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Ein kleiner Spatz – Zeichnung von Susanne Haun

In manchen Lokalen tummeln sich besonders viele Spätzchen um die Tische. So auch in Potsdam im Krongut Bornstedt. Vorne im Kaffe warten sie geduldig, – manche ganz Freche auch weniger geduldig – dass die Besucher sie mit Streusselkuchen füttern.

Federn zu zeichnen, ist für jeden Zeichner eine Herausforderung. Das fällt mir nicht nur bei den Vögeln sondern auch bei den Engeln auf. Ich finde, dass eine Feder sich natürlich hervorragend dazu eignet Federn zu zeichnen. Nicht nur wegen des Wortspiels. Die Feder gilt als das am meisten benutze Zeichengrät von der Antike zur Gegenwart. Schreib- und Zeichenfedern wurden in der Antike aus Schilfrohr geschnitten. Die Schwingfedern verschiedener Vögel sind auch immer genutzt worden. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es die Stahlfeder, die auch ich benutze.

Spatz - Zeichnung von Susanne Haun
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