Susanne Haun

Veröffentlichen und Verkaufen im Internet – Seminar des bbk-Bildungswerks Berlin, Dozentin Susanne Haun

Posted in bbk Bildungswerk Berlin, Marketing, Netzwerk, Verkauf über Singulart, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 16. April 2019

 

Im Mai könnt ihr beim bbk Berlin ein von mir neu konzipiertes Seminar zum Thema Veröffentlichen und Verkaufen im Internet besuchen. Ich möchte die Erfahrungen, die ich bei Saatchi und singulart mit der Anmeldung, Vermarktung und dem Verkauf gemacht habe, gerne weitergeben.

ZEIT: Dienstag, 07.05.2019 von 12-17 Uhr Anmeldeschluss: Mi, 01.05.2019
ORT: bildungswerk des bbk berlin, Köthener Str. 44, 10963 Berlin (Seminarraum, 3. Etage, Fahrstuhl)

Dieses Seminar beschäftigt sich mit den Plattformen Saatchi und Singulart. Der Aufbau sowie auch die Vorgehensweise, um dort die eigene Kunst hochzuladen und zu präsentieren werden erläutert. Es werden Hinweise gegeben, wie durch diese Webpräsenz Kunst verkauft werden kann. Es werden unterschiedliche Hilfen vorgestellt, die diese Plattformen den Künstler*innen bieten.

Im Seminar wird gezeigt, wie der eigene Account bei Saatchi eröffnet und gepflegt werden kann. Es werden Hinweise zur Vernetzung des Accounts in die eigene Internetpräsenz wie Homepage, Blog, Facebook, Instagram etc. gegeben.

Der Kurs findet ab 4 Anmeldungen statt, maximale Teilnehmerzahl 10 Anmeldungen, Kursgebühr 30 Euro.
Bitte über das Bildungswerk des bbk hier (KLICK) anmelden.

 

Hier ein Beispiel aus meiner Präsentation bei singulart:

Präsentation der Leinwand Hundemann von Susanne Haun bei singulart

Denkanstösse aus der SommerWerkstatt der Remise Steglitz – Bericht von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juni 2016

 

Doreen Trittel vom Atelier für Erinnerung und Veränderung machte mich beim letzten Salon auf die Remise Steglitz – Die Werkstatt für Unternehmen (siehe hier) aufmerksam.

 

Susanne Jestel in der Remise Steglitz (c) Foto von Susanne Haun

Susanne Jestel in der Remise Steglitz (c) Foto von Susanne Haun

 

Auf der Homepage der Remise informierte ich mich über das Angebot und beschloss, die Veranstaltung Pressearbeit für kleine Unternehmen zu besuchen.  Der Mini-Workshop wurde von Susanne Jestel, Marketing und Kommunikationsfachfrau geleitet.

Ich hatte in letzter Zeit das Gefühl, dass meine Pressearbeit zur Bekanntmachung von Ausstellungen nicht mehr den gewünschten Erfolg erzielt. Zum einen hat das mit meinem Umzug vor drei Jahren innerhalb Berlins zu tun, ich muss meine Kontakte für Berlin Wedding neu aufbauen. Die Journalisten in Berlin arbeiten größtenteils bezirksorientiert.  Dazu kommt die Fülle an Ausstellungen, die täglich in Berlin eröffnen, wie kann ich mit meiner Ausstellungseröffnung hervorstechen?

 

Tangetes (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tangetes (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Susanne Jestel strukturierte ihren Vortrag in fünf Blöcke und besonders ihre Empfehlungen zum Thema Aufbau eines Presseverteilers half mir sehr. Sie riet uns, lieber nur 5 bis 10 Pressekontakte zu knüpfen als zur ganzen Pressewelt. Diese Kontakte sollten regional bezogen sein.  Wichtig ist natürlich, dass die Wunschmedien auch gelesen werden und ein Bezug zum Medium besteht. Durchdachtes Schreiben und Präsentieren ist nicht nur ein Muss im Portfolio.

Zum Abschluss mussten wir eine Pressemitteilung von einem der  Teilnehmerin, Teilnehmer schreiben. Dazu interviewten wir diese.  Ich mochte das Interdiziplinäre, denn so werden andere Aspekte für den Text ausgewählt als man selber schreiben würde. Ich war ausgesprochen zufriedenüber den Austausch mit der Feinstoffpraktikerin und -lehrerin Dagmar Lüttgau.

Interessant fand ich die These einer Teilnehmerin, dass Printmedien nur noch von den „über 40jährigen“ gelesen werden. Was meint ihr dazu? Befinden sich unter meinen Leserinnen und Leser unter 40jährige, die Printmedien lesen? Und wenn ja, welche?

 

 

Da der Weg von der U-Bahn zur Remise mit Vorgartenblumen bewachsen war, hatte ich Lust in Ruhe und voller Freude Blumen zu zeichnen. Gedanklich verbinde ich diese Blumen mit meinem Besuch bei der Remise. Und genau wie die Pressemitteilung entwicklet werden muss, so entwickle ich meine Zeichnung Tangetes.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Buchvorstellung Holz- und Linolschnitt bei Thalia – Eindrücke von Susanne Haun

Posted in Holzschnitt, Linolschnitt, Marketing, Publikationen, Was es sonst so gibt! by Susanne Haun on 4. November 2013

Gestern habe ich bei Thalia mein neues Buch „Holz- und Linolschnitt“ aus dem Edition Fischer Verlag vorgestellt.

Damit diese Vorstellung nicht nur theoretisch war, hatte ich alle Materialien dabei, die benötigt wurden, damit Interessierte selber einen Holzschnitt arbeiten konnten.

Buchvorstellung Holz- und Linolschnitt bei Thalia (c) Foto von Susanne Haun

Buchvorstellung Holz- und Linolschnitt bei Thalia (c) Foto von Susanne Haun

Es sind sehr schöne Ergebnisse entstanden!

Kunstkalender – Fundstücke von Susanne Haun

Posted in Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2011

Beim Umzug fielen mir zwei „alte“ Kunstkalender von mir in die Finger. Einer ist von 2004  und einer von 2007.

Ich habe beim Umzug die Kalender von 2004 und 2007 gefunden - Foto von Susanne Haun

Ich habe beim Umzug die Kalender von 2004 und 2007 gefunden - Foto von Susanne Haun

Ich habe auch in anderen Jahren Kalender produziert aber offensichtlich habe ich davon keine mehr. Irgendwann habe ich beschlossen, keine Kalender mehr anzubieten, weil ich immer soviele Restbestände habe. Ich frage mich gerade, wo die vielen Reste sind? Es ist doch merkwürdig, was für eine eigene Wahrnehmung man von manchen Dingen hat!

Aber auf jeden Fall bin ich konsequent im „nicht-produzieren“ neuer Kalender; dafür habe ich mir schon zwei Kalender ausgeschaut, die ich mir für nächstes Jahr von Kollegen kaufen möchte.

Den Kunstkalender von Annette Falk Lund will ich mir in den Flur hängen. Auf ihrer Homepage (hier), habe ich gesehen, dass sie eine lange „Kalendertradition“ hat.

Hier sieht man die einzelnen Kalenderblätter des 2012 Kalenders von Annette Falk Lund.

Für die Küche habe ich mir den neuen Aquarellkalender von Hanka und Frank Koebsch ausgesucht – ich will ihn an derselben Stelle plazieren wie den dieshjährigen Kalender der beiden.

Da ja meine „Riesenmengen an Restbestände“ wie von Zauberhand verschwunden sind 😉 , zeige ich euch hier meine Druckvorlage des Kalenders für 2008.

Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun - Deckblatt

Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun - Deckblatt

Neuzugang, keine Frage und zwei blaue Blumen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2011

10 Wochen lang gab es jeden Montag eine neue Frage zur Kunst.
Heute ist Stille.
Mir fehlt etwas.

Dabei gibt es so viele Fragen, die wir noch stellen könnten.
Kunst ist so unerklärbar wunderbar, dass wir endlos diskutieren könnten.
Ich mag das, weil sich somit immer wieder neue Aspekte und Gedanken ergeben und sich mein Horizont erweitert.
Aber alles Gute hat einmal ein Ende, weil sonst wird es zur Gewohnheit.

Klematis - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Klematis - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Ich möchte mich bei ALLEN Kommentatoren bedanken! Mir hat der Blogparaden-Staffellauf sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viele Menschen wieder besser oder neu kennen gelernt.

Von Helen habe ich die „Bremer Stadtmusikanten“ in meiner Sammlung aufgenommen. Seht hier. Ich finde es außergewöhnlich, wie Helen ihre Arbeiten präsentiert und freue mich sehr, ein Bild von ihr in meiner Sammlung zu haben.
Mit Armin würde ich so gerne persönlich diskutieren und mir auch sein Atelier anschauen (wenn es nicht in Saarbrücken wäre)  – er hat sich aktiv an allen Blogparaden beteiligt.
Durch die Blogparade habe ich auch wieder Rosies Blog neuentdeckt, manchmal verliert man in den Weiten des Netzes etwas und dabei hat sie 2009 den allerersten Kommentar in meinen Blog geschrieben!
Es war eine tolle Zusammenarbeit mit Frank, mit dem ich diesen Staffellauf organisiert habe. Es wird sicher neue Projekte geben.
Und Frank Hess und Julia Tepaße und Andreas Mattern und Conny Niehoff und Oliver Kohls und Anna Schüler….

Was ich heute sonst noch gemacht habe, außer ganz gerührt zu sein?

Ich habe eine Klematis und einen Jasmin gezeichnet. Da brauche ich keine großen Worte machen!

Jasmin - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Jasmin - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Und ich habe dieses gute Zitat von Prof. Dr. Peter Weibel gefunden
Aus: Katalogbuch „KunstSammeln“, MNK/ZKM Karlsruhe, 1999, Der Sammler und die Logik des Marktes

„… Der Privatsammler hat den Vorteil, dass er nur seiner eigenen Logik des Begehrens verpflichtet sein darf und daher mehrere Positionen gleichzeitig einnehmen kann. Der Privatsammler ist gelegentlich Kritiker, Kurator, Kunsthistoriker und Architekt in einem. …“

Wenigestens kann ich in meiner Sammlung frei sein *Augenzwincker*

Himbeeren, Blogparaden–Karten und ein Garten – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Juni 2011

Bei Cordula im Garten wachsen Himbeeren, die schmecken einfach nur lecker.

Himbeeren sind aber sehr schwer zu zeichnen. Die Pflanze ist ganz und gar mit feinen Häarchen überdeckt und das hat mich beim Zeichnen irritiert. Nichtsdestotrotz mag ich sehr diese Farbkombination, die die Natur geschaffen hat, das Lotusgrün mit dem Karminrot.

Himbeerblüte - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 10 cm - Tusche auf Bütten

Himbeerblüte - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 10 cm - Tusche auf Bütten

Heute hat Frank Koebsch auf seinem Blog die letzte Frage unserer Blogparaden-Aktion gestellt.

Sind Aquarelle auch Kunst?

Wenn ihr mit uns diskutieren möchtet, könnt ihr in Franks Blog einen oder auch mehrere Kommentare hinterlassen. Unter allen Kommentatoren wird ein Aquarell von Frank und ein Hahnemühle-Überraschungspaket verlost.

Ich möchte mich gleichzeitig bei allen Lesern, die sich auch schon bei den vergangenen 9 Blogparaden beteiligt haben, bedanken. Nun sind wir schon bei unserer letzten Frage angelangt. Ich bin richtig wehmütig, dass nun alles schon ein Ende hat — aber wie sagte Sepp Herberger „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ und so denke ich, werden wir uns immer wieder neue Aktionen einfallen lassen, um spannende Diskussionen und Unterhaltungen anzuregen und neue und Stammleser zu interessieren.

Die Karten der Blogparade werden an die Verteiler verteilt - Foto von Susanne Haun

Die Karten der Blogparade werden an die Verteiler verteilt - Foto von Susanne Haun

Hier könnt ihr alles über die vergangenen Diskussionen nachlesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“
Roswitha Geisler
Schafft Kunst Illusion?

Während der Aktion haben wir Postkarten mit unseren Blogadressen drucken lassen und die an unseren Standorten verteilt. Heute habe ich einen Teil dieser Karten an Conny Niehoff und Gaby Stark gesendet so dass sie nun auch in der Näche von Wien und in Magdeburg ausliegen.

Ich stecke  solche Postkarten und Einladungen gerne an meine Pinnwand.

Blogparade Teil Nr. 8 und die hohen Berge werden erschüttert – Zeichnung von Susanne Haun

„Die hohen Berge werden erschüttert werden…“
Das Buch Henoch

Die hohen Berge werden erschüttert werden - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Die hohen Berge werden erschüttert werden - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten


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Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“ fragt Helen Königs auf ihrem Blog

„Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?“ überlegt Helen.

Zu gewinnen gibt es von Helen Königs “Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011, owie ein Überraschungspaket von der Firma Hahnemühle.

Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:

13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?

Ich habe gerne einen Überblick über meine Arbeiten - Foto von Susanne Haun

Ich habe gerne einen Überblick über meine Arbeiten - Foto von Susanne Haun

Ich schaue mir immer wieder meine eigenen Arbeiten an und entwickele sie weiter erst im Kopf und dann in der nächsten Arbeit.

Das äthiopische Buch Henoch und 9 Marketingkonzepte – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Das äthiopische Buch Henoch, Illustration, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Juni 2011

Gestern präsentierten uns die 9 Gruppen der Leistungskurse Wirtschaft vom Humboldt-Gymnasium Berlin Tegel die von ihnen erstellten Marketingkonzepte für unser Atelier K-02.

Daumen hoch für das Projekt - Foto von Dörte Schubert

Daumen hoch für das Projekt - Foto von Dörte Schubert

Ich berichtete hier schon über den Besuch der Schüler bei uns im Atelier.

Als erstes möchte ich mich bei allen Schülern bedanken und ihren Einfallsreichtum loben. Florian Wätzold mit seiner Gruppe Art Promotion fragte uns viele gute Löcher in den Bauch. Es war nicht leicht, eine Siegergruppe zu prämieren noch dazu, weil wir nur 5 Minuten Zeit dazu hatten.

Wir entschieden uns für die Gruppen 7 und 9 aber ich muss sagen, dass mir auch die anderen Gruppen sehr gut gefallen haben und wir viele der genannten Ideen umsätzen werden.
Vielleicht sollte man in der Zukunft die Preisverleihung einen Tag später ansetzen, damit sich „der Kunde“ mit den Handouts in Klausur begeben kann.

Meine Siegergruppe 9 hat auf der Friedrichstraße eine Umfrage gemacht, was sich das Publikum von einer Homepage von einem Künstler erwartet. Ich habe gestern die mir überrreichten Fragebogen wie einen Krimi gelesen und sehe ein, dass meine Homepage DRINGEND überarbeitet werden muss.

Was habe ich noch gemacht? Ich habe mir „Das äthiopische Buch Henoch“ aus meinem Bücherregal gezogen. Es gehört zu den Apokryphen, den verborgenen (grieschisch:apokryph) Büchern der Bibel. In der Einleitung von Erich Weidinger steht: “ Ihr Ziel ist vielfach, christliche Inhalte volkstümlich zu gestalten. Manches will sogar nur Erbauungs- und religiöse Unterhaltungsliteratur sein.“

Buch Hennoch: Beobachtet und seht - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 15 cm - Tusche auf Bütten

Buch Hennoch: Beobachtet und seht - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 15 cm - Tusche auf Bütten

Ich habe das Buch Henoch ausgesucht, weil es vom Fall der Engel handelt und ich so passend die Engel meiner vielen Friedhofbesichtigungen verarbeiten kann. Und – ich mag einfach Engel — lassen sie nicht unsere Phantasie zum kochen bringen? Gerade beim Gedanken, dass ein Engel fallen kann.

Darf Kunst auch einfach nur schön sein und ein Kätzchen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Marketing, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Mai 2011

Auf dem Land gibt es natürlich viele Katzen in allen größen.

Sitz man am Tisch bei einer Brotzeit, stromern sie um einen herum und man sieht sie aus dieser besonderen Perspektive, wie sie einen flehentlich von unten anschauen, als ob sie Jahre nichts zu essen bekamen. Natürlich spricht ihr kleines Bäuchlein diese Lüge fast aus!

Kleine Katze unter dem Tisch - Zeichnung von Susanne Haun - 18 x 26 cm - Tusche auf Bütten

Kleine Katze unter dem Tisch - Zeichnung von Susanne Haun - 18 x 26 cm - Tusche auf Bütten

Heute startet die 7. Blogparade – Darf Kunst auch einfach nur schön sein? fragt Frank.

Frank macht sich folgende Gedanken dazu:
„Beim Betrachten von Kunstwerken kommt irgendwann die Frage,
„…was wollte der Künstler damit audrücken…?“ Aber ist das so wichtig?
An der Mona Lisa wird heute noch umhergerätselt und der Kunsthandel ist voll mit Büchern,
in welchen diverse Arbeiten bis in das kleinste Detail interpretiert werden.
Ist es weniger Kunst, wenn der Maler vielleicht einfach nur Lust hatte dieses oder jenes so zu malen,
weil es ihm gerade gefiel und es in seinen Augen als Komposition so paßte?“

Zu gewinnen gibt es von Frank Hess die Tuschezeichnung „Tulpenvase“, sowie ein Überraschungspaket von der Firma Hahnemühle.

Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:

c06.06.2011: Helen Königs
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?

Nietzsches Begriff von „frei sein“ und ein Orchester – Linoldrucke von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Linolschnitt, Marketing, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Mai 2011

Orchestermusik fasziniert mich immer wieder – besonders der Dirigent, der es schafft so viele Musiker zu koordinieren.

Wloka, der Aquarellmaler, zitierte Henry Matisse in seinem Blog:

1999 - Saxophonist - Linoldruck von Susanne Haun - 30 x 20 cm auf einer Kunstzeitung

1999 - Saxophonist - Linoldruck von Susanne Haun - 30 x 20 cm auf einer Kunstzeitung

„Heutzutage ist alles teuer für den Maler – Farben, Material, das Leben überhaupt. Wenn ich ein junger Maler wäre, würde ich eine bezahlte Arbeit annehmen, dann wäre ich unabhängig und könnte frei malen. Meine Kunst würde nicht darunter leiden. Wenn ich mich mit kitschiger Malerei befassen würde, wenn ich Weihnachtsgebäck verzierte, dann würde das meine Kunst beeinträchtigen, aber eine Arbeit als Bankangestellter oder das Beladen von Güterzügen würde mir nicht schaden.
Nietzsche sagte: „;Alle Künstler sollten einen Beruf lernen, um frei zu sein.“;
Man braucht nur drei oder vier Stunden täglich zu arbeiten. Dann kann man ehrlich malen und braucht sich nicht um den Geschmack der anderen zu kümmern.“;
Henri Matisse

1999 - Dirigent - Linoldruck von Susanne Haun - 20 x 15 cm

1999 - Dirigent - Linoldruck von Susanne Haun - 20 x 15 cm

Ich kann Matisse Worten nicht folgen. Ich habe von 1999 – 2004 nebenbruflich 23 Stunden die Woche bei einem Zusammenschluss mehrerer ARD Anstalten gearbeitet und hatte dort die Aufgabe in den Redaktionen von den Redakteuren zu erfahren, was sie für ein bestimmtes Projekt von einem Computerprogramm erwarten, diese Informationen mußte ich dann bündeln und zu einem Gesamtprogramm zusammenstellen.
Ich war einfach kaputt, wenn ich aus den Redaktionen kam – ich mußte von Berlin nach Leipzig, Dresden, Chemnitz, Magdeburg und mehr und konnte in der Zeit keine Kunst machen, denn ich mußte meine Arbeit machen. Ich bin um 4 Uhr früh aufgestanden, um Zeit für meine Kunst zu haben, aber die Gedanken sind gebunden an den Job und ich möchte meine Gedanken an die Kunstprojekte binden.

In einem Beruf auch wenn er nur 4 Stunden täglich ist, ist man nicht frei für die Kunst! Nietzsche täuscht sich. Wenn ich 5 Stunden am Tag „Kohlen schaufel“ zittert meine Hand so, dass ich keine Linie zeichnen kann, ich bin müde und mein Kopf ist leer.

1999 Trompeter mehrfache gedruckt 30 x 60 cm - Linoldruck von Susanne Haun

1999 Trompeter mehrfache gedruckt 30 x 60 cm - Linoldruck von Susanne Haun

Ich habe 2004 meinen Job gekündigt, um mich ganz auf die Kunst zu konzentrieren. Entgegen allen Ratschlägen. Ich habe diesen Entschluss NIE bereut. Sicher, ich möchte nicht verheimlichen, dass ich finanziell lange nicht so gut dastehe wie vorher.

Bei Wloka schrieb ich folgendes als Antwort im Blog – das war natürlich die pure Provokation aber es stimmt schon zum Teil:
„1 Stunde aus dem Branchenbuch vermeindliche Kunden für deine Kunst abtelefonieren, 1 Stunde am Rechner PDF Flyer für deine Kunst fürs Internet erstellen, 1 Stunde im Internet Galerien heraussuchen und anschreiben, 1 Stunde Pressearbeit am Rechner = 4 Stunden an 5 Tagen –> da hast du dann auch einen Erfolg daraus — das Problem ist, nicht den Mut zu verlieren bei der 1.001 Absage und auch wirklich diese 4 Stunden am Tag darin investieren…… auch die Kunst ist einfach eine Selbständige Arbeit “

1999 - Gitarrist - Linoldruck von Susanne Haun - 20 x 30 cm

1999 - Gitarrist - Linoldruck von Susanne Haun - 20 x 30 cm

Natürlich nehme ich mir nicht jeden Tag das Branchenbuch vor …. ich gehe da schon etwas differenzierter vor, aber ich telefoniere täglich mit Interessierten, Galeristen und Malschülern über Kunst. Suche nach neuen Kunstprojekten und schaue mir die Kunstzeitungen im Internet an, lese Kunstbücher etc. Meine Leser können das ganz gut hier im Blog verfolgen, was ich so mache!

Man kann halt auch den Tag nicht so nach Stunden aufteilen – gestern waren wir den ganzen Tag in Saalfeld bei Maren, der Galeristin, und morgen sind wir in Rostock zum Künstlertreff mit Frank Koebsch. Was würde das für Probleme geben, wenn wir jeden Tag 4 Stunden arbeiten müßten – und glaubt mir, ich weiss, wovon ich rede.

Ich bin ohne eine Arbeit außerhalb der Kunst frei. Ich möchte nicht verheimlichen, dass ich mit meinem Sohn in einer 40 qm 1 Zimmer Wohnung lebe – ich habe ja hier die Kosten der Kunst dargelegt, es ist immer die Frage, was man bereit ist, für seine Freiheit zu zahlen. Mein 17jähriger Sohn hat beschlossen, dass er, egal was er studiert, später eine Festanstellung haben möchte. Eine Anstellung, wo am Monatsende das Geld auf dem Konto kommt.

Alles hat seinen Preis im Leben – es ist nur die Frage, ob man bereit ist, ihn zu zahlen. Freudig zu zahlen!

Aber das, was für mich richtig ist, muss für andere noch lange nicht der richtige Weg sein. Es ist nur mein Weg. Ich weiss, ich klinge manchmal sehr absolut. Aber ich möchte meinen Weg nicht als Gottesurteil verstanden wissen!

Nun bin ich dieses mal sehr persönlich geworden. Das war nicht mein Ziel aber zur Beantwortung mancher Fragen scheint es sich nicht vermeiden zu lassen.

1999 - Geigerin - Linoldruck von Susanne Haun - 20 x 30 cm

1999 - Geigerin - Linoldruck von Susanne Haun - 20 x 30 cm

Jedenfalls, als ich die 1999 die mdr Redaktion Klangkörper nach Ihren Wünschen befragte, entstand ein Linoldruckzyklus mit Orchestermusikern.

Warum ich damals Linoldrucke erstellte? Ich hatte nicht nur den Job, ich hatte auch einen 5jährigen Sohn zuhause und beim Linoldruck konnte ich alles stehen und liegen lassen es hat der Linie keinen Abbruch getan, wann ich sie weiter in das Gummi ritze. So habe ich jede 5 Minuten frei genutzt, an meinen Platten zu arbeiten. Um um 4 Uhr Morgens, wenn alle schliefen habe ich gedruckt!

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