Susanne Haun

Tagebucheintrag 28.6.2020: Die Sonne scheint – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Juli 2020

 

Tagebucheintrag 28.6.2020, Die Sonne scheint, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun.

 

 

Tagebucheintrag 28.6.2020, Die Sonne scheint, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 28.6.2020, Die Sonne scheint, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Tagebucheintrag 24.6.2020: Ein Engel der Natur – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Juni 2020

 

Neben dem Exopsé für meine Promotion stehen die Juryrung MeinWedding2020 und auch das Rahmen für den Kieler Kunstsommer auf meinem Programm.

Tagebucheintrag 24.6.2020: Ein Engel der Natur – Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Tagebucheintrag 24.6.2020, Ein Engel im Grünen, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 24.6.2020, Ein Engel im Grünen, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Tagebucheintrag 26.6.2020: Schreiben und Schreiben – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2020

 

Ich schreibe gerade an meiner Promotion.

Deshalb heute: Tagebucheintrag 26.6.2020: Schreiben und Schreiben – Zeichnung von Susanne Haun

 

Tagebucheintrag 26.6.2020, Schreiben und Schreiben, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 26.6.2020, Schreiben und Schreiben, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Skizzenbücher – Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Dezember 2016

Morgen halte ich mit Cristina ein Referat zum Skizzenbuch von Adolph Menzel von 1876. Es ist unglaublich, was Menzel auf einer Größe von 14,9 x 17,2 cm mit dem Bleistift zu bannen vermag.

Da er Linkshänder ist, beginnt er seine Skizzenbücher von hinten, um seine Zeichnungen nicht zu verwischen.

Auch heute fand ich keine Zeit, weiter die Fotos von unserem Venedigaufenthalt zu schauen. Ich habe extra für Venedig ein neues Skizzenbuch begonnen. Ich verwende in der Regel Hahnemühle Skizzenhefte in der Größe 21 x 15 cm. Für mich ist es wichtig, dass die Skizzenbücher nicht so schwer sind, denn ich trage sie täglich mit mir herum und möchte mich nicht mit unnötigem Gewicht belasten.

Auf den Fotos zeige ich euch eine Auswahl meiner aktuellen Skizzenbücher. Wenn der Platz nicht mehr reicht, dann packe ich sie nach Jahrgängen sortiert in eine Kiste und die Kiste wandert ins Lager. Oft übernehme ich Szenen aus den Skizzenbücher in meine Zeichnungen auf Leinwand.

 

 

 

Das Hyperimage – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstgeschichte, Zeichnung by Susanne Haun on 4. November 2016

 

Mein 1. Fachsemester im Master hat vor zwei Wochen begonnen und ich besuche unter anderem das Seminar Ausstellungsanalyse.

Für morgen haben wir zur Vorbereitung des Seminars Ausschnitte aus dem Buch Mehr als ein Bild von Felix Thürlemann gelesen. Der Untertitel lautet: Für eine Kunstgeschichte des hyperimage.

„Ein hyperimage besteht aus autonomen Bildern, die in einem kreativen Prozess zu einem neuen Bildgefüge zusammengestellt
werden und so einen Sinn generieren, der nicht als bloße Addition verstanden werden kann.“²

 

ängung Arbeiten Susanne Haun im Galerieraum (c) Foto von Susanne Haun

Hängung Arbeiten Susanne Haun im Galerieraum (c) Foto von Susanne Haun

 

Vor dem Hängen meiner Zeichnungen für den Salon habe ich genau diesen Satz gelesen. Erst nach dem Hängen beschäftigte ich mich mit den ersten 60 Seiten des Buchs und bin nun beeindruckt von den Kriterien, die Kuratoren bei der Austellungsplanung vom Louvre angefangen anlegten und heute auch noch anlegen.

Ich habe meine Zeichnungen rein Intuitiv gehangen. Beim nächsten Hängen denke ich ganz sicher mehr nach!

 

 

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Thürlemann, Felix, Mehr als ein Bild, Für eine Kunstgeschichte des hyperimage, München 2013, Seite 8.

Eine verlassene Puppe aus der Natur – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 5. August 2016

 

Zur Zeit schreibe ich an meiner ersten Master-Hausarbeit. Ich untersuche der Skandal um den Kunstfälscher Tom Keating und untersuche, ob es sich bei seinen Werken um Fälschungen oder eigenwertige ästhetische Strategien handelt?

 

Susanne Haun skizziert eine Puppe (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun skizziert eine Puppe (c) Foto von M.Fanke

 

Wenn ich an einer Hausarbeit schreibe, habe ich folglich weniger Zeit zum Zeichnen. Trotzdem halte ich daran fest, täglich zu zeichnen. Auch wenn ich mir mitunter nur eine halbe Stunde bis Stunde Zeit dafür nehme. Heute habe ich die Mitbringsel aus Roddahn in meinem Skizzenbuch festgehalten. Nina Alice Schuchardt und ihre Familie sammeln für mich Dinge der Natur, die ich gerne in meine Arbeit integriere. Heut habe ich mich mit einer zurückgelassenen Puppe beschäftigt. Vielleicht von einem Schmetterling?

 

Ein Konzept für ein „Nicht-Konzept“ – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Oktober 2014

Ich bin ein durch und durch durchorganisierter Mensch, denn ansonsten würde ich meine Vorhabungen (Ziele) nicht erreichen.

Bevor ich mich zu etwas entschließe, denke ich lange darüber nach. Und dann, manchmal, dann kommt meine Impulsivität zum tragen. Ich sage einen Termin spontan zu oder entschließe mich zu etwas, was ich eigentlich gar nicht geplant hatte.
Aber ist das ganze Leben planbar?

Geplant habe ich, bewusst, ein extrem hohes Pensum an der Uni für dieses Semester. Ich besuche je ein Einführungsseminar und je ein Aufbauseminar in Philosophie und Geschichte und das Vertiefungsseminar für Kunstgeschichte.
Wie aber sieht meine Kunst in der Zeit von nun bis Mitte Februar aus? Wie kann ich das bewältigen? Eine Zeichnung pro Tag muss schon sein. Und mögen es auch nur kleine Zeichnungen in meinem Collegeblock sein.

Walhalla Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Walhalla Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

So habe ich einen Plan gefasst und mein handgeschöpftes A5 Silberburgpapier hervorgeholt. Auf diesem Papier werden die täglichen Zeichnungen entstehen. Ohne thematisches Konzept. Einfach nach dem Lustprinzip. Auch werde ich meinen linierten Collegeblock um ein A4 Skizzenbuch erweitern. Die Zeichnungen, die so entstehen, werden von den Seminarinhalten geprägt sein. Ich bin gespannt, was am Ende des Semesters entstanden ist.

Es kann gut sein, dass ich dieses Konzept auch über den Februar hinaus verfolgen werde, denn zu jedem Seminar gehört eine 12 bis 15 seitige Hausarbeit. Und wer schon einmal eine wissenschaftliche Hausarbeit geschrieben hat, der weiß, was für Kraft alleine schon die Recherchen und die Literaturhinweise brauchen.

Walhalla Engel für Monja (c) Zeichnung von Susanne Haun

Walhalla Engel für Monja (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Zukunft der Vergangenheit – was ist ein Reenactment?

Posted in Kunstgeschichte by Susanne Haun on 3. Juni 2014

Heute war ich lange an der Uni – das letzte Seminar hat den Titel „Zeitgenössische Kunst“ und beschäftigt sich mit den verschiedenen Ausdruckweisen der Kunst in usnerer Gegenwart.

Wir diskutierten über das künstlerische Reenactment, seit den 2000er Jahren eine der wichtigsten Strömung der Gegenwartskunst. Als Beispiel wurde das Werk „The Battle of Orgreave“ von 2001 von Jeremy Dellers vorgestellt. 2004 erhielt Dellers den Turner Prize für dieses Werk.

Hier auf youtube könnte ihr seinen Film zu The Battle of Orgreave sehen.

Deller führt uns ein Dokument der Vergangenheit als zu interpretierende Gegenstände vor Augen. Er stellt in seiner Arbeit mit Reeactment-Schauspieler und tatsächlichen Gegenwartszeugen den Bergarbeiterstreik von 1984 in Orgreave, England dar. Dabei vertauscht er die Rollen der Zeitzeugen; aus den Bergarbeitern werden Polizisten und umgekehrt. In dem nachgestellten Film sind Originalszenen eingeschnitten. Die Vergangenheit erscheint nicht abgeschlossen. Er interviewt Zeitzeugen und zeigt auch diese Interviwes im Film.

Juliane Rebentisch schreibt in ihrem Buch „Theorien der Gegenwartskunst“, dass dem Thema Erinnerung eine immer größere Bedeutung in der Kunst zukommt.

Es war mir wichtig, über dieses Thema zu schreiben. Aber ich habe keine Zeichnung von mir zu diesem Thema. Reenactment hat für mich etwas vom Beearbeiten von historischen Ereignissen der nahen Vergangenheit in Form von Performances oder von Filmen.

Damit gibt es seit dem 9. März 2009, an diesem Tag begann ich, diesen Blog täglich zu führen, keine Arbeit von mir in einem Artikel.

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Quelle: Rebentisch, Juliane. Theorien der Gegenwartskunst, Hamburg 2013.

Die Imaginationskraft von Zeichner und Betrachter – Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Skizzen, Skizzenbuch, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Mai 2013

„Die Zugkraft der Linie“ heisst eine der Vorlesungen, die ich zur Zeit an der Uni besuche.

Ich kann leider nicht so schnell mitschreiben, wie die Dozentin die wichtigen Sätze in den Vorlesungssaal spricht.

In einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

In einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich schreibe einfach mal die schönsten Fragmente hintereinander auf:

Originalität hat auch immer mit dem Erkennen zu tun.

Der l’esprit ist in der Zeichnung nicht im Gemälde.

Im Charakter der Zeichnung zeigt sich das Genie.

Das Charaktervolle ist das Salz der Zeichnung.

In der Unvollendetheit zeigt sich nicht nur die Imaginationskraft des Zeichners sondern auch die des Betrachters und daraus ergibt sich eine Intimität zwischen beiden.

Diese Fragmente sind sinngemäß im 17. Jahrhundert formuliert worden.

Bei Jarg im Blog habe ich dann dieses Zitat von Thomas Mann gefunden und ich finde, es passt perfekt:

„Man sollte immer versuchen, alle Sachen, auch die gewöhnlichsten, die ganz selbstverständlich dazusein scheinen, mit neuen, erstaunten Augen, wie zum ersten Mal, zu sehen. Dadurch gewinnen sie ihre Erstaunlichkeit zurück, die im Selbstverständlichen eingeschlafen war, und die Welt bleibt frisch; sonst aber schläft alles ein, Leben, Freude und Staunen“ (aus: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull).

Thomas Mann, deutscher Schriftsteller (1875-1955)

In der Vorlesung fühle ich mich immer wieder zum Zeichnen in einer Linie animiert.

For my english speaking readers:
„The attraction of line“ names the lecture on university I visited.
It’s a great course and I like to hear all about theories in drawing.
In the incompletition of drawing is the imagination of drawer and observer following the intimacy of both.

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