Susanne Haun

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Schau Mich An – Susanne Haun und Roswitha Geisler

Posted in Ausstellung, Schau Mich An, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Juli 2019

 

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Schau mich an, Portraits von Roswitha Geisler und Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Schau mich an, Portraits von Roswitha Geisler und Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

 

Ich möchte mich zuallererst auch im Namen von Rosi bei den vielen Gästen bedanken, die den weiten Weg nach Schmetterlingshorst auf sich genommen haben, um bei der Ausstellungseröffnung dabei zu sein.

Die Plätze reichten nicht aus, selbst der Platz im Ausstellungsraum war zu gering, um alle Gäste aufzunehmen, so dass auch viele vor der Tür stehen mussten.

Herr Gysi hat die Ausstellung charmant mit seinen Flugerfahrungen des Vortags und einen kleinen Ausflug in die Portraitkunst eröffnet und das Wort an Claudia Marwede-Dengg abgegeben, die die Künstlerinnen (also Rosie und mich 😉 ) vorstellt und das Augenmerk des Publikums auf interessante Aspekte unserer Arbeiten lenkte.

Viele Fotos entstanden auf der Ausstellung, Herr Gysi sprach mit den Gästen, hörte sich auch das eine oder andere Anliegen an, es herrschte eine sommerlich heitere Atmosphäre.

Rosies „Old Man“ Banjospieler und Jimi Hendrix fanden genauso eine Kunstliebhaberin, Kunstliebhaber wie mein Sigmund Freud und meine Hannah Arendt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Oktober 2019 in Schmetterlingshorst zu besichtigen und kann gut mit einem Ausflug verbunden werden, denn Schmetterlingshorst bietet mit seiner Lage an der Dahme wunderschöne Möglichkeiten zum Fahrrad fahren und spazieren gehen. Es ist unglaublich, wie groß Berlin ist und wie wundervoll abwechselungsreich. Ich selber bin eher selten im Ortsteil Köpenick, denn es sind vom Wedding gute 40 Minuten Autofahrt nötig, bei Stau in der Woche können es auch mal 1 1/2 Stunden werden. Aber es lohnt sich, es ist wie Urlaub.

 

Schau mich an – Ausstellungsort Schmetterlingshorst und Schirmherr Gregor Gysi

Posted in Ausstellung, Schau Mich An by Susanne Haun on 26. Juni 2019

 

Wie bist du denn an die Ausstellung Schau mich an (siehe hier) und an Gregor Gysi als Schimrher gekommen, fragte mich eine rege Besucherin meines Salons und meiner Ausstellung.

Der Ausstellungsort Schmetterlingshort war ursprünglich ein alter Biergarten, es ist ein wirklich ein schön gelegener Ort https://www.schmetterlingshorst.de/ , der gut mit einem Familienausflug im Grünen und am Wasser verbunden werden kann.

Schmetterlingshorst (siehe hier ein Beitrag von mir zum Ort) liegt im Wahlkreis von Gregor Gysi und er übernimmt jedes Jahr die Schirmherrschaft über eine Ausstellung.

Wolfgang Dürr, der Kurator dieser Ausstellungen in Schmetterlingshorst, war aufgrund seiner langjährigen Freundschaft mit Utz Benkel beim Kalender Salon (siehe hier) und fand Rosie und meine Arbeiten so toll, dass er uns dort ausstellen wollte.

So einfach funktioniert das 🙂 😉

 

Impressionen vom KunstSalon bei Susanne Haun mit Utz Benkel und Rosie Geisler (c) Foto von M.Fanke

Impressionen vom KunstSalon bei Susanne Haun mit Utz Benkel und Rosie Geisler (c) Foto von M.Fanke

Schau Mich An. Konterfeis von Roswitha Geisler und Susanne Haun. – Ausstellungstip

Posted in Ausstellung, Ausstellungstip, Portraitmalerei, Schau Mich An by Susanne Haun on 17. Mai 2019

 

Ich freue mich, euch zu meiner nächsten Ausstellung einzuladen. Den Ausstellungsflyer könnt ihr hier (klick) herunterladen.

Schau Mich An.
Konterfeis von Roswitha Geisler und Susanne Haun

Vernissage: Sonntag, 14. Juli 2019 ,15.00 Uhr

Schirmherr und Gast: Dr. Gregor Gysi
Einführende Worte: Dr. Claudia Marwede-Dengg, Kunsthistorikerin
Musik: Chris Schildmüller
Dauer der Ausstellung: 14.7. bis 6.10.2019

Zum Schmetterlingshorst 2, 12559 Berlin
Tel: 030-61 67 48 61, http://www.schmetterlingshorst.de

 

Seite 1 Flyer - Schau Mich An - Roswitha Geisler und Susanne Haun

 

Hier die Beschreibung der Ausstellung:

Wann kann man von einem Portrait sagen, es sei vollkommen? Ich getraue mir nicht, diese Frage mit völliger Deutlichkeit oder Gewißheit zu beantworten“ schrieb 1793 Johann Georg Sulzer in seiner Allgemeinen Theorie der schönen Künste. Das Portrait, auch Konterfei genannt, ist nach dem religiösen Bild die verbreitetste gesellschaftliche Aufgabe in der bildenden Kunst der meisten Epochen. Das lateinische contrafacere, nachmachen, bezeichnet dabei nur einen sehr kleinen Deutungsaspekt, den ein Portrait in sich birgt. Die Ähnlichkeit war nie das Ziel der großen Porträtisten, sondern Selbstverständlichkeit. Obwohl das zeichnerische bzw. malerische Porträt heute längst vom Handy-Selfie abgelöst und als Statussymbol keinen großen Stellenwert mehr zu besitzen scheint, arbeiten die Künstlerinnen Roswitha Geisler und Susanne Haun kontinuierlich in diesem Sujet und stellen die Linien und Farben ihrer Arbeiten der Anzahl der Klicks bei Instagram entgegen. Sie regen mit ihren eindrucksvollen
Abbildungen von Gesichtern die Diskussion an, ob nicht doch mehr als eine große Anzahl von Klicks zu einem Portrait gehört.

Roswitha Geisler (Klick)

Roswitha Geislers besondere Passion sind Portraits, insbesondere die von Musikern sowie die Visualisierung von Musik und deren spannungsgeladene Verknüpfungen.
Hierbei nähert sie sich der Wirklichkeit in ihrer eigenen Subjektivität. Ihre Zeichnungen fangen die Atmosphäre ein, die damit gleichzeitig dokumentiert und durch Zitat, Variation, Verfremdung und Konfrontation verändert wird. Unschwer erkennbar in ihren Arbeiten ist das Wechselspiel von Linien, Farbverläufen und figurativen
Elementen, welches sowohl die zeichnerische Subtilität als auch die kraftvolle, dynamische Farbsetzung und Linienführung verbindet. Ihre Ausdrucksweise basiert auf dem Zulassen malerischer Impulsivität und dem Korrektiv kompositorischer Strenge. In allem ist es die starke Virtuosität, gepaart mit akribischer Sorgfalt der mit der Feder gesetzten korrespondierenden Linien, die die Bilder in der Phantasie der Betrachtenden durch ihre Ideen und in Existenz und Format aufleben lassen.

Susanne Haun

Susanne Haun nähert sich dem Menschen zeichnerisch. Beim Erforschen der verschiedensten Gesichter mit Feder, Tusche und Pinsel ergründet Haun die Geschichten der Porträtierten und versucht dem Augenblick zwischen Modell und Malerin mehr zu entlocken, als der Moment preisgeben möchte. Dabei interessiert sie nicht nur das unmittelbar sichtbare, sondern sie möchte die Gedanken und den Antrieb des Menschen erforschen. So stellt sie manchmal den Porträtierten deren Lebensaufgaben
beiseite, so wie Loki Schmidt von Blumen umrahmt wird, die auf ihre Tätigkeit als Pflanzenschützerin hinweist. Auf der Zeichnung Kants, dem großen Philosophen, kalligraphierte sie als Zitat Wortfetzen der Kritik der reinen Vernunft.
Die Gezeichneten sollen Blickkontakt mit ihren Betrachtern aufnehmen und diese zu eigenen Gedanken anstoßen.

 

Seite 2 Flyer - Schau Mich An - Roswitha Geisler und Susanne Haun

 

Die Gewinner sind! …. Verlosung von Buch, Zeichnung und Puzzle von Susanne Haun

Posted in Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 1. November 2011

Am 20. Oktober stellte ich in folgendem Beitrag eines meiner signierten Bücher mit einer kleinen Zeichnung zur Verlosung ein.

Der Einsendeschluss war gestern und so zog ich heute unter Aufsicht meiner Freundin Cordula das Gewinnlos.

Die erste Gewinnerin für das Buch steht fest - Foto von Cordula Reimann

Die erste Gewinnerin für das Buch steht fest - Foto von Cordula Reimann

Das signierte Buch mit Zeichnung geht an Hannah Hütten in das malerische Jork!

Beide Gewinnerinnen sind gezogen - Foto von Susanne Haun

Beide Gewinnerinnen sind gezogen - Foto von Susanne Haun

Als Überraschung habe ich ein zweites Gewinnlos gezogen! Ich selber gewann vor einiger Zeit auf dem Sicht-Weise Blog (seht hier) einen Fotopuzzle Gutschein über 1.000 Teile. Gut, dachte ich, es ist bald Weihnachten und du machst am besten deinen Lesern eine Freude und verlost dieses Puzzle mit einem Engelzeichnungsfoto von dir…

Gedacht, getan, das Puzzle geht an Eva Rathmacher.

Eva, ich hoffe, du puzzelst gerne? Es ist sehr schwer, denke ich … du mußt ganz viel rot zusammensetzen.

Fotopuzzle mit Zeichnung von Susanne Haun

Fotopuzzle mit Zeichnung von Susanne Haun

Ich danke euch allen für eure Teilnahme – es hat mir Spaß gemacht!

Wer jetzt nicht gewonnen hat, der kann beim Palette Verlag an einem Wettbewerb teilnehmen. In der aktuellen Ausgabe (siehe hier) werden mehrere Bücher vorgestellt – darunter auch meines – die verlost werden.

Die Palette stellt mein Buch vor - Foto von Susanne Haun

Die Palette stellt mein Buch vor - Foto von Susanne Haun

Ansonsten könnt ihr  das Buch signiert für 14,90€ + 1€ Porto (Deutschland) bei mir bestellen. Leider muss ich innerhalb  Europa 7 Euro Porto nehmen, da das Buch 550g wiegt und damit in eine höhere Versandtklasse fällt. Bei Bestellung einfach eine Mail an info@susannehaun.de

Natürlich könnt ihr es auch unkompliziert bei Amazon (hier) oder direkt beim Edition Michael Fischer Verlag (hier) bestellen.
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Auf dem Foto von mir und dem Puzzle seht ihr einen Teil meiner Sammlung von anderen Malern und Zeichnern. Durch das neue Atelier in meiner unmittelbaren Wohnnähe, habe ich meine Zeichnungen in meiner Wohnung abgehangen und Platz für neue Stücke meiner Sammlung geschaffen und umgehängt und neu gehängt, ihr seht jetzt eine große Acryl/Ölkreiden Leinwand von mir aus dem Jahr 2007, dann oben rechts „Jimmy Hendrix“ von Roswitha Geisler,  darunter ein Akt von Conny Niehoff,  darunter ein Pastell von Hanka Koebsch und daneben ein Doppelportrait von Helen Königs. Und was seht ihr noch? Ja, ich habe Platz geschaffen, um meine Sammlung zu erweitern.

Uriel, sage: „Verbirg dich!“ – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Das äthiopische Buch Henoch, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juni 2011

„…der Höchste … sandte Uriel zu Noah: Sage ihm in meinem Namen: Verbirg dich! und offenbare ihm das bevorstehende Ende.“ Das Buch Henoch

Nach diesem Satz zeichnete ich meinen Uriel. Erst nach meiner Zeichnung nahm ich Heinrich Krauss „Kleines Lexikon der Engel“ hervor und las dort, das Uriel in der Kunst festgelegte Attribute besitzt: Schwert, Flamme, Laterne oder eine Weihrauchschale.

Was ich sehr interessant finde ist, dass Uriel in der Bibel gar nicht genannt wird, weswegen im Jahre 745 seine Nennung von der römischen Kirche verboten wird. Vorher stand er in hohen Ansehen bei den Kirchenvätern und seine Figur krönt die Spitze der Campanile am Markusplatz.

Da mein Kollege Andreas Mattern am Samstag auf Malreise nach Venedig aufbricht, werde ich ihn bitten mir schöne Fotos von Uriel mitzubringen.

Uriel, sage: Verberg dich! - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 15 cm - Tusche auf Bütten

Uriel, sage: Verberg dich! - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 15 cm - Tusche auf Bütten

Auf Roswitha Geislers Blog könnt ihr weiter über Illusion und Wirklichkeit in der Kunst diskutieren.

Der gefallene Engel Semjasa – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Das äthiopische Buch Henoch, Engel, Hände, Illustration, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Juni 2011

„So herrschte viel Gottlosigkeit, und sie trieben Unzucht, gerieten auf Abwegen und alle ihre Pfade wurden verdorben. Semjasa lehrte die Beschwörungen und das Schneiden der Wurzeln …“ Das Buch Henoch

Semjasa lehrte die Beschwörungen - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Semjasa lehrte die Beschwörungen - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Im Buch Henoch werden nun alle gefallenen Engel aufgezählt und was Sie den Menschen an „Greultaten“ lehrten: Sternschauen, Astrologie, Wolkenkunde, Zeichen der Erde, Zeichen der Sonne und die Zeichen des Mondes.
Das alles lief zu der Zeit, als das Buch Henoch geschrieben wurde, unter „gottlos“.

„Wissen ist Macht“ ist bei uns ein geflügeltes Wort aber diese drei Worte, die auf den englischen Philosophen Francis Bacon zurückgehen, enthalten sehr viel Wahrheit.

Je „dümmer“ die Masse der Menschen „gehalten“ wird, desto leichter haben es wenige wissende Macht auszuüben. Deshalb bekomme ich immer Angst, wenn ich mir das Fernsehprogramm ansehe! Das ist zum Teil die reinste Volksverdummung!

Nachdem ich die „beiden Greultaten“ des Semjasa gezeichnet hatte, wollte ich einfach nur einen schönen Engel zeichnen … nur so ohne Gedanken!

Engel - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Engel - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Wenn ihr Lust habe, könnt ihr auf Rosie Geislers Blog mit uns über Illusion und Wirklichkeit diskutieren. Auf Rosies BLog läuft unsere vorletzte Blogparade mit Fragen zur Kunst.

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