Susanne Haun

Der Klang des Windes – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Illustration, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 29. September 2016

 

„… wie leer die Räume waren. Wie unerträglich der Klang des Windes wurde ….
und das Fehlen vertrauter Stimmen und Klänge bloßlegte.“²

 

Der Klang des Windes - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Klang des Windes – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 51.

Das Vermissen – Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 28. September 2016

Florian. L. Arnold schreibt in seinem Buch „Die Ferne“ so treffend: „Ich vermisse dich, Vater. Kein Wort vermag auszudrücken wie sehr.“².

So geht es mir mit meiner Mutter. Das Haus sieht aus, als ob sie nur kurz spazieren gegangen ist. Die absolute Stille im Haus straft jedoch diesen Gedanken Lüge. Ich bewundere meinen Vater wie er umgeben von ihren Dingen existieren kann.

 

Ein dritter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein dritter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 45.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 81 – Karl Jaspers

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 1. März 2015

„Vergeblich, den Sinn der Ideen zu fixieren: Sie sind nicht reale Gestalten, nicht objektive Bildungen, nicht wie sinnlich wahrnehmbare Dinge (…), nicht Ideale der der Phantasie, nicht Begriffe und nicht gültige Ansprüche -, sondern nur dies alles auch.“

Karl Jaspers, deutscher Psychiater und Philosoph

 

Die Idee (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Idee (c) Zeichnung von Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 80 – Augustinus

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 22. Februar 2015

„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“
Augustinus

Meine Athena wird lebendiger, wenn ich mit zwei Tuschen arbeite - Foto von Susanne Haun

Meine Athena wird lebendiger, wenn ich mit zwei Tuschen arbeite – Foto von Susanne Haun

Dieses Zitat fand ich in „Weise Worte im neuen Zitate-Portal des Tagesspiegels“ (siehe hier).

Nach der Lektüre des Artikels fragte ich mich, warum ich denn hier jeden Sonntag ein Zitat poste.
Am schönsten finde ich es, wenn ich einen Text, Bücher und Artikel lese und mir einzelne Sätze gefallen. Diese Sätze streiche ich in Büchern an und knicke auch noch die Seite des Buchs um. Nehme ich ein schon gelesenes Buch wieder zur Hand, dann kann ich gleich die Stellen aufschlagen, die ich besonders fand. Manchmal wundere ich mich, was mir vor 5 oder 10 Jahren auffiel. Die angestrichenen Stellen sind für mich mitunter heutzutage nicht mehr bemerkenswert.

Manchmal – wie heute – poste ich Zitate aus Zitatesammlungen. In der Regel mag ich das nicht und vermeide es, Zitate zu benutzen, von denen ich den Autor nicht kenne. Augustinus kenne ich nicht persönlich ;-), aber ich habe im Rahmen eines Philosphieseminars von ihm gehört. Wer mehr Zitate lesen möchte findet diese auf dem Tagesspiegel Zitate Portal.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 79 – Walter Benjamin

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 15. Februar 2015

Jede geschichtliche Erkenntnis lässt sich im Bilde einer Waage vergegenwärtigen, die einsteht und deren eine Schale mit dem Gewesenen, deren andere mit der Erkenntnis der Gegenwart belastet ist.„²
Walter Benjamin

 

Waage 25 x 25 cm (c) Aquarell von Susanne Haun

Waage 25 x 25 cm (c) Aquarell von Susanne Haun

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²DITTELBACH, THOMAS, Spätantike – Frühes Christentum – Byzanz, Reihe B: Studien und Perspektiven, Band 12, REX IMAGO CHRISTI; Der Dom von Monreale, Wiesbaden 2003, vor dem Inhaltverzeichnis als Zitat.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 78 – Sigmund Freud

Posted in Collage, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 8. Februar 2015

Aber andererseits sehen wir dasselbe Ich als armes Ding, welchs unter dreierlei Dienstbarkeiten steht und demzufolge unter den Drohungen von dreierlei Gefahren leidet, von der Außenwelt her, von der Libido des Es und von der Strenge des Über-Ichs.
Sigmund Freud
aus Gesammelte Werke, Dreizehnter Band, Das Ich und das Es, London 1940, Frankfurt am Main 1976[8].

Das ICH ist die Schnittstelle zur Außenwelt.

Das ES ist unser Innenleben (Triebe: Eros- und Todestrieb).

Das ÜBER-ICH sind unsere vererbten Traditionen und Werte.

Bei diesem Zitat fiel mir meine Collage Jedermanns Vergänglichkeit ein.

 

Blatt 47 - Jedermanns Vergänglichkeit - 25 x 25 cm (c) Collage von Susanne Haun

Blatt 47 – Jedermanns Vergänglichkeit – 25 x 25 cm (c) Collage von Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 77 – Bruno Reudenbach

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 1. Februar 2015

„Kunst entsteht nicht, sie wird von Menschen gemacht, ist von deren Fähigkeiten und Wünschen, Intentionen und Vorstellungen bestimmt und mit deren Zielen und Aufgaben verbunden.“²
Bruno Reudenbach

Die Rolle ist ein Meter hoch (c) Foto von Susanne Haun

Die Rolle ist ein Meter hoch (c) Foto von Susanne Haun

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²Reudenbach, Bruno, Die Kunst des Mittelalters, Band I:800 – 1200, München 2008, S. 14

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 74 – René Descartes

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 18. Januar 2015

„Aber darin irren wir am meisten, daß wir von vielem meinen, es früher einmal eingesehen zu haben, es im Gedächtnis als solches bewahren und ihm zustimmen, obgleich wir doch in Wahrheit es niemals verstanden haben.“
René Descartes in den Prinzipien der Philosophie

Ich und der Baum (c) Fotoüberlagerung von Susanne Haun

Ich und der Baum (c) Fotoüberlagerung von Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 73 – Roman Ossipowitsch Jakobson

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 11. Januar 2015

„Der innere Diskurs ist im wesentlichen ein Dialog, und […] jeder zitierte Dialog wird zu eigen gemacht und von dem Zitierenden neu geformt, ob es sich um Zitat von einem alter oder um eine frühere Phase eines ego (ich sagte) handelt.“
Roman Ossipowitsch Jakobson

 

Gespräch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gespräch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 72 – Philip Seymour Hoffman

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 4. Januar 2015

“It’s all a risk. Living a life is basically about you entering one situation after another that you may not want to enter. Everything has stakes, everything has meaning, everything has consequences.”²
Philip Seymour Hoffman

„Alles ist eine Gefahr. Im Leben kommst du immer wieder in Situationen, die du eigentlich nicht erleben möchtest. Jede Situation ist ein bedeutungsvoller Teil deines Lebens und hat Konsequenzen.“

Ich habe versucht, die Worte des in 2014 verstorbenen Schauspielers zu übersetzen. Was im englischen einfach auszudrücken ist, ist im Deutschen etwas komplizierter. Schlägt jemand eine andere Übersetzung vor? Ich würde mich freuen!

 

Wie mein älterer Bruder der Vernichtung entrann, kann ich nicht sagen - Illustration von Susanne Haun nach E.A.Poes - 80 x 60 cm - Tusche auf Bütten

Wie mein älterer Bruder der Vernichtung entrann, kann ich nicht sagen – Illustration von Susanne Haun nach E.A.Poes – 80 x 60 cm – Tusche auf Bütten

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²http://magazine.saatchiart.com/articles/artnews/saatchi-art-news/inside-the-studio-saatchi-art-news/lisa-kowalski-2, 27.12.2014, 9:11

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