Der Melatenfriedhof in Köln – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Der Melatenfriedhof in Köln wurde 1243 das erste mal urkundlich erwähnt; ich mag die Atmosphäre auf derart geschichtsträchtigen Orten.

Am Anfang des 12. Jahrhunderts war auf dem Gelände des Friedhofs ein Heim für Kranke und Aussätzige. Daher wurde das Gelände mit dem Namen Melaten zu Deutsch krank bezeichnet.

Auf dem Melatenfriedhof Köln (c) Foto von Susanne Haun
Auf dem Melatenfriedhof Köln (c) Foto von Susanne Haun

Beim Spaziergang über den Friedhof habe ich begonnen, mich auf das Holzschnitt Projekt „Buchalovs Freunde“, siehe hier die Projektbeschreibung im dazugehörigen Blog, einzustimmen. Ich werde nach der Ausstellungseröffnung eine Woche mit Jürgen Küster und Jörg Möller zum Thema Holzschnitt arbeiten.

Ich kombiniere den Holzschnitt mit dem Thema „double bind“, an dem Jürgen und ich schon länger arbeiten. Ich möchte mich während der Arbeitswoche, die ich in Wachtendonk verbringe, mit der Vergänglichkeit beschäftigen. Ich habe einige Skizzen auf dem Friedhof erstellt und auch viele Ideen dazu im Kopf.

Skizzieren auf dem Melatenfriedhof (c) Foto von Gabi
Skizzieren auf dem Melatenfriedhof (c) Foto von Gabi

Mit der Vergänglichkeit fällt es mir auch nicht ganz so schwer, mich von Antonius zu lösen. Die Themen berühren sich und ich kann meine Erkenntnisse aus dem letzten Projekt mit ins neue nehmen.

Aber ist es nicht immer so? Die Summe unserer Erkenntnisse läuft in die aktuelle Arbeit ein!

6 comments

  1. „Die Summe unserer Erkenntnisse läuft in die aktuelle Arbeit ein!“… Den Punkt genau getroffen, liebe Susanne. Ich fahre jetzt nach Köln, bis gleich! 🙂
    Dina

    1. Ja, Peggy, da hast du recht, aber in der Gemeinschaft ist dann etwas ganz anderes daraus entstanden… aber das hast du ja vielleicht schon gesehen….. ich wünsche dir einen schönen Tag von Susanne

Kommentar verfassen