Denken ist auch Arbeit – Zeichnung von Susanne Haun

Letzte Woche war ich bei einer meiner Dozentinen die Hausarbeit besprechen.

Es war ein interessantes Gespräch und die Quintessenz war unter anderem, dass Denken auch Arbeit ist.

Anemone Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun
Anemone Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Harte Arbeit, so empfinde ich es vor allem, wenn ich schwierige Texte lese, wie das Buch „Theorien der Gegenwartskunst“ zur Einführung von Juliane Rebentisch. Ich lese das Buch gerne. Aber auch, wenn man etwas gerne macht, ist es mitunter Arbeit. Bestenfalls mag man seine Arbeit, so wie ich es tue.

Gerne drücke ich mich vor Pflichtlektüre und beginne zu arbeiten. So sind auch die Anemonen der letzten beiden Tage entstanden. Sie wachsen auf meinem Balkon und ich mag sie, wenn sie gerade am Verblühen sind und viele Linien bilden.

Anemone Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun
Anemone Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

5 comments

    1. Ja, es ist immer ein Aufraffen, Peggy, heute muss ich eine Bildbeschreibung verfassen, ich habe sie lange im Kopf – nun gilt es alle Formalien für das wissenschaftliche Arbeiten einzuhalten und dass ist nicht einfach … aber das weisst du ja….
      Liebe Grüße sendet dir Susanne

  1. Ich kann Dir da nur zustimmen . Ich plage mich gerade mit Rudolf Arnheim Kunst und sehen herum. Sehr interessant aber schwierig zu lesen. Da mache ich auch öfter einen Abstecher an den Zeichentisch.
    Die Anemone Version 1 gefällt mir sehr gut, das zarte Blau paßt sehr gut.
    Dir einen schönen Feiertag.
    LG Bine

    1. Guten Morgen, Sabine,
      aber um so schöner ist es immer, wenn der Text zu Ende bearbeitet ist und die Erkenntnis im Kopf Fuß fasst 🙂
      Heute steht bei mir eine Bildbeschreibung einer Zeichnung Dürers an. Obwohl es sich einfach anhört, gibt es viel zu bedenken.
      Ich soll mutiger meine Erfahrung als Künstlerin einbringen, meinte meine Dozentin. Bisher habe ich genau diese Erfahrung immer versucht, nur unterschwellig anklingen zu lassen. Denn ich fand, sie gehört nicht in mein Kunstgeschichte Studium dazu. Das war dumm und ich freue mich darauf nun diese Trennung aufzuheben und meine Erkenntnisse einfliessen zu lassen.
      Einen schönen Freitag wünscht dir Susanne
      P.S. Den Text von Arnheim kenne ich nicht. Ist er empfehlenswert?

  2. Ich finde schon obwohl ich noch lange nicht am Ende bin. Er beleuchtet anhand von Beispielen das Wechselspiel von Form und Farbe, Raum und Licht, Bewegung und Gleichgewicht. Als Buch zur Bildanalyse sehr interessant.
    Ich habs bei Amazone gekauft. Schau mal vielleicht gibt es dort ein paar Rezessionen.
    LG Bine

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