Susanne Haun

Impressionen vom 22. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun mit Beate Gernhuber von Safariscout

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 1. November 2019

 

Impressionen vom 22. Kunstsalon Susanne Haun, Thema Naturschutz in Afrika (c) Foto Beate GernhuberImpressionen vom 22. Kunstsalon Susanne Haun, Thema Naturschutz in Afrika (c) Foto Beate Gernhuber

 

Am Dienstag klingelte es um 18 Uhr herum wieder einmal kontinuierlich an meiner Tür.

Beate Gernhuber, Mitnitiatorin des freiwilligen Naturschutzprojekts Südafrika, erwartete mit mir in meinem Atelier unsere Gäste zum Kunstsalon mit dem Thema Volunteer Safari in Südafrika im Greater Kruger Nationalpark.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir engagierte Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu Gast hatten.

Christian, der in Namibia aufgewachsen ist und Joyce (siehe hier), die uns im 9. Kunstsalon von ihren Erfahrungen berichtete und sich nun wieder einbrachte, gaben uns und unseren Gästen zusätzliche Informationen.

Hier (klick) könnt ihr ein Blick auf die Einladung des Salons werfen und vielleicht dem einen oder anderen Link folgen.

 

 

 

 

Die erste Naturschützerin des Projekts konnte leider nicht beim Salon dabei sein und sendete Beate und mir deshalb ein Gedicht.

 

Afrika

Für Beate und Susanne von Jule Schwachhöfer (siehe hier klick)

Ein Mensch, der Abenteuer liebt,
für den es keine Grenzen gibt,
der schwingt sich auf und fliegt davon
und sei es, bis nach Babylon
oder bis zum Hindukusch.
Mich aber zog es in den Busch
bis tief hinein nach Afrika,
wo Kudu, Gnu und Impala,
wo Zebra, Elefant, Giraffe,
Nashorn, Warzenschwein und Affe,
wo Nilpferde und Büffel leben
und Geier hoch am Himmel schweben.
Ich wollte all die Tiere sehn,
wollte die Natur verstehn,
wollte wissen, was die Welt
im Innersten zusammenhält.
Ich wollte raus aus meiner Haut
und fand im Netz Safariscout
mit einem Volunteer-Projekt,
bei dem sofort ich Blut geleckt
und wild entschlossen schrieb,
dass mich meine Sehnsucht trieb,
um jeden Preis dabei zu sein
und sei die Chance auch noch so klein.
So flog und fuhr ich froh und stark
bis zum Greater Kruger Park
und war unglaublich motiviert
und lernbegierig, fasziniert.
Jeder Tag war ein Erlebnis
mit ungeheurem Lernergebnis.
Gleich von Anbeginn
machte meine Arbeit Sinn.
Und mein Geld für diese Tour
galt dem Schutze der Natur.
Das Nashorn lag mir sehr am Herzen,
bereitete mir seelisch Schmerzen,
wusst ich doch durch zig Berichte
von deren trauriger Geschichte,
dass man nach deren Leben trachte
und um des Hornes wegen schlachte.
So entschied ich mich spontan
für einen Kriminalroman,
um vielen Lesern zu erzählen,
wie Wilderer das Nashorn quälen,
in meinem Buch jedoch erleben,
wie sie dem Knast anheimgegeben.
Vielleicht mit Skizzen, Bildern,
die das Drama drastisch schildern,
aber auch das Schöne zeigen:
‘nen Löwen auf Marulazweigen,
eine Riesenelefantenherde,
Termitenbau aus roter Erde,
wie Geparden blitzschnell jagen,
Hyänen laut den Mond anklagen,
wie der Himmel blutrot glüht,
wenn die Sonne sich verzieht.
So wären Maler und Poeten
in einem Werk vertreten
und Afrika, mein Sehnsuchtsland,
in kreativer Künstlerhand.

 

 

Toskana 2019 – Bagni di Lucca – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, St.Andrea di Compito, Toskana, Zeichnung by Susanne Haun on 16. August 2019

 

Toskana, Bagni di Lucca, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019 2280

Toskana, Bagni di Lucca, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Es ist schon fast ein Vierteljahr her, dass wir unsere Zeit in den Pisaner Bergen der Toskana verbrachten und ich habe meine Skizzenbücher und mein Tagebuch zwar eingescant aber kaum geblogt.

Jedoch findet sich immer wieder eine Gelegenheit, die Fotos zu sortieren und die Skizzen zu scannen. Ob ich den Urlaub vor unserem nächsten Urlaub wohl aufgearbeitet habe? Ich weiss es nicht.

Da ich in drei Skizzenbücher arbeitete, fiel es mir schwer, die Skizzen trotz der sporadischen Ortsbezeichnungen zuzuordenen. Ich nehme mir zum wiederholten male vor, meine Skizzen ordentlicher zu bezeichnen.

 

 

 

Unter diesem Link (Klick) findet ihr alle Beiträge der Toskanareise, der neuste Beitrag, also dieser, erfolgt dabei an erster Stelle, so dass ihr viel zum scrollen habt.

 

Hier mein im Urlaub geschriebener Tagebucheintrag:

 

27.5.2019

Bagni di Lucca besitzt neunzehn 40 – 47 Grad heiße Quellen, die schon im Mittelalter bekannt waren.

Beim Lesen der Geschichte des Ortes dachte ich sofort an Birgit von Sätze&Schätze, die in Abständen literarische Orte bloggt. So ein Ort liegt tatsächlich auch mit dem Kurort Bagni di Lucca vor und wir wandelten auf den Spuren von Monteigne, Lord Byron, Mary Shelley, Heine und vielen mehr. Bekannt wurde der Ort durch Napoleons Mutter Laetizia und ihre beiden Töchter Pauline und Elisa, die regelmäßig hier verkehrten. Von Elisa hörten wir schon im Zusammenhang mit der Renaissancevilla gestern.

Heinrich Heine schrieb in seinem Reisebild:

„Ich habe nie ein reizenderes Tal gesehen, besonders wenn man von der Terrasse des oberen Bades, wo die ernstgrünen Zypressen stehen, ins Dorf hinabschaut. Man sieht dort die Brücke, die über ein Flüsschen führt, welches Lima heißt, und, das Dorf in zwei Teile durchschneidend, an beiden Enden in mäßigen Wasserfällen, über Felsenstücke dahinstürzt und ein Geräusch hervorbringt, als wolle es die angenehmsten Dinge sagen und könne vor dem allseitig plaudernden Echo nicht zu Worten kommen.“

Ich mochte am liebsten die Brücken über den Lima, den Fluß, der durch Bagni di Lucca fließt. Vom ehemaligem Casino, die Lizenz hierfür wurde vor gut 50 Jahren nach Venedig verkauft, bis zum Rundtempel des Dimidoff zu den Brücken besitzt alles ein morbider Charme. Es scheint als ob mit dem Casino auch das Geld für die Pflege der Architekturen verloren ging.

Der morbide Charme beflügelte meine Phantasie und ich sah vor meinem geistigen Auge die Damen in ihren langen Kleidern und Herren in Frack des ausgehenden 19. Jahrhunderts zum Casino wandeln, sich über die neusten Literaten unterhalten und die Schönheit des Ortes geniessen.

 

 

 

Aus meinem Skizzenbuch – Fragmente der Botanischen Nacht – Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 3. August 2019

 

Die Botanisch Nacht in Berlin fand dieses Jahr durch ein stürmisches Gewitter ein unerwartetes Ende.

Ich mochte besonders eine „Erdbeerfrau“ auf Stelzen, und ein kleines Kammerkonzert, das ich festhielt. Die Blumen und Bäume waren interessant farbig beleuchtet. Es war jedoch so voll, dass ich nicht nochmal zu dieser Veranstaltung gehen möchte. Ich mag die Ruhe mit den Blumen an einem normalen Öffnungstag viel lieber.

 

Aus dem Skizzenbuch - Botanische Nacht Berlin, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Aus dem Skizzenbuch – Botanische Nacht Berlin, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Aus dem Skizzenbuch - Botanische Nacht Berlin, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Aus dem Skizzenbuch – Botanische Nacht Berlin, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Aus dem Skizzenbuch - Botanische Nacht Berlin, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Aus dem Skizzenbuch – Botanische Nacht Berlin, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Bleistift und Marker – eine wilde Kombination – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Marker, Portraitmalerei, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Juli 2019

 

 

Bleistift und Markerstifte hören sich nach einer wilden Kombination an, ich war selber ganz erstaunt, wie gut die beiden harmonieren.

Letzte Woche war ich mit Meike in der Abgusssamlung zum Zeichnen. Nicht nur die Abgüsse, nein auch die klimatisierten Räume lockten uns nach Charlottenburg.

Zum Einzeichnen haben wir uns gemütlich zwischen Antiken Portraitbüsten gesetzt. Ich hatte zuhause schon eine Farbskala von allen Markerstiften, die ich mitnahm, erstellt. So war es ein leichtes, die Farben für die gezeichneten Büsten in meinem Skizzenbuch zu wählen.

Meike zeichnete mit Bleistift und Polychromes Farbstiften.

Übrigens waren dieses Mal überall (inflationär) Aufsteller, dass in der Sammlung nicht fotografiert werden darf. So habe ich nur Fotos von uns und unseren Werken in der Abgusssammlung fotografiert. Ich hoffe, das hängt mir der aktuellen Ausstellung zusammen und man darf danach wieder fotografieren.

 

 

Die Figurengruppe der Farnesische Stier oder auch die Bestrafung der Dirke genannt (Neapel, Archäologisches Museum) gehört neben dem Laokoon (Florenz, Uffizien) zu den bekanntesten Skulpturengruppen der Antike. In der Skulptur ist der Augenblick festgehalten, in dem die Zwillinge Dirke an den Stier binden, um sie danach von diesem zu Tode schleifen zu lassen, da sie ihre Mutter Antiope als Sklavin in ihrem Haushalt integriert hatte. Die Sage kann hier bei google books nachgelesen werden.

Schon oft habe ich die in Originalgröße stehenden Skulpturengruppe in der Abgusssammlung gezeichnet. Jedesmal bin ich beeindruckt von dem Spektakel und der Größe der Darstellung. Das Original der Figurengruppe (siehe hier) ist aus Marmor, 370 × 295 × 300 cm und ich habe es verpasst, sie mir in Neapel anzuschauen, da die Menschenschlangen vor dem Archäologischen Museum einfach viel zu lang zum Anstehen waren.

Um den Rhythmus der Gruppe festzuhalten, habe ich zuerst einen sehr weichen Bleistift verwendet. Da neben dem Bleistift die Marker lagen, war die Kombination der Stifte fast wie ein Reflex. Der Anfang ist gemacht, ich werde sehen, wie ich weiter mit den Materialien arbeite. Die doch so starren Marker bekommen so Schattierungen, die ich beim Mischen der Marker unter sich nicht erhalte.

 

 

Die Öffnungszeit der Abgusssammlung war schnell vorbei und Meike und ich waren nach 3 Stunden konzentriertem Zeichnen auch rechtschaffend geschafft.

 

 

Toskana 2019 – Wanderung rund um Villa Baldini – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, St.Andrea di Compito, Toskana, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Juli 2019

 

 

Impressionen von der Wanderung rund um Villa Baldini , Susanne Haun beim Zeichnen (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Wanderung rund um Villa Baldini , Susanne Haun beim Zeichnen (c) Foto von M.Fanke

 

Wie gut, dass ich im Urlaub Tagebuch führte und wie erschreckend schnell verblassen die Eindrücke.

Ich muss mir angewöhnen, meine Zeichnungen in den Skizzenbücher besser zu verorten. Manchmal fällt es mir schwer, sie den richtigen Orten zuzuordnen. Nicht nur Ulli (siehe hier) denkt bei Ortsmarken an Jürgen Küster alias Buchlov (siehe hier). Danke für den Hinweis auf deine Ortmarken, Jürgen.

In der Regel sind mir trotz allem die Zeichnungen und Fotos wichtiger als der Text, jedoch dient der Text dann doch oft als wichtige Ergänzung.

Alle drei Medien dienen als Index, um Erinnerungen wieder an die Oberfläche zu holen.

 

 

 

26.5.2019

Heute haben wir uns die Renaissancevilla des Farbenherstellers Baldini angeschaut. Sie liegt versteckt in den Bergen und beherbergte 1814 – 15 die Schwester Napoleons und Herrscherin über Lucca. Elisa Baciocchi wurde während ihr Bruder auf Elba weilte in der Villa gefangen gehalten. Der noch im Reiseführer von 2001 als schön bezeichnete Garten war verwildert, wir umrundeten die Villa auf einem schönen, von der Natur umgebenen Weg und spähten wo er möglich war auf den abgeschlossenen Garten.

Am erstauntesten waren wir von einen erstaunlich großen Bambushain, der asiatisch anmutend unseren Weg umsäumte.

Unterhalb der Villa verläuft die Frankenstraße – via Francigena – über die im Mittelalter nach Rom gereist wurde. Für mich war es ein erhebendes Gefühl auf den Spuren der vielen Romreisenden zu wandeln. Mit welchen Hoffnungen und Wünschen sowie Geschäftsinteressen der Weg nach Rom wohl zurückgelegt wurde?

Bei zwei Korkeichen angelangt ging ein Stück des Weges auf der Straße, auf der wir auch mit dem Auto kamen, entlang. Viele Autos sahen wir nicht, die Aussichten konnten wir aufgrund des schlechten Wetters leider nicht bewundern.

 

 

 

 

Toskana 2019 – Lucca – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, St.Andrea di Compito, Toskana by Susanne Haun on 12. Juli 2019

 

 

Lucca habe ich als beschauliche Stadt, die wir dieses Jahr zweimal besuchten, in Erinnerung. Ich bin immer wieder erstaunt, was ich vor Ort in mein Tagebuch schreibe.

 

 

Es ist auch erstaunlich, welche Verknüpfungen ich beim neuerlichen Lesen meiner Tagebucheintragungen herstelle. Heute morgen wurde in den Nachrichten
berichtet, dass in Berlin die Friedrichstraße für den Autoverkehr gesperrt werden soll. Das hat Freude bei mir ausgelöst und ich dachte an Lucca! Ich denke, die Städte und die Läden profitieren von der Verkehrsberuhigung. Besonders am Checkpoint Charly wird es die Situation entschärfen, wo man als Fußgänger ob der Fülle kaum Platz zum laufen hat.

 

25.5.2019

St. Andrea di Compito ist ein entzückendes, kleines, sauberes Dorf.

Es fällt uns auf, dass alles viel gepflegter ist als im südlichen Italien, wie Sizilien oder Neapel. Überall ist eine wunderschöne Blütenpracht in den Gärten zu sehen, mir gefallen besonders die alten Rosenstöcke die große, volle Blüten tragen. Je nördlicher man Italien bereist, umso ärmer wird das Land. Blumen und restaurierte Häuser sind kostenintensiv. Natürlich ist es auch noch früh im Jahr und so ist alles noch grün, noch nicht von der sengenden Sonne des Sommers verbrannt. Die Menschen sind wie überall in Italien sehr freundlich und hilfsbereit, sprechen aber kaum Englisch.

Von meiner italienischen Freundin Cris weiss ich, dass in Italien vorwiegend das klassische Abitur mit Altgriechisch und Latein abgelegt wird. Auch Cris hatte am Anfang Schwierigkeiten, Englisch zu sprechen, sie hat zusätzlich zu ihrem Abitur ein Businessenglisch – Schein gemacht, um auch den englischen Seminaren folgen und die englische Fachliteratur lesen zu können.

Luccas Innenstadt ist von einem Burgwall umgeben, auf dem die Besucherinnen und Besucher lustwandeln können, immer den historischen Ortskern im Blick. Weitestgehend ist die historische Altstadt vom Autoverkehr ausgeschlossen, was die Radfahrer so vermehrt hat, dass man als Fußgänger kaum unbeschadet die Stadt genießen und sich die Fassaden der Kirchen anschauen kann, ohne umgefahren zu werden. Manche Radfahrerinnen und Radfahrer sind tatsächlich schneller als die vorsichtigen motorisierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Straßenverkehrs, die mit Sondergenehmigung durch die Stadt fahren. NEIN – ich finde Radfahrern toll, ich Berichte nur, was ich beobachtet habe. Diese Beobachtung macht mich ein wenig ratlos.

In Amsterdam gibt es für die vielen Radfahrer Radfahrwege, was in Italiens engen Innenstädte kaum vorstellbar ist. Hier fährt und läuft jeder nach Lust Und Laune und die Verkehrszeichen sind eher Vorschläge denn regeln.

 

 

Ich zeige hier wieder ein Graffiti des Strassenkünstlers „Blub“. Er malt Prominente mit Masken und Schnorchel auf die Mauern Florenz. Vielleicht hat er in Neapel (siehe hier) und auch hier in Lucca Urlaub gemacht? Sein Motto lautet, dass „Kunst weiß, wie man schwimmt“, also so hoch das Wasser auch steht, durch die Brille der Kunst kann Schönheit gesehen werden.² Im Gegensatz zum Graffiti in Neapel war in Lucca schon die Hälfte des Bildes zerstört. Trotzdem fand ich es faszinierend, wieder Blub zu entdecken. Es hat ein wenig etwas von einem Suchspiel, in dem man italienische Städte nach dieser Art Bilder mit den Augen durchforstet.

 

Impressionen aus Lucca, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Impressionen aus Lucca vom Künstler Blub, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

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²Falz, Hansjörg (Hrsg.), Merian Florenz, Florenz und die Toskana, Hamburg 2017, Seite 10.

 

Toskana 2019 – SantʼAndrea di Compito – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, St.Andrea di Compito, Toskana, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Juli 2019

 

 

Im letzten Monat waren wir für knapp drei Wochen in der Toskana in St. Andrea die Compito, das kleine Dorf in den Pisaner Bergen liegt nahe Lucca. Ich führte Tagebuch und stelle in der nächsten Zeit in meinem Blog Text, Zeichnungen und Fotos zusammen.

Ich nahm dabei drei meiner „Rest-Skizzenbücher“ mit: ein halbes Latium, ein halbes Neapel und ein halbes Berlin. Nun muss ich die Zeichnungen sortieren. Gut, dass ich wenigstens einige mit einem Datum versehen habe.

Die Zeichnungen, die auf der langen Fahrt nach Italien entstanden, habe ich den heutigen Zeichnungen zugefügt.

 

 

24.5.2019

Heute ist unser erster Morgen in St. Andrea di Compito, ein niedliches kleines Dorf in der Toskana.

Wir werden die nächsten zwei Wochen hier verbringen und es gibt wirklich überhaupt gar kein bißchen Empfang am Handy, weder Telefon noch Internet, nicht einmal der Router des Ferienhauses, der WLAN verspricht, sendet ein Signal. Alle Geräte zeigen: „Kein Netz“.

Ich spüre, dass dieser Urlaub entschleunigend wirken wird, hier kann ich mich gut auf mein Fachgespräch mit Thema des Frauen-Profilbilds im Quattrocento in Florenz, der finale Abschluss meines Masters am 17. Juni, vorbereiten.

Nachtrag am 26.5.: Was ich nicht bedacht habe: alle unsere Reiseführer sind e-Books und beinhalten die Karten und Öffnungszeiten mittels Link, so dass unsere Tourenplanung nicht einfach ist. Auch an das täglich aktuelle Wetter habe ich mich als Smartphone Besitzerin gewöhnt. Zu wissen, wie das Wetter wird, ist nicht unerheblich gerade, wenn es in die apuanischen Alpen gehen soll.

 

Mamas Orchideen und Gerdas Olivenbäume – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 15. März 2019

 

 

Mamas Orchideen im Wintergarten, Zeichnung und Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mamas Orchideen im Wintergarten, Zeichnung und Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Im Wintergarten des Hauses meiner Eltern stehen die in voller Pracht blühenden Orchideen meiner verstorbenen Mutter. Ein Käfer hat es sich auf einer Blüte bequem gemacht. Ideal, um von mir im Skizzenbuch festgehalten zu werden.

 

 

 

Vor kurzem bloggte Gerda Ihre Olivenbäume (siehe hier). Sie hat sie in letzter Zeit immer wieder und wieder gezeichnet (siehe hier). Das inspirierte mich, die Fotos zum Anlass zu nehmen, ebenfalls Olivenbäume zu zeichnen. Leider fehlte mir beim Zeichnen der Geruch der Oliven und der Wind, der die leisen Töne des Blätterrauschens erzeugt. Nichtsdestotrotz zeiche ich euch hier die Skizzenbuchseiten:

 

 

 

Zeichnen und fotografieren in der Abgusssammlung Berlin – Susanne Haun

Posted in Akt, Berlin, Foto, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 11. März 2019

 

 

Der Eingang der Abgusssammlung ist neben der Sammlung Gerstenberg eher unscheinbar, die Öffnungszeiten Do – So von 14 – 17 Uhr eher spärlich und doch zieht es mich immer wieder in die Sammlung, um dort zu zeichnen.

Im Verlauf meines Zeichnungs-Rundgangs beschloss ich, in einer Linie zu zeichnen. Diese Zeichnungen sehen anders aus, als ich sonst zu zeichnen pflege jedoch finde ich sie sehr lebendig und freue mich darüber. Sie haben etwas von meinem sonstigen kühlen minimalistischen Stil verloren. 🙂

 

 

Micha war dieses mal dabei und fotografierte. Er hat sein selten benutztes 60 mm Nikkor Makro-Objektiv verwendet und dabei den Totalen detailiert Portraitausschnitte gegenübergestellt.

 

 

Mein Skizzenbuch ab dem 28.7.2018 bis zum 26.8.18 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 29. August 2018

 

Ich bin darauf angesprochen worden, warum ich zur Zeit im Blog so wenig Zeichnungen zeige.

Ich schreibe immer noch an meiner Masterarbeit, die vom Umfang 60 Seiten, 100.000 – 130.000 Zeichen lang sein sollte. Gut belegter wissenschaftlicher Text schreibt sich nicht wie Blogtext hinunter. Wenn ich gut bin, schaffe ich pro Tag etwas mehr als eine Seite. Es ist ein Prozeß des Lesen, Verstehen, Aufschreiben und eigene Schlüsse und Gedanken aus all dem ziehen. Ich habe meine Masterarbeit neben Einleitung und Schluss in 4 Kapitel aufgeteilt und befinde mich mitten im Kapitel 3. Und ist alles fertig, beginnt die Überarbeitung und das Lektorat, was nochmals solange dauert.

So zeige ich euch heute mein Skizzenbuch vom 28.7.18 – 26.8.18 ohne Worte. Die letzten Zeichnungen des Buches könnt ihr in meinem letzten Beitrag vom Montag zur Athena sehen (siehe hier).

Ich benutze übrigens ganz unspektakulär A5 Skizzenbücher mit 40 Seiten von Hahnemühle, sie sehen ein wenig wie Schulhefte aus. Ich mag an diesen Büchern, dass sie so leicht sind und das Gewicht meiner Handtasche kaum nenneswert belasten.

 

 

 

 

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