Susanne Haun

Anemonen – Winterlinge – in Papas Garten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Februar 2019

 

Anemonen, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Jedes Jahr wieder bin ich von Neuem vom leuchtenden Gelb begeistert, mit dem die ersten Winterlinge bzw. Anemonen den Garten meines Vaters zum leuchten bringen. Und jedes Jahr wieder zeichne ich diese Anemonen. Am Sonntag war ich überrascht, sie schon anzutreffen, Mitte Februar ist schon recht früh für die zarten Blüten.

Hier (Klick) sind die Winterlinge von 2017 zu sehen. Auch 2011 habe ich Winterlinge gezeichnet (klick).

Den kleinen Film am Ende des Beitrags habe ich selber mit der linken Hand mit meinem iPhone beim Zeichnen gefilmt. Ich habe ihn schon auf meinem Instagram Account @susanne_haun (klick) gezeigt.

 

 

 

 

 

 

Eine Art Edelweiss oder doch eine Mimose? Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 20. April 2018

 

Edelweiss oder Anemone (c) Zeichnung von Susanne Haun

Edelweiss oder Anemone (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Bei Papa im Garten beginnt es an allen Ecken und Enden zu blühen. Ich mag diese kleine weiße Pflanze. Ist es eine Art Edelweiss oder eine Mimose oder vielleicht auch eine Anemone?

 

 

 

Frühlingsblumen – Waldanemonen – Zeichnungen im Skizzenheft von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 31. März 2017

 

Mein nächstes Blumenskizzenbuch ist fertig. Vom letzten berichtete ich hier.

In der nächsten Zeit werde ich mich ein wenig mit den Blogtexten zurückhalten, ich schreibe an meiner letzten Hausarbeit für das vergangene Semester und der Abgabetermin nähert sich.

 

 

Auch dieses Skizzenbuch habe ich wieder bei issuu eingestellt. Mein Ziel ist es, alle meine Skizzenbücher dort festzuhalten, im Moment fehlt es mir jedoch an Zeit, sie einzuscannen.

 

 

Winterlinge – Hahnenfußgewächs – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. März 2017

 

„Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winterlinge (Eranthis) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).“ schreibt Wikipedia.

 

Winterlinge - 17 x 22 cm - Tusche auf Aquarellkarton - Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Winterlinge – 17 x 22 cm – Tusche auf Aquarellkarton – Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Gerda (siehe hier) bloggte letzte Woche Anemonen und ich  dachte, die Winterlinge gehörten zur Gattung der Anemonen. Da habe ich mich geirrt aber ich mag sie trotzdem sehr.

 

Winterlinge im Garten meines Vaters (c) Foto von Susanne Haun

Winterlinge im Garten meines Vaters (c) Foto von Susanne Haun

 

Mit der Farbe habe ich mich etwas schwer getan. Es ist ungewöhnlich für mich, mit mehr als einem Farbton zu arbeiten. Ich mag das liniare Knappe auf das Wesentliche beschränkte.

 

 

Der Tod – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Pastell, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Juni 2014

Im Moment geistert der Tod durch die Bloggerwelt. Aber geistert der Tod nicht immer in unseren Gedanken?

Im blauen Café im Beitrag „Dreiviertel“ (siehe hier) führten Ulli und ich ein Gespräch darüber, wann der Tod beginnt:

Verblühte Anemone (Ausschnitt) (c) Zeichnung von Susanne Haun

Verblühte Anemone (Ausschnitt) (c) Zeichnung von Susanne Haun

Susanne:

Ich denke, Ulli, das Sterben beginnt zu keiner Zeit, selbst bei Krankheit nicht. Denn das Wesen lebt und atmet und selbst bei größter Krankheit hängt das menschliche Wesen an der Welt, an dem Neuen und Altem. Wenn die Neugier und die Lust am Leben, der Haß, der Tratsch aufhören, dann ist der Mensch tod.
Und dann stirbt er oder sie…… lg Susanne

Ulli

Ich hoffe doch, liebe Susanne, dass der Hass und der Tratsch auch aufhören, wenn ich noch mitten im Leben oder im Dreiviertel angekommen bin, denn dies sind ja innere Haltungen, die man entwickeln kann- auch sehe ich das Sterben etwas anders, wir wissen, dass auf der biologischen Seite (dazu muss man nicht unweigerlich eine todbringende Krankheit in sich tragen), dass ab irgendeinem Zeitpunkt das Wachstum aufhört, zwar weiss man heute auch, dass sich Zellen viel länger neu bilden, als man noch vor 10/20 Jahren annahm, aber irgendwann lassen Sinnesorgane,Körperkräfte etc. nach,.Die chinesische medizin spricht vom Qui = der Lebenskraft, die verebbt. Für mich ist das Symbol hierfür das gelbe Blatt am Baum, das den bevorstehenden Sterbeprozess ankündigt … manche Menschen wissen ganz genau, wann ihr Zeitpunkt gekommen ist, ein schönes Beispiel hierfür ist der Film “Antonias Welt”.Indem ich Tod als ständigen Begleiter des Lebens wahrnehme und mir seiner bewusst bin und bleibe, umso lebendiger bin ich …

aber ich stimme dir auch zu, der Überlebenswille ist grösser, als wir ahnen und die Neugierde und die Lust am Leben sind wesentliche Faktoren, um gesund alt werden zu können und in Frieden und in Bewusstheit zu gehen …

herzliche Abendgrüsse und herzlichen Dank für deins
Ulli

Susanne

Guten Morgen, liebe Ulli,

ich möchte den Tod nicht “verleugnen” oder “wegdenken” aber ich möchte mich auch nicht von ihm beherrschen lassen. Die Kräfte des Körpers lassen nach – das ist keine Frage. Ob nun mit oder ohne Krankheit. Ich habe allerdings festgestellt, egal wie sehr mich meine Kräfte verlassen, egal wie krank ich bin, egal wieviele Schmerzen ich habe, es gibt immer etwas, womit ich mich und meine Gedankenwelt anregen kann. So kann ich das Leben bis zur letzten Neige leben.
Sicher – soziale Kontakte heute zu pflegen, auch bei Krankheit und Bewegungslosigkeit, ist viel einfacher durch die neuen Medien. Wir haben großes Glück, dass die Technik so weit fortgeschritten ist.
Ich kenne jedoch auch viele Menschen, deren einziger Antrieb Tratsch, Haß, Neid und die Wut ist. Gäbe es sie nicht, dann gäbe es keine Kriege. Ich versuche mich von diesen Menschen und ihrer negativen Energie fern zu halten. Sie kosten mehr Kraft als mein ganzes Studium.

Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

Verblühte Anemone (c) Zeichnung von Susanne Haun

Verblühte Anemone (c) Zeichnung von Susanne Haun

In Mützenfalterins Blogbeitrag „Über den Tod“ (siehe hier) wird über die Frage des guten Todes diskutiert.

Was ist ein guter Tod?

Ich denke, ich möchte mit dem Tod kämpfen – ich habe diesen Kampf schon einmal erfolgreich gewonnen. Der Mensch ist stark. Er schafft oft mehr als man glaubt.

Denken ist auch Arbeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Mai 2014

Letzte Woche war ich bei einer meiner Dozentinen die Hausarbeit besprechen.

Es war ein interessantes Gespräch und die Quintessenz war unter anderem, dass Denken auch Arbeit ist.

Anemone Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Anemone Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Harte Arbeit, so empfinde ich es vor allem, wenn ich schwierige Texte lese, wie das Buch „Theorien der Gegenwartskunst“ zur Einführung von Juliane Rebentisch. Ich lese das Buch gerne. Aber auch, wenn man etwas gerne macht, ist es mitunter Arbeit. Bestenfalls mag man seine Arbeit, so wie ich es tue.

Gerne drücke ich mich vor Pflichtlektüre und beginne zu arbeiten. So sind auch die Anemonen der letzten beiden Tage entstanden. Sie wachsen auf meinem Balkon und ich mag sie, wenn sie gerade am Verblühen sind und viele Linien bilden.

Anemone Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Anemone Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Klematis oder eine Übersetzung in Linien – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 28. April 2011

Jeder Maler / Zeichner findet seine eigene Übersetzung, um Gesehenes mit Mitteln des Bildnisses umzusetzen.

Wenn ich das Model meiner Zeichnung betrachte, dann verliert es seine Form und löst sich ganz in Linien auf, die ich sehe. Ich sehe keine dreidimensionelen Gegenstände im Kopf – ich sehe nur die Linien in zwei Dimensionen: Länge und das Verhältnis zu den anderen Linien dazu. Ich zeichne, ohne das gesamte Modell vor mir zu sehen, ich sehe immer nur den Ausschnitt, an dem ich arbeite.

Klematis - Zeichnung von Susanne Haun - 26 x 32 cm - Tusche auf Lana 185 g satiniert

Klematis - Zeichnung von Susanne Haun - 26 x 32 cm - Tusche auf Lana 185 g satiniert

Schaue ich mir die gesamte Zeichnung an, bin ich oft erstaunt! Die Linien, also Augen, Mund und Nase fügen sich zu einem Bild zusammen.

Conny Niehoff hat mich heute besucht. Sie arbeitet in Struckturen und Schichten
Sie sagt: „In schnellem Tempo werden meine Themen zunächst intuitiv der Farbe untergeordnet, wachsen jedoch durch das Auftragen starker Strukturen wieder aus dem Bildgeschehen heraus ohne ihre Abstraktion zu verlieren. “

Komm doch lieber Frühling – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Februar 2011

Mein Lieblingsblumenladen sieht von außen sehr unscheinbar aus! - Foto von Susanne Haun

Mein Lieblingsblumenladen sieht von außen sehr unscheinbar aus! - Foto von Susanne Haun

Mein Lieblingsblumenladen hat nach einer zweimonatigen Winterpause wieder geöffnet.

Obwohl er von außen sehr unscheinbar ist, sieht man innen sofort die Liebe, mit der die Blumen arrangiert sind. Ich kaufe meistens einzelne unterschiedliche Blüten und arrangiere sie in Flaschen und schmale Vasen.

Die Anemone habe ich auf dem Postkartenbütten von Hahnemühle gezeichnet. Die kräftigen Farben habe ich dabei in den Hintergrund übernommen.

Bordeaux Anemone - Tusche auf Bütten - 10 x 15 cm - Zeichnung von Susanne Haun

Bordeaux Anemone - Tusche auf Bütten - 10 x 15 cm - Zeichnung von Susanne Haun

Die Geschichte der Anemone (Windröschen) gefällt mir ausgesprochen gut. Anemona war ein heiratsfähiges Mädchen (Nymphe) an Floras Hof. Floras Gatte verliebte sich in das Mädchen, worauf Flora sie aus Eifersucht in eine Blume verwandelte.

Violette Anemone - Tusche auf Bütten - 10 x 15 cm - Zeichnung von Susanne Haun

Violette Anemone - Tusche auf Bütten - 10 x 15 cm - Zeichnung von Susanne Haun

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