Wie autonom ist ein Künstler heute noch?
War ein Künstler jemals autonom?
Kann er noch den Akt des Schöpfens vollbringen?
Welche Botschaft verbirgt sich hinter den Arbeiten?
Sind wir frei?
Und was sagt der Rezipient bzw Betrachter dazu?
Wie fügt sich das Feld der Aneignung in diese Themen ein?
Und warum gelingt es mir nicht mehr, unter dem „ER“ auch mich als „SIE“ zu verstehen?
Ich bin Künstler aber auch Künstlerin. Ich bin beides.
Ich begehe heute einen Tag der Fragen, das Studium bringt immer wieder neue Aspekte der Betrachtung des Lebens und der Kunst an die Oberfläche, über die es sich nachzudenken lohnt.
Heute habe ich am double bind Projekt (siehe hier) weitergearbeitet. Jeden Mittwoch erhalte ich Fotos von Hans-Jürgen Küster (siehe hier), die ich mir aneigne und überzeichne. Ich bin dazu übergegangen, die Fotos zu zeichnen, die digitalisierten Motive freizustellen und diese dann mit dem Foto zu überlagern.
