Susanne Haun

Vorweihnachtspost 2017 von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 23. November 2017

 

Steinerne Tränen, 15 x 15 cm (c) Linoldruck von Susanne Haun

Kontakt: Groninger Str. 22, 13347 Berlin, T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70 , Mail: info@susannehaun.de

V O R W E I H N A C H T S P O S T

Wie jedes Jahr nähert sich Weihnachten schnell, plötzlich und unerwartet.

So ist es gut, sich schon jetzt Gedanken um die Weihnachtsgeschenke zu machen.

Als besonderes Geschenk biete ich dieses Jahr das Dämonen-Buch an. Es ist in limitierter Auflage von 100 Stück erschienen, am Ende des Buches findet sich die Nummer und die Signatur von Diarmuid Johnson, dem Dichter und mir der Zeichnerin:

Diarmuid Johnson: DÄMONEN – Gedichte – Zeichnungen: Susanne Haun.

curach bhán publications – daniel büchner: EDITION KUNST&TEXT

ISBN: 978–3–942002 – 06 – 6

64 Seiten | Hardcover, Pappeinband | 19 x 19 cm

Erscheinungsdatum: 2013

Das Buch und meine Original Zeichnungen sind im Januar 2013 in der Irischen Botschaft in Berlin vorgestellt worden. Impressionen von der Ausstellung können hier (Klick) gesehen werden.

In sehr guter Qualität sind in dem Buch meine Zeichnungen zu den Zeilen des Gedichts in deutscher und gälischer Sprache abgebildet.

Es stehen die Buch-Nummern 3, 77, 78, 81 und 87 zur Verfügung. Gerne füge ich auf Wunsch eine persönliche Widmung hinzu.

Das Buch kostet 35 Euro.

Eine kleine Auswahl meiner original Zeichnungen, die im Buch abgebildet sind, biete ich für den besonderen Preis von 75 Euro (ungerahmt) an. Der Preis ist inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten innerhalb Deutschlands.

Das Dämonen Buch und eine Zeichnung (aus einer Auswahl von 10) gemeinsam biete ich für 100 Euro an.

Für einen Aufpreis von 25 Euro ist es möglich das Bild in einem weißen Holzrahmen mit Passepartout zu erwerben.

Bei Interesse an einem der Angebote genügt eine Mail an info@susannehaun.de .

Wer gerne mehr Informationen zu den angebotenen Zeichnungen haben möchte, kann mich auch anrufen: 0177 232 80 70.

 Ich wünsche allen eine schöne, nicht allzu hektische Vorweihnachtszeit.

 

Zeichnerin Susanne Haun wünscht frohe Weihnachten (c) Foto von M.Fanke

Zeichnerin Susanne Haun wünscht frohe Weihnachten (c) Foto von M.Fanke

 

Hier findet ihr übersichtlich im pdf die Weihnachtsangebots-Zeichnungen 2017 von Susanne Haun.

Hier findet ihr übersichtlich im PDF die Weihnachtsangebots-Zeichnungen 2017 von Susanne Haun

 

Und hier die Auswahl der Zeichnungen:

Dämonen – Gedichte und Zeichnungen von Diarmuid Johnson und Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Ausstellungstip, Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Oktober 2014

Vor knapp 2 Jahren erschien das Buch „Dämonen“, Gedichte von Diarmuid Johnson, Zeichnungen von Susanne Haun.

Das Buch ist in einer limitierten und nummerierte Auflage von 100 Exemplaren erschienen.

Ein Dämon werde ich (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein Dämon werde ich (c) Zeichnung von Susanne

Das Erscheinen des Buches, die original Zeichnungen und Leinwände wurden zusammem mit einer lyrisch/musikalischen Darbietung von Diarmuid Johnson in der Irischen Botschaft im Januar 2013 vorgestellt (siehe hier).

Diarmuid sprach mich vor einiger Zeit an, ob ich während seiner Veranstaltung „Feuer und Schatten“ in Königswinter bei Bonn Leinwände der Dämonen zeigen könnte.
So habe ich vier dämonische Leinwände auf Reisen gesendet. Wo und wie ihr sie sehen könnt, das entnehmt bitte der unten gezeigten Einladung. Ich werde persönlich nicht bei der Veranstaltung anwesend sein.

Wer mehr von Diarmuid Johnson erfahren möchte, der kann sich in der Mediathek der ARD die Sendung

Bustour durch Großbritannien – Folge 8: Rhos-y-Gilwen: Aktuelle Stunde vom 06.08.2014 anschauen.
Christian Dassel besucht auf seiner Bustour Diarmuid Johnson in Wales. Er arbeitet dort als Poet und spielt walisische Musik auf der Flöte. Mit Musik und Sprache versucht Diarmuid, Christian für diesen Landstrich Englands zu begeistern.

Bustour durch Großbritannien – Christian Dassel besucht auf seiner Bustour Diarmuid Johnson in Wales.

 

Das Buch Dämonen - Diarmuid Johnson und Susanne Haun (c) Foto von Susanne Haun

Das Buch Dämonen – Diarmuid Johnson und Susanne Haun (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich habe noch einige Dämonenbücher zur Verfügung. Sie sind alle von Diarmuid und mir signiert. Ich habe in jedem zusätzlich einen kleinen Dämon gezeichnet.

 

Das Buch Dämonen - Diarmuid Johnson und Susanne Haun (c) Foto von Susanne Haun

Das Buch Dämonen – original Zeichnung von Susanne Haun

 

Das Buch Dämonen - Diarmuid Johnson und Susanne Haun (c) Foto von Susanne Haun

Das Buch Dämonen – original signiert von Diarmuid Johnson und Susanne Haun (c) Foto von Susanne Haun

 

Ihr könnt das signierte Buch mit einer kleinen original Dämonen Zeichnung von mir für 35 Euro inklusisve Porto (innerhalb Deutschlands, ansonsten bitte Portokosten anfragen) bei mir bestellen. Sendet einfach eine kleine Mail mit euren Daten an info@susannehaun.de

 

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung in der Irischen Botschaft – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Januar 2013

Es war ein schöner Tag und eine sehr gelungene Veranstaltung. Wir haben die Bestuhlung der Botschaft gesprengt, 85 Stühle stehen für Darbietungen zur Verfügung, sie reichten nicht!

Ich danke allen für das große Interesse an der Veranstaltung in der Irischen Botschaft, ich danke Antje für die schönen Fotos und Diarmuid, Mandy, Daniel und Peter für die gute Zusammenarbeit.

Übersetzer, Zeichnerin, Dichter und Verleger - Dr. Peter Busse, Susanne Haun, Dr. Diarmuid Johnson, Daniel Büchner (c) Foto von Mandy

Übersetzer, Zeichnerin, Dichter und Verleger – Dr. Peter Busse, Susanne Haun, Dr. Diarmuid Johnson, Daniel Büchner (c) Foto von Mandy

Noch bin ich aufgeregt, ich brauche immer etwas Zeit, um ein solches Ereignis zu verkraften.

Wir waren schon sehr früh in der Botschaft, um den Ablauf zu besprechen und Diarmuid brauchte auch Zeit, um sich auf der Querflöte einzuspielen. Seine Frau Mandy spricht ausschließlich englisch und irisch und natürlich wird auch in der Botschaft nur englisch gesprochen. Eine wahre Herausforderung! Ich habe festgestellt, dass ich inzwischen schon passabel Englisch schreiben kann aber mit dem Sprechen hapert es sehr. Mir fehlen einfach Wörter beim sprechen, die ich eigentlich weiß. Da hilft nur eins: üben – üben – üben.

Die Gäste treffen ein (c) Foto von Susanne Haun

Die Gäste treffen ein (c) Foto von Susanne Haun

Ich konnte natürlich wieder nicht widerstehen und neben meinem Rechner liegt ein ganzer Stapel Irland Prospekte und eine kleine Schachtel von Petra Vieweg mit einem Stein aus Irland vom Strand von Brittas Bay in der Nähe von Arklow, Co.Wicklow südlich von Dublin. Er soll mir den Weg zu den anderen Steinen zeigen, die in Irland darauf warten, dass ich mal vorbei komme *grins*

Impressum Buch Dämonen (c) Foto von Susanne Haun

Impressum Buch Dämonen (c) Foto von Susanne Haun

Auf der anderen Rechnerseite habe ich meine Belegexemplare vom Dämonen Buch zu liegen. Es ist in einer limitierten Auflage von 100 Stück erschienen. Hinten findet ihr die Nummer und die Signatur von Diarmuid und mir. Bücher mit einer zusätzlichen persönlichen Widmung erhaltet ihr bei mir (einfach eine Mail an info@susannehaun.de ), ansonsten könnt ihr die Dämonen auch direkt im curach bhán Verlag unter diesem Link bestellen. Den ersten 20 Exemplaren liegt eine Original Grafik von mir dabei, mehr davon hier auf der Verlag Seite.

Buch Dämonen im curach bhán Verlag (c) Foto von Susanne Haun

Buch Dämonen im curach bhán Verlag (c) Foto von Susanne Haun

It was a beautiful day and a very successful event. We have more guests as chairs of the embassy, 85 chairs for performances are available, they were not enough!
I thank everyone for their interest in the event at the Irish Embassy, thank Antje for the beautiful photos and Diarmuid, Mandy, Daniel and Peter for their cooperation.
 I’m still excited, I always need some time to cope with such an event.
We were very early in the Embassy to discuss the process and Diarmuid took some time to play on the flute in the new room for him. His wife Mandy speaks only English and Irish, and of course is also spoken in the Embassy. A real challenge for me! I’ve found that I now already able to write passable English but talking es very difficult for me. I just do not have the words in my brain to speak. There is only one: to practice – practice – practice.
Of course I could not resist again and next to my computer is a whole stack Ireland brochures and a small box of Petra Vieweg with a stone from Ireland from the beach of Brittas Bay near the city of Arklow, Co.Wicklow south of Dublin. The stone will show me the way to the other stones that are waiting in Ireland of me.
On the other hand computer I have to lie my books from the demon. It has been released in a limited edition of 100 pieces. Far end is the number and the signature of Diarmuid and me. Books with an additional personal message you get from me (a mail to info@susannehaun.de), otherwise your demons can also be ordered in the curach bhán publisher at this link. The first 20 copies have an original graphic from me inside, more informations here on the publisher’s website.

Der Balanceakt zwischen fertig und nicht fertig – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Januar 2013

Der Balanceakt zwischen fertig und nicht fertig und groß und klein erzählt viele Geschichten.

Für die Ausstellung „Dämone“ in der Irischen Botschaft Berlin habe ich 40 Arbeiten in der Größe 17 x 22 cm zur Poesie von Diarmud Johnson gezeichnet. Dieses Blatt maß erfordert ein detailliertes, sorgfältiges Arbeiten. Ein kleiner Fehler bedeutet, ein neues Blatt zu nehmen und von vorne zu beginnen.

Entstehung Dämonen im Schlaf (c) Leinwand von Susanne Haun

Entstehung Dämonen im Schlaf (c) Leinwand von Susanne Haun

Ganz anders ist es bei den Leinwänden zwischen 80 x 60 cm und 100 x 70 cm. Dort muss ich schnell, gezielt und mit viel Bewegung arbeiten, damit die Leinwände so expressiv wie ich es möchte in Erscheinung treten.
Ich habe gehört, dass Gerhard Richter zu seinen Schülern sagte, dass sie groß malen sollen, damit er ihre Fehler sieht. Leider habe ich kein entsprechenden Literaturhinweis dazu gefunden.

Eine Leinwand braucht Substanz und trotzdem darf ich sie nicht „totmalen“. Nach der ersten Anlage schaue ich oft Tage auf das Bild, um zu entscheiden, ob es fertig ist oder nicht. Manchmal grundiere ich eine Leinwand neu, manchmal ist sie fertig und manchmal bedarf es nur weniger Linien bis sie fertig ist.

In den letzen 5 Jahren habe ich mich ganz auf Papierarbeiten konzentriert. Erst im letzten Vierteljahr 2012 habe ich begonnen, meine Leinwände aus dem Lager zu holen und zu übermalen. Bevor ich neue Gemälde auf die Alten setze, grundiere ich das Gewebe mit Gesso. Linien und Farben verschwinden fast vollständig unter dem Weiß. Es ist trotzdem ein Unterschied zwischen neuen, fertig grundierten und den übermalt grundierten. Die übermalten haben schon ein eigenes verborgenes Charisma.

Das Grundieren braucht Kraft (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Das Grundieren braucht Kraft (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Gesso ist italienisch und bedeutet Kreide. Ich mag es am liebsten, wenn ich meine Leinwände selbst bespanne, mit Hasenleim schließe und dann mit Gesso grundiere. Schon die Vorbereitung bis die Leinwand für die Arbeit fertig ist, stimmt mich mental auf mein Bild ein und ich mag die traditionelle Art der Grundierung, sie hat nichts mit den glatten Industrieleinwänden gemein.

Natürlich übermale ich nicht alle Arbeiten der vergangenen Jahre. Wer selber auf Leinwänden malt, kennt allerdings das Problem der Lagerung. Viele Arbeiten habe ich abgespannt und bewahre sie gerollt auf. Besonders meine großen Arbeiten der Größen 200 x 150 cm bis 400 x 280 cm. Die ersten Leinwandarbeiten von mir sind von 1999. Davor habe ich wie heute nur auf Papier gearbeitet. Die ältesten Arbeiten von mir sind Kohlezeichnungen, die ich im Alter von 12 Jahren fertigte und die bei meinen Eltern im Haus hängen.

Den Dämon vom Silvestertag habe ich nicht mehr verändert (siehe hier).

Ich beschliesse einige Partien des Gesichts weiß zu höhen (c) Leinwand von Susanne Haun

Ich beschliesse einige Partien des Gesichts weiß zu höhen (c) Leinwand von Susanne Haun

Den von Dämonen geplagten Schlafenden schaue ich noch an und überlege, in welcher der oben genannten Kategorien ich ihn stecke.

Was ich mit dem Herz von vorgestern mache, das weiß ich noch nicht. Ich habe mich noch nicht entschieden und deshalb auch die letzen zwei Tage an dem Schlafenden gearbeitet.

For my English-speaking readers:
The balancing act between finished and unfinished, and large and small tells many stories.
For the exhibition „demons“ in the Irish Embassy in Berlin I have 40 works drawn in the size 17 x 22 cm for the poetry of Diarmud Johnson. This size of paper requires a detailed and careful work. A small mistake means taking over a new leaf and start over.
It is very different from the screens between 80 x 60 and 100 x 70 cm. There I must quickly work efficiently and with a lot of movement, so that the canvases expressive as I would like to appear.
I’ve heard that Gerhard Richter had told his disciples that they should paint big, so he can see their mistakes. Unfortunately I found no reference to relevant literature.

The Embassy of Ireland presents a fantastic visual depiction of poetry from S.Haun and D.Johnson

Posted in Ausstellung, Berlin, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Dezember 2012

Im Oktober 2011 trafen Diarmud und ich uns in Bonn, ich hatte die ersten Zeichnungen zu Diarmuds Poesie im Gepäck und wir haben entschieden, dass wir das Projekt zusammen bestreiten können.
Der curach bhán Verlag freute sich dazu. Es wird also nicht nur die Ausstellung mit meinen Arbeiten und Diarmuds Vortrag mit Gesang präsentiert, es wird auch eine limitierte, teils nummerierte und signierte Auflage der Dämonen vom curach bhán Verlag geben, die erstmalig zur Ausstellungseröffnung verkauft wird.
Mehr vom curach bhán Verlag erfahrt ihr hier.

Einladung der Irischen Botschaft zur Ausstellung

Einladung der Irischen Botschaft zur Ausstellung

Als wir uns trafen, unterrichtete Diarmuid am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie, Abteilung für Vergleichende Indogermanistische Sprachwissenschaft und Keltologie in Bonn. Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es in Deutschland diesen Studienzweig sonst nur noch in Marburg, und leider ist die Zukunft beider Institute nicht sicher … obwohl das Interesse an keltischer Kultur weit verbreitet ist – 50 neue Studenten hatten sich damals für diesen Zweig angemeldet – das klingt vielleicht nicht viel, aber für ein kleines  unterbesetztes Institut ist das eine große Aufgabe, besonders zu Beginn des Semesters…
Leider  haben Diarmuid und ich uns seit einem Jahr nicht mehr gesprochen und sehen uns erst wieder zur Hängung meiner Arbeiten. Manchmal liegt zwischen der physikalischen Beendigung und Präsentation eines Projektes eine lange Zeit.
Mehr von
Diarmuid erfahrt ihr hier auf seiner Homepage.

Diarmuid und ich im Spiegel (c) Foto von Susanne Haun

Diarmuid und ich im Spiegel (c) Foto von Susanne Haun

Da eine Karte nur zwei Seiten besitzt, ist die eine Seite der Einladung in Deutsch und die andere in Englisch verfasst. Ich mag die deutsche Sprachen, nicht das ihr das missversteht. Aber ist es nicht enorm, wie viel weniger Worte es auf der englischen Seite der Karte bedarf!

Einladung der Irischen Botschaft zur Ausstellung

Einladung der Irischen Botschaft zur Ausstellung

Was ich persönlich am verrücktesten finde ist, dass ich noch nie in Irland war. Ich kenne das Land nur aus Erzählungen, Fotos, der Sagenwelt und dem Ulysses. Der gesamte Kontakt, auch zur irischen Galerie, die meine Arbeiten im Programm hat, erfolgt über den curach bhán Verlag.

Als ich gestern die Ausstellungsräume und den Ablauf des Hängens und der Vernissage in der Botschaft besprach, war ich faktisch das erste mal auf irischem Hoheitsgebiet. Hier ist der Link zur irischen Botschaft und hier zum irischen Monatsbuch mit der Ausstellungsankündigung.

Ein Dämon werde ich (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein Dämon werde ich (c) Zeichnung von Susanne

Die Irische Botschaft hat ihre Räume im Mendelssohn Haus, in der Jägerstraße in Berlin. Ich habe ein paar Fotos von meinem Besuch mitgebracht. Dieser Teil der Jägerstraße ist hinter dem Gendarmenmarkt von der Friedrichstraße aus betrachtet.

Wenn ihr zur Ausstellungseröffnung kommen möchtet, ist es wichtig, euch unter berlin.rsvp@dfa.ie anzumelden! Wenn ihr möchtet, sende ich euch gerne eine Einladung zu. Meldet euch einfach unter info@susannehaun.de bei mir.
Ich freue mich auf euren Besuch!

For my English-speaking readers:
In October 2011, I met Diarmud in Bonn, I show him the first drawings of his poetry and we have decided to be able to deny the project together
The curach bhán publisher was happy to do so. It is not only the exhibition is presented with my work and Diarmuds poems with songs, it will also be a limited, part-numbered and signed edition of the demons from curach bhán publisher, which is sold for the first time at the exhibition opening.
More information about the exibition you can see on the invitation on the top of the article.

Mit den Dämonen auf Felsen nächtigen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Januar 2012

Nun habe ich es geschafft und für das Manusskript „Die Dämonen“ die letzten Zeichnungen gefertigt.

Ich knüpfe an den schon im Oktober gezeichneten Satz an:

Und obwohl ich die leere See betrachtet habe und alleine mit den Dämonen auf Felsen genächtigt habe

Mit den Dämonen auf Felsen genächtigt habe - Zeichnugn von Susanne Haun - Tusche auf Burgund Bütten - 17 x 22 cm

Mit den Dämonen auf Felsen genächtigt habe - Zeichnugn von Susanne Haun - Tusche auf Burgund Bütten - 17 x 22 cm

Ist der breite, der helle Weg umso schrecklicher, Einsamer ein Leben ohne Schatten, und Feuer im Geist.

Einsam - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Burgund Bütten - 17 x 22 cm

Einsam - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Burgund Bütten - 17 x 22 cm

Über das „Feuer im Geist“ habe ich mit einer Freundin lange diskutiert:
Meint Diarmuid nun, dass das Leben ohne Schatten ist und ohne Feuer im Geist oder, dass das Leben befreit von allem, voller Inspiration ist? Vielleicht ist es hier wichtig, die irische Original Version zu lesen. Ich werde Diarmuid fragen.

Am 3. Februar kommt Diarmuid Johnson nach Berlin, so dass wir das Buch und die daraus entstehenden Projekte weiter besprechen können. Hier seht ihr den bisher verfaßten Text und die Zeichnungen. Ich habe „nur“ den ersten Teil von Diarmuid in voller Länge hier gezeigt 🙂

Das Gute mit der Wurzel ausreissen: Dämonen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Das äthiopische Buch Henoch, Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Januar 2012

Jeder Glaube hat seine spezielle Mythologie von den  Dämonen .

Als ich mich heute mit den Dämonen des christlichen Glaubens beschäftigte war ich bewegt zu lesen, dass die gefallenen Engel aus den Aprokryphen, die ich so gerne zeichne, die christlichen Dämonen sind. Asasel, den ich hier zeichnete und der  einer meiner „Liebling-gefallenen-Engel“ ist, ist in der islamischen Mythologie Iblis der Enttäuschte, der bei Gott in Ungnade gefallen war. Im jüdischen Glauben ist Asasel der Sündenbock.

Um das Gute mit der Wurzel auszureißen - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Burgund Bütten - 17 x 22 cm

Um das Gute mit der Wurzel auszureißen - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Burgund Bütten - 17 x 22 cm

Und wie sieht es heute aus? Auch heute können wir, die Menschen nicht von Asasel loslassen, in dem Dreiteiler „Gefallene Engel“ spielt Hal Ozsan den Asasel. Ich habe die Triologie nicht gesehen, werde sie mir aber bestimmt anschauen, wenn sie mal im Fernsehen kommt.

Diarmuid Johnson schreibt in seinen Dämonen:

„So kehre ich zurück zum kalten Felsboden und zu den lichtlosen Gegenden des Herzens, umd das Gute mit der Wurzel auszureißen:“

Steinerne Tränen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Januar 2012

„Dort, ehrlich aber kalt, betrauerte ich die Dämonen, aber der Verlust führte nur zu steinernen Tränen.“  Diarmuid Johnson

Steinerne Träne Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - 22 x 17 cm - Sepia auf Burgung Aquarellpapier

Steinerne Träne Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - 22 x 17 cm - Sepia auf Burgung Aquarellpapier

Ich sehe in diesem Satz die Wehmut der Veränderung, die selbst herbeigefügt und notwendig umso schmerzhafter ist und somit zu diesen bitteren steinernen Tränen führt. Das Abschlagen der Tränen führt zur Befreiung und absoluter Freude.

Ich bleibe noch zwei Sätze bei den Dämonen ((seht hier) meine bisherigen Ergebnisse dazu) und für das Manusskript sind alle Zeichnungen gemacht.

Intermezzo – hat meine Gedanken gelöscht – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Oktober 2011

Es macht Spaß, mit Wörtern zu spielen.

Intermezzo bedeutet wörtlich Pause, hat aber in der Kunst die Bedeutung von Zwischenspiel oder besser von Einschüben und Überleitungen. Ich spiele diese Wochen mit den Sternzeichen und den Dämonen Ping Pong und hüpfe so von Thema zu Thema.

Heute habe ich mich wieder mit den Dämonen beschäftigt. So fahre ich mich nicht in einem Thema fest, sondern reisse mich immer wieder heraus und schaffe so wechselseitige Themeninspirationen.

Hat meine Gedanken gelöscht - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm

Hat meine Gedanken gelöscht - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm

Die Dämonen
von Diarmuid Johnson

Ich lebe unter Dämonen
dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.

Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.

Die anderen Leute kommen nie zur Ruhe
Sie sind immer in Bewegung
Sie sitzen nicht am Rande der Klippe
Um in den Schlund des Meeres zu starren.

Sie folgen dem großen, glatten Weg
Wo das Licht des Fleißes ihr Herz erleuchtet
Ihre Dämonen bedrohen sie nicht tagsüber
Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht.

Die herkömmlichen Leute - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm

Die herkömmlichen Leute - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm

So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich
immer in Bewegung mit wenig Schlaf
Aber vom Gehen wurden mir die Beine lahm
Die Schlaflosigkeit hat meine Gedanken gelöscht

Ich war damals einer der gewöhnlichen Leute
Nur saß ich am Klippenrande, um in den Schlund des Meeres zu starren

Hier seht ihr die restlichen Beiträge zum Gedicht „Die Dämonen“.

Vom Gehen wurden mir die Beine lahm – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Diarmuid Johnson - Die Dämonen, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Oktober 2011

24 Zeilen besitzt das Gedicht „Die Dämonen“ von Diarmuid Johnson; heute seht ihr drei Versionen der Zeile 15.

Ich möchte aber trotzdem nocheimal zur Zeile 13 zurückkommen:
So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich

Was ist ein gewöhnlicher Mensch?

Das Wort „gewöhnlich“ bietet jedem Leser ein anderes Bild im Kopf, ich aber kann nur mein Bild aus meinem Kopf zeichnen. Sind Texte damit felxibeler als Bilder? Immer wenn ich darüber lese wird es genau umgekehrt beschrieben. Bilder lassen viele Deutungen zu und Texte sind eindeutig.

Aber meine Wahrheit dazu ist, dass sowohl Bilder als auch Texte viele, viele Interpretationen zulassen. Und ist es nicht dass, was es spannend macht? Jürgen Küster fragte mich in den Kommentaren, ob man mit Bildern zum Text die Fantasie des Lesers zu sehr einschränkt. Ich finde es aus den genannten Gründen nicht.
Ich gebe diese Frage aber auch gerne an meine Leser weiter. Vielleicht mag der eine oder andere dazu seine Gedanken schreiben.

Vom Gehen wurden mir die Beine lahm - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm

Vom Gehen wurden mir die Beine lahm - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm

Die Dämonen
von Diarmuid Johnson

Ich lebe unter Dämonen
dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.

Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.

Die anderen Leute kommen nie zur Ruhe
Sie sind immer in Bewegung
Sie sitzen nicht am Rande der Klippe
Um in den Schlund des Meeres zu starren.

Sie folgen dem großen, glatten Weg
Wo das Licht des Fleißes ihr Herz erleuchtet
Ihre Dämonen bedrohen sie nicht tagsüber
Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht.

So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich
immer in Bewegung mit wenig Schlaf
Aber vom Gehen wurden mir die Beine lahm

Hier seht ihr die restlichen Beiträge zum Gedicht „Die Dämonen“.

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