Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 96 – Sándor Márai

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 14. Juni 2015

Die Schwierigkeit

„Die eigentliche Aufgabe und Schwierigkeit des Schreibens beginnt dann, wenn der Schriftsteller nicht mehr den Satz polieren, verbessern und vervollkommnen will, sondern den Gedanken.“²

Aus dem Nachlaß Sándor Márai, 2000

 

Hat meine Gedanken gelöscht (c) Zeichnung von Susanne Haun

Hat meine Gedanken gelöscht (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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² Márais, Sándor. ohne Anfang und ENDE. München 2000. S. 25.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 61 – Friedrich Nietzsche

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 12. Oktober 2014

„Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.“
Friedrich Nietzsche²

 

So ein gewöhnlicher Mensch war ich auch - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm

So ein gewöhnlicher Mensch war ich auch – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 17 x 22 cm

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²Nietzsche, Friedrich, Man muß seine Augen auch hinten im Kopf haben, München 2000, S. 43

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 60 – Sándor Márai

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 5. Oktober 2014

„Man glaubt immer, das Schicksal müßte wie ein Donnerschlag über einen hereinbrechen, mit Blitzschlag und bengalischem Feuer, mit Pauken und Trompeten. Dann, eines Tages, macht man Bekannstschaft mit ihm und stellt fest, daß es viel feinere Manieren hat. Lungenkrebs, das Elend, eine Erniederung oder die tödliche Liebe melden sich leise, klopfen an und begehren mit einem höflichen „Darf ich?“ Einlaß.“
Sándor Márais in „Ohne Anfang und Ende“, Budapest 1942

 

Blatt 71 Es ist der Teufel der auf dem Hüttendach gestützt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 71 Es ist der Teufel der auf dem Hüttendach gestützt (c) Zeichnung von Susanne Haun

GELB, die Kunst und die Wirtschaft – Animation von Susanne Haun

Posted in Animation, Betrachtungen zur Kunst, Farbkonzepte, Foto, Konzeptkunst, Zeichnung by Susanne Haun on 1. April 2012

Eine Animation ist eine Abfolge von Bildern;
meine Themen sind  GELB und Bewegung, meine Mittel sind Zeichnung und Foto.

Immer, wenn ich dachte:  „Jetzt bin ich fertig!“  fiel mir etwas Neues ein.

Meine Überlegung ist, ob ich die Gedanken zu Gelb hintereinander zeige oder ob ich sie in einzelne Animationen auflöse und nebeneinander stelle.

Farbkonzepte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Farbkonzepte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das ist wie so oft im Leben eine Sache des Geldes. Wenn ich die Einfälle hintereinander laufen lasse, dann benötige ich einen digitalen Bilderrahmen. Wenn ich sie aber nebeneinander zeigen möchte, benötige ich 9 digitale Bilderrahmen!
Einen besitze ich bereits, den habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen.

Der Band 200 vom Kunstforum mit dem Titel „Kunst und Wirtschaft“ beschäftigt sich weiträumig mit dem Thema und mir begegnete im Heft wieder Marcel Duchamp. Dieter Burchart beschreibt in seinem Artikel „Der Künstler als CEO und der CEO als Künstler“, wie sich Größen der Kunst wie Duchamp, Warhol, Beuys, Kokoschka und viele andere mit dem Thema auseinandersetzen.

Diziplinierte Tage - Zitat Márai (c) Zeichnung von Susanne Haun

Diziplinierte Tage - Zitat Márai (c) Zeichnung von Susanne Haun

Warhol gilt als der erste, der aus der Kunst heraus auch über Geld spricht: „Ein guter Geschäftsmann zu sein, ist die faszinierendste Kunstform. Geld zu machen ist Kunst, und zu arbeiten ist Kunst, und gute Geschäfte sind die beste Kunst.“

Kommen wir zurück zu meiner Ausgangsfrage nach den digitalen Bilderrahmen. Warhol hat mir die Antwort geliefert. Die Ausstellung GELB bei Berlin Woman wird im September sein, wenn ich also bei der Sternzeichen- und Flughafen Tegel Lilienthal Ausstellung gut verkaufe, gibt es 9 Animationen, ansonsten beschränke ich mich auf 3. 🙂 Ich darf und muss auch als Künstlerin Geschäftsfrau sein.

Kunst und Wirtschaft (c) Foto von Susanne Haun

Kunst und Wirtschaft (c) Foto von Susanne Haun

Ab heute führe ich auf einer extra Seite meines Blogs ein Literaturverzeichnis (siehe hier). So kann nicht nur ich sondern auch ihr nachvollziehen, wo die Zitate, die ich verwende, entstammen.
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Neugeborenes – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Sandor Marai Himmel und Erde, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Januar 2010

Ich lese zwischendurch immer wieder gerne im Buch „Himmel und Erde“ von Sándor Márai.

Ich finde das Kapitel „Werkstatt, Mechanik“ sehr passend für den Jahresbeginn. Auch wenn ich nicht ganz der Meinung von Márai bin. Er schreibt in diesem Kapitel über die Geburt: „Die Kräfte, die bei der Geburt in Gang kommen, Kräfte des Lebens und des Todes: in diesen Stunden ertasten Mutter und Kind mit tauben Instinkten im Dunkel den Weg – zwischen Leben und Tod.“

Für mich hatte die Geburt meines Sohnes nichts mit Tod zu tun – es war Freude, Erwartung und Verantwortung. Als ich dachte, die Schmerzen, von denen alle erzählten, beginnen, war Julian schon da und wurde mir auf den Bauch gelegt.

Aber das war in der Geschichte der Menschheit nicht immer so, die Sterberate bei der Geburt war ziemlich hoch.

Geburt - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 25 cm, Tusche auf Bütten

Geburt - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 25 cm, Tusche auf Bütten

Der Nasenbohrer – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Illustration, Sandor Marai Himmel und Erde, Selbstbildnisse by Susanne Haun on 2. Dezember 2009

Am Sonntag auf dem Büchertrödel ist mir auch ein Buch von Sándor Márai mit dem Titel „ohne Anfang und Ende“ in die Hände gefallen.
In diesem Buch ist eine von ihm selbst zusammengestellte Sammlung mit Miniaturen und Gedankensplittern enthalten.
Ernö Zeltner beschreibt sie als Augenblicksimpressionen.

Augenblicksimpressionen sind auch meine Zeichnungen. Es sind kleine Ausschnitte des Lebens, die ich darstellen will.

„Ich lebe zwischen Himmel und Erde, habe etwas Unsterbliches und Göttliches in mir, pflege aber auch in der Nase zu bohren, wenn ich allein im Zimmer bin, […]“ Sándor Márai

Der Nasenbohrer - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Der Nasenbohrer - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

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