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Der Bär, Irving und Provokationen – Zeichnung von Susanne Haun

John Irving gehört für mich zu den brilliantesten Autoren unserer Zeit und seine verschrobenen Geschichten fesseln bis zur letzten Minute.

Der Leser erfährt viel über Bären, das Ringen, Neu England und immer wieder hört er von interessanten ein bißchen skurrielen Charakteren.

Der Bär - Version 3 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten, 12 x 17 cm

Zur Zeit lese ich Twisted River, sein neustes in Deutschland erschienenes Buch, und der Hauptdarsteller stellte fest: „Gerade die Leute, die es sich angewöhnt hatten, ihn zu reizen oder zu quälen, reagierten immer empört, wenn ihnen klar wurde, dass der Schriftsteller darüber Buch geführt hatte. Armando führte nicht Buch. Wenn er angegriffen wurde, startete er einen Gegenangriff – beim ersten Mal.“ John Irving

Das Buch ist 730 Seiten lang und es gibt viele dieser „Gegenüberstellungen“, die den Leser zum Nachdenken anregen.  Der Leser kann sich fragen, zu welcher Art Mensch er gehört. Es ist leicht festzustellen, wenn man sich selber gegenüber ehrlich ist.

Der Bär - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten, 12 x 17 cm

Seit ich vor bestimmt 20 Jahren das Hotel New Hampshire gelesen habe, muss ich beim Thema Bären immer an John Irving denken, egal, ob ich im Zoo bin oder sie im Fernsehen sehe oder über sie lese. Und Irving enttäuscht seine Leser auch in Twisted River nicht, ein Bär spielt eine nicht unerhebliche Rolle!

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