Schlaflose Nächte sind eine echte Qual! Der Wecker schaut vorwurfsvoll in dein Gesicht und weigert sich seine Zeiger fortzubewegen.
Irgendwann habe ich beschlossen, Schlaflosigkeit anzunehmen, aufzustehen und zu zeichnen oder am Rechner zu werkeln, was anfällt. Oder noch viel besser helfen Hörbücher; die Kopfhörer, die den Ohren eine wohlige Wärme vermitteln und die sonoren Stimmen, die von fremden Welten erzählen, sind so beruhigend, dass schon das erste Kapitel den gesegneten Schlaf bringt.
Heute habe ich die nächsten zwei Zeilen von Diarmuid Johnsons Gedicht „Die Dämonen“ gezeichnet.
Die Dämonen
von Diarmuid Johnson
Ich lebe unter Dämonen
dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.
Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.
Die anderen Leute kommen nie zur Ruhe
Sie sind immer in Bewegung
Sie sitzen nicht am Rande der Klippe
Um in den Schlund des Meeres zu starren.
Sie folgen dem großen, glatten Weg
Wo das Licht des Fleißes ihr Herz erleuchtet
Ihre Dämonen bedrohen sie nicht tagsüber
Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht.
Hier seht ihr die restlichen Beiträge zum Gedicht „Die Dämonen“.
