Susanne Haun

Impressionen von der Ausstellungseröffung Mein Wedding 6 – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, „Mein Wedding“, Zeichnung by Susanne Haun on 12. August 2019

 

Eröffnung von Mein Wedding 6, Foto von Michael Fanke

Eröffnung von Mein Wedding 6, Zeichnung von Susanne Haun, Foto von Michael Fanke

 

Schon um 11 Uhr eröffnete gestern die jährliche Open Air Galerie Mein Wedding 6.

Unser Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel eröffnete nicht nur die Ausstellung sondern enthüllte auch die abstrakt anmutende Luft-Ansicht des Himmelbeets von Volker Gehrmann / Karacho Berlin.

 

 

Beim Fotografieren stand meine ständige Begleitung M.Fanke auf der leeren Müllerstraße und wurde von einem dieser großen Protzautos provoziert. Nachdem sich der Wagen dicht und fast unbemerkt hinter ihm positionierte, brachte der Fahrer laut hupend seinen Unmut zum Ausdruck.

Während der Eröffnung überzeugte Herr von Dassel mit seinen kompetenten Antworten zu Fragen der Besucher aus dem Bezirk.

In der Schiller Bibliothek findet ihr die Postkarten, die von jedem Motiv gedruckt wurden. Jede, jeder Interessierte kann sich gerne dort kostenfrei einen Satz abholen und im Anschluss die Müllerstraße nach den Motiven erforschen. Ich gebe euch nur (hoffentlich nicht schulmeisterisch) den guten Rat mit, vorsichtig zu sein. Die Autos auf der immer vollen Müllerstraße sind gefährlich.

 

Alle Motive, die auf der Müllerstrasse in der Open Air Galery Mein Wedding 6 zu bewundern sind

Alle Motive, die auf der Müllerstrasse in der Open Air Galery Mein Wedding 6 zu bewundern sind

 

Im nächsten Jahr werde ich mit noch drei weiteren Weddingerinnen und Weddinger Mein Wedding 7 organisieren und kuratieren. Ich bin schon gespannt, was ich bei diesem Projekt lernen und welche Erfahrungen ich machen werde.

 

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung Mein Wedding 6 mit Beteiligung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, „Mein Wedding“, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juli 2019

 

Schon steht die nächste Ausstellungseröffnung vor der Tür:

Unter dem Motto: „Mein Wedding6“ gibt es auch 2019 an der Müllerstraße eine temporäre Ausstellung.

Bereits zum 6. Mal findet diese Kunstaktion statt und lädt euch ein, 12 Kunstwerke auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße zu bestaunen.

Dieses Jahr werden zwei meiner Zeichnungen zu sehen sein. Regelmäßige Leserinnen und Leser meines Blogs werden sich vielleicht erinnern, dass ich schon 2017 mit meiner Zeichnung Leopoldplatz bei Mein Wedding 5 (siehe hier) dabei war. Letztes Jahr saß ich selber in der Jury und reichte deshalb keine eigenen Bilder ein.

 

Fotoshooting im Schillerpark, 20 x 30 cm, Marker auf Hahnemühle Layoutpapier, Zeichnung von Susanne Haun, verkleinert (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Fotoshooting im Schillerpark, 20 x 30 cm, Marker auf Hahnemühle Layoutpapier, Zeichnung von Susanne Haun, verkleinert (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

„Bunte und vielfältige Kunstwerke warten darauf von Ihnen im Kiez entdeckt zu werden! Nehmen Sie sich Ihr Lieblingsbild als Postkarte mit. Die Karten werden in der Zeit der Ausstellung in den öffentlichen Gebäuden (Verwaltung, Bibliothek etc.) ausliegen.“ heisst es auf der Einladung des Teams des Geschäftsstraßenmanagements.

Der Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte, Stephan von Dassel,  wird die Open-Air-Galerie eröffnen und eines der Kunstwerke feierlich enthüllen. Die Ortsteile von Berlin Mitte sind in alphabetischer Reihenfolge Gesundbrunnen, Hansaviertel, Mitte, Moabit, Tiergarten und Wedding.

Die Eröffnung der Kunstaktion findet

am 10.8.2019, um 11.00 Uhr

in der Schiller-Bibliothek statt (Müllerstraße 149,13353 Berlin).

Ich freue mich über euren Besuch.

 

Das Alhambra See- Ecke Müllerstraße, 20 x 30 cm, Marker auf Hahnemühle Layoutpapier, Zeichnung von Susanne Haun, verkleinert (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das Alhambra See- Ecke Müllerstraße, 20 x 30 cm, Marker auf Hahnemühle Layoutpapier, Zeichnung von Susanne Haun, verkleinert (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Berlin Wedding – ein Stadt Spaziergang im Grünen – Susanne Haun

Posted in Berlin, Landschaft, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Mai 2017

 

Angeregt durch die vorgeschlagenen Spazierwanderungen durch den Wedding auf dem Weddingweiser (siehe hier) haben wir uns aufgemacht, unseren eigenen Weg durch den Wedding zu laufen.

 

Susanne Haun beim Skizzieren am Ausgang Schillerpark Berlin Wedding (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun beim Skizzieren am Ausgang Schillerpark Berlin Wedding (c) Foto von M.Fanke

 

Wie finden wir  eine Wanderstrecke durch den Wedding?

Meine Atelierwohnung liegt keine 500 Meter vom Schillerpark entfernt, so dass dieser schöne Park, in dem schon meine Mutter mit mir als Baby spazieren ging (siehe hier), der Ausgangspunkt unserer Stadtwanderung ist.

Diese Wanderung ist auch eine Wanderung durch unsere Kindheit. Manche Orte haben wir lange nicht besucht und sind erstaunt über die Veränderungen. Wir haben den Vorteil des „Einheimischen“, des in Berlin Wedding geborenen. Wir brauchen keine Karte unser Gefühl und auch unsere Kraft, die wir zum Wandern haben, leiten uns. Am Ende der Rundtour kürzen wir ab – es ist genug für einen Tag.

Was wäre eine anständige Wanderung und wir wollen sie nicht ohne einen leckeren Kaffee zum Abschluss beschliessen. In der Triftstrasse 58 liegt die Kleinen Mensa, unser Stammkaffee. Hier gibt es leckeren N.Y.Cheesecake und Cappucino. Es lohnt sich, dort einzukehren (siehe hier).

Ich habe bewusst nur mein Skizzenbuch und keinen Fotoapparat dabei, M. übernimmt den Part des fotografierens. Die Skizzen zeichne ich schnell, um den Fluß des Laufens nicht zu sehr zu unterbrechen. M. braucht länger für seine Fotos.

 

 

 

Ein Spaziergang mit Birgit von den Sätzen & Schätzen im Wedding – Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 10. August 2016

Am Montag besuchte mich Birgit vom Literaturblog Sätze&Schätze (siehe hier).

Nach einem ausgiebigen Kaffeeschwatz in meinem Atelier machten wir einen Spaziergang durch den Wedding.

Ich zeigte Birgit das neue Kulturquatier, silent green (siehe hier). In der Aussegnungshalle des alten Krematoriums ist so zum Beispiel eine Galerie entstanden, daneben ein Kaffee.

 

Kulturquatier silent green in Berlin Wedding (c) Foto von Susanne Haun

Kulturquatier silent green in Berlin Wedding (c) Foto von Susanne Haun

 

„Die funktionale Umdeutung des Ortes, der in seiner historischen Relevanz unbedingt erkennbar und erhalten bleiben sollte, erforderte in der Renovierungsphase einen ausgewogenen Umgang mit der Formensprache  und den Materialien des Hauses. Ziel der Sanierungsarbeiten war es, dem Gebäude die architektonische Grundlage für eine neue Nutzung zu verleihen, ohne ihn seiner historischen Dimension und baulichen Prägnanz zu berauben.“²  ist auf der Homepage der Kulturquatiers zu lesen. Ein schöner, wohlgefeilter Satz finde ich. Wer mehr über das Haus lesen möchte, kann gerne dem Link folgen. Es lohnt sich, nicht nur die Texte sind wohl überlegt, es gibt auch zahlreiche Fotos vom Umbau des Krematoriums.

Nach der Betrachtung der Schinkelkirche auf dem Leopoldplatz liessen wir die laute Müllerstraße hinter uns und gingen in den beschaulichen Schillerpark zum Schillerdenkmal. Ich berichtete schon einmal über den Schillerpark als Inbegriff meiner Heimat (siehe hier).

 

Die Philsophie vom Schillerdenkmal und ich (c) Foto von Birgit Böllinger

Die Philsophie vom Schillerdenkmal und ich (c) Foto von Birgit Böllinger

 

Birgit brachte mir einen großen Strauß Sonnenblumen mit, den ich heute zeichnete.

Entstehung Sonnenblume - 30 x 40 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Sonnenblume – 30 x 40 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

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²Vom Krematorium zum Kulturquartier, http://www.silent-green.net/haus.html, 10.8.2016, 13:47 Uhr

Ein Inbegriff von Heimat: Der Schillerpark – Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun

Posted in Berlin, Betrachtungen zur Kunst, Foto by Susanne Haun on 29. März 2014

Heute schlage ich die zwei sprichwörtlichen Fliegen mit einer Klappe.

Das erste Sonnenbad des Jahres am Schillerdenkmal (c) Foto von M.Fanke

Das erste Sonnenbad des Jahres am Schillerdenkmal (c) Foto von M.Fanke

Ich berichte vom Schillerpark aus Berlin Wedding und habe so auch einige Fotos und Zeichnungen für das Mittwochs-Bild vom Schillerprojekt.

Der Schillerpark liegt keine 10 Minuten von meiner Atelierwohnung entfernt und als Kind habe ich dort viel Zeit mit meinen Eltern oder meiner Oma verbracht. So ist es auch kein Wunder, dass ich den Park nie als etwas besonderes sondern immer als etwas gegebenes gesehen habe. So ist das mit Heimat, sie ist selbstverständlich.

Detail des Schillerdenkmals im Schillerpark  (c) Foto von Susanne Haun

Detail des Schillerdenkmals im Schillerpark (c) Foto von Susanne Haun

Als ich dann auf der Seite des Schillerprojekts las, dass Fotos mit der Schillerstraße der Heimatstadt der Leser gesucht werden, war der Schillerpark gleich in meinem Kopf. Natürlich gibt es auch eine Schillerstraße in Berlin, in Charlottenburg, aber ich habe zu dieser Straße keine Beziehung.

Der Schillerpark wurde von 1909 bis 1913 angelegt. Anlässlich des 100. Todestages von Friedrich Schiller im Jahre 1905 wurde der Dichter zum Namenspatron des künftigen Parks. Ein Wettbewerb zur Gestaltung wurde ausgeschrieben, den der Magdeburger Gartenarchitekt Friedrich Bauer gewann. Auf der Bastion genannten Terrassenanlage im Park wurde ein Abguss des vor dem Schauspielhaus am Gendarmenmarkt stehenden Schillerdenkmals, eine Auftragsarbeit von Reinhold Begas, aufgestellt.

Ich mag das bronzene Denkaml im Schillerpark lieber als das weiße vom Gendarmenmarkt. Begas hat viele Spuren wie z.B. den Neptunbrunnen oder das Bismarck-Nationaldenkmal in Berlin hinterlassen.

Detail Schillerdenkmal (c) Foto von M.Fanke

Detail Schillerdenkmal (c) Foto von M.Fanke

Die vier Damen, die um Schiller grupiert sind, sind Allegorien auf die Geschichte, lyrischen Dichtkunst, Philosophie und Tragödie.
Ich mag die elegangen Hände und die Schwanen-Harfe der Allergorie für die lyrische Dichtkunst.

Das Spiel mit der Schrift ist auch im Schillerpark sehr kreativ, die Inschrift des Denkmals ist neben der Grafitti an der Bastionswand zu sehen. Dieser Kontrast fasziniert mich.

Schrift auf dem Schillerdenkmal im Schillerpark (c) Foto von Susanne Haun

Schrift auf dem Schillerdenkmal im Schillerpark (c) Foto von Susanne Haun


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Ein Überschuss an Inspirationen – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Skulptur, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juni 2012

Im letzten Vierteljahr war ich sehr umtriebig in Berlin, habe mir viele Ausstellungen angeschaut und einige Gespräche und Diskussionen geführt.

Nun habe ich einen Inspirations – Überschuss. Ich weiss , dass ich nur eine Sache richtig gut machen kann. Ich dachte, die eine Sache hätte ich in der Zeichnung gefunden. Aber die Zeichnung ist so vielseitig und in sich so unterschiedlich, dass ich mich schon wieder für eine Richtung innerhalb der Zeichnung entscheiden muss.

Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die ungelesen Bücher, Ausstellungskataloge und Kunstzeitschriften, Bildbände aus der Bücherei und der Tagesspiegel…

Es ist, als ob ich alles sehen, lesen und erleben will, was möglich ist.

Nun muss ich das Erlebte sortieren und dazu brauche ich etwas Ruhe.

Auf dem Gendarmenmarkt, U-Bahnhof Französische Straße steht das Schiller Denkmal von Reinhold Begas. Ich bin mit einer Kopie des Denkmals im Weddinger Schillerpark groß geworden und kletterte gerne auf den Figuren herum. Im Schillerpark war die Figurengruppe eher bedrohlich, da sie im dunklen Bronzegrün dort steht. Die Gruppe hat in Mamorweiß auf dem Gendarmenmarkt eine völlig andere Wirkung.

Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich bin um die Figurengruppe herum gegangen und habe kleine Zeichnugnen mit Indigo farbender Tusche erstellt.

Ein Überschuss an Inspirationen – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

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