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Diskussionen zur A und B Ware – Holzschnittprojekt Buchalovs Freunde

Ich bin immer wieder erstaunt, welche Vielfalt an Holzschnitten wir produzieren.

Jörg Möller ist wieder anders an den Holzschnitt herangegangen als Jürgen und ich und hat eine Serie von kleinen Arbeiten produziert. In die Drucke ist er, wie es Jürgen auch oft praktiziert, mit Bleistift hineingegangen und hat die Ergebnisse verändert.

Jürgen und Jörg besprechen Jörgs Arbeit (c) Foto von Susanne Haun

Immer wieder diskutieren wir über die Ergebnisse. Jürgen ist der Ansicht, dass sein eines Blatt B-Ware sei, weil beim Druck die Platte leicht verrutscht ist. Auf die Idee bin ich nicht gekommen, Drucke als B-Ware zu bezeichnen. Ich arbeite im fließenden Prozess und nutze ein verrutschen der Platte als Stilmittel, was eine Dreidimensionalität erzeugt. Ich drucke die Platten nebeneinander, leicht übereinander so wie ich denke, es erzeugt eine Bildwirkung.

Jürgen beäugt seine Arbeit (c) Foto von Susanne Haun

Wenn ich nach dem Prinzip der verlorenen Form arbeite, erhalte ich selten eine gleichaussehende Auflage. Das immer weitere reduzieren der Platte trägt mich gedanklich immer ein Stück weit weg von der Auflage und ich experimentiere gerne

Der Druck der Platte ist auch auf Grund der Größe eine körperlich anstrengende Arbeit für mich.

Druck meiner Arbeit (c) Foto von Susanne Haun

Nun muss ich für den letzten Druckvorgang die Platte schneiden. Ich möchte mit Schwarz das Bild schließen und es ist wichtig, mir genaustens zu überlegen, wie ich schneide, welche Teile ich stehen lasse und welche ich wegnehme.

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