Susanne Haun

London – Sketchnotes von Susanne Haun

Posted in Sketchnote, Zeichnung by Susanne Haun on 3. August 2016

 

Ich habe großen Spaß an Sketchnotes.

Hier habe ich einfach einmal meine Gedanken zu London zeichnerisch festgehalten.

 

London im DiaryFlex Hahnemühle Liniert (c) Sketchnote Susanne Haun

London im DiaryFlex Hahnemühle Liniert (c) Sketchnote Susanne Haun

 

Dabei habe ich ausprobiert, ob ich auch meine Marker verwenden kann. Dazu ist jedoch ein Notizbuch der Größe A6 zu klein. Ich denke, für Marker ist mindestens ein A4 Notizbuch notwendig.

Es ist übrigens Reisezeit und auch im Netz ist es ruhiger. Merkt ihr es auch?

 

Cambridge bei strömenden Regen – Susanne Haun

Posted in Architektur, England, Foto, London, Reiseberichte by Susanne Haun on 15. Juni 2016

 

Unser England Urlaub war im März / April und ist nun wirklich lange vorbei und trotzdem ist mein zeichnerisches Tagebuch immer noch voller ungezeigter Zeichnungen. So auch vom Städtchen Cambridge.

 

Die Pforte vom Campusgelände Cambridge (c) Foto von M.Fanke

Die Pforte vom Campusgelände Cambridge (c) Foto von M.Fanke

 

Von April bis Juni werden in den Colleges in Cambridge die Studenten geprüft. In dieser Zeit dürfen die Colleges nicht besucht werden, damit die Studenten in Ruhe ihren Abschluss machen können.

In Cambridge ist das Stechkahnfahren sehr beliebt und jeder Tourist kann sich daran üben. Wir haben davon Abstand genommen und lieber die Fahrkünste der eifrigen „Seeleute“ beobachtet, die nach dem Regen, der die Besichtigung Cambridge schwierig gestaltete, die Boote stürmten.

Das Autofahren ist in England nicht einfach, nachdem man ein Leben lang rechts gefahren ist birgt ein Seitenwechsel viele Gefahren und es ist notwendig, sehr konzentriert Auto zu fahren. Selbst ich als Beifahrerin stand unter Anspannung. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, kann man auch die Aussicht genießen.

Wer übrigens mehr über Newtons Brücke erfahren möchte und noch dazu gelungene Fotos bei Sonnenschein und geöffneter Uni sehen will, der kann unter folgendem Link bei Hanne Siebers und Klausbernd Vollmars Blog The World According to Dina schauen.

In Cambridge gibt es viel Architektur und ich bleibe meinem Vorsatz treu, wenigstens ein wenig von den alten ehrwürdigen Gebäude zu zeichnen. Und wenn es nur ein paar Elemente sind. Zur Belohnung gestatte ich mir, wenigstens ein Stück Natur oder eine schnelle Stuckfratze auf jeder Seite Architekturelement zu zeichnen. Ihr erinnert euch? Ich nahm mir in London vor, mich ein wenig mit Architektur in der Zeichnung vertraut zu machen. Ich bin ja kein großer Architekturzeichner, ich mag lieber Menschen, Blumen, Natur, alles was nicht so gerade ist. Aber da hilft kein Jammern – sondern da hilft nur das tun. Ich möchte gerne auch vertrauter mit Architektur werden.

 

 

Der Kew Garden in London – Susanne Haun

Posted in England, London, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Mai 2016

 

Der botanische Garden Londons liegt etwas außerhalb von der City und schon wenn man aus der U-Bahn, die hier oberirdisch fährt, aussteigt, spürt man eine veränderte Atmosphäre.

 

1. Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun(13)

 

Bei schönstem Wetter können wir uns in Ruhe ein Paradebeispiel des britischen Landschaftsgartens anschauen. Neben den Staffagen gibt es hier den Kew Palace zu besichtigen, der das Landleben der britischen Königsfamilie von Georg II. und Queen Caroline veranschaulicht.

Leider haben wir nicht so viel Zeit, wie wir uns das wünschen und so können wir uns nur einen groben Überblick verschaffen.

Diese Worte schrieb ich noch vor Ort in mein Reisetagebuch. Es ist schon wieder Wochen her, dass wir in England waren und ich arbeite immer noch die Erlebnisse auf. Immer wieder werde ich hier von den Tagen in England berichten und die entsprechenden Skizzen aus meinem Skizzenbuch dazu zeigen.

Eines habe ich noch gelernt: ich sollte meine Zeichnungen im Skizzenbuch mit Datum und Ort versehen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich teilweise die Zeichnungen nicht mehr den Orten zuweisen kann. Aber deshalb schreibe ich ja eigentlich auch diesen Blog! Er ist mein Gedächtnis und wenn ich mein Gedächtnis so schmächlich vernachlässige und erst so spät die Dinge blogge, dann kann es mal passieren, dass Dinge verloren gehen.

 

 

Handbuchstücke der modernen Architektur in London – Susanne Haun

Posted in England, London, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Mai 2016

Die Skyline von London wird nicht nur an der Canary Wharf von Glasbauten dominiert.

Mich beeindrucken die Bauwerke wie sie mich auch traurig machen. Mir scheint es so als ob es keine Baurichtlinien gibt, dort wo Platz ist wird gebaut, egal ob daneben ein altes Backsteinhaus steht oder der Tower. So gibt es skurrile Kombinationen, die mich erschaudern lassen und die ich unbewusst aus ästhetischen Gründen weder fotografisch noch zeichnerisch festgehalten habe – so dachte ich jedenfalls als ich diese Worte schrieb.

Wieder zuhause habe ich festgestellt, dass ich doch ein schönes Beispiel dieser Architektur festgehalten habe:

Road ahead closed (c) Foto von Susanne Haun

Road ahead closed (c) Foto von Susanne Haun

 

Natürlich haben wir uns auch den Tower und die Tower Bridge angeschaut – ich bin kein Freund von den beiden Wahrzeichen Londons. Die Brücke erscheint mir so kitschig und das Blau gefällt mir gar nicht.

Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich zeichne nicht gerne Architektur. Die Gebäude sind mir zu starr und gerade. Sie türmen sich vor mir auf und scheinen mich zu erdrücken. Nichtsdestotrotz reizt es mich doch ab und an, Architektur festzuhalten. Sofort merke ich, dass mir in der Architektur die Erfahrung und mein Repertoire fehlt. Menschen und Natur sind mir vertraut. Ich überlege, ob ich mir Vertrauen zur Architektur erwerben sollte! „Kann ja nichts schaden.“, geht es mir durch den Kopf! Mal schauen.

 

 

Hampstead London – Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Engel, England, London, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Mai 2016

Hampstead hat uns überfordert. Wir haben einen kleinen Bericht im Reiseführer gelesen und wollten dort „the good old London“ finden. Hampstead gilt als einer der Bezirke Londons, zu denen sich kaum ein Tourist verirrt. Das können wir auf jeden Fall bestätigen.

Auf jeden Fall sollte man einen Straßenplan besitzen, auf denen die Häuser der berühmten Persönlichkeiten, die dort wohnten, verzeichnet sind. Keats ist einer jener, die dort wohnten.

Wir sind mit der  Navigation vom Handy letztendlich zu den Hampstead Hights und zum Highland Cementry gelaufen und haben vorher die Sonne in einem der schönen Straßencafes bei einem Kaffee und Carrot Cake genossen.

Der Friedhof ist wirklich sehenswert und wir haben nicht nur Marxs Gedenkstein sondern auch sein Grab gefunden. Nicht nur im Park sondern auch auf dem Friedhof habe ich viele schöne Motive für mein Skizzenbuch gefunden.

Wir sind nun schon wieder 3 Wochen in Berlin und nach und nach, wenn ich zwischen den aktuellen Dingen Zeit finde, sortiere ich die Massen an Fotos. Viele der Texte habe ich schon Vorort in mein Tagebuch notiert, so auch den heutigen Text. Ich lese die kleinen Eindrücke gerne, das sie meinen ersten Eindruck wiederspiegeln.

Tag der Märkte in London – Susanne Haun

Posted in England, London, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2016

 

London bietet über 350 Märkte, einige davon sind schon sehr alt.²

Wir mochten am liebsten den Old Spittelfield und Brick Lane Market. Wir sind aber auch den historischen Petticoat Lane Market heruntergelaufen, wo es billige Gebrauchsgüter und viel billige aber mitunter gutaussehende Kleidung gibt.

Jedoch sollte man sich keiner Illusionen hingeben, die Zielgruppe dieser beiden Märkte sind die Touristen. Trotzdem macht das Getümmel Spaß und es gibt an allen Ecken preiswert leckere Kleinigkeiten zu essen.

 

1. Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

1. Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Der Old Spittelfield Market befindet sich heute zudem in einer alten viktorianischen Lagerhalle und existiert schon seit 1638.

Ich beobachte die Menschen, die hier schauen und kaufen, dabei benutze ich den Füller genauso gerne wie meinen Fotoapparat. Manchmal lasse ich mich auch hinreißen, stürze mich ins Getümmel und kaufe etwas, in diesem Fall ein Kleid. Angeblich „echte Markenware“, was für 1 Pfund vom Krabbeltisch wohl kaum der Fall sein dürfte. Ich freue mich über meine Beute und im Hotelzimmer stelle ich fest, dass ich auch die richtige Größe gegriffen habe.

 

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² Wilson, Neil. Hrsg. Borowski, Birgit, England, Ostfildern 2015, S. 138.
Den Reiseführer England vom Verlag lonely planet kann ich sehr empfehlen. Leider ist er etwas zu umfangreich, als dass man ihn als Fußgänger mit sich tragen kann aber ich fotografiere mir mit dem Handy Infos für unterwegs ab und habe sie so parat.

Graffiti in London und Bristol – Susanne Haun

Posted in England, Foto, London, Reiseberichte by Susanne Haun on 29. April 2016

 

Die Graffiti Szene ist mir nicht geläufig und ich kenne auch nicht die Kriterien, nach denen ein Graffiti beurteilt wird.

 

So haben wir aus dem Bauch heraus entschieden, was wir interessant fanden und was nicht. Auffällig ist dabei, dass oft Papierzeichnungen oder Drucke an den Wänden befestigt und weiter bearbeitet werden.

Micha fand die Reliefs an den Wänden interessant – sie sind mir gar nicht so aufgefallen. Der Legoweihnachtsbaum oder die kleinen Figuren an der Wand haben tatsächlich Charme.

Einer der berühmtesten englischen Streetart – Künstler ist der geheimnisvolle Bansky. Auch wenn seine Heimat nicht bekannt ist, so wird vermutet, dass er aus Bristol stammt. Unsere Englandreise führte uns auch nach Bristol, davon später mehr.

In Bristol fand Micha auch den Laden mit der schönen Bezeichnung: „Let’s fill this town with artists“.

 

Bristol Downtown (c) Foto von M.Fanke

Bristol Downtown (c) Foto von M.Fanke

 

 

Vom Buckingham Palace zum Picadilly – Susanne Haun

Posted in England, London, Reiseberichte, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 26. April 2016

Der Himmel über London ist strahlend blau und der Buckingham Palace strahlt in hellem weiß.

London ist voller Touristen, die vorne durch die Gitter des Tores des Palastes schauen; auch wir stellen uns an, um einen Blick auf die Wache zu werfen. Schöner finde ich den Spaziergang im St.James Park um den See, der Frühling ist gerade am Erwachen. Hier finden wir auch die Raben, die ich zeichnete. Eigentlich gehören sie doch in den Tower, sagt man doch, dass solange die Raben im Tower leben das Empire bestand hat.

1. Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

1. Skizzenbuch London – Raben im St. James Park (c) Zeichnung von Susanne Haun

Bei schönem Wetter macht alles viel mehr Spaß, nach einem Abstecher zum Trafalgar Square und der Portrait Gallery laufen wir über Covent Garden zum Piccadilly Circus. Interessant ist der Wortstamm: Piccadilly kommt vom niederländischen Wort pikedillekens, das ein Stück Kragenstoff bezeichet.

Überall ist es sehr voll und wir erholen uns bei einer Portion Pommes Frites beim legendären englischen Koch Jamie Oliver.

London Greenwich und Canary Wharf – Alte Stadt, neue Nutzung – Susanne Haun

Posted in Architektur, England, London, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 25. April 2016

Eine Fahrt auf der Themse vom Big Ben nach Greenwich ist fast pflicht!

Entlang der Themse ist der neue Finanzdistrikt Canary Wharf entstanden. Wo früher Lagerhäuser standen, bestimmen nun gläserne Hochhausfronten das Stadtbild. An jeder Ecke scheint in London gebaut zu werden. Der Kontrast ist besonders gut von Greenwich aus zu sehen. Das Finanzzentrum ist auf der Isle of dog entstanden, wo früher das Zentrum des Hafens war.

Uns faszinieren die alten Lagerhäuser genauso wie die Glasbauten.

Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

In Greenwich mag ich das erste Gebäude „Discover Greenwich“ fast am liebsten. Dort sind auch die Zeichnungen entstanden. Es gibt in diesem Museum an jeder Ecke Kopfbekleidungen zum Ausprobieren und es bricht sofort das Kind in mir aus.

Obwohl ich vor unserem Besuch in London viel in Peggys Blog „Entdecke England“ gelesen habe, bin ich von den vielen Sehenswürdigkeiten ein wenig überfordert. London bietet sehr viel und wir haben nur 6 Tage Zeit, alles zu erforschen.

 

Es ist nicht unbedingt von Vorteil, wenn eine Sache keinen Haken hat – Eindrücke aus London von Susanne Haun

Posted in Architektur, England, London, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 22. April 2016

In London haben wir uns in ein Hostel eingemietet.

Hostels sind sehr einfach und durch ein überaus gutes WLan-Netz gekennzeichnet. Die Küche steht für Frühstück offen. In Lissabon war das Frühstück ein lustiger Austausch von Abenteuern in unterschiedlichen Sprachen. Dem Hostel Besitzer in London ist die Bedeutung von Frühstück nicht klar, auf dem „Help yourself“ – Tisch finden wir nicht genug Marmelade für alle, aber immerhin gab es Butter für den Toast und Milch in verschiedenen Fettstufen! Die Laune lassen wir uns davon nicht verderben – es scheint die Sonne, wir sind in London und es gibt viel zu entdecken.

 

Skyline London von der South Bank aus gesehen (c) Foto von Susanne Haun

Skyline London von der South Bank aus gesehen (c) Foto von Susanne Haun

 

Das Zimmer ist gewöhnungsbedürftig: es gibt weder Haken im Badezimmer, in der Dusche oder im Zimmer. Auch Stühle oder Tische fehlen vollständig. Bett und Schrank müssen reichen. Das erste Mal in meinem Leben wird mir klar, wie revolutionär die Erfindung des Hakens ist. Da kann die Outdoor-Waschtasche noch so gut mit Bügel ausgestattet sein, wenn kein Haken da ist, dann kann man sie auch nirgendwo aufhängen!

„Der Haken ist eine geschwungen oder eckig gekrümmte Vorrichtung zum Aufhängen oder Einhaken von Objekten, meist aus Metall, Holz oder Kunststoff geformt.“ schreibt Wikepedia leider habe ich nicht herausbekommen, wann und wer den Haken erfunden hat.

Wir können nicht meckern, an sich ist es ein großes sauberes Zimmer mit Fenster, das Licht herein lässt. Das hatten wir alles schon anders! Aber da zeigt es sich wieder, es sind die kleinen unbedeutenden Dinge, die das Leben leichter machen.

Bei näherem Nachdenken ist uns eingefallen, warum die Haken nicht in London in unserem Zimmer sind, sie sind im MACBA in Barcelona (Museu d’Art Contemporani de Barcelona).

Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

Skizzenbuch London (c) Zeichnung von Susanne Haun

Am ersten Tag gehen wir den South Themse Walk und sind beeindruckt vom bunten Treiben dort. Das Wetter ist wunderschön und ich skizziere einen Mann, der zur Freude der Kinder riesige Seifenblasen produziert.

 

In einer Stadt sind wir die wenigste Zeit in unserem Zimmer wie die Fotos anschaulich dokumentieren.

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