Frauen in der Kunst - Gespräch mit Angela Bungarz und Susanne Haun

EIN TAG OHNE KUNST IST EIN VERLORENER TAG – Susanne Haun

Im April interviewte mich Angela Bungarz für Ihren Blog CROSSART LIVE und veröffentlichte das Interview klassisch zum Lesen in einem Beitrag, den ihr hier (-> Klick) lesen könnt.

Klassisches Blogformat contra bewegte Bilder

Angela entdeckte vor einiger Zeit für sich die Möglichkeit, Zoom Gespräche aufzuzeichnen und in YouTube einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Auch ich habe bemerkt, dass das klassiche Blogformat immer weniger interessierte Leserinnen und Leser findet und sich die breite Masse den Plattformen instagram und YouTube zuwendet. Einen Film nebenbei laufen zu lassen oder einfach die Bilder in der instagram Übersicht mit den Augen zu scannen spart Zeit. Leider nehmen sich heute immer weniger Menschen Zeit zu lesen.
Wie geht es euch? Es würde mich interessieren, wer bis hierher gekommen ist. Könntest ihr mir einen kurzen Kommentar schreiben? Es reicht, wenn ihr „gelesen“ schreibt, dann weiss ich, dass ihr bis hierher gekommen seid.

Sicher, ich kenne auch TikTok aber ich konnte mich bisher nicht aufraffen, mich mit dieser Plattform auseinander zu setzen.

Frauen in der Kunst

So kündet Angela ohne große Worte auf ihrem Blog unser Zoom Gespräch über Frauen in der Kunst an. In ihrem Beitrag bietet Sie noch einige Links zum folgen an, die das Thema vertiefen. Hier (-> Klick) gelangt ihr zu Angelas Blogbeitrag.


Nun wünsche ich euch viel Freude beim Lauschen unseres Gesprächs.

41 comments

  1. Liebe Susanne,
    ich selber lese lieber, sehe mir aber auch Videos an – manche aber nur teilweise – wenn es Links dazu gibt und das Thema mich interessiert. Meine eigenen Beitraege eignen sich gar nicht fuer Videos, finde ich – ausser fuer gelegentlich unterstuetzende. Videos zu erstellen ist mir auch zu muehsam, um es oft zu machen.
    Instagram mag ich gar nicht (mehr). Ich habe zwar immer noch einen Account, aber nur, weil ich zu falul bin, den zu loeschen. Meiner Meinung ist Instagram etwas fuer den schnellen Konsum. Insofern passt es natuerlich in die heutige Zeit – leider. 🙁
    Fuer Gespraeche wie das Eurige, und auch fuer eine Praesentation von Kunst in Bild und Wort bieten sich Videoa natuerlich an.
    Liebe Gruesse,
    Pit

    1. Lieber Pit,
      ich freue mich, dass du meinen Beitrag gelesen hast. 🙂
      Ja, du hast recht, Videos erstellen ist sehr mühsam, wenn sie besser als nur ein Filmchen aussehen wollen.
      Instagram erzeugt bei mir im Moment am meisten Traffic, ist mein Blog auf eine tägliche Besucherrate auf 100 gesunken (2014 hatte ich knapp 1.500 Besucher pro Tag) schauen sich gerade die kleinen Instagram Filme (reels) bis zu 5.000 Leute an!
      Verrückte Welt, oder?
      Liebe Grüße von Susanne

      1. Liebe Susanne,
        schade, dass Deine Besucherzahlen auf dem Blog so sehr zurueckgegangen sind. Woran das wohl liegen mag?? Hast Du mal nachgeschaut, ob Dein Blog fuer Suchmaschinen optimiert ist?
        Aber wenigstens klappt es bei Instagram. Viel Glueck mit den Besuchern weiterhin.
        Liebe Gruesse, und mach’s gut,
        Pit

        1. Lieber Pit,
          Als ich 2009 mit dem Bloggen begann gab es in Deutsch noch nicht mal Facebook. Je mehr Plattformen zur Verfügung stehen, desto mehr verteilt sich die Community.
          Auch die Google Algorithmen haben sich geändert. Ohne Werbung zu kaufen kommst du nicht mehr in die erste Reihe. Da habe ich mit Fachleuten gesprochen.
          Und natürlich die Arbeit, die Blogsoftware immer auf den neusten Stand zu halten.
          Liebe Grüße von Susanne

          1. An die Geschichte mit den Algorithmen und auch an bezahlte Google-Links hatte ich gar nicht gedacht, liebe Susanne. Eigentlich schlimm, das Ganze.
            Liebe Gruesse, und hab‘ einen feinen Sonntag,
            Pit

                1. Es gibt schon andere Suchmaschinen, Pit, so wie bing oder Yahoo. Trotzdem verwenden wir alle Google.
                  Auch ich.
                  Vielleicht hat man Angst, mit den anderen Suchmaschinen etwas zu verpassen?
                  LG von Susanne

                  1. Ich wuerde sagen, das ist irgendwie selbstverstaerkend. Google ist der „Platzhirsch“. Deswegen benutzen so Viele diese Suchmaschine, und das wiederum macht sie staerker in ihrer Macht.

                    1. Bei mir kommt dazu, dass ich mich nicht gerne umgewoehne. Aber ist Bing wirklich „besser“ als Google in dem Sinne, dass es weniger „Datenkrake“ ist>

    2. Hallo Susanne,

      die Entwicklung von Blog zu Vlog habe ich leider auch schon bemerkt. Teils auch bei meinem eigenen Verhalten. Aber ich lese auch immer noch gerne Blogs, gerade unterwegs, wenn man kein Datenvolumen für Videos hat und auch die Umwelt nicht unbedingt mitbekommen soll, was man so schaut (ich habe nicht immer Kopfhörer dabei). Selbst habe ich zwar auch schon mal über Rezensionsvideos nach gedacht, aber Drehen und Schneiden ist auch keine Sache, die man so aus dem Ärmel schüttelt. Die meisten Leute vergessen auch, dass man für Videos oft doppelt so viel Zeit zum Drehen braucht, als das fertige Video lang ist.

      Auf Instagram bin ich mittlerweile auch vertreten, was natürlich auch ‚Arbeit‘ macht. So richtig habe ich mich dort aber noch nicht eingefunden. Die schnellen nebenbei Fotos werden oft einfach vergessen, weil das Smartphone dann doch öfters mal in der Tasche liegt und ich den Augenblick und das Tun in dem Moment genieße ohne an andere, die Welt oder gar Marketing und Werbung zu denken.

      Die Idee mit den Zoom-Interviews ist natürlich toll und eurer Gespräch wahnsinnig interessant! Vielen Dank dafür!

      Viele Grüße Moony

      1. Liebe Annika,
        Mir geht es da wie dir, gerade unterwegs lese ich gerne, sogar Bücher. Wobei ich nur noch Fachbücher real kaufe, weil die größtenteils elektronisch nicht verfügbar sind.
        Videos höre ich oft beim zeichnen . Die Erstellung von Videos empfinde Ich auch als anstrengend und aufwendig. Manchmal mache ich das trotzdem.
        Mein Instagram Account pflege ich mal mehr und mal weniger meistens genau überlegt ohne Schnappschüsse. Was dann natürlich nicht weniger Arbeit als ein Blogbeitrag macht.
        Viele Grüße von Susanne

    1. Danke für dein Feedback, Barbara. 🙂
      Ich schaue mir tatsächlich nur Videos an, wenn sie um die 2 Minuten lang sind. Manchmal höre ich Videos, wenn sie thematisch zu meiner Dissertation passen. Dann zeichne ich dabei.
      Das macht Spaß!
      Liebe Grüße von Susanne

  2. Liebe Susanne! Ich habe Deinen Blogbeitrag gelesen. Und ich habe mir das Video angeschaut, aber nach fünf Minuten abgebrochen.
    Vielleicht passt es ja so: wenn Beiträge öffentlich werden, gibt es einiges zu bedenken. U.a.: Hat der Inhalt die passende mediale Form gefunden? Ist der Beitrag unterhaltsam? Welche Personengruppe gehört zu welchem Thema? Mit welcher Absicht wird veröffentlicht? Und und und.
    Deine Frage nach der passenden Form der medialen Präsenz ist eine schwierige. Vielleicht läßt sich auch das in einem direkten Gespräch angemessener aufarbeiten.
    Liebe Grüße
    Juergen

    1. Lieber Jürgen,
      ja, so ist das, ich gebe dir da recht. Ich sehe Videos am liebsten, wenn sie nur um die 2 Minuten lang sind. Bin ich thematisch interessiert, sehe ich mir mehr an. Gerade für meine Dissertation, denn da kann ich Informationen aufnehmen und zeichnen. Du weisst ja, ich versuche meine wenige Zeit gut zu priorisieren.
      Die Zielgruppe dieses Videos sind wohl Frauen und Kunsthistorikerinnen und -historiker. Mir hat das Gespräch spaß gemacht.
      Ich wünsche euch weiter viel Freude in der Sonne, liebe Grüße von Susanne

  3. Ich habe den Text gelesen; das Video habe ich, als ich es auf fb verlinkt fand, schon in einem extra Browserfenster geöffnet und werde es später – wahrscheinlich mehr hören als schauen – wenn ich zeichnend am Schreibtisch sitze.
    Ich finde es schade, dass das „klassische“ Bloggen etwas aus der Mode kommt. Zeit sparen beim Gucken ist das eine. Andererseits will ich, wenn ich Bilder schaue, diese auch gerne etwas wirken lassen, oder auch nachwirken, während ich von einem Blogbeitrag zum nächsten wechsele.
    Ich hoffe ja, dass von den 14 „Gefällt mir“-Klickenden hier bisher nicht wirklich nur drei waren, die den Text bis zur Kommentaraufforderung gelesen haben … das kann … möchte … ich mir nicht vorstellen.
    Liebe Grüße
    Ines

    1. Ich denke das schon, Ines, die meisten schauen nur die Bilder.
      Ich habe schon bei Pit im Kommentar geschrieben, wie meine Zahlen hier auf dem Blog in den letzten Jahren gesunken sind.
      Ja, es ist schade. Und es ist erstaunlich, wie schnell die Technik sich weiter entwickelt.
      Wie wirkt sich das auf die Menschheit aus.
      Liebe Grüße von Susanne

      1. oh, jetzt ist der Kommentar zu sehen und Du hast auch schon geantwortet. Den zweiten Kommentar von mir kannst Du also gerne löschen.
        Tja, ich habe Deine Antwort an Pit gelesen.
        Wie sich der Technikwandel ausgeht – der dessen Geschwindigkeit ja gefühlt exponential wächst … nun, wir werden es beobachten. Das ist eine große, aber auch wichtige Frage. Ich möchte nicht zu pessimistisch sein.

  4. Liebe Susanne, ich lese so gut wie alle deine Blogbeiträge und zwar vom ersten bis zum letzten Wort.
    Interessante Ideen und für mich besondere Zeichnungen/Fotos betrachte ich ausführlich, beschäftige mich damit und mache mir Gedanken darüber.
    Videos mit Sprachbeiträgen klicke ich sehr selten an und noch seltener schaue ich sie bis zum Ende.
    Ja, ich mag es, mir für deine Beiträge die Zeit zu nehmen, die ich für mich als passend erachte.
    Es ist auch so, dass ich z.B. Bücher, Zeitungen, Rezensionen und Zeitungen lieber lese, als sie per Hörbuch/Youtube etc. anzuhören.
    Mir gefällt das geschriebene Wort einfach.
    Sonnige Herbstgrüße von Rosie

    1. Liebe Rosie,
      Immer weniger Menschen sind deiner Ansicht. Wenn ich S-Bahn fahre, dann sehe ich keinen Menschen mehr mit Zeitung. Zeitung lese ich auch auf meinem Tablett und empfinde es als sehr angenehm, dass mein Papiermüll sehr viel weniger geworden ist.
      Wenn ich jedoch an die vielen Server denke, die digitale Zeitungen möglich machen, wird mir ganz anders zu mute!
      Liebe Grüße von Susanne

  5. Ich habe Euch sehr gern zugehört und freue mich auf den 2. Teil. Gelesen habe ich auch. Aber ja, die Zeiten ändern sich. Dennoch glaube ich, dass gute BlogBeiträge, Texte zum Eintauchen nie aus der Mode kommen werden.

  6. Pingback: Susanne Haun

Kommentar verfassen