Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Maria spielt mit Mama Rummy Cup – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Juni 2020

 

#49

„Den „Garten Eden“ findet man dort,  wo …“

„… Maria mit Mama Rummy Cup spielt.“

 

 

Maria im Hortus Conclusus, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Maria im Hortus Conclusus, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Als meine Mama kaum zwei Monate tot war, reisten Micha und ich nach Venedig (–> Klick) und besuchten auch die Kirche Santa Maria della Salute. Im Inneren waren entsprechend dem Namen der Kirche viele Gemälde von Maria. Auf einem Gemälde thront sie in ihrem Paradiesgärtlein (Hortus conclusus). Als ich das Gemälde betrachtete, hatte ich den Gedanken, dass meine Mutter dort bei Maria sitzt und mit ihr Rummy Cup spielt. Es mag verrückt klingen, dieser Gedanken tröstete mich damals und auch heute noch. Als ich Jürgens Satzanfang las, fühlte ich mich sofort zurückversetzt in die der Maria geweihten Kirche in Venedig.

 

Maria im Hortus Conclusus, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Maria im Hortus Conclusus, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Die Realisierung dieses Bildes dauert etwas länger, wie ihr euch denken könnt. Aber das ist ein anderes Projekt und so mache ich hier an dieser Stelle weiter, mit meinen Übermalungen und zeige auch meine ersten spontanen Ideen zum Skizzenbuch.

Die Krone und den Mantel der Maria verknüpfte ich dabei auch mit Jürgens Vollendung des letzten Satzes (#48).

#48 (siehe hier)

S: „Ich hülle mich in einen Vorhang…“
J: „… setze mir die Krone auf und bin ein König, von was auch immer!“

 

 

Nun gebe ich Jürgen den 50. Satzanfang, wir haben sozusagen Jubiläum.

#50: „Der Jubel-Satz ist auch nur …“

Ich gratuliere uns zu unserer Kontinuität, Jürgen!

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

 

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Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

 

 

 

Eine Vaporetto Fahrt im November in Venedig – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 6. September 2017

 

Es ist schon wieder ein halbes Jahr vergangen, seit wir in Venedig waren. Wir genossen die berühmte Lagunenstadt im November 2016 und sind immer noch begeistert.

 

Venedig Blick auf Santa Maria della Salute 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig Blick auf Santa Maria della Salute 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Da ich gerade an meiner Masterarbeit schreibe, beschloss ich letztes Jahr, dass ich weniger blogge. Dadurch fallen doch der eine oder andere Blogbeitrag und die eine oder andere Skizzen unten herunter. So auch unsere Fahrt durch den Canal Grande. Heute habe ich die schon für einen Beitrag vorbereiteten Fotos und die Scans aus dem Venedig Skizzenbuch gefunden und fand sie zu schade, hier nicht zu zeigen. Schließlich ist der Blog mein Gedächtnis und ich möchte diese Fahrt nicht vergessen 😉 .

 

Venedig Doge npalast 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig Dogenpalast 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Um zur Insel San Giorgio Maggiore zu gelangen kauften wir für 20 Euro ein 24 Stunden Ticket für die Vaporettos Venedigs (siehe hier). Wir benutzen das Ticket auch für eine Rundfahrt mit der Linie Nr. 2 (siehe hier den Überischtsplan) , die den Canal Grande fährt und die Haltestellen Tronchetto, Piazzale Roma, Giudecca, S. Giorgio, S. Marco und Lido ansteuert. Wir saßen vorne und ließen Venedig bei Wind und Wetter an unseren Augen vorbeiziehen.

 

 

Mehr über unseren Venedig Aufenthalt erfahrt ihr hier. Bitte scrollen, der neuste Beitrag einer Kategorie wird immer als erstes aufgelistet.

Venedig – San Giorgio Maggiore und die Gondelwerkstatt – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Präsentation, Reiseberichte, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Februar 2017

Es ist nun schon zwei Monate her, dass wir in Venedig waren, das Fotobuch ist schon fertig.

Einzig hier habe ich noch nicht alle Skizzen und Fotos gezeigt. Die Gondelwerkstatt lag unlängs unserer Unterkunft und San Giorgio Maggiore stand ganz oben auf meiner todo-Liste für das Wochenende.

Das Wetter war nicht brilliant, der Himmel auch nicht blau und trotzdem hatten wir große Freude die Geburtsstätte der Gondeln zu betrachten, zu zeichnen und zu fotografieren. Um zur Insel San Giorgio Maggiore zu gelangen kauften wir für 20 Euro ein 24 Stunden Ticket für die Vaporettos Venedigs. Davon ein andermal mehr. Vom Turm der Kirche der Benedektiner Abteil bietet sich ein fantastischer Rundblick.

 

 

Montag machte ich mir Gedanken, wie ich meine Zeichnungen hier im Blog zeigen möchte. Heute stelle ich sie mal alle hintereinander ein. Wie seht ihr das als Besucher? Ist das so eine bessere Präsentation?

 

7 Venedig 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

13 Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

13 Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

13 Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

13 Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

13 Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2. Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

7 Venedig 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Venedig – Arsenal – Zeichnungen von Susanne Haun – Fotos von M.Fanke

Posted in Kunstgeschichte, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Januar 2017

 

Arsenal, Venedig war im 15. Jahrhundert mit 16.000 Arbeitern die größte Schiffbaustädte der Welt.

 

1 Einfahrt des alten venezianischen Hafen Arsenal (c) Foto von Michael Fanke

Einfahrt des alten venezianischen Hafen Arsenal (c) Foto von Michael Fanke

 

In der kleinen Welt um Arsenal wurden Alte und Kranke versorgt und es gab ein eigenes Schulsystem. Es standen sogar Werkswohnungen für die Beschäftigten zur Verfügung. Es wurden neben den Schiffen auch Waffen und Reiseproviant hergestellt.

 

Venedig 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Heute ist Arsenal eine Industrieruine, der Zugang zum Gelände ist nichtsdestotrotz sehenswert, das Tor ist 1460 gebaut worden und eines der ersten Renaissancebauten Venedigs. Die Marmorlöwen wurden aus Piräus, Athen und Delos erbeutet.

 

 

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Quelle: Henning, Christoph, Venedig, Ostfildern 2015, S. 74.

Venedig – Santa Maria dela Salute – Zeichnungen von Susanne Haun – Fotos von M.Fanke

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Dezember 2016

 

Unser zweiter Tag in Venedig begann stürmisch mit Nieselregen, was uns nicht daran hinderte von unserer Unterkunft, einem ehemaligen Nonnenkonvent, zur Santa Maria dela Salute zu laufen.

 

14 Ausblick am Zipfel Venedigs an der Punta della Dogana (c) Foto von M.Fanke

Ausblick am Zipfel Venedigs an der Punta della Dogana (c) Foto von M.Fanke

 

So spektakulär die Lage dieser Kirche ist, so unspektakulär habe ich das Innere der Kirche empfunden. Es war jedoch sofort ersichtlich, dass diese Kirche von Gläubigen rege besucht wird. Benutzt, ist hier nicht das richtige Wort, Gegenstände werden benutzt und es ist ein Unterschied, ob der Betrachter auf einen benutzen oder unbenutzen Gegenstand schaut. Schon die Atmosphäre ist eine andere.

Micha lässt sich immer sehr viel Zeit für seine Fotos, in der Zeit, wo er einen Augenblick in der richtigen Belichtung und im richtigen Ausschnitt fokusiert, entstehen in meinem Skizzenbuch viele Zeichnungen, die viele Augenblicke einfangen.

 

1 Venedig - Fassade Santa Maria dello Salute (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig – Fassade Santa Maria dello Salute (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Die Skulpturen der Santa Maria Salute sind zum Teil beschädigt, dicke Eisenstäbe stützen sie. Auch ist es nicht einfach, sie von unten in allen Einzelheiten wahrzunehmen. Ich frage mich, ob ich eine stärkere Brille brauche.

Der Ausblick vom Zipfel Venedigs steht selten in den Reiseführern. Ich wollte dort wenigstens einmal im Leben stehen, mir hat es ausgesprochen gut gefallen. Ich habe eine kleine Skizze von der Lage gefertigt, sehr abstrakt.

 

Es dunkelt früh in Venedig – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Dezember 2016

 

Leider wird es im November früh dunkel, das ist ein Nachteil an Städtetouren im November in Europa. Schon um 16 Uhr begann es in Venedig schummerig zu werden und um 17 Uhr erreichte uns die Nacht.

 

11 Venedig - es wird dunkel - Basilica d. Santa Maria de Salute (c) Foto von Susanne Haun

Venedig – es wird dunkel – Basilica d. Santa Maria de Salute (c) Foto von Susanne Haun

 

Ein Stativ hatten wir nicht dabei und so versuchten wir die romantische Stimmung aus der Hand einzugangen oder legten die Kamera für ein Foto auf die Brüstung des Kanals.

Tagsüber habe ich in meinem Skizzenbuch allerlei Getier festgehalten.

 

1 Venedig Dackel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig Dackel (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

Die erste Stunde Venedig nach der Ankunft am Piazzale Roma – Zeichnung und Foto von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Dezember 2016

 

Vom Flugplatz Venedig Marco Polo ist es einfach und Preiswert (7 €) mit den öffentlichen venizianischen Verkehrsbetrieben zum Piazzale Roma zu fahren. Die meisten Venedig Besucher steigen dann in ein Vaporetto und fahren den Canal Grande herunter.

 

19 Erste Eindrücke in Venedig (c) Foto von M.Fanke

Erste Eindrücke in Venedig (c) Foto von M.Fanke

 

Dieses Erlebnis wollten wir uns für später ohne Rucksack und erholt aufheben. Wir sind lieber quer die Schleife des Canal Grande schneidend die kleinen Kanäle zu unserer Unterkunft gelaufen. Ich mag diese erste Stunde an einem neuen Ort. Sie sind die aufregensten. Jede Kleinigkeit, die nach einem längeren Aufenthalt selbstverständlich wird, ist festhaltenswert.

Die Zeichnungen entstehen schnell und flüchtig, ich möchte mir nicht die Zeit nehmen, länger an einer Stelle zu stehen, es regnet immer heftiger und der Rucksack wird immer schwerer.

 

 

 

Bei Acqua Alta in Venedig – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 29. November 2016

 

Die letzten Tage und damit auch den ersten Advent haben wir in Venedig verbracht.

 

10 Terasse von San Marko in Venedig (c) Foto von M.Fanke

10 Terasse von San Marko in Venedig (c) Foto von M.Fanke

 

Montag war es dann soweit, das Wasser trat aus den Kanälen und spülte bis in  die Markuskirche, bzw. San Marco. Wir durften das berühmte Acqua Alta in Venedig erleben und fanden es sehr aufregend. Deshalb sitze ich auch sicher auf der Terasse von San Marco und zeichne ein wenig.

 

Venedig von der Terasse von San Marko (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig von der Terasse von San Marko (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ihr könnte euch nicht vorstellen, wie aufgeregt ich war, ich wollte alles, Venedig sehen, riechen, fühlen, zeichnen und kunsthistorisch erleben, die Menschen beobachten, Cappuccino und Wein trinken, Panini und Dolce essen,  usw. usw.

 

 

Venedig, Pescheria – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tagebucheintragung, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2009

Ich habe vieles auf den Fotos meines Kollegen Andreas Mattern entdeckt. Er war in Venedig und ist mit 250 Fotos wieder gekommen. Mir gefällt besonders die Pescheria. Die roten und blauen Markisen sind ein wundervoller Farbfleck. Aber schaut man genauer hin, so sind zum Abschluss eines jeden Pfeilers jeweils ein Kopf oder ein Fisch. Es ist ja auch ein Fischmarkt. Andreas hat mir einige dieser Köpfe fotografiert, so dass ich mit diesen Fotos gearbeitet habe. Hier ist mein liebstes Ergebnis:

"Venedig, Pescheria" - Zeichnung von Susanne Haun
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