Susanne Haun

Dantes Barke der Wellen und Wogen – 70 x 50 cm – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juli 2016

 

Am Freitag habe ich mit Tusche und Feder auf den Wellen und Wogen von Dankes Barke Wellenreiterinnen und Wellenreiter ballancieren lassen.

 

Dantes Barke der Wellen und Wogen (siehe hier) hat noch einige Veränderungen erfahren, sie sind nicht unbedingt sofort zu sehen und zuerst bedauerte ich es, dass ich nicht den Wels, der den runden niedlichen Fisch ersetzt, in seinem ersten Zustand gelassen habe. Aber letztendlich, eine Leinwand benötigt Material, weswegen ich auch meine Zeichnungen mit weißem Acryl und Tusche auf den Leinwänden arbeite. Es ist ein ganz anderes Arbeiten als auf Papier. Jedes Material ist besonders und es ist wichtige, die Eigenheiten des Materials zu kennen und für die Zeichnung zu nutzen.

Ich habe mit Nina Alice Schuchardt (siehe hier), der Kuratorin meiner Ausstellung in Roddahn voriges Jahr, über Dantes Barke der Wellen und Wochen gesprochen. Sie findet meine neuen Boote haben viel narrative Kraft, sie denkt an den alten Mann und das Meer, siehe hier meine Illustration zum Buch. Ich denke, dass ist auch mein Ziel für meine Zeichnungen auf Leinwand: Geschichten erzählen und damit Denkprozeße beim Betrachter anstoßen. Ich schätze es sehr, dass Nina auch nach der Ausstellung voriges Jahr einen Blick auf meine Arbeiten wirft und mit mir die Arbeiten diskutiert.

 

Entstehung Dantes Barke der Wellen und Wogen – 70 x 50 cm – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Juli 2016

Dantes Barke lässt mich noch nicht los. Die Geschichte ist einfach zu eindrucksvoll um sie mit einem verknüpften Bild mit dem Leben stehen zu lassen.

Die Wogen des Lebens sind heftig, jeder kennt die Wellen, die mitunter alles zum Kentern bringen. Es gilt immer wieder Entscheidungen zu treffen, wie das Boot am besten durch die Wellen zu steuern ist.

Das Boot links im Bild ist schon fast am Kentern, die beiden Insassinen schauen aus dem Rumpf heraus aber sind machtlos ob der Kraft der Wellen und des Fischs. Der erste Fisch war mir zu niedlich und zu schön, ich habe ihn wieder als Erinnerungsspur ins Weiß verschwinden lassen. Ein Tropenfisch ist schon anzusehen aber eigentlich möchte ich einen wilden Wels, der auf die Barke zuschwimmt.

 

 

Fische – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Februar 2016

Gestern habe ich beim schwarzen Vogel auf dem Kormoranflug Blog das Rezept für einen Fischteller mit Meerbrassen / Rotbrasse gelesen und die Fotos der ausdrucksstarken Fische haben mich zu kleinen Postkarten zwischendurch inspiriert.

Ich habe dafür verschiedene Tuschen in Blautönen, Senegalblau, Türkis und Cyanblau, benutzt. Die Fische sind auf  Hahnemühle Bütten in der Postkartengröße 10 x 15 cm entstanden.

 

 

Wie ein Fisch auf Land – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Februar 2015

 Am Freitag gab es Kabeljau.

 

2 Fisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich mag Fischstände, es gibt sie immer seltener. Irgendwie regen mich Fische wieder und wieder zum Zeichnen an.

 

Wie ein Fisch im Wasser – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Januar 2013

Heute ist die Ausstellungseröffnung in der Irischen Botschaft und wie immer bei solchen Veranstaltungen plagt mich das Lampenfieber und ich saß schon um 5 Uhr früh an meinem Arbeitstisch um zu zeichnen.

Im Fluss - 30 x 40 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Im Fluss – 30 x 40 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Um mich richtig austoben zu können habe ich das Format 30 x 40 cm gewählt. In meinem Kopf sind noch die Bilder, die beim Lesen vom Buch „Pferde stehlen“ von Per Petterson entstanden sind. So nehme ich das Senegal Blau, es ist ein eisig kalter Farbton und zeichne einen Fluss und einen Fisch. Am Fluss dürfen Berge und Tannen nicht fehlen. Die Landschaft entsprang meiner Fantasie, sie ist ein Traumbild vom Wasser.

Meine Traumlandschaft habe ich noch nass fotografiert, die Zeit bis ich zur Vernissage los muss, reichte nicht, zum Trocknen lassen. iAber ich mag die Wasserspritzer im Fluss, die der Betrachter noch gut auf dem Foto sehen kann. Wenn ich wieder nach Hause kommen, sind sie weggetrocknet. Schade!

Traumlandschaft - 26 x 34 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Traumlandschaft – 26 x 34 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
Today is the opening of the exhibition in the Irish embassy. Me plagures the fright as always at such events. So I woke up early in the morning by 5 clock and go on my desk to draw.
In my head they are always the pictures from the book by Per Petterson „Out Stealing Horses“. I take the ink coloured „Blue Senegal“, it is an icy cold color and I like to draw a river and a fish with them. By the riverside may not be missing mountains and pines. The landscape is build in my imagination, she is my vision of water but it doesn’t exist.
I have photographed my dream landscape drawing wet, the time I need to go to the opening was not enough to wait until it is dry. I like the splash of water in the river, which the viewer can see well in the photo. When I come back home, they are dried off. What a pity!

Ausstellung Zusammenspiel von Fläche und Linie – Ausstellung in Wolgast

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Juni 2012

Heute fahre ich zur Ostsee, nach Wolgst, um dort meine Ausstellung „Zusammenspiel von Fläche und Linie“
in der Art Galerie Juchin zu hängen.

Die Ausstellungseröffnung ist am 8. Juni 2012 um 17 Uhr, Rathausplatz 4 in Wolgast.

Fische 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fische 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gestern habe ich gerahmt und zusammengesucht, was ich in Wolgast zeigen möchte. Nicht nur die Bilder habe ich eingepackt, auch ein paar Bücher „Mit Tusche zeichnen und kolorieren“ und „Sternzeichen„, die ich während der Ausstellung auch gerne signiere.

Ebenfalls mitgenommen habe ich zwei Mappen; eine mit Zeichnungen und eine mit meinen Radierungen. So hat der Besucher auch die Möglichkeit, etwas zu blättern.

In Wolgast angekommen, brauchte ich nur die Bilder an den richtigen Stellen plazieren und der Mann der Galeristin Lena hängte alle Bilder auf!

Galerie Artjuchin Wolgast (c) Foto von Cordula Kerlikowski

Galerie Artjuchin Wolgast (c) Foto von Cordula Kerlikowski

Cordula Kerlikowski hat mich in ihre Geburtstadt Wolgast gefahren und mir heute hier einen versteckten, idyllischen Hafen gezeigt , auf ihrem Blog seht ihr heute Türen.

Ausstellung Zusammenspiel von Fläche und Linie – Ausstellung in Wolgast

Ätzzeiten bei der Radierung und der Fisch – von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Radierung by Susanne Haun on 28. April 2012

Die Ätzzeiten in der Säure sind das wohlgehüteste Geheimnis der einzelnen Radierer.

Beim Ätzen mit Salpetersäure habe ich die Zeiten im Blut, da ich seit 2003 mit dieser Säure arbeite. In Bethanien gibt es nur die Säure Eisen-III-Chlorid und in dem halben Jahr, in dem ich nun regelmäßig nach Bethanien zum radieren gehe, habe ich langsam die Kombination Zink und Eisen-III-Chlorid in mein Blut einsickern lassen.

Ich mag die großen Becken in Bethanien (c) Susanne Haun

Ich mag die großen Becken in Bethanien (c) Susanne Haun

In der ersten Zeit habe ich geflucht und mir immer nur wieder Salpetersäure gewünscht. Aber inzwischen kann ich gut Umsteigen. Das Eisen-III-Chlorid ätzt sanfter während die Salpetersäure sofort hart in die Zinkplatte eindringt. Beides hat Vorteile, die man gut für die jeweilige Arbeit nutzen kann.

Als ich am Dienstag in Bethanien war, hatte ich als einzigen Plan, die Auflage der Kuh (siehe hier) zu drucken und Stufen zu ätzen. So ist die erste Platte vom Fisch entstanden. Sie ist mit sanften Stufen geätzt und ich überlege nun, nachdem ich den ersten Probedruck aus der Presse geholt habe, wie ich mit der Platte weiter verfahre.

Drucken der Strichätzung Fisch (c) Susanne Haun

Drucken der Strichätzung Fisch (c) Susanne Haun

Mal schauen, vielleicht belebe ich die Platte mit Kaltnadellinien oder schleife ein wenig an ihr herum … oder ich lasse sie, wie sie ist. Das mag ich so am Radieren, die vielen Möglichkeiten, die vorhanden sind. Lege ich jetzt zweite gelbe Platte darüber, wird einiges im Druck grün oder ich wische sie verschieden aus oder ich drucke sie versetzt. Dann habe ich viele Unikate. So wie bei der Tulpenradierung vom letzten Jahr (siehe hier).

Der 1. Probedruck der Aquatinta (c) Susanne Haun

Der 1. Probedruck der Aquatinta (c) Susanne Haun

Der Erscheinungstermin meines Buches „Die Kunst der Radierung“ (siehe hier)  ist leider auf August verschoben worden.

Ätzzeiten bei der Radierung und der Fisch – von Susanne Haun

Gedanken zu Fischen und dem „freien Markt“ – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Betrachtungen zur Kunst, Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 22. April 2012

Bis Ende 2007 zeichnete und malte ich neben den Papierarbeiten auch auf Leinwand. 2008 entschloss ich mich, mich ganz auf die Zeichnung zu konzentrieren. Meine Leinwände  von 2007 gehen schon sehr in Richtung Zeichnung, ich mischte Acryl mit Tusche und erzielte damit spannende Arbeiten. Statt der Feder verarbeite ich die Tusche auf der Leinwand mit einem Pinsel.

Erlegt 30 x 100 cm Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Susanne Haun

Erlegt 30 x 100 cm Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Susanne Haun

Vier Arbeiten habe ich für den Aktionstag (Ausstellung) zur Cuba Soli Spezial herausgesucht. Für ein Spezial benötige ich ja auch etwas spezielles zum Ausstellen. Natürlich gibt es auch aktuelle Arbeiten von 2012 von mir!

Die Aktion findet am Montag, den 30. April 2012 zwischen 12 und 19 Uhr statt. Dieser Monatag ist ein sogenannter „Brückentag“ und wir nehmen an, dass die Friedrichstraße und Unter den Linden zu dieser Zeit voll sein wird. Die U6 fährt an diesem Montag auch noch bis Stadtmitte und der S-Bahnhof Friedrichstr. ist ja so oder so ein Knotenpunkt, wo viele Züge eintreffen. Von beiden Bahnhöfen ist es gut zur Ausstellung zu laufen.

Im Möwengeschrei 70 x 50 cm Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Susanne Haun

Im Möwengeschrei 70 x 50 cm Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Susanne Haun

Vor ein paar Tagen sortierte ich meine Leinwände von links nach recht und entdeckte dabei meine Gedanken zu Fischen aus dem Jahr 2007.

Gestern hat mich der Saarbrücker Künstler Armin Rohr in meinen Kommentaren auf zwei Beiträge in seinem aufmerksam gemacht, die besonders zum Thema Kunst und Wirtschaft passen. Ich möchte euch die Links hier weitergeben, denn ich finde, er hat „den sogenannten Nagel auf dem Kopf getroffen“.

Der erste Beitrag ist zum Thema „kostenfrei ausstellen“ (siehe hier) und ich habe mich über seine Schilderung amüsiert, Armin hat mir aus dem Herzen gesprochen und ich habe dem Text seine Wut angemerkt. Es ist natürlich kein lustiges Thema und solche Angebote, wie Armin schildert, gibt es leider in Mengen.

Der zweite Beitrag (siehe hier) handelt von all den jenigen, die bei einer Ausstellung Geld verdienen und wie Armin mit einer städtischen Galerie verhandelt. Armin hat mich in diesem Beitrag fast aber wirklich nur FAST überzeugt, dass ich singen lernen muss.

Im Kunstforum Bd. 200 / 2010 habe ich ein Gespräch von Dieter Buchart und Gerald Nestler mit der Künstlerin Carey Young gelesen.

„Dem „freien Markt“ wird zugeschrieben, Sorge für alle Bedürfnisse zu tragen, ob kulturell, sozial oder politisch. Für Künstler ist das ein entscheidendes Feld der Diskussion und Kritik. Ich kaufe es niemanden ab, dass allein der Rückzug ins Atelier schon automatisch Widerstand bedeutet.“ sagt Carey Young

Ich denke, ein Rückzug ins Atelier wird von der Öffentlichkeit nicht mal bemerkt und selbst ein bekannter Künstler wird dann irgendwann schlichtweg vergessen. Und wie soll denn durch Rückzug der Protest bekannt gegeben werden? Rückzug ist ja passiv.

Ausstellungs Flyer CUBA_SOLI_SPEZIAL

Ausstellungs Flyer CUBA_SOLI_SPEZIAL


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Gedanken zu  Fischen und dem „freien Markt“  – Zeichnungen von Susanne Haun

Sternzeichen Fisch: der Piranha – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Sternzeichen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 1. März 2012

Wir befinden uns im Sternzeichen Fisch.

Fische zeichne ich besonders gerne, weil sie so viele interessante und lebendige Linien besitzen. Heute habe ich mir wieder einmal die Piranhas vorgenommen. Pyranha ist portugiesisch und bedeutet „Zahn“ Fisch. Ich finde, das ist ein sehr passender Name. Erstaunlich  ich, dass Piranhas bis zu 30 Jahre im Aquarium werden können, doppelt so alt wie in der freien Natur.

Piranha Version 2 Tusche auf Bütten 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanen Haun (2)

Piranha Version 2 Tusche auf Bütten 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanen Haun (2)

Das Titelbild unseres Sternzeichenbuches (hier bei Amazon) ist auch ein Fisch, bzw. zwei Fische von Petra Rau.

In gut 6 Wochen, am 14. April ist schon die Vernissage unserer Sternzeichenausstellung in der Galerie Faszination Art in Hamburg.

Weiter Termine für Ausstellungen mit mir könnt ihr hier sehen.

Piranha Version 1 Tusche auf Bütten 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanen Haun

Piranha Version 1 Tusche auf Bütten 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanen Haun

Sternzeichen Fisch: der Piranha – Zeichnung von Susanne Haun

Piranhas in Hamburg? – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. März 2011

Ich meine einmal gelesen zu haben, dass es in den Hamburger Antiquitätenläden die kuriosesten Sachen zu kaufen gibt.

Ich bin heute mit Andreas nach Hamburg zum Hängen unserer Bilder in die Galerie Michel gefahren. Natürlich hatte ich keine Zeit, die Antiquitätengeschäfte zu durchforsten. Zum Glück hat mein Neffe aus Brasilien einen ausgestopften Piranha mitgebracht. Den durfte ich genaustens untersuchen.

Piranha - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 25 cm - Tusche auf Bütten

Piranha - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 25 cm - Tusche auf Bütten

Ich hielt den Fisch in der Hand, er ist mit Klarlack überzogen und sehr hart, er stank nicht. Das wunderte mich am meisten. Aber die Linien sind sehr gut erhalten und ich finde es faszinierend, dass auch die Augen nicht durch diese scheußlichen Plastikaugen ersetzt wurden. Sicher werde ich mir den Piranha noch oft als Modell ausleihen.

Wir waren heute morgen um 11 Uhr in Hamburg und Ulrike, die Galeristin begrüßte uns mit einem Frühstück und überraschte uns mit Katharina, die uns beim Hängen half. Es ist eine ausgesprochen gelungene Ausstellung geworden und wir freuen uns auf euer / Ihr erscheinen.

Mehr zur Ausstellung Querschnitt erfahrt ihr hier.

Einladung Galerie am Michel Ausstellung Querbeet

Einladung Galerie am Michel Ausstellung Querbeet

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