Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 190 – Conrad Hilton

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 14. Mai 2017

 

Erfolg scheint mit Handlung verknüpft zu sein. Erfolgreiche Menschen sind ständig in Bewegung. Sie machen Fehler, aber sie hören nicht auf.

Conrad Hilton (1887 – 1979, Begründer der Hotel-Dynastie)

 

Beobachtungen auf dem Flughafen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Beobachtungen auf dem Flughafen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 1. Mai 2017

Organismus Kunst und die Industrie – Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Pastell, Zeichnung by Susanne Haun on 5. April 2014

Schon gestern berichtete ich über die Kunstgeschichtlichen Überlegungen von J.J. Winkelmann (siehe hier).

Die Industrie - 30 x 40 cm (c) Pastellzeichnung von Susanne Haun

Die Industrie – 30 x 40 cm (c) Pastellzeichnung von Susanne Haun

Winkelmann stellt die Kunst als einen lebendigen Organismus dar, der wie alle anderen Lebewesen zwischen Geburt und Tod verschiedene Phasen des Gedeihens und Dahinsiechens erlebt. Er beschreibt damit nicht die Kunst des Einzelnen sondern die Kunst über Stil-Abfolgen von Jahrhunderten. „Das Konstrukt der Stil-Abfolge verleiht mithin der Kunst eine autonome, durch innere Gesetzlichkeit bedingte Bewegung, die sie in die direkte Nähe zu Lebewesen rücken lässt.“²

Ein interessanter Gedanke!

Von meinen minimalistischen Zeichnungen von gestern bin ich zu einer farbigen Pastellzeichnung zur Interpretation der Industrie übergegangen.

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²Pfisterer, Ulrich. Hrsg. Klassiker der Kunstgeschichte. München 2007. Décultot, Élisabeth. Johann Joachim Winkelmann (1717 – 1768), Seiten 12-28.

In Bewegung zeichnen, ein Sonnenspaziergang – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 27. März 2013

Gestern habe ich die Sonne genutzt und einen Spaziergang mit meinen Block und Füller unternommen.

Als Herausforderung stellte ich mir die Aufgabe, während des laufens in einer Linie den Wegesrand zu zeichnen. Es hat Spaß gemacht.

Vorher las ich das Kalenderblatt meines Literaturkalenders mit dem schönen Titel „Auf der Suche nach sich selbst“. Es gab einen kleinen Text zum Erzählband „Immer ich“ von Alissa Walser. Mich regte das folgende Zitat an:
“ „Ich“ sagen zu können ist wichtig, es heißt, sich seiner selbst gewiss zu sein, zu sich zu stehen. Oder sind wir Ich-Botschaften streuende Egomanen, die nur sich selbst und nicht den anderen sehen?“

 In der Ferne (c) Zeichnung von Susanne Haun

In der Ferne (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaken reader:

Yesterday I walked with my scetchbook and pen in the sun.

As a challenge I set myself the task drawing the wayside while walking. It was fun.

Before I walkes I read the page of my literary calendar with the wonderful title „In search of myselves.“ There was a small text about the stories „Always I“ by Alissa Walser. She talks about to using the word „I“.

Die absolute Bewegung und eine Akelei – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Mai 2012

Wie stellt der Künstler die absolute Bewegung dar?

Boccioni, der Futurist (ich berichtete schon hier und hier  von Boccionie), schuf 14 Plastiken, in denen er versuchte, die absolute Bewegung darzustellen. Eine der Skulpturen von Boccioni wird auf dem italienischen 20 Cent Stück gezeigt.

Akelei 17 x 22 cm cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun (2)

Akelei 17 x 22 cm cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun (2)

Bewegung ist sehr wichtig in einer Zeichnung und ich persönlich möchte auch in  meinen Stilleben Bewegung sehen.

So wie in der Akelei heute. Die Blüten sehen aus wie die Röcke von Ballett tänzerinen und haben für mich etwas sehr filigran elegantes.

 

Die absolute Bewegung und eine Akelei – Zeichnung von Susanne Haun

GELB, die Kunst und die Wirtschaft – Animation von Susanne Haun

Posted in Animation, Betrachtungen zur Kunst, Farbkonzepte, Foto, Konzeptkunst, Zeichnung by Susanne Haun on 1. April 2012

Eine Animation ist eine Abfolge von Bildern;
meine Themen sind  GELB und Bewegung, meine Mittel sind Zeichnung und Foto.

Immer, wenn ich dachte:  „Jetzt bin ich fertig!“  fiel mir etwas Neues ein.

Meine Überlegung ist, ob ich die Gedanken zu Gelb hintereinander zeige oder ob ich sie in einzelne Animationen auflöse und nebeneinander stelle.

Farbkonzepte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Farbkonzepte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das ist wie so oft im Leben eine Sache des Geldes. Wenn ich die Einfälle hintereinander laufen lasse, dann benötige ich einen digitalen Bilderrahmen. Wenn ich sie aber nebeneinander zeigen möchte, benötige ich 9 digitale Bilderrahmen!
Einen besitze ich bereits, den habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen.

Der Band 200 vom Kunstforum mit dem Titel „Kunst und Wirtschaft“ beschäftigt sich weiträumig mit dem Thema und mir begegnete im Heft wieder Marcel Duchamp. Dieter Burchart beschreibt in seinem Artikel „Der Künstler als CEO und der CEO als Künstler“, wie sich Größen der Kunst wie Duchamp, Warhol, Beuys, Kokoschka und viele andere mit dem Thema auseinandersetzen.

Diziplinierte Tage - Zitat Márai (c) Zeichnung von Susanne Haun

Diziplinierte Tage - Zitat Márai (c) Zeichnung von Susanne Haun

Warhol gilt als der erste, der aus der Kunst heraus auch über Geld spricht: „Ein guter Geschäftsmann zu sein, ist die faszinierendste Kunstform. Geld zu machen ist Kunst, und zu arbeiten ist Kunst, und gute Geschäfte sind die beste Kunst.“

Kommen wir zurück zu meiner Ausgangsfrage nach den digitalen Bilderrahmen. Warhol hat mir die Antwort geliefert. Die Ausstellung GELB bei Berlin Woman wird im September sein, wenn ich also bei der Sternzeichen- und Flughafen Tegel Lilienthal Ausstellung gut verkaufe, gibt es 9 Animationen, ansonsten beschränke ich mich auf 3. 🙂 Ich darf und muss auch als Künstlerin Geschäftsfrau sein.

Kunst und Wirtschaft (c) Foto von Susanne Haun

Kunst und Wirtschaft (c) Foto von Susanne Haun

Ab heute führe ich auf einer extra Seite meines Blogs ein Literaturverzeichnis (siehe hier). So kann nicht nur ich sondern auch ihr nachvollziehen, wo die Zitate, die ich verwende, entstammen.
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Gibt es eine Philosophie der Veränderung, der Bewegung? – Fotos von Susanne Haun

Posted in Foto, Konzeptkunst by Susanne Haun on 23. März 2012

Bewegung empfinde ich nicht nur als die sportliche Bewegung, für mich ist Bewegung auch Veränderung.

Heute habe ich die Worte Philosophie – Bewegung und Veränderung in Beziehung gesetzt.

Bewegung und Veränderung Version III (c) Foto von Susanne Haun

Bewegung und Veränderung Version III (c) Foto von Susanne Haun

Dabei bin ich auf eine Publikation aus dem Bereich Sportphilosophie der Humboldt Universität gestossen: „Bewegung als Form – Form der Bewegung im Spiel“ von Elk Franke.

Franke schreibt, es gibt keine „Philosophie der Veränderung“.

„Wir sprechen von Veränderung, aber wir denken nicht wirklich daran. Wir sagen, daß die Veränderung existiert, daß alles sich verändert, daß die Veränderung sogar das Gesetz der Dinge ist, ja wir sagen es…, aber das sind nichts als Worte, und wir denken und philosophieren als ob die Veränderung nicht existiert.“  Henri Bergson

Bewegung und Veränderung Version I (c) Foto von Susanne Haun

Bewegung und Veränderung Version I (c) Foto von Susanne Haun

Das Zitat von Bergson, ein Vertreter der Lebensphilosophie, ist sehr interessant und sehr wahr. Es gibt wenig Menschen, die Veränderungen von sich aus realisieren. Sicher, die Menschen möchten Veränderungen, aber die meisten hoffen, sie fallen entsprechend ihrer Wünsche vom Himmel. Zu Veränderungen gehört Mut.

In meinen heutigen Fotos habe ich schon mit der Kamera beim fotografieren die Bilder bewußt verwackelt, um die Bewegung und  Veränderung zu zeigen.


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Gibt es eine Philosophie der Veränderung, der Bewegung? – Fotos von Susanne  Haun

Tanz – Bewegung – Zeichnungen und Animation von Susanne Haun

Posted in Animation, Konzeptkunst, Tanz, Zeichnung by Susanne Haun on 22. März 2012

Das Thema Bewegung läßt mich nicht los. Zur inneren Bewegung kommt die äußere, der Tanz.

Und wenn ich an Tanz denke, dann denke ich an Pina Bausch. Ich schaute mir „Le Sacre du Printemps re edition“ vom zdf Theater auf youtube  (siehe hier) und den Trailer von Wim Wenders Film „Pina – Tanzt, sonst sind wir verloren“  (siehe hier) an.

Ich bin sehr beeindruckt vom Ausdruck der Darbietungen und den durchtrainierten Tänzern, die von den weichen Kleidern umspielt werden.  Ich schätze, dass ich jeden Film mindestens fünf mal sah und zeichnete. Zuerst beobachte ich die Bewegungen und präge sie mir ein, sehe mir Arme, Beine und Ausdruck an und beginne dann mit schnellen Strichen die Bewegung zu zeichnen.

Bewegung und Tanz I (c) Zeichnung von Susanen Haun

Bewegung und Tanz I (c) Zeichnung von Susanen Haun

In einem zweiten Durchgang zeichne ich in einer anderen Farbe andere Bewegungsabläufe über die gezeichneten des ersten Durchgangs.

Bewegung und Tanz IV (c) Zeichnung von Susanen Haun

Bewegung und Tanz IV (c) Zeichnung von Susanen Haun

Ich habe mich schon oft mit dem Thema Tanz beschäftigt aber noch nie so reduziert. Hier eine Zeichnung von 2010.

Bewegung und Tanz 2010 (c) Zeichnung von Susanen Haun

Bewegung und Tanz 2010 (c) Zeichnung von Susanen Haun

Es ist gerade beim Thema Balett schwer, den richtigen Mittelweg zwischen Ästetik und Kitsch zu finden.

In der Berliner Abguss Sammlung habe ich mir besonders die weich fliessenden, in Stein gemeisselten, Gewänder angeschaut. Aus diesen Fotos entstand dann heute die Animation Bewegung II oder Balett.


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Tanz – Bewegung – Zeichnungen und Animation von Susanne Haun

Intelligenz und Bewegung – Fotos von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Foto, Konzeptkunst by Susanne Haun on 17. März 2012

Vor zwei Jahren las ich „Die Realität der Träume in Bildern“ von Max Beckmann und heute traf mich die Erkenntnis, dass Beckmann (1884 – 1950) und Duchamp ( 1887 – 1968) zur selben Zeit lebten wie ein Keulenschlag.

Mir scheint es bei der Lektüre Duchamps als ob Jahrtausende zwischen den beiden liegen. Welten. Der Weltraum.

Ich habe heute an meinen Fotos weiter gearbeitet und darüber nachgedacht, was Duchamp und Breton unter Intelligenz verstehen.

Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun

Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun

Bei welchen Wörtern ist der Sinngehalt größer als das was im Wörterbuch steht? Ist das nicht bei fast allen Wörtern so? Hat nicht jeder eine eigene Wahrnehmung von einem Wort und ist nicht deshalb die Kommunikation so schwierig und entstehen nicht genau deshalb Kriege?

Ich denke an das „gleich denken“ nicht im Sinne von „zur gleichen Zeit an Bäume denken“ sondern dieselben Denkstrukturen haben. Es ist jedesmal erregend und inspirierend, wenn ich auf gleiche Denkstrukturen treffe.

Bei meiner Arbeit „Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun“ stört mich ungemein hier auf meinem Blog der Copyright Vermerk. Dadurch bekommt die ganze Arbeit einen völlig anderen Eindruck. Es ist erstaunlich und ich hätte es nicht vermutet.

Hier nochmal zum Nachlesen meine von Beckmann inspirierten Artikel.

Intelligenz und Bewegung – Fotos von Susanne Haun

Reden über Kunst und Kunst machen – Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Foto, Konzeptkunst, Zeichnung by Susanne Haun on 14. März 2012

„Beim Reden über Kunst gibt es jede Menge Mystifizierung, aber nur wenig wirklich Mysteriöses.“ Joseph Kosuth

Heute habe ich den Tag mit mir selber, wie ihr mich kennt, angefangen, um mich danach mit Bruce Nauman und Joseph Kosuth auseinanderzusetzen.

Meine Arbeit, wie ihr sie kennt (c) Foto von Susanne Haun

Meine Arbeit, wie ihr sie kennt (c) Foto von Susanne Haun

Was würde ich bloß ohne Internet anfangen, was mir doch so viel Wissen bietet!

Ich fange klein an, bringe zuerst Bewegung hinzu und dann Licht.

Nussfrucht in Bewegung mit Licht (c) Foto von Susanne Haun

Nussfrucht in Bewegung mit Licht (c) Foto von Susanne Haun

Dann der Schlaf des Künstlers.

Die Arbeit des Betrachters beginnt.

„Es passiert etwas zwischen dem Betrachter und dem Werk“ Joseph Kosuth


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Reden über Kunst und Kunst machen – Susanne Haun

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