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Eindrucksvolle Worte: Kontingenz – Susanne Haun

Durch das Studium lerne ich für mich neue Wörter kennen. Es ist ein wenig, „wie mit großen Augen“ in der 1. Klasse sitzen und staunen.

Kann sein, kann aber auch nicht sein (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe die Einleitung eines Texts von Richard Rorty zum Thema Kontingenz, Ironie und Solidarität gelesen.

Auf die Fragen
„Warum liegt es im eigenen Interesse, gerecht zu sein?“
Was heißt es, ein Mensch zu sein?“,
die dort gestellt werden, gehe ich ersteinmal nicht ein.
Mag sich jeder selber seine Gedanken zu diesen beiden spannenden Fragen machen.

Völlig fasziniert bin ich vom Begriff „Kontingenz“ und wie sich Rorty dem Begriff nährt.
Kontingenz (griechisch endechómena) bedeutet, etwas was möglich ist.

Rorty hält den Wahrheitsbegriff und die Objektivität für kontingent.
Mathematisch philosophisch betrachtet ergibt sich daraus folgende Formel oder Zeichnung:

Kontingenz (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich sehe darin:
„Es ist möglich und es ist nicht möglich“
oder mit meinen Worten
„Kann sein, kann aber auch nicht sein.“

Ich habe große Freude an Kontingenz!

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