlich haben ihre Schulkameraden sie ausgelacht. Kinder können graumsam sein. Deshalb verlagern Otto und Gustav Lilienthal ihre Flugübungen in die Nacht auf den alten Schießplatz in Anklam ihrer Geburtstadt. Interessant ist die Schulbildung der beiden Brüder. Sie blieben beidebis zur Obertertia auf dem einzigen Gymnasium in Anklam, hatten auf der humanistischen, sprachengeprägten Schule aber nur mäßigen Erfolg. Otto ging von dort auf die Provinzialgewerbeschule in Potsdam und Gustav auf die Realschule in Anklam. Für die Brüder war das eine sehr gute Entscheidung, weil die Begabungen der beiden nun entsprechend gefördert wurden.

Entstehung unterer Bereich Objekt Otto Lilienthal (c) Konzept von Susanne Haun

Entstehung unterer Bereich Objekt Otto Lilienthal (c) Konzept von Susanne Haun

Ich finde es sehr interessant, weil es auch heute noch sehr entscheidend ist, welche Schule die Kinder besuchen und ich finde es gut Beispiele zu sehen, wo eine nicht gymnasiale Schulbildung zu großem Erfolg führen kann.  Es gibt in unserer heutigen Zeit viele Diskussionen darüber.

Entstehung unterer Bereich Objekt Otto Lilienthal (c) Konzept von Susanne Haun

Entstehung unterer Bereich Objekt Otto Lilienthal (c) Konzept von Susanne Haun

Ich habe heute an dem Sockel für mein Glasobjekt weiter gearbeitet. Dabei lasse ich nicht selten meine Gedanken um die Gebrüder Lilienthal gleiten.

Entstehung Objekt Otto Lilienthal – von Susanne Haun

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